„Großer Erfahrungshintergrund der Trainerin. Individuelles Training wurde "spontan" möglich gemacht. Tolle Kundenbetreuung! Danke!"
Praxisbericht aus Schulungsprojekt

Die erfolgreiche Einführung und Steuerung eines betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM) erfordert eine klare strategische Ausrichtung, verbindliche Strukturen und ein abgestimmtes Zusammenspiel aller Beteiligten im Unternehmen. BGM ist dabei nicht nur ein operatives Maßnahmenpaket, sondern ein langfristiger Organisationsentwicklungsprozess, der Führung, Kultur und Prozesse gleichermaßen betrifft.
In unserem Seminar lernen Sie, wie Sie ein betriebliches Gesundheitsmanagement systematisch aufbauen, strategisch steuern und nachhaltig im Unternehmen verankern. Sie gestalten Analyse- und Steuerungsprozesse zielgerichtet, nutzen Kennzahlen zur Erfolgsmessung und entwickeln eine gesundheitsförderliche Führungskultur.
Was Sie aus diesem Seminar mitnehmen
Schritt für Schritt ans Ziel
Fach- und Führungskräfte, Personalverantwortliche, BGM-Beauftragte sowie Mitglieder des Betriebsrats, die ein Betriebliches Gesundheitsmanagement systematisch aufbauen oder weiterentwickeln möchten.
Digitale Zertifikate zum Teilen mit Ihren Kolleg:innen und Unternehmen. Lassen Sie Ihr soziales Umfeld wissen, wie erfolgreich Sie sind. Eine klassische Teilnahmebescheinigung als pdf erhalten Sie bei uns auch.
Keine Angst – auch wenn Sie der:die einzig Interessierte für einen Termin sind, findet die Weiterbildung trotzdem statt. So haben Sie den:die Trainer:in exklusiv für sich und genießen ein zeitlich optimiertes Privattraining.
Stornieren oder verschieben Sie Ihren Termin bis zu 30 Tage vor