„Großer Erfahrungshintergrund der Trainerin. Individuelles Training wurde "spontan" möglich gemacht. Tolle Kundenbetreuung! Danke!"
Praxisbericht aus Schulungsprojekt

Die 4-Tage-Woche rückt in vielen Unternehmen auf die Entscheidungsagenda. Geschäftsleitungen und HR-Bereiche prüfen, ob sich damit Produktivität, Arbeitgeberattraktivität und Mitarbeiterzufriedenheit gleichzeitig stärken lassen. Die Einführung berührt zentrale Aspekte der Organisation: Leistungsverständnis, Prozessstabilität, Kapazitätsplanung, Mitbestimmung und Führung. Wer diesen Schritt geht, verändert mehr als nur Arbeitszeiten.
In unserem Seminar erhalten Sie einen fundierten Überblick über die strategischen, rechtlichen, organisatorischen und kulturellen Voraussetzungen einer erfolgreichen Einführung. Sie lernen, Chancen und Risiken realistisch zu bewerten, geeignete Modelle auszuwählen und die Umsetzung als strukturierten Veränderungsprozess zu gestalten.
Was Sie aus diesem Seminar mitnehmen
Schritt für Schritt ans Ziel
Geschäftsführer:innen, HR-Verantwortliche, Führungskräfte sowie Verantwortliche für Organisationsentwicklung und Veränderungsprojekte, die die Einführung einer 4-Tage-Woche strategisch planen und erfolgreich umsetzen möchten.
Digitale Zertifikate zum Teilen mit Ihren Kolleg:innen und Unternehmen. Lassen Sie Ihr soziales Umfeld wissen, wie erfolgreich Sie sind. Eine klassische Teilnahmebescheinigung als pdf erhalten Sie bei uns auch.
Keine Angst – auch wenn Sie der:die einzig Interessierte für einen Termin sind, findet die Weiterbildung trotzdem statt. So haben Sie den:die Trainer:in exklusiv für sich und genießen ein zeitlich optimiertes Privattraining.
Stornieren oder verschieben Sie Ihren Termin bis zu 30 Tage vor Beginn jederzeit kostenfrei online.
Sie erhalten ein professionell aufbereitetes Skript als digitalen Download – kompakt, übersichtlich und ideal zum späteren Nachschlagen und Vertiefen.
Ob Kaffee, Wasser oder Säfte – bei uns stillen Sie nicht nur Ihren Wissensdurst. Für Ihr Business Lunch erhalten Sie pro Seminartag einen 20 € Pluxee-Gutschein, einlösbar in teilnehmenden Restaurants.
Dieses Seminar gibt es auch als maßgeschneiderte Inhouse-Schulung, exklusiv für Ihr Team.
Seit 1993 Ihr Partner für berufliche Weiterbildung.
Die ifmera academy wurde 1993 gegründet und zählt heute zu den führenden Weiterbildungsanbietern im DACH-Raum. Über 30 Jahre praktische Erfahrung in Qualifizierung, Coaching und Consulting fließen in jedes unserer Angebote ein, von der Konzeption bis zur Durchführung.
Mit über 600 Seminar-Themen quer durch alle Branchen und Fachgebiete decken wir das gesamte Spektrum moderner Personalentwicklung ab. An 13 Standorten in Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie Live-Online sind wir überall dort, wo Sie uns brauchen.
Unser Portfolio reicht von offenen Seminaren, individuellen Firmenseminaren, Business-Coaching bis hin zu Fernlehrgängen. Wir richten uns an Personalverantwortliche, Entscheider:innen sowie alle, die sich gezielt weiterentwickeln möchten, mit Anspruch auf geprüfte Qualität und didaktische Exzellenz.
Hinter jedem Seminar stehen Menschen: Unser Netzwerk aus über 1.000 erfahrenen Trainer:innen und Coach:innen bringt nicht nur fachliche Tiefe, sondern auch echte Praxiserfahrung mit. Mit Leidenschaft und didaktischem Know-how sorgen sie dafür, dass aus Wissen echtes Können wird, und dass jede:r Teilnehmer:in genau die Impulse mitnimmt, die im Berufsalltag den Unterschied machen.
Was uns antreibt? Wertschätzung, Qualität und Spaß am Lernen, daran messen wir jedes Seminar, jede:n Trainer:in und jedes Feedback.
Mehr über ifmera academy erfahren
Die 4-Tage-Woche ist ein Arbeitszeitmodell, bei dem die Arbeit auf vier statt fünf Tage verteilt wird, oft bei reduziertem Stundenumfang und vollem Lohnausgleich.
Das Ziel ist nicht, weniger zu arbeiten, sondern effizienter. Es geht um eine Neugestaltung von Prozessen und eine Fokussierung auf Ergebnisse statt auf Anwesenheit. Dieses Modell soll die Produktivität und die Zufriedenheit der Mitarbeitenden steigern.
Gängige Modelle sind die Arbeitszeitverkürzung bei vollem Lohnausgleich (z. B. 32 Stunden), die komprimierte 40-Stunden-Woche auf vier Tage oder hybride, bereichsspezifische Lösungen.
Die Wahl des Modells hängt von den Unternehmenszielen, der Branche und den betrieblichen Anforderungen ab. Eine sorgfältige Analyse ist entscheidend, um das passende Modell für die eigene Organisation zu finden und erfolgreich zu implementieren.
Bei der echten 4-Tage-Woche wird die wöchentliche Arbeitszeit bei vollem Lohn reduziert, während bei der komprimierten Arbeitszeit die gleiche Stundenzahl auf weniger Tage verteilt wird.
Das populäre „100-80-100-Modell“ bedeutet 100 % Leistung in 80 % der Zeit bei 100 % Lohn. Bei der Komprimierung arbeiten die Beschäftigten an vier Tagen jeweils zehn statt an fünf Tagen acht Stunden.
Unternehmen profitieren vor allem von einer höheren Arbeitgeberattraktivität, geringerer Fluktuation und weniger Krankheitstagen.
Studien und Praxisbeispiele zeigen zudem oft eine gleichbleibende oder sogar gesteigerte Produktivität. Eine verbesserte Work-Life-Balance führt zu motivierteren und engagierteren Mitarbeitenden, was sich positiv auf das Betriebsergebnis auswirkt. Die 4-Tage-Woche wird so zum strategischen Wettbewerbsvorteil.
Risiken sind eine mögliche Arbeitsverdichtung, Stress durch erhöhten Effizienzdruck und Herausforderungen bei der Kapazitätsplanung, insbesondere bei Kundenkontakt oder Schichtbetrieb.
Ohne sorgfältige Prozessoptimierung kann die Arbeitslast für die Mitarbeitenden steigen. Zudem muss die Erreichbarkeit für Kund:innen und die Abstimmung im Team neu organisiert werden, um Engpässe und Reibungsverluste zu vermeiden.
Viele Pilotprojekte und Studien zeigen, dass die Produktivität pro Kopf bei einer 4-Tage-Woche gleich bleibt oder sogar steigt.
Dies wird auf eine höhere Konzentration, weniger Leerlauf und eine stärkere Ergebnisorientierung der Mitarbeitenden zurückgeführt. Voraussetzung ist jedoch, dass Arbeitsabläufe optimiert und ineffiziente Meetings reduziert werden, damit das Modell wirtschaftlich tragfähig ist.
Rechtlich müssen vor allem das Arbeitszeitgesetz, geltende Tarifverträge und die Mitbestimmungsrechte des Betriebsrats beachtet werden.
Die tägliche Höchstarbeitszeit darf in der Regel nicht überschritten werden, insbesondere bei komprimierten Modellen. Änderungen der Arbeitszeit erfordern eine Anpassung der Arbeitsverträge oder den Abschluss einer Betriebsvereinbarung, die die neuen Regelungen für alle Beteiligten klar festlegt.
Der Betriebsrat hat ein zwingendes Mitbestimmungsrecht bei der Festlegung von Beginn, Ende und Verteilung der Arbeitszeit.
Er ist daher ein zentraler Partner bei der Gestaltung und Einführung der 4-Tage-Woche. Die Einführung ist ohne seine Zustimmung nicht möglich und sollte in Form einer Betriebsvereinbarung geregelt werden. Eine frühzeitige und partnerschaftliche Einbindung sichert die Akzeptanz und den Erfolg.
Der Erfolg wird anhand vorab definierter Kennzahlen gemessen, die sowohl wirtschaftliche als auch soziale Aspekte abdecken.
Wichtige Metriken sind:
Ein regelmäßiges Monitoring dieser KPIs ermöglicht eine datengestützte Bewertung und Steuerung des Modells.
Eine Pilotphase wird typischerweise mit einer ausgewählten Abteilung oder einem Team für einen begrenzten Zeitraum von drei bis sechs Monaten durchgeführt.
Wichtig sind klare Ziele, eine definierte Governance und eine strukturierte Begleitung durch das Projektteam. Regelmäßiges Feedback der Teilnehmenden und eine systematische Erfolgsmessung sind entscheidend, um das Modell zu testen und über eine Skalierung zu entscheiden.
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