„Großer Erfahrungshintergrund der Trainerin. Individuelles Training wurde "spontan" möglich gemacht. Tolle Kundenbetreuung! Danke!"
Praxisbericht aus Schulungsprojekt

Projekte sind mit Unsicherheiten verbunden, die Termine, Kosten, Qualität und Zielerreichung beeinflussen können. Ein systematisches Risikomanagement unterstützt dabei, Risiken frühzeitig zu erkennen, zu bewerten und geeignete Maßnahmen zur Steuerung abzuleiten.
In unserem Seminar lernen Sie Methoden und Instrumente des Projekt-Risikomanagements kennen und anwenden. Sie analysieren Risiken qualitativ und quantitativ, entwickeln Strategien zur Risikosteuerung und erhalten einen Überblick über Prozesse, Standards und ausgewählte Verfahren der Risikoüberwachung und Risikobewertung im Projektumfeld.
Was Sie aus diesem Seminar mitnehmen
Schritt für Schritt ans Ziel
Projektleiter:innen, Teilprojektleiter:innen, Projektmitarbeitende und Führungskräfte, die Projekte erfolgreich und sicher planen und steuern möchten.
Digitale Zertifikate zum Teilen mit Ihren Kolleg:innen und Unternehmen. Lassen Sie Ihr soziales Umfeld wissen, wie erfolgreich Sie sind. Eine klassische Teilnahmebescheinigung als pdf erhalten Sie bei uns auch.
Keine Angst – auch wenn Sie der:die einzig Interessierte für einen Termin sind, findet die Weiterbildung trotzdem statt. So haben Sie den:die Trainer:in exklusiv für sich und genießen ein zeitlich optimiertes Privattraining.
Stornieren oder verschieben Sie Ihren Termin bis zu 30 Tage vor Beginn jederzeit kostenfrei online.
Sie erhalten ein professionell aufbereitetes Skript als digitalen Download – kompakt, übersichtlich und ideal zum späteren Nachschlagen und Vertiefen.
Ob Kaffee, Wasser oder Säfte – bei uns stillen Sie nicht nur Ihren Wissensdurst. Für Ihr Business Lunch erhalten Sie pro Seminartag einen 20 € Pluxee-Gutschein, einlösbar in teilnehmenden Restaurants.
Wenn Ihnen noch das fundamentale Wissen zu "Risikomanagement in Projekten – Methoden und Strategien" fehlt, ist unser Vorkurs Ihre perfekte Vorbereitung. Frischen Sie die wichtigsten Grundlagen entspannt auf und steigen im Hauptkurs von der ersten Minute an voll durch – ohne Lücken, ohne Druck.
Dieses Seminar gibt es auch als maßgeschneiderte Inhouse-Schulung, exklusiv für Ihr Team.
Seit 1993 Ihr Partner für berufliche Weiterbildung.
Die ifmera academy wurde 1993 gegründet und zählt heute zu den führenden Weiterbildungsanbietern im DACH-Raum. Über 30 Jahre praktische Erfahrung in Qualifizierung, Coaching und Consulting fließen in jedes unserer Angebote ein, von der Konzeption bis zur Durchführung.
Mit über 600 Seminar-Themen quer durch alle Branchen und Fachgebiete decken wir das gesamte Spektrum moderner Personalentwicklung ab. An 13 Standorten in Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie Live-Online sind wir überall dort, wo Sie uns brauchen.
Unser Portfolio reicht von offenen Seminaren, individuellen Firmenseminaren, Business-Coaching bis hin zu Fernlehrgängen. Wir richten uns an Personalverantwortliche, Entscheider:innen sowie alle, die sich gezielt weiterentwickeln möchten, mit Anspruch auf geprüfte Qualität und didaktische Exzellenz.
Hinter jedem Seminar stehen Menschen: Unser Netzwerk aus über 1.000 erfahrenen Trainer:innen und Coach:innen bringt nicht nur fachliche Tiefe, sondern auch echte Praxiserfahrung mit. Mit Leidenschaft und didaktischem Know-how sorgen sie dafür, dass aus Wissen echtes Können wird, und dass jede:r Teilnehmer:in genau die Impulse mitnimmt, die im Berufsalltag den Unterschied machen.
Was uns antreibt? Wertschätzung, Qualität und Spaß am Lernen, daran messen wir jedes Seminar, jede:n Trainer:in und jedes Feedback.
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Haben Sie diesen Kurs erst einmal abgeschlossen, stehen Ihnen neue Türen offen. Diese Aufbau-Module bauen direkt auf Ihren neuen Fähigkeiten auf und führen Sie zur vollen Fachkompetenz.
