Drei lächelnde Personen, zwei Frauen und ein Mann, stehen hinter einem Schreibtisch mit Laptop, Gesetzestexten und Justitia-Waage.

Mietrecht – Grundlagen für Wohn- und Gewerberaum

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Überblick & Relevanz

Das deutsche Mietrecht regelt die Rechte und Pflichten von Mieter:innen und Vermieter:innen und bildet die Grundlage für Wohn- und Gewerberaummietverhältnisse. Kenntnisse der wesentlichen gesetzlichen Regelungen helfen dabei, Mietverhältnisse richtig einzuordnen und typische Fragestellungen im Mietalltag besser zu verstehen.

In unserem Seminar lernen Sie die Grundlagen des Wohn- und Gewerberaummietrechts kennen. Sie erhalten einen Überblick über den Abschluss von Mietverträgen, Rechte und Pflichten der Vertragsparteien, Mängel und Leistungsstörungen sowie die Beendigung von Mietverhältnissen und gewinnen Orientierung für die Anwendung der wichtigsten mietrechtlichen Regelungen.

Nutzen

Was Sie aus diesem Seminar mitnehmen

  • Grundlagen verstehen
    Sie erhalten einen Überblick über die wichtigsten Regelungen des Wohn- und Gewerberaummietrechts.
  • Rechte und Pflichten einordnen
    Sie verstehen die grundlegenden Rechte und Pflichten der Vertragsparteien sowie zentrale Regelungen zu Mietvertrag, Mängeln und Betriebskosten
  • Mietverhältnisse beurteilen
    Sie lernen die Voraussetzungen für Mieterhöhungen, Mietminderungen und die Beendigung von Mietverhältnissen kennen.
  • Konflikte vermeiden
    Sie erkennen typische Konfliktfelder im Mietrecht und erhalten Orientierung für den Umgang mit mietrechtlichen Fragestellungen.

Seminarinhalt

Schritt für Schritt ans Ziel

  • Grundlagen des Mietrechts
    • Grundlagen und Systematik des Mietrechts im BGB
    • Unterschiede zwischen Wohnraum- und Gewerberaummietrecht
    • Der Mietvertrag: Abschluss, Form und wesentliche Inhalte
  • Rechte und Pflichten im Mietverhältnis
    • Wirksame und unwirksame Vertragsklauseln
    • Rechte und Pflichten von Vermieter:innen und Mieter:innen
    • Grundlagen der Miethöhe und Mieterhöhung
    • Grundlagen der Betriebskostenabrechnung
    • Die Mietkaution
  • Der Mietvertrag – Abschluss, Form und wesentliche Inhalte
    • Wirksame und unwirksame Klauseln (z.B. zu Schönheitsreparaturen, Kleinreparaturen)
    • Regelungen zur Miethöhe und Staffelmiete
  • Mängel und Leistungsstörungen
    • Rechte und Pflichten bei Mängeln der Mietsache
    • Mietminderung, Schadensersatz und Zurückbehaltungsrecht
  • Beendigung des Mietverhältnisses
    • Ordentliche und außerordentliche Kündigung
    • Form, Fristen und Kündigungsgründe
    • Grundlagen der Rückgabe und Räumung der Mietsache
  • Konflikte vermeiden
    • Typische Konfliktfelder im Mietrecht
    • Strategien zur Vermeidung von Mietrechtsstreitigkeiten
Prämierte Qualität
Erstklassige Bewertungen und mehrfache Auszeichnungen
Individueller Fokus
Maximal 8 Teilnehmende für Ihren persönlichen Lernerfolg
30 Jahre Erfahrung
Bewährte Expertise seit 1993, mit Trends und Tools von heute.

Zielgruppe

Vermieter:innen, Hausverwalter:innen, Immobilienmakler:innen sowie Mitarbeitende aus Wohnungsunternehmen und der Immobilienwirtschaft, die Grundlagen des Wohn- und Gewerberaummietrechts für ihre berufliche Praxis erwerben oder auffrischen möchten.

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Freie Plätze Gut gebucht keine Platzgarantie
Inklusivleistungen
  • Durchführungsgarantie
  • Kostenlose Stornierung
  • Open Badges & Zertifikat
  • Getränke & Mittagessen
  • Schulungsunterlagen

Das schätzen unsere Kund:innen

Sie sind in bester Gesellschaft, wenn Sie sich für entscheiden.

