„Großer Erfahrungshintergrund der Trainerin. Individuelles Training wurde "spontan" möglich gemacht. Tolle Kundenbetreuung! Danke!"
Praxisbericht aus Schulungsprojekt

Professionelles Risikomanagement befasst sich mit dem systematischen Umgang mit Unsicherheiten, um fundierte Entscheidungen zu treffen und die Handlungsfähigkeit des Unternehmens zu sichern. Ein strukturierter Ansatz ermöglicht es, Risiken nicht nur zu kontrollieren, sondern auch als Chancen für die strategische Weiterentwicklung zu nutzen.
In unserem Seminar lernen Sie die zentralen Methoden und Prozesse des Risikomanagements kennen. Sie erfahren, wie Risiken systematisch identifiziert, bewertet und gesteuert werden und wie die Anforderungen des internationalen Standards ISO 31000 in die Unternehmenspraxis übertragen werden können.
Was Sie aus diesem Seminar mitnehmen
Schritt für Schritt ans Ziel
Fach- und Führungskräfte, Projektleitende, Qualitäts- und Prozessmanager:innen sowie Mitarbeitende aus Controlling und Revision, die ein systematisches Risikomanagement aufbauen oder optimieren möchten.
Digitale Zertifikate zum Teilen mit Ihren Kolleg:innen und Unternehmen. Lassen Sie Ihr soziales Umfeld wissen, wie erfolgreich Sie sind. Eine klassische Teilnahmebescheinigung als pdf erhalten Sie bei uns auch.
Keine Angst – auch wenn Sie der:die einzig Interessierte für einen Termin sind, findet die Weiterbildung trotzdem statt. So haben Sie den:die Trainer:in exklusiv für sich und genießen ein zeitlich optimiertes Privattraining.
Stornieren oder verschieben Sie Ihren Termin bis zu 30 Tage vor Beginn jederzeit kostenfrei online.
Sie erhalten ein professionell aufbereitetes Skript als digitalen Download – kompakt, übersichtlich und ideal zum späteren Nachschlagen und Vertiefen.
Ob Kaffee, Wasser oder Säfte – bei uns stillen Sie nicht nur Ihren Wissensdurst. Für Ihr Business Lunch erhalten Sie pro Seminartag einen 20 € Pluxee-Gutschein, einlösbar in teilnehmenden Restaurants.
Dieses Seminar gibt es auch als maßgeschneiderte Inhouse-Schulung, exklusiv für Ihr Team.
Seit 1993 Ihr Partner für berufliche Weiterbildung.
Die ifmera academy wurde 1993 gegründet und zählt heute zu den führenden Weiterbildungsanbietern im DACH-Raum. Über 30 Jahre praktische Erfahrung in Qualifizierung, Coaching und Consulting fließen in jedes unserer Angebote ein, von der Konzeption bis zur Durchführung.
Mit über 600 Seminar-Themen quer durch alle Branchen und Fachgebiete decken wir das gesamte Spektrum moderner Personalentwicklung ab. An 13 Standorten in Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie Live-Online sind wir überall dort, wo Sie uns brauchen.
Unser Portfolio reicht von offenen Seminaren, individuellen Firmenseminaren, Business-Coaching bis hin zu Fernlehrgängen. Wir richten uns an Personalverantwortliche, Entscheider:innen sowie alle, die sich gezielt weiterentwickeln möchten, mit Anspruch auf geprüfte Qualität und didaktische Exzellenz.
Hinter jedem Seminar stehen Menschen: Unser Netzwerk aus über 1.000 erfahrenen Trainer:innen und Coach:innen bringt nicht nur fachliche Tiefe, sondern auch echte Praxiserfahrung mit. Mit Leidenschaft und didaktischem Know-how sorgen sie dafür, dass aus Wissen echtes Können wird, und dass jede:r Teilnehmer:in genau die Impulse mitnimmt, die im Berufsalltag den Unterschied machen.
Was uns antreibt? Wertschätzung, Qualität und Spaß am Lernen, daran messen wir jedes Seminar, jede:n Trainer:in und jedes Feedback.
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Haben Sie diesen Kurs erst einmal abgeschlossen, stehen Ihnen neue Türen offen. Diese Aufbau-Module bauen direkt auf Ihren neuen Fähigkeiten auf und führen Sie zur vollen Fachkompetenz.
Risikomanagement ist der systematische Prozess, mit dem eine Organisation mögliche Gefahren erkennt, bewertet und steuert, um Schäden zu vermeiden oder zu minimieren. Es geht darum, Unsicherheiten, die Unternehmensziele gefährden könnten, proaktiv zu handhaben, statt nur auf eingetretene Probleme zu reagieren. So sichern sich Unternehmen gegen negative Entwicklungen ab und können fundierte strategische Entscheidungen treffen.
