Drei lächelnde Personen, zwei Frauen und ein Mann, stehen hinter einem Schreibtisch mit Laptop, Gesetzestexten und Justitia-Waage.

Gewerbemietrecht für Vermieter:innen und Immobilienverwalter:innen

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Compact
€ 1.260,00
2 Tage | 9:00 – 16:00 Uhr
Ortsunabhängig
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2 Tage | 9:00 – 16:00 Uhr
Deutschlandweit
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Überblick & Relevanz

Das Gewerbemietrecht stellt Vermieter:innen und Immobilienverwalter:innen vor vielfältige rechtliche und organisatorische Anforderungen. Vertragsgestaltung, Betriebskosten, Modernisierungen, Kündigungen sowie aktuelle Rechtsprechung und wirtschaftliche Entwicklungen beeinflussen die Verwaltung und Entwicklung gewerblicher Mietverhältnisse maßgeblich.

In unserem Seminar beschäftigen Sie sich mit den zentralen Fragestellungen des Gewerbemietrechts aus Sicht von Vermieter:innen und Immobilienverwaltungen. Sie setzen sich mit Vertragsklauseln, Betriebskosten, Mieterhöhungen, Kündigungen, der laufenden Verwaltung von Gewerbemietverhältnissen sowie aktuellen Entwicklungen und ausgewählten Gerichtsentscheidungen auseinander.

Nutzen

Was Sie aus diesem Seminar mitnehmen

  • Vertragsgestaltung verstehen
    Sie lernen wichtige Klauseln und Regelungen im Gewerberaummietvertrag kennen und können deren Bedeutung für die Praxis besser einschätzen.
  • Aktuelle Entwicklungen einordnen
    Sie beschäftigen sich mit aktuellen Urteilen und Entwicklungen im Gewerbemietrecht und deren Auswirkungen auf bestehende und neue Mietverhältnisse.
  • Typische Herausforderungen bewältigen
    Sie bearbeiten zentrale Fragestellungen rund um Betriebskosten, Kündigungen, Räumung, Verjährung und die laufende Verwaltung von Gewerbemietverhältnissen.
  • Wirtschaftliche Zusammenhänge berücksichtigen
    Sie beschäftigen sich mit Betriebskostenumlage, Mieterhöhungen und mietvertraglichen Gestaltungsmöglichkeiten.

Seminarinhalt

Schritt für Schritt ans Ziel

  • Grundlagen des Gewerbemietrechts
    • Abgrenzung zur Wohnraummiete
    • Mischmietverhältnisse
    • Untervermietung – Rechte, Pflichten und Risiken
  • Der Mietvertrag – Gestaltung und wichtige Klauseln
    • Vertragsabschluss und Schriftform
    • Vertragslaufzeit, Verlängerungsoptionen und Kündigungsverzicht
    • Miethöhe und Mieterhöhung: Staffelmiete, Indexmiete und Wertsicherungsklauseln
    • Umsatzabhängiger Mietzins und Nachträge
    • Mietsicherheiten: Kaution und Bürgschaft
    • Betriebskosten: Umlage und Abrechnung
    • Instandhaltung, Modernisierung und Kostentragung steuern
    • Gewährleistung bei Sach- und Rechtsmängeln
    • Konkurrenzschutz und Betriebspflicht
    • Umsatzsteueroption und korrekte Rechnungsstellung
  • Beendigung und Abwicklung des Mietverhältnisses
    • Wechsel der Vertragspartner:innen (Asset Deal vs. Share Deal)
    • Ordentliche und außerordentliche Kündigung
    • Aufhebungsverträge und typische Fragestellungen
    • Insolvenz von Mieter:innen 
    • Rückgabe der Mietsache und Schönheitsreparaturen
    • Räumung, Forderungsdurchsetzung und Verzugsschäden
    • Verjährung von Ansprüchen
  • Aktuelle Entwicklungen und Rechtsprechung
    • Analyse neuer Urteile zu Klauseln, Kündigung und Störung der Geschäftsgrundlage 
    • Aktuelle Entwicklungen im Gewerbemietrecht
Prämierte Qualität
Erstklassige Bewertungen und mehrfache Auszeichnungen
Individueller Fokus
Maximal 8 Teilnehmende für Ihren persönlichen Lernerfolg
30 Jahre Erfahrung
Bewährte Expertise seit 1993, mit Trends und Tools von heute.

Zielgruppe

Vermieter:innen, Haus- und Immobilienverwalter:innen sowie Asset- und Propertymanager:innen, die gewerbliche Mietverhältnisse betreuen und verwalten.

