„Großer Erfahrungshintergrund der Trainerin. Individuelles Training wurde "spontan" möglich gemacht. Tolle Kundenbetreuung! Danke!"
Praxisbericht aus Schulungsprojekt

In einer vernetzten Wirtschaft können unvorhergesehene Störungen wie Cyberangriffe, Lieferkettenausfälle oder technische Pannen den Geschäftsbetrieb existenziell gefährden. Business Continuity Management (BCM) ist der systematische Ansatz, um die Widerstandsfähigkeit eines Unternehmens zu stärken und es auf solche Krisen vorzubereiten.
In unserem Seminar lernen Sie die zentralen Methoden und Bausteine eines Business Continuity Management Systems (BCMS) nach gängigen Standards wie ISO 22301 kennen. Wir vermitteln Ihnen die wesentlichen Schritte von der Business Impact Analyse bis zur Krisenkommunikation, damit Sie Risiken systematisch bewerten und die Kontinuität kritischer Geschäftsprozesse unterstützen können.
Was Sie aus diesem Seminar mitnehmen
Schritt für Schritt ans Ziel
Führungskräfte, Projektleiter:innen, IT-Verantwortliche, Qualitäts- und Risikomanager:innen sowie BCM-Beauftragte, die ein systematisches Kontinuitätsmanagement im Unternehmen aufbauen oder professionalisieren möchten.
Digitale Zertifikate zum Teilen mit Ihren Kolleg:innen und Unternehmen. Lassen Sie Ihr soziales Umfeld wissen, wie erfolgreich Sie sind. Eine klassische Teilnahmebescheinigung als pdf erhalten Sie bei uns auch.
Keine Angst – auch wenn Sie der:die einzig Interessierte für einen Termin sind, findet die Weiterbildung trotzdem statt. So haben Sie den:die Trainer:in exklusiv für sich und genießen ein zeitlich optimiertes Privattraining.
Stornieren oder verschieben Sie Ihren Termin bis zu 30 Tage vor Beginn jederzeit kostenfrei online.
Sie erhalten ein professionell aufbereitetes Skript als digitalen Download – kompakt, übersichtlich und ideal zum späteren Nachschlagen und Vertiefen.
Ob Kaffee, Wasser oder Säfte – bei uns stillen Sie nicht nur Ihren Wissensdurst. Für Ihr Business Lunch erhalten Sie pro Seminartag einen 20 € Pluxee-Gutschein, einlösbar in teilnehmenden Restaurants.
Wenn Ihnen noch das fundamentale Wissen zu "Kontinuitätsmanagement – Business Continuity sicherstellen" fehlt, ist unser Vorkurs Ihre perfekte Vorbereitung. Frischen Sie die wichtigsten Grundlagen entspannt auf und steigen im Hauptkurs von der ersten Minute an voll durch – ohne Lücken, ohne Druck.
Dieses Seminar gibt es auch als maßgeschneiderte Inhouse-Schulung, exklusiv für Ihr Team.
Seit 1993 Ihr Partner für berufliche Weiterbildung.
Die ifmera academy wurde 1993 gegründet und zählt heute zu den führenden Weiterbildungsanbietern im DACH-Raum. Über 30 Jahre praktische Erfahrung in Qualifizierung, Coaching und Consulting fließen in jedes unserer Angebote ein, von der Konzeption bis zur Durchführung.
Mit über 600 Seminar-Themen quer durch alle Branchen und Fachgebiete decken wir das gesamte Spektrum moderner Personalentwicklung ab. An 13 Standorten in Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie Live-Online sind wir überall dort, wo Sie uns brauchen.
Unser Portfolio reicht von offenen Seminaren, individuellen Firmenseminaren, Business-Coaching bis hin zu Fernlehrgängen. Wir richten uns an Personalverantwortliche, Entscheider:innen sowie alle, die sich gezielt weiterentwickeln möchten, mit Anspruch auf geprüfte Qualität und didaktische Exzellenz.
Hinter jedem Seminar stehen Menschen: Unser Netzwerk aus über 1.000 erfahrenen Trainer:innen und Coach:innen bringt nicht nur fachliche Tiefe, sondern auch echte Praxiserfahrung mit. Mit Leidenschaft und didaktischem Know-how sorgen sie dafür, dass aus Wissen echtes Können wird, und dass jede:r Teilnehmer:in genau die Impulse mitnimmt, die im Berufsalltag den Unterschied machen.
Was uns antreibt? Wertschätzung, Qualität und Spaß am Lernen, daran messen wir jedes Seminar, jede:n Trainer:in und jedes Feedback.
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Business Continuity Management (BCM) ist ein systematischer Prozess, der sicherstellt, dass kritische Geschäftsfunktionen bei Störungen aufrechterhalten werden. Ziel ist es, die Widerstandsfähigkeit eines Unternehmens gegenüber unvorhergesehenen Ereignissen wie Cyberangriffen, Naturkatastrophen oder Lieferkettenausfällen zu stärken. Dadurch werden Ausfallzeiten minimiert und die Existenz des Unternehmens gesichert, indem es handlungsfähig bleibt und schnell zum Normalbetrieb zurückkehren kann.