Inklusivleistungen – Ihr Rundum-Sorglos-Paket

Open Badges & Zertifikat

Digitale Zertifikate zum Teilen mit Ihren Kolleg:innen und Unternehmen. Lassen Sie Ihr soziales Umfeld wissen, wie erfolgreich Sie sind. Eine klassische Teilnahmebescheinigung als pdf erhalten Sie bei uns auch.

Laptop auf einem Tisch mit leerem Bildschirm. ★ ZERTIFIKAT ★
Mietrecht – Grundlagen für Wohn- und Gewerberaum

Durchführungsgarantie

Keine Angst – auch wenn Sie der:die einzig Interessierte für einen Termin sind, findet die Weiterbildung trotzdem statt. So haben Sie den:die Trainer:in exklusiv für sich und genießen ein zeitlich optimiertes Privattraining.

Kostenlose Stornierung

Stornieren oder verschieben Sie Ihren Termin bis zu 30 Tage vor Beginn jederzeit kostenfrei online.

Professionelle Skripte & Schulungsunterlagen

Sie erhalten ein professionell aufbereitetes Skript als digitalen Download – kompakt, übersichtlich und ideal zum späteren Nachschlagen und Vertiefen.

Kalt- & Heißgetränke sowie Mittagessen bei Präsenzseminaren

Ob Kaffee, Wasser oder Säfte – bei uns stillen Sie nicht nur Ihren Wissensdurst. Für Ihr Business Lunch erhalten Sie pro Seminartag einen 20 € Pluxee-Gutschein, einlösbar in teilnehmenden Restaurants.

Individuelle Inhouse-Schulung

Dieses Seminar gibt es auch als maßgeschneiderte Inhouse-Schulung, exklusiv für Ihr Team.

  • Exklusiv für Ihr Team, alle Mitarbeitenden auf demselben Wissensstand
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Über ifmera academy

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Die ifmera academy wurde 1993 gegründet und zählt heute zu den führenden Weiterbildungsanbietern im DACH-Raum. Über 30 Jahre praktische Erfahrung in Qualifizierung, Coaching und Consulting fließen in jedes unserer Angebote ein, von der Konzeption bis zur Durchführung.

Mit über 600 Seminar-Themen quer durch alle Branchen und Fachgebiete decken wir das gesamte Spektrum moderner Personalentwicklung ab. An 13 Standorten in Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie Live-Online sind wir überall dort, wo Sie uns brauchen.

Unser Portfolio reicht von offenen Seminaren, individuellen Firmen­seminaren, Business-Coaching bis hin zu Fernlehrgängen. Wir richten uns an Personalverantwortliche, Entscheider:innen sowie alle, die sich gezielt weiterentwickeln möchten, mit Anspruch auf geprüfte Qualität und didaktische Exzellenz.

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Was uns antreibt? Wertschätzung, Qualität und Spaß am Lernen, daran messen wir jedes Seminar, jede:n Trainer:in und jedes Feedback.

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Erfahrung seit 1993
in Weiterbildung,
Coaching und Consulting
600+ Seminare
Themen quer durch alle Branchen und Fachgebiete
13 Standorte
Bundesweit in Deutschland, Österreich und der Schweiz
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FAQ / Häufige Fragen zum Thema

Was ist der Unterschied zwischen Wohn- und Gewerberaummietrecht?

Der Hauptunterschied liegt im Schutzniveau für die Mietenden. Das Wohnraummietrecht schützt Mieter:innen als sozial schwächere Partei sehr umfassend, etwa durch strenge Regeln bei Kündigung und Mieterhöhung. Im Gewerberaummietrecht herrscht hingegen weitgehende Vertragsfreiheit, da von einem ausgewogeneren Kräfteverhältnis zwischen den Vertragsparteien ausgegangen wird. Soziale Schutzvorschriften wie der Kündigungsschutz greifen hier in der Regel nicht.

Welche Rechte und Pflichten haben Mieter:innen und Vermieter:innen?

Die Hauptpflicht von Vermieter:innen ist die Überlassung der Mietsache in einem vertragsgemäßen Zustand, während Mieter:innen zur pünktlichen Zahlung der Miete verpflichtet sind. Vermieter:innen müssen die Wohnung instand halten, während Mieter:innen die Mietsache sorgfältig behandeln müssen. Weitere Pflichten, etwa zur Durchführung von Schönheitsreparaturen oder zur Duldung von Modernisierungen, werden oft im Mietvertrag konkretisiert.

Was muss in einem rechtssicheren Mietvertrag alles stehen?