Risikomanagement in Projekten ist der systematische Prozess, um Unsicherheiten zu identifizieren, zu analysieren, zu bewerten und zu steuern. Ziel ist es, negative Auswirkungen auf Projektziele wie Termine, Kosten und Qualität zu minimieren und gleichzeitig positive Chancen zu nutzen. Es hilft Projektleitenden, proaktiv statt reaktiv zu handeln und fundierte Entscheidungen zu treffen.
Typische Projektrisiken sind technische Probleme, Budgetüberschreitungen, Terminverzögerungen durch Lieferengpässe oder der Ausfall von wichtigen Teammitgliedern. Auch unklare Anforderungen, eine unzureichende Ressourcenplanung oder externe Faktoren wie neue gesetzliche Vorschriften stellen Risiken dar. Diese können die Qualität, die Kosten und den Zeitplan eines Projekts direkt gefährden.
Der Risikomanagement-Prozess verläuft typischerweise in den Phasen Risikoidentifikation, Risikoanalyse und -bewertung, Maßnahmenplanung, Risikosteuerung und Risikoüberwachung. Zuerst werden potenzielle Risiken gesammelt, anschließend analysiert und priorisiert. Darauf basierend werden Maßnahmen geplant und umgesetzt, deren Wirksamkeit kontinuierlich überwacht und kommuniziert wird.
Die qualitative Risikoanalyse bewertet Risiken subjektiv nach ihrer Eintrittswahrscheinlichkeit und Auswirkung, oft in Kategorien wie „hoch“ oder „gering“. Im Gegensatz dazu beziffert die quantitative Analyse die Auswirkungen von Risiken in konkreten Zahlen, zum Beispiel als finanzielle Verluste oder Zeitverzögerungen. Die qualitative Analyse dient der schnellen Priorisierung, während die quantitative Analyse eine detailliertere, datenbasierte Entscheidungsgrundlage liefert.
Risiken lassen sich durch Methoden wie Brainstorming im Team, Interviews mit Fachexpert:innen, Checklisten aus früheren Projekten und Dokumentenanalysen erkennen. Auch die Analyse von Annahmen und die Durchführung von SWOT-Analysen (Stärken, Schwächen, Chancen, Risiken) helfen dabei, potenzielle Gefahren systematisch aufzudecken. Wichtig ist, verschiedene Perspektiven einzubeziehen, um ein umfassendes Bild zu erhalten.
Die vier zentralen Strategien im Umgang mit negativen Risiken sind: Risiken vermeiden, vermindern (bzw. reduzieren), übertragen oder bewusst akzeptieren. Bei der Vermeidung wird die Ursache eliminiert, während eine Verminderung die Eintrittswahrscheinlichkeit oder die Auswirkung reduziert. Das Übertragen verlagert die Verantwortung, etwa an eine Versicherung, und bei der Akzeptanz wird bewusst auf Maßnahmen verzichtet.
Risiken werden priorisiert, indem ihre Eintrittswahrscheinlichkeit und ihre potenzielle Auswirkung auf das Projekt bewertet und miteinander kombiniert werden. Häufig wird hierfür eine Risikomatrix verwendet, die Risiken visuell einteilt und so eine Rangfolge des Handlungsbedarfs erstellt. Risiken mit hoher Wahrscheinlichkeit und großer Auswirkung erhalten die höchste Priorität und erfordern sofortige Maßnahmenpläne.
Die Fehlermöglichkeits- und Einflussanalyse (FMEA) ist eine präventive Methode zur systematischen Identifikation und Bewertung potenzieller Fehler in Prozessen oder Produkten. Im Projektmanagement wird sie genutzt, um frühzeitig Schwachstellen zu erkennen, bevor sie zu Problemen führen. Dabei werden mögliche Fehlerursachen analysiert und ihre Auswirkungen bewertet, um Maßnahmen zur Vermeidung zu definieren und die Projektqualität zu sichern.
Die ISO 31000 ist ein internationaler Leitfaden, der Prinzipien und allgemeine Richtlinien für das Risikomanagement in Organisationen bereitstellt. Sie beschreibt einen Rahmen und einen Prozess für das Management von Risiken, ist aber nicht für Zertifizierungszwecke vorgesehen, sondern flexibel anpassbar. Die Norm hilft Unternehmen dabei, Risikomanagement als integralen Bestandteil aller Prozesse zu etablieren, um Ziele effektiver zu erreichen.
Eine klare Risikokommunikation stellt sicher, dass alle Projektbeteiligten ein gemeinsames Verständnis für die bestehenden Risiken und die geplanten Maßnahmen haben. Sie fördert das Vertrauen, ermöglicht schnelle Reaktionen und sorgt dafür, dass Verantwortlichkeiten klar sind. Ohne transparente Kommunikation können Missverständnisse entstehen, die zu falschen Entscheidungen führen und den Projekterfolg gefährden.
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