Business Continuity Management (BCM) ist der übergeordnete, proaktive Rahmen zur Vorbereitung auf Störungen, während Krisenmanagement reaktiv ist. BCM plant vorausschauend, wie kritische Prozesse fortgeführt werden. Das Krisenmanagement hingegen konzentriert sich auf die strategische Bewältigung einer bereits eingetretenen Krise, inklusive der internen und externen Kommunikation, um den Schaden für das Unternehmen zu begrenzen und die Reputation zu schützen.
Beispiele für BCM sind die Vorbereitung auf verschiedene Szenarien wie IT-Ausfälle, Personalmangel oder Standortunzugänglichkeit. Ein Produktionsbetrieb könnte Notfallpläne für Lieferkettenunterbrechungen haben. Ein Finanzdienstleister sichert durch redundante IT-Systeme und Daten-Backups die ständige Verfügbarkeit von Kundendaten. Auch die Einrichtung von Ausweicharbeitsplätzen oder die Organisation von Homeoffice-Möglichkeiten für Mitarbeitende im Notfall sind typische BCM-Maßnahmen.
Eine Business Impact Analyse (BIA) ist ein systematischer Prozess zur Ermittlung und Bewertung der potenziellen Auswirkungen einer Unterbrechung kritischer Geschäftsprozesse. Sie identifiziert, welche Funktionen für das Unternehmen lebenswichtig sind und welche finanziellen sowie operativen Schäden bei einem Ausfall entstehen. Die Ergebnisse der BIA sind die Grundlage für die Entwicklung von Wiederherstellungsstrategien und Notfallplänen.
Ein Business Continuity Management System (BCMS) ist ein strukturierter Managementrahmen, der alle Methoden, Regeln und Prozesse zur Sicherstellung der Geschäftskontinuität bündelt. Es basiert oft auf Standards wie der ISO 22301 und hilft Organisationen, ihr BCM systematisch zu planen, umzusetzen, zu überwachen und kontinuierlich zu verbessern. Ein BCMS verankert die Resilienz fest in der Unternehmenskultur.
RTO (Recovery Time Objective) definiert die maximal tolerierbare Ausfallzeit, also wie schnell ein Geschäftsprozess nach einer Störung wiederhergestellt sein muss. RPO (Recovery Point Objective) beschreibt den maximal akzeptablen Datenverlust, gemessen in Zeit, und bestimmt somit die erforderliche Frequenz von Datensicherungen. Beide Kennzahlen sind entscheidend, um Wiederherstellungsstrategien passgenau zu planen und technische Anforderungen festzulegen.
Die ISO 22301 ist der international anerkannte Standard für Business Continuity Management Systeme (BCMS). Sie legt die Anforderungen fest, um ein solches System zu planen, einzuführen, zu betreiben, zu überwachen und kontinuierlich zu verbessern. Eine Zertifizierung nach ISO 22301 belegt, dass ein Unternehmen seine Widerstandsfähigkeit systematisch managt und auf die Bewältigung von Krisen vorbereitet ist.
Ein Business Continuity Plan (BCP) ist ein konkretes Dokument, das die Maßnahmen zur Fortführung kritischer Prozesse im Notfall beschreibt. Er enthält klare Handlungsanweisungen, definierte Rollen und Verantwortlichkeiten, Kommunikationswege sowie Wiederanlaufpläne. Wichtige Bestandteile sind zudem Kontaktlisten, Informationen zu Ausweichstandorten und Anleitungen für manuelle Ersatzverfahren, um im Ernstfall schnell und strukturiert reagieren zu können.
Notfallpläne werden durch regelmäßige Übungen und Tests überprüft, um ihre Wirksamkeit sicherzustellen und das Personal zu schulen. Dies kann von einfachen Tischübungen (Walkthroughs), bei denen ein Szenario durchgesprochen wird, bis hin zu umfassenden Simulationen reichen, bei denen technische und organisatorische Abläufe real erprobt werden. Die aus den Tests gewonnenen Erkenntnisse dienen dazu, die Pläne kontinuierlich zu verbessern und an neue Gegebenheiten anzupassen.
Krisenkommunikation ist im BCM entscheidend, um das Vertrauen von Mitarbeitenden, Kund:innen, Partner:innen und der Öffentlichkeit zu erhalten. Eine klare, zeitnahe und transparente Kommunikation während einer Störung verhindert Gerüchte, reduziert Unsicherheit und zeigt, dass das Unternehmen die Kontrolle behält. Sie ist ein zentraler Bestandteil des Krisenmanagements, um Reputationsschäden zu minimieren und die Handlungsfähigkeit nach innen und außen zu sichern.
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