Ein Mietvertrag muss zwingend die Vertragsparteien (Mieter:in, Vermieter:in), das Mietobjekt, den Mietbeginn und die Höhe der Miete inklusive Nebenkosten enthalten. Ohne diese wesentlichen Punkte ist der Vertrag nicht wirksam zustande gekommen. Empfehlenswert sind zudem Regelungen zur Mietkaution, zur Hausordnung und zur Verantwortlichkeit für Reparaturen, um spätere Konflikte zu vermeiden.

Wie hoch darf die Mietkaution für eine Wohnung maximal sein?

Die Mietkaution darf gesetzlich höchstens drei Nettokaltmieten betragen. Diese Regelung aus § 551 BGB dient dem Schutz von Mieter:innen vor überhöhten Forderungen. Eine vertragliche Vereinbarung über eine höhere Kaution ist unwirksam. Mieter:innen haben zudem das Recht, die Kaution in drei gleichen monatlichen Raten zu zahlen, beginnend mit dem Mietverhältnis.

Wann und wie dürfen Vermieter:innen die Miete erhöhen?

Vermieter:innen können die Miete bis zur ortsüblichen Vergleichsmiete anheben, wenn die letzte Erhöhung mindestens ein Jahr zurückliegt und die Miete 15 Monate unverändert war. Eine weitere Möglichkeit ist eine Erhöhung nach Modernisierungsmaßnahmen. Die Erhöhung muss schriftlich begründet werden, etwa mit einem Mietspiegel, und darf die gesetzliche Kappungsgrenze von 20 % (oder 15 % in angespannten Märkten) innerhalb von drei Jahren nicht überschreiten.

Wie lange ist die gesetzliche Kündigungsfrist für eine Mietwohnung?

Für Mieter:innen beträgt die gesetzliche Kündigungsfrist immer drei Monate, unabhängig von der Mietdauer. Die Kündigung muss dem Vermieter spätestens am dritten Werktag eines Monats zugehen, um zum Ende des übernächsten Monats wirksam zu werden. Für Vermieter:innen verlängert sich die Frist je nach Dauer des Mietverhältnisses: nach fünf Jahren auf sechs Monate und nach acht Jahren auf neun Monate.

Wer ist für Schönheitsreparaturen in der Mietwohnung verantwortlich?

Grundsätzlich ist die Instandhaltung und damit auch die Durchführung von Schönheitsreparaturen Pflicht der Vermieter:innen. Diese Pflicht kann jedoch durch eine wirksame Klausel im Mietvertrag auf die Mieter:innen übertragen werden. Viele solcher Klauseln, insbesondere mit starren Fristen, sind unwirksam. Ist die Klausel ungültig, müssen Mieter:innen bei Auszug nicht renovieren.

Welche Kosten dürfen in der Nebenkostenabrechnung umgelegt werden?

Umlagefähig sind nur laufend entstehende Betriebskosten, die im Mietvertrag vereinbart wurden. Dazu gehören typischerweise die Grundsteuer, Kosten für Wasser und Abwasser, Heizung, Müllabfuhr, Gebäudereinigung, Gartenpflege und bestimmte Versicherungen. Einmalige Reparatur- oder Verwaltungskosten dürfen hingegen nicht auf die Mieter:innen umgelegt werden. Die Abrechnung muss transparent und nachvollziehbar sein.

Wann darf ich als mietende Person die Miete mindern?

Eine Mietminderung ist möglich, wenn ein erheblicher Mangel an der Mietsache vorliegt, der den vertragsgemäßen Gebrauch beeinträchtigt. Voraussetzung ist, dass der Mangel den Vermieter:innen unverzüglich gemeldet wird, damit diese die Möglichkeit zur Beseitigung haben. Die Höhe der Minderung richtet sich nach dem Ausmaß der Beeinträchtigung, zum Beispiel bei Heizungsausfall im Winter, Schimmelbefall oder Baulärm.

Unter welchen Voraussetzungen ist eine Kündigung wegen Eigenbedarfs wirksam?

Eine Kündigung wegen Eigenbedarfs ist wirksam, wenn der:die Vermieter:in die Wohnung für sich selbst, Familienangehörige oder Haushaltsangehörige benötigt. Der Kündigungsgrund muss im Kündigungsschreiben konkret und nachvollziehbar dargelegt werden. Ein nur vorgetäuschter oder überzogener Bedarf macht die Kündigung unwirksam und kann zu Schadensersatzansprüchen führen. Mieter:innen können zudem bei einem Härtefall Widerspruch einlegen.

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