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Inklusivleistungen
  • Durchführungsgarantie
  • Kostenlose Stornierung
  • Open Badges & Zertifikat
  • Getränke & Mittagessen
  • Schulungsunterlagen

Das schätzen unsere Kund:innen

Sie sind in bester Gesellschaft, wenn Sie sich für entscheiden.

Inklusivleistungen – Ihr Rundum-Sorglos-Paket

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Gewerbemietrecht für Vermieter:innen und Immobilienverwalter:innen

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Keine Angst – auch wenn Sie der:die einzig Interessierte für einen Termin sind, findet die Weiterbildung trotzdem statt. So haben Sie den:die Trainer:in exklusiv für sich und genießen ein zeitlich optimiertes Privattraining.

Kostenlose Stornierung

Stornieren oder verschieben Sie Ihren Termin bis zu 30 Tage vor Beginn jederzeit kostenfrei online.

Professionelle Skripte & Schulungsunterlagen

Sie erhalten ein professionell aufbereitetes Skript als digitalen Download – kompakt, übersichtlich und ideal zum späteren Nachschlagen und Vertiefen.

Kalt- & Heißgetränke sowie Mittagessen bei Präsenzseminaren

Ob Kaffee, Wasser oder Säfte – bei uns stillen Sie nicht nur Ihren Wissensdurst. Für Ihr Business Lunch erhalten Sie pro Seminartag einen 20 € Pluxee-Gutschein, einlösbar in teilnehmenden Restaurants.

Noch nicht ganz fit in den Grundlagen?

Wenn Ihnen noch das fundamentale Wissen zu "Gewerbemietrecht für Vermieter:innen und Immobilienverwalter:innen " fehlt, ist unser Vorkurs Ihre perfekte Vorbereitung. Frischen Sie die wichtigsten Grundlagen entspannt auf und steigen im Hauptkurs von der ersten Minute an voll durch – ohne Lücken, ohne Druck.

Vorkurs
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Individuelle Inhouse-Schulung

Dieses Seminar gibt es auch als maßgeschneiderte Inhouse-Schulung, exklusiv für Ihr Team.

  • Exklusiv für Ihr Team, alle Mitarbeitenden auf demselben Wissensstand
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Über ifmera academy

Seit 1993 Ihr Partner für berufliche Weiterbildung.

Die ifmera academy wurde 1993 gegründet und zählt heute zu den führenden Weiterbildungsanbietern im DACH-Raum. Über 30 Jahre praktische Erfahrung in Qualifizierung, Coaching und Consulting fließen in jedes unserer Angebote ein, von der Konzeption bis zur Durchführung.

Mit über 600 Seminar-Themen quer durch alle Branchen und Fachgebiete decken wir das gesamte Spektrum moderner Personalentwicklung ab. An 13 Standorten in Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie Live-Online sind wir überall dort, wo Sie uns brauchen.

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Was uns antreibt? Wertschätzung, Qualität und Spaß am Lernen, daran messen wir jedes Seminar, jede:n Trainer:in und jedes Feedback.

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FAQ / Häufige Fragen zum Thema

Was ist der Unterschied zwischen Gewerbe- und Wohnraummiete?

Der Hauptunterschied liegt in der Vertragsfreiheit und dem Schutz der Mietenden. Während das Wohnraummietrecht strenge Schutzvorschriften zu Kündigung, Mieterhöhung und Betriebskosten enthält, um Privatpersonen zu schützen, genießen Vertragsparteien im Gewerbemietrecht weitreichende Gestaltungsfreiheit. Hier wird davon ausgegangen, dass zwei geschäftserfahrene Parteien ihre Interessen selbst aushandeln, weshalb gesetzliche Beschränkungen wie die Mietpreisbremse nicht gelten.

Welche Kündigungsfristen gelten im Gewerbemietrecht für Vermieter:innen?

Sofern vertraglich nichts anderes vereinbart ist, gilt für die ordentliche Kündigung eine gesetzliche Frist von knapp sechs Monaten. Die Kündigung muss spätestens am dritten Werktag eines Kalenderquartals zum Ablauf des darauffolgenden Quartals erfolgen. Anders als bei der Wohnraummiete benötigen Vermieter:innen für eine ordentliche Kündigung keinen gesetzlich anerkannten Grund; der Wille zur Beendigung des Vertragsverhältnisses genügt.

Was sind umlagefähige Betriebskosten im Gewerbemietrecht?