Risikomanagement ist entscheidend, um die Ziele und den Fortbestand eines Unternehmens zu sichern. Es hilft, Gefahren wie finanzielle Verluste, Betriebsausfälle oder Reputationsschäden frühzeitig zu erkennen und durch gezielte Maßnahmen zu vermeiden oder deren Auswirkungen zu reduzieren. Ein funktionierendes System schafft nicht nur Stabilität und Vertrauen bei Partner:innen, sondern ermöglicht es auch, unternehmerische Chancen bewusster und fundierter wahrzunehmen.
Der Risikomanagementprozess nach dem Leitfaden ISO 31000 ist ein systematischer und wiederkehrender Ablauf zur Steuerung von Unsicherheiten. Er umfasst die zentralen Schritte der Risikoidentifikation, der Risikoanalyse und der Risikobewertung, die zusammen als Risikobeurteilung bezeichnet werden. Darauf folgt die Phase der Risikobehandlung, also die Planung und Umsetzung von Maßnahmen. Begleitet wird der gesamte Prozess von kontinuierlicher Überwachung und Kommunikation.
Unternehmen sind vielfältigen Risiken ausgesetzt, die sich in verschiedene Kategorien einteilen lassen. Zu den operativen Risiken zählen etwa Lieferkettenstörungen oder der Ausfall von IT-Systemen. Finanzielle Risiken umfassen Liquiditätsengpässe, während strategische Risiken durch Marktveränderungen entstehen können. Weitere wichtige Beispiele sind rechtliche Risiken durch neue Gesetze, Cyber-Angriffe und Reputationsschäden.
Eine Risikomatrix ist ein visuelles Werkzeug, das Risiken anhand von zwei Dimensionen bewertet: der Eintrittswahrscheinlichkeit und dem potenziellen Schadensausmaß. Jedes identifizierte Risiko wird in dieser Matrix positioniert, wodurch eine klare Priorisierung möglich wird. Risiken mit hoher Wahrscheinlichkeit und gravierenden Auswirkungen (oft rot markiert) erfordern sofortige Aufmerksamkeit, während Risiken mit geringer Bedeutung (oft grün) beobachtet werden können.
In der Praxis wird eine Kombination verschiedener Methoden genutzt, um Risiken systematisch zu erfassen. Zu den gängigsten Instrumenten gehören Brainstorming-Sitzungen mit Expert:innen, strukturierte Interviews und die Analyse von Unternehmensdokumenten. Häufig werden auch Checklisten mit bekannten Risikokategorien, die SWOT-Analyse (Stärken, Schwächen, Chancen, Gefahren) sowie die Fehlermöglichkeits- und Einfluss-Analyse (FMEA) eingesetzt, um ein umfassendes Bild zu erhalten.
Ein wirksames Risikomanagement-System (RMS) ist die Gesamtheit aller Regelungen für den strukturierten Umgang mit Risiken. Es umfasst eine klare Risikostrategie und -kultur, die von der Führungsebene getragen wird. Weitere Kernelemente sind eine definierte Organisation mit klaren Rollen und Verantwortlichkeiten, der systematische Prozess der Risikoidentifikation, -bewertung und -steuerung sowie eine transparente Kommunikation und regelmäßige Überwachung zur kontinuierlichen Verbesserung des Systems.
Eine positive Risikokultur beschreibt die gemeinsamen Werte, Einstellungen und Verhaltensweisen in einer Organisation bezüglich des Umgangs mit Risiken. Sie zeichnet sich durch ein hohes Risikobewusstsein und einen offenen, transparenten Dialog über Gefahren und Chancen auf allen Ebenen aus. Eine solche Kultur, vorgelebt von den Führungskräften, motiviert alle Mitarbeitenden, Verantwortung zu übernehmen und Risiken proaktiv zu melden und zu steuern.
Der Hauptunterschied liegt in der Art der Bewertung. Die qualitative Analyse ist subjektiver und bewertet Risiken anhand von Skalen wie „hoch“, „mittel“ oder „gering“ für Eintrittswahrscheinlichkeit und Auswirkung, oft dargestellt in einer Risikomatrix. Die quantitative Analyse hingegen nutzt Zahlen und statistische Modelle, um Risiken einen konkreten numerischen Wert zuzuordnen, zum Beispiel einen potenziellen finanziellen Schaden in Euro.
Ein:e Risikomanager:in ist dafür verantwortlich, Risiken im Unternehmen systematisch zu identifizieren, zu analysieren und zu bewerten. Zu den Hauptaufgaben gehört die Entwicklung und Implementierung von Strategien und Maßnahmen zur Risikosteuerung sowie die kontinuierliche Überwachung der Risikolandschaft. Zudem sorgt die Person für ein funktionierendes Berichtswesen und die Kommunikation von Risikoinformationen an die Geschäftsleitung und andere relevante Stakeholder.
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