Drei lächelnde Kollegen verschiedener Ethnien stehen hinter einem Tisch mit Diagrammen, einem Torso-Modell und einer Kettlebell.

Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) – Strategie, Aufbau und Steuerung

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Advanced
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Überblick & Relevanz

Die erfolgreiche Einführung und Steuerung eines betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM) erfordert eine klare strategische Ausrichtung, verbindliche Strukturen und ein abgestimmtes Zusammenspiel aller Beteiligten im Unternehmen. BGM ist dabei nicht nur ein operatives Maßnahmenpaket, sondern ein langfristiger Organisationsentwicklungsprozess, der Führung, Kultur und Prozesse gleichermaßen betrifft.

In unserem Seminar lernen Sie, wie Sie ein betriebliches Gesundheitsmanagement systematisch aufbauen, strategisch steuern und nachhaltig im Unternehmen verankern. Sie gestalten Analyse- und Steuerungsprozesse zielgerichtet, nutzen Kennzahlen zur Erfolgsmessung und entwickeln eine gesundheitsförderliche Führungskultur.

Nutzen

Was Sie aus diesem Seminar mitnehmen

  • Strategie entwickeln
    Sie konzipieren eine fundierte BGM-Strategie, die passgenau auf Ihre Unternehmensziele abgestimmt ist.
  • Prozesse steuern
    Sie implementieren den PDCA-Zyklus und etablieren wirksame Steuerungsstrukturen für eine kontinuierliche Verbesserung.
  • Erfolg messen
    Sie nutzen die richtigen Kennzahlen (KPIs), um die Wirksamkeit Ihres BGM transparent nachzuweisen und zu evaluieren.
  • Kultur gestalten
    Sie begleiten den notwendigen Change-Prozess und befähigen Führungskräfte, eine gesundheitsorientierte Kultur aktiv zu fördern.

Seminarinhalt

Schritt für Schritt ans Ziel

  • Vision und Rahmen: Das Fundament
    • Unternehmensziele, Vision und Entwicklung einer nachhaltigen
      Gesundheitskultur
    • Business Case: Wirtschaftliche Bedeutung und ROI-Analysen
    • Rechtliche Leitplanken für Arbeitgeber (Haftung und Pflichten)
  • Analyse und Bedarfsermittlung: Die Diagnose
    • Krankenstandsanalyse & Fehlzeitenmanagement: Daten verstehen, ohne zu „kontrollieren“
    • Mitarbeiterbefragungen und Gesundheitszirkel als qualitative Instrumente
    • Psychische Gefährdungsbeurteilung (PGB) (§ 5 ArbSchG):
      • Die PGB als strategisches Analyseinstrument
      • Belastungsfaktoren durch neue digitale Arbeitsformen und KI-gestützte
        Analysetools
  • Steuerung, Prozesse und Change Management
  • Der BGM-Prozess und Struktur-Strukturen: Das Wie
    • Der PDCA-Zyklus als Steuerungselement: Der Management-Regelkreis als
      Motor der Verstetigung
    • Struktur Aufbau und Rollenverteilung in Steuerkreisen (BGM-Beauftragte,
      Arbeitskreise)
    • Moderations-Skills: Methoden zur effektiven Leitung von Steuerkreisen und
      Workshops
  • Strategische Steuerung und Controlling: Die Messbarkeit
    • KPI-basierte Erfolgsmessung: Kennzahlen
      • Harte vs. weiche Kennzahlen
      • Indikatoren-Modell: Frühindikatoren (Präventionsquote) vs. Spätindikatoren (Krankenstand) und Identifikation von Treibern
    • Die 3 Ebenen der Evaluation:
      • Strukturevaluation: Überprüfung der Rahmenbedingungen
      • Prozessevaluation: Monitoring der Abläufe und Akzeptanz
      • Ergebnisevaluation: Messung der tatsächlichen Wirksamkeit
    • Budgetplanung und Fördermöglichkeiten (§ 20 SGB V)
  • Organisationsentwicklung, Kultur, Führung & Transfer: Der Erfolg
    • BGM als Change-Prozess: Methoden zur Begleitung des Wandels
      • Phasenmodell nach Kotter: Den Wandel strategisch führen
      • Kraftfeldanalyse: Treiber stärken, Widerstände minimieren
      • 3-Phasen-Modell nach Lewin: Auftauen, Verändern, Stabilisieren
    • Umgang mit Widerständen und Hürden
    • Gesundheitsorientierte Führung: Die Rolle der Führungskraft in der Strategie. Führungskräfte als strategische Multiplikatoren und Vorbilder
    • Internes Marketing & Kommunikation: Wie bleibt das BGM nachhaltig
      sichtbar? BGM transparent machen und die Belegschaft „ins Boot holen“.
Prämierte Qualität
Erstklassige Bewertungen und mehrfache Auszeichnungen
Individueller Fokus
Maximal 8 Teilnehmende für Ihren persönlichen Lernerfolg
30 Jahre Erfahrung
Bewährte Expertise seit 1993, mit Trends und Tools von heute.

Zielgruppe

Fach- und Führungskräfte, Personalverantwortliche, BGM-Beauftragte sowie Mitglieder des Betriebsrats, die ein Betriebliches Gesundheitsmanagement systematisch aufbauen oder weiterentwickeln möchten.

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Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) – Strategie, Aufbau und Steuerung

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Keine Angst – auch wenn Sie der:die einzig Interessierte für einen Termin sind, findet die Weiterbildung trotzdem statt. So haben Sie den:die Trainer:in exklusiv für sich und genießen ein zeitlich optimiertes Privattraining.

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Stornieren oder verschieben Sie Ihren Termin bis zu 30 Tage vor Beginn jederzeit kostenfrei online.

Professionelle Skripte & Schulungsunterlagen

Sie erhalten ein professionell aufbereitetes Skript als digitalen Download – kompakt, übersichtlich und ideal zum späteren Nachschlagen und Vertiefen.

Kalt- & Heißgetränke sowie Mittagessen bei Präsenzseminaren

Ob Kaffee, Wasser oder Säfte – bei uns stillen Sie nicht nur Ihren Wissensdurst. Für Ihr Business Lunch erhalten Sie pro Seminartag einen 20 € Pluxee-Gutschein, einlösbar in teilnehmenden Restaurants.

Noch nicht ganz fit in den Grundlagen?

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Über ifmera academy

Seit 1993 Ihr Partner für berufliche Weiterbildung.

Die ifmera academy wurde 1993 gegründet und zählt heute zu den führenden Weiterbildungsanbietern im DACH-Raum. Über 30 Jahre praktische Erfahrung in Qualifizierung, Coaching und Consulting fließen in jedes unserer Angebote ein, von der Konzeption bis zur Durchführung.

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Unser Portfolio reicht von offenen Seminaren, individuellen Firmen­seminaren, Business-Coaching bis hin zu Fernlehrgängen. Wir richten uns an Personalverantwortliche, Entscheider:innen sowie alle, die sich gezielt weiterentwickeln möchten, mit Anspruch auf geprüfte Qualität und didaktische Exzellenz.

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Was uns antreibt? Wertschätzung, Qualität und Spaß am Lernen, daran messen wir jedes Seminar, jede:n Trainer:in und jedes Feedback.

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FAQ / Häufige Fragen zum Thema

Was ist betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM)?

Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) ist die systematische Gestaltung, Lenkung und Entwicklung betrieblicher Strukturen und Prozesse, um Arbeit und Organisation gesundheitsförderlich zu gestalten. Es zielt darauf ab, die Gesundheit und Leistungsfähigkeit der Beschäftigten langfristig zu erhalten und zu fördern. BGM ist somit eine strategische Managementaufgabe, die dem Unternehmen und den Mitarbeitenden gleichermaßen zugutekommt.

Was sind die Ziele von betrieblichem Gesundheitsmanagement?

Die Hauptziele des BGM sind die Förderung von Gesundheit und Wohlbefinden der Mitarbeitenden sowie die Verbesserung ihrer Leistungsfähigkeit. Konkret sollen krankheitsbedingte Fehlzeiten reduziert, die Motivation und Arbeitszufriedenheit gesteigert und das Unternehmen als attraktiver Arbeitgeber positioniert werden. Langfristig wird eine gesundheitsförderliche Unternehmenskultur angestrebt, die zur Wettbewerbsfähigkeit des Betriebs beiträgt.

Warum ist BGM für Unternehmen wichtig?

Betriebliches Gesundheitsmanagement ist wichtig, weil gesunde und motivierte Mitarbeitende die Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens sichern. Es hilft, krankheitsbedingte Kosten zu senken, die Fluktuation zu reduzieren und die Arbeitgeberattraktivität im Wettbewerb um Fachkräfte zu steigern. Zudem trägt ein gutes BGM zu einem positiven Betriebsklima und einer verbesserten Unternehmenskultur bei.

Was ist der Unterschied zwischen BGM und BGF?

Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF) ist ein wichtiger Teil des Betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM), aber nicht dasselbe. BGF umfasst konkrete, freiwillige Einzelmaßnahmen wie Sportkurse oder Ernährungsworkshops. BGM hingegen ist der übergeordnete, strategische Managementansatz, der diese Maßnahmen in eine Gesamtstrategie einbettet und Gesundheit systematisch in allen Unternehmensprozessen und Strukturen verankert.

Wie führt man betriebliches Gesundheitsmanagement im Unternehmen ein?

Die Einführung eines BGM erfolgt als strukturierter Prozess, meist in mehreren Phasen. Nach einer Bedarfsanalyse und der Festlegung von Zielen werden konkrete Maßnahmen geplant und umgesetzt. Wichtig sind die Bildung eines Steuerungsgremiums und die klare Definition von Rollen und Verantwortlichkeiten. Eine kontinuierliche Evaluation und die Einbindung der Mitarbeitenden sichern den langfristigen Erfolg und die Nachhaltigkeit des Prozesses.

Welche Maßnahmen gehören zum betrieblichen Gesundheitsmanagement?

BGM-Maßnahmen lassen sich in verhaltens- und verhältnisorientierte Ansätze unterteilen. Zu den verhaltensbezogenen Maßnahmen zählen beispielsweise Stressmanagement-Seminare, Sportangebote, Rückenschulen oder Ernährungsberatungen. Verhältnisorientierte Maßnahmen zielen auf die Gestaltung der Arbeitsbedingungen ab, etwa durch ergonomische Arbeitsplätze, flexible Arbeitszeitmodelle oder eine gesundheitsförderliche Führungskultur.

Wie kann man den Erfolg von BGM-Maßnahmen messen?

Der Erfolg von BGM wird durch die Analyse relevanter Kennzahlen gemessen, um die Wirksamkeit zu belegen und Prozesse zu steuern. Man unterscheidet harte Kennzahlen wie die Senkung des Krankenstandes, der Fluktuationsrate oder der Arbeitsunfälle und weiche Kennzahlen wie die Verbesserung der Mitarbeiterzufriedenheit oder des Betriebsklimas. Regelmäßige Mitarbeiterbefragungen und die Auswertung von Teilnahmequoten sind ebenfalls wichtige Instrumente der Evaluation.

Ist eine psychische Gefährdungsbeurteilung für Arbeitgeber Pflicht?

Ja, die Durchführung einer psychischen Gefährdungsbeurteilung (PGB) ist für alle Arbeitgeber in Deutschland gesetzlich verpflichtend. Seit einer Änderung des Arbeitsschutzgesetzes (§ 5 ArbSchG) im Jahr 2013 müssen Unternehmen unabhängig von ihrer Größe systematisch ermitteln, welche psychischen Belastungen für ihre Beschäftigten bestehen. Die Ergebnisse müssen dokumentiert und daraus abgeleitete Schutzmaßnahmen umgesetzt werden.

Welche Rolle spielen Führungskräfte im betrieblichen Gesundheitsmanagement?

Führungskräfte haben eine Schlüsselrolle für den Erfolg des BGM, da sie als Vorbilder und wichtige Multiplikatoren agieren. Sie beeinflussen die Arbeitsbedingungen, die Teamkultur und können Mitarbeitende zur Teilnahme an Gesundheitsmaßnahmen motivieren. Durch einen gesundheitsorientierten Führungsstil und offene Kommunikation tragen sie maßgeblich dazu bei, Gesundheit als Wert in der Unternehmenskultur zu verankern.

Welche Fördermöglichkeiten gibt es für BGM?

Unternehmen können für BGM-Maßnahmen verschiedene finanzielle Förderungen in Anspruch nehmen. Krankenkassen unterstützen Betriebe auf Basis des Präventionsgesetzes (§ 20 SGB V) bei qualitätsgeprüften Maßnahmen. Zudem können Arbeitgeber pro beschäftigter Person und Jahr bis zu 600 Euro steuerfrei für zertifizierte Gesundheitsförderung investieren (§ 3 Nr. 34 EStG). Ergänzend gibt es teilweise regionale Förderprogramme.

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