Umlagefähig sind nur die Kostenarten, die im Mietvertrag ausdrücklich und klar vereinbart wurden. Anders als im Wohnraummietrecht gibt es keinen festen gesetzlichen Katalog; die Parteien können auch Kosten wie Verwaltungskosten oder Instandhaltungspauschalen auf Mieter:innen umlegen. Wird nur allgemein von „Betriebskosten“ gesprochen, gilt im Zweifel der Katalog der Betriebskostenverordnung als Orientierung.

Wie funktioniert eine Indexmiete im Gewerbemietvertrag?

Bei einer Indexmiete wird die Nettokaltmiete an die Entwicklung eines offiziellen Preisindexes, meist des Verbraucherpreisindex für Deutschland (VPI), gekoppelt. Steigt der Index, können Vermieter:innen die Miete entsprechend anpassen, was einen Schutz vor Inflation bietet. Die genauen Bedingungen, wie der Schwellenwert für eine Anpassung und das Verfahren, müssen in einer wirksamen Klausel im Mietvertrag geregelt sein.

Kann man Schönheitsreparaturen auf Gewerbemieter:innen vollständig abwälzen?

Ja, eine Übertragung der Pflicht zu Schönheitsreparaturen ist im Gewerbemietrecht grundsätzlich möglich, aber an strenge Voraussetzungen geknüpft. Klauseln in Formularverträgen sind oft unwirksam, wenn sie die mietende Partei unangemessen benachteiligen, etwa durch starre Fristenpläne oder eine Renovierungspflicht bei unrenoviert übernommener Fläche ohne Ausgleich. Wirksam ist meist nur eine individuell ausgehandelte und fair gestaltete Vereinbarung.

Was passiert mit dem Mietvertrag bei Insolvenz von Mieter:innen?

Der Mietvertrag endet nicht automatisch, sondern besteht zunächst fort. Der:die Insolvenzverwalter:in tritt in den Vertrag ein und hat ein Sonderkündigungsrecht mit einer gesetzlichen Frist von drei Monaten, um die Insolvenzmasse zu schonen. Eine Kündigung durch Vermieter:innen allein wegen Zahlungsrückständen, die vor dem Insolvenzantrag entstanden sind, ist gesetzlich ausgeschlossen, um die Sanierungschancen des Unternehmens zu schützen.

Welche Anforderungen gelten für die Schriftform bei Gewerbemietverträgen?

Für Gewerbemietverträge mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr ist gesetzlich die Textform erforderlich. Werden wesentliche Vertragsbestandteile wie Mietgegenstand, Mietdauer, Parteien oder Miethöhe nur mündlich vereinbart, gilt der Vertrag als auf unbestimmte Zeit geschlossen. Er kann dann von beiden Seiten ordentlich mit der gesetzlichen Frist gekündigt werden, was die langfristige Planungssicherheit gefährdet.

Wer trägt die Kosten für Instandhaltung und Instandsetzung?

Gesetzlich ist der:die Vermieter:in für die Instandhaltung und Instandsetzung der Mietsache verantwortlich. Im Gewerbemietrecht kann diese Pflicht jedoch durch eine Vertragsklausel ganz oder teilweise auf die mietende Partei übertragen werden. Pauschale Klauseln, die alle Kosten inklusive „Dach und Fach“ ohne Begrenzung abwälzen, sind in Formularverträgen aber oft unwirksam, da sie Mieter:innen unangemessen benachteiligen.

Was bedeutet Konkurrenzschutz im Gewerbemietrecht?

Konkurrenzschutz ist die Pflicht von Vermieter:innen, ihre Mieter:innen vor Wettbewerb im selben oder einem benachbarten Gebäude zu schützen. Auch ohne ausdrückliche Regelung besteht ein sogenannter vertragsimmanenter Schutz, der die Vermietung an Betriebe mit identischem Hauptsortiment in unmittelbarer Nähe untersagt. Der Umfang dieses Schutzes kann im Mietvertrag aber auch erweitert, eingeschränkt oder ausgeschlossen werden.

Wann ist eine Mieterhöhung im Gewerbemietrecht zulässig?

Eine einseitige Mieterhöhung ist nur zulässig, wenn sie vertraglich vereinbart wurde, da gesetzliche Regelungen wie im Wohnraummietrecht fehlen. Üblich sind Klauseln zur Staffelmiete (feste Erhöhungsschritte) oder Indexmiete (Anpassung an die Inflation). Ohne eine solche Klausel kann die Miete nur durch eine einvernehmliche Vertragsänderung oder eine Änderungskündigung bei unbefristeten Verträgen angepasst werden.

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