„Großer Erfahrungshintergrund der Trainerin. Individuelles Training wurde "spontan" möglich gemacht. Tolle Kundenbetreuung! Danke!"
Praxisbericht aus Schulungsprojekt

Flexible Arbeitszeitmodelle sind ein entscheidender Faktor für die Zukunftsfähigkeit von Unternehmen. Angesichts des Fachkräftemangels, veränderter Erwartungen von Beschäftigten und neuer Anforderungen an die Arbeitsorganisation gewinnen moderne Arbeitszeitkonzepte zunehmend an Bedeutung. Sie können die Arbeitgeberattraktivität steigern, die Mitarbeiterbindung stärken und die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben verbessern.
In diesem Seminar lernen Sie verschiedene Arbeitszeitmodelle und deren Einsatzmöglichkeiten kennen. Sie erfahren, wie sich betriebliche Anforderungen mit den Bedürfnissen der Mitarbeitenden verbinden lassen, passende Modelle ausgewählt und erfolgreich eingeführt werden. Außerdem erhalten Sie einen Überblick über die wesentlichen rechtlichen Rahmenbedingungen.
Was Sie aus diesem Seminar mitnehmen
Schritt für Schritt ans Ziel
Personalverantwortliche, Führungskräfte, Geschäftsführer:innen und Mitglieder des Betriebsrats, die flexible und moderne Arbeitszeitmodelle erfolgreich gestalten und umsetzen möchten.
Digitale Zertifikate zum Teilen mit Ihren Kolleg:innen und Unternehmen. Lassen Sie Ihr soziales Umfeld wissen, wie erfolgreich Sie sind. Eine klassische Teilnahmebescheinigung als pdf erhalten Sie bei uns auch.
Keine Angst – auch wenn Sie der:die einzig Interessierte für einen Termin sind, findet die Weiterbildung trotzdem statt. So haben Sie den:die Trainer:in exklusiv für sich und genießen ein zeitlich optimiertes Privattraining.
Stornieren oder verschieben Sie Ihren Termin bis zu 30 Tage vor Beginn jederzeit kostenfrei online.
Sie erhalten ein professionell aufbereitetes Skript als digitalen Download – kompakt, übersichtlich und ideal zum späteren Nachschlagen und Vertiefen.
Ob Kaffee, Wasser oder Säfte – bei uns stillen Sie nicht nur Ihren Wissensdurst. Für Ihr Business Lunch erhalten Sie pro Seminartag einen 20 € Pluxee-Gutschein, einlösbar in teilnehmenden Restaurants.
Wenn Ihnen noch das fundamentale Wissen zu "Moderne Arbeitszeitmodelle – Gestaltung und Umsetzung in der Praxis" fehlt, ist unser Vorkurs Ihre perfekte Vorbereitung. Frischen Sie die wichtigsten Grundlagen entspannt auf und steigen im Hauptkurs von der ersten Minute an voll durch – ohne Lücken, ohne Druck.
Dieses Seminar gibt es auch als maßgeschneiderte Inhouse-Schulung, exklusiv für Ihr Team.
Seit 1993 Ihr Partner für berufliche Weiterbildung.
Die ifmera academy wurde 1993 gegründet und zählt heute zu den führenden Weiterbildungsanbietern im DACH-Raum. Über 30 Jahre praktische Erfahrung in Qualifizierung, Coaching und Consulting fließen in jedes unserer Angebote ein, von der Konzeption bis zur Durchführung.
Mit über 600 Seminar-Themen quer durch alle Branchen und Fachgebiete decken wir das gesamte Spektrum moderner Personalentwicklung ab. An 13 Standorten in Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie Live-Online sind wir überall dort, wo Sie uns brauchen.
Unser Portfolio reicht von offenen Seminaren, individuellen Firmenseminaren, Business-Coaching bis hin zu Fernlehrgängen. Wir richten uns an Personalverantwortliche, Entscheider:innen sowie alle, die sich gezielt weiterentwickeln möchten, mit Anspruch auf geprüfte Qualität und didaktische Exzellenz.
Hinter jedem Seminar stehen Menschen: Unser Netzwerk aus über 1.000 erfahrenen Trainer:innen und Coach:innen bringt nicht nur fachliche Tiefe, sondern auch echte Praxiserfahrung mit. Mit Leidenschaft und didaktischem Know-how sorgen sie dafür, dass aus Wissen echtes Können wird, und dass jede:r Teilnehmer:in genau die Impulse mitnimmt, die im Berufsalltag den Unterschied machen.
Was uns antreibt? Wertschätzung, Qualität und Spaß am Lernen, daran messen wir jedes Seminar, jede:n Trainer:in und jedes Feedback.
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Moderne Arbeitszeitmodelle sind flexible Alternativen zur klassischen Vollzeitwoche mit festen Zeiten. Sie ermöglichen es Beschäftigten, die Lage, Dauer und teilweise den Ort ihrer Arbeit an ihre Bedürfnisse anzupassen. Zu den bekanntesten Beispielen gehören Gleitzeit, Vertrauensarbeitszeit, Teilzeit, Jobsharing oder die 4-Tage-Woche. Ziel ist es, die Produktivität, Mitarbeiterzufriedenheit und die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben zu verbessern.
Es gibt eine Vielzahl flexibler Arbeitszeitmodelle, die auf unterschiedliche Bedürfnisse zugeschnitten sind. Dazu zählen:
Der Hauptunterschied liegt im Grad der Autonomie und der Zeiterfassung. Bei der Gleitzeit gibt es in der Regel eine Kernarbeitszeit, in der Anwesenheitspflicht besteht, und die Arbeitszeit wird erfasst. Die Vertrauensarbeitszeit hingegen fokussiert auf die Erledigung von Aufgaben, wobei die Beschäftigten ihre Arbeitszeit weitgehend selbst einteilen und der Arbeitgeber auf die Kontrolle der Anwesenheit verzichtet.
Ein Arbeitszeitkonto erfasst die tatsächlich geleisteten Arbeitsstunden und vergleicht sie mit der vertraglich vereinbarten Sollarbeitszeit. Fallen mehr Stunden an, entsteht ein Zeitguthaben (Plusstunden); bei weniger Arbeit entstehen Minusstunden. Dieses Guthaben können Beschäftigte später durch Freizeit ausgleichen oder müssen Minusstunden nacharbeiten, meist innerhalb eines festgelegten Zeitraums wie einem Jahr.
Flexible Arbeitszeiten steigern die Attraktivität als Arbeitgeber:in und verbessern die Mitarbeiterbindung im Wettbewerb um Fachkräfte. Sie führen oft zu einer höheren Motivation, Zufriedenheit und Produktivität der Beschäftigten. Zudem können Unternehmen durch mehr Flexibilität ihre Betriebszeiten erweitern und auf Auftragsschwankungen besser reagieren. Oft sinken auch die Fehlzeiten, da private Termine einfacher wahrgenommen werden können.
Ja, auch bei Vertrauensarbeitszeit müssen Arbeitgeber:innen die Arbeitszeiten systematisch erfassen. Laut Urteilen des Europäischen Gerichtshofs und des Bundesarbeitsgerichts besteht eine grundsätzliche Pflicht zur Aufzeichnung von Beginn, Ende und Dauer der täglichen Arbeitszeit. Die Umsetzung kann an die Beschäftigten delegiert werden, doch die Verantwortung für das System verbleibt beim Unternehmen. Es geht dabei um den Schutz der Mitarbeitenden, nicht um die Kontrolle der Anwesenheit.
Eine erfolgreiche Einführung erfordert eine sorgfältige Planung, transparente Kommunikation und die Einbeziehung der Beschäftigten und Führungskräfte. Wichtig ist, die betrieblichen Anforderungen und die Bedürfnisse des Teams zu analysieren und klare Regeln für das neue Modell festzulegen. Oft bewährt sich der Start mit einem Pilotprojekt in einer Abteilung. Eine offene Feedbackkultur und die Begleitung durch HR oder den Betriebsrat sind entscheidende Erfolgsfaktoren.
Modelle, die Flexibilität bei Arbeitszeit und -ort ermöglichen, fördern die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben am stärksten. Dazu gehören insbesondere Gleitzeit, Homeoffice und mobile Arbeit, da sie die Anpassung an private Termine oder familiäre Bedürfnisse erleichtern. Auch Teilzeitmodelle und Jahresarbeitszeitkonten bieten große Vorteile, indem sie entweder die wöchentliche Belastung reduzieren oder längere Freistellungsphasen ermöglichen.
Führungskräfte müssen ihren Führungsstil von Anwesenheitskontrolle auf Ergebnisorientierung umstellen und ihren Mitarbeitenden Vertrauen entgegenbringen. Klare Zielvereinbarungen, regelmäßige Kommunikation und verbindliche Erreichbarkeitsregeln sind essenziell, um die Zusammenarbeit zu strukturieren. Zudem ist es ihre Aufgabe, den Teamzusammenhalt aktiv zu fördern und auf die psychische Gesundheit der Beschäftigten zu achten, indem sie eine gesunde Abgrenzung zwischen Arbeit und Privatleben unterstützen.
Die 4-Tage-Woche ist ein Arbeitszeitmodell, bei dem an vier statt an fünf Tagen gearbeitet wird. In der Praxis gibt es verschiedene Varianten: Entweder wird die bisherige Wochenarbeitszeit auf vier Tage komprimiert, zum Beispiel 40 Stunden an vier 10-Stunden-Tagen. Alternativ wird die Arbeitszeit bei gleichem oder angepasstem Lohnausgleich reduziert, etwa auf 32 Stunden. Die Umsetzung erfordert eine Anpassung der Arbeitsorganisation und Prozesse.
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