„Großer Erfahrungshintergrund der Trainerin. Individuelles Training wurde "spontan" möglich gemacht. Tolle Kundenbetreuung! Danke!"
Praxisbericht aus Schulungsprojekt

In einem zunehmend wettbewerbsintensiven Arbeitsmarkt sind Bewerbungsinterviews ein entscheidender Bestandteil der Personalauswahl. Ziel ist es, die fachlich und persönlich passenden Kandidat zu identifizieren und gleichzeitig einen professionellen und fairen Auswahlprozess sicherzustellen. Strukturierte Interviews helfen dabei, Fehlentscheidungen zu reduzieren und fundierte Personalentscheidungen zu treffen.
In unserem Seminar lernen Sie, Bewerbungsgespräche systematisch vorzubereiten, professionell zu führen und objektiv auszuwerten. Sie gewinnen Sicherheit in der Anwendung moderner Fragetechniken, erkennen typische Beurteilungsfehler und nutzen strukturierte Methoden, um Kompetenzen gezielt zu erfassen und Kandidat fundiert zu bewerten.
Was Sie aus diesem Seminar mitnehmen
Schritt für Schritt ans Ziel
Personalverantwortliche, Recruiter:innen, Führungskräfte und Teammitglieder, die an Auswahlprozessen beteiligt sind und ihre Kompetenz in der Interviewführung professionalisieren möchten.
Digitale Zertifikate zum Teilen mit Ihren Kolleg:innen und Unternehmen. Lassen Sie Ihr soziales Umfeld wissen, wie erfolgreich Sie sind. Eine klassische Teilnahmebescheinigung als pdf erhalten Sie bei uns auch.
Keine Angst – auch wenn Sie der:die einzig Interessierte für einen Termin sind, findet die Weiterbildung trotzdem statt. So haben Sie den:die Trainer:in exklusiv für sich und genießen ein zeitlich optimiertes Privattraining.
Stornieren oder verschieben Sie Ihren Termin bis zu 30 Tage vor Beginn jederzeit kostenfrei online.
Sie erhalten ein professionell aufbereitetes Skript als digitalen Download – kompakt, übersichtlich und ideal zum späteren Nachschlagen und Vertiefen.
Ob Kaffee, Wasser oder Säfte – bei uns stillen Sie nicht nur Ihren Wissensdurst. Für Ihr Business Lunch erhalten Sie pro Seminartag einen 20 € Pluxee-Gutschein, einlösbar in teilnehmenden Restaurants.
Wenn Ihnen noch das fundamentale Wissen zu "Professionelle Bewerbungsinterviews – Strukturiert und sicher entscheiden" fehlt, ist unser Vorkurs Ihre perfekte Vorbereitung. Frischen Sie die wichtigsten Grundlagen entspannt auf und steigen im Hauptkurs von der ersten Minute an voll durch – ohne Lücken, ohne Druck.
Dieses Seminar gibt es auch als maßgeschneiderte Inhouse-Schulung, exklusiv für Ihr Team.
Seit 1993 Ihr Partner für berufliche Weiterbildung.
Die ifmera academy wurde 1993 gegründet und zählt heute zu den führenden Weiterbildungsanbietern im DACH-Raum. Über 30 Jahre praktische Erfahrung in Qualifizierung, Coaching und Consulting fließen in jedes unserer Angebote ein, von der Konzeption bis zur Durchführung.
Mit über 600 Seminar-Themen quer durch alle Branchen und Fachgebiete decken wir das gesamte Spektrum moderner Personalentwicklung ab. An 13 Standorten in Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie Live-Online sind wir überall dort, wo Sie uns brauchen.
Unser Portfolio reicht von offenen Seminaren, individuellen Firmenseminaren, Business-Coaching bis hin zu Fernlehrgängen. Wir richten uns an Personalverantwortliche, Entscheider:innen sowie alle, die sich gezielt weiterentwickeln möchten, mit Anspruch auf geprüfte Qualität und didaktische Exzellenz.
Hinter jedem Seminar stehen Menschen: Unser Netzwerk aus über 1.000 erfahrenen Trainer:innen und Coach:innen bringt nicht nur fachliche Tiefe, sondern auch echte Praxiserfahrung mit. Mit Leidenschaft und didaktischem Know-how sorgen sie dafür, dass aus Wissen echtes Können wird, und dass jede:r Teilnehmer:in genau die Impulse mitnimmt, die im Berufsalltag den Unterschied machen.
Was uns antreibt? Wertschätzung, Qualität und Spaß am Lernen, daran messen wir jedes Seminar, jede:n Trainer:in und jedes Feedback.
Mehr über ifmera academy erfahren
Ein strukturiertes Interview ist ein standardisiertes Gespräch, bei dem allen Bewerbenden dieselben Fragen in der gleichen Reihenfolge gestellt werden. Dieser Ansatz dient dazu, die Antworten direkt vergleichbar zu machen und die Objektivität der Entscheidung zu erhöhen. Die Bewertung erfolgt anhand vorab definierter Kriterien, was Beurteilungsfehler reduziert und die Fairness im Auswahlprozess sicherstellt.
Der Hauptunterschied liegt im Grad der Standardisierung von Fragen, Reihenfolge und Bewertung. Während strukturierte Interviews einem festen Leitfaden mit für alle identischen Fragen folgen, um Objektivität zu gewährleisten, verlaufen unstrukturierte Gespräche frei und spontan wie eine normale Konversation. Letztere sind dadurch weniger vergleichbar und anfälliger für subjektive Beurteilungsfehler durch die Interviewenden.
Kompetenzbasierte Fragen zielen darauf ab, vergangenes Verhalten von Bewerbenden in relevanten beruflichen Situationen zu erfragen. Statt hypothetischer Szenarien („Was würden Sie tun?“) wird nach konkreten Beispielen gefragt („Erzählen Sie von einer Situation, in der Sie …“). Dies erlaubt Rückschlüsse auf tatsächlich vorhandene Fähigkeiten und Kompetenzen der Person, da vergangenes Verhalten als Indikator für zukünftige Leistung gilt.
Die STAR-Methode ist eine Technik, um kompetenzbasierte Fragen strukturiert zu beantworten und zu analysieren. Das Akronym steht für Situation (Situation), Task (Aufgabe), Action (Handlung) und Result (Ergebnis). Bewerbende beschreiben eine Situation, ihre Aufgabe, die konkrete Handlung und das Ergebnis, wodurch Interviewende das Verhalten und die Kompetenzen einer Person gezielt und nachvollziehbar erfassen können.
Ein professioneller Interviewleitfaden wird auf Basis des Anforderungsprofils der Stelle erstellt und gliedert das Gespräch in klare Phasen. Er enthält eine Begrüßung, die Unternehmensvorstellung, den Hauptteil mit vorab definierten Fragen (z. B. kompetenzbasiert) und einen Abschluss. Der Leitfaden stellt sicher, dass alle relevanten Kriterien systematisch geprüft und alle Bewerbenden fair und konsistent behandelt werden.
Ein Bewerbungsgespräch wird idealerweise in mehrere Phasen strukturiert: Begrüßung und Smalltalk, Vorstellung des Unternehmens, Selbstpräsentation der bewerbenden Person, vertiefende Fragen, Raum für Rückfragen und der Abschluss. Diese klare Gliederung schafft eine professionelle Atmosphäre und einen transparenten Rahmen für beide Seiten. Sie stellt sicher, dass sowohl die interviewende Person alle nötigen Informationen erhält als auch die bewerbende Person ausreichend Raum für eigene Fragen hat.
Laut dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) sind alle Fragen verboten, die eine Person aufgrund persönlicher Merkmale diskriminieren könnten. Dazu gehören Fragen zur Herkunft, Religion, zum Familienstand, zu einer Schwangerschaft, zum Alter oder zu einer Behinderung, sofern diese für die Ausübung der Tätigkeit nicht relevant sind. Solche unzulässigen Fragen können rechtliche Konsequenzen für das Unternehmen haben.
Zu den häufigsten Beurteilungsfehlern zählen der Halo-Effekt, Sympathie- oder Antipathie-Fehler und der Ähnlichkeits-Effekt („Similar-to-me“). Beim Halo-Effekt überstrahlt eine einzelne Eigenschaft die Gesamtbewertung, während der Ähnlichkeits-Effekt dazu führt, dass wir uns ähnliche Personen bevorzugen. Strukturierte Interviews und geschulte Interviewende helfen, diese unbewussten Verzerrungen (Unconscious Bias) zu minimieren.
Eine objektive Bewertung von Bewerbenden gelingt durch den Einsatz eines standardisierten Bewertungsbogens, der auf dem Anforderungsprofil basiert. Darin werden die Antworten auf die gestellten Fragen anhand einer vordefinierten Skala bewertet. Der systematische Vergleich der Ergebnisse, idealerweise durch mehrere Interviewende, reduziert subjektive Einflüsse und führt zu einer fundierteren und faireren Personalentscheidung.
Professionelles Feedback, insbesondere bei einer Absage, sollte zeitnah, transparent und respektvoll erfolgen. Es ist wichtig, der Person für ihre Zeit und Mühe zu danken. Eine kurze, AGG-konforme Begründung, die sich auf das Anforderungsprofil bezieht und nicht auf persönliche Merkmale, trägt zu einer positiven Candidate Experience bei und stärkt das Image des Unternehmens als Arbeitgeber:in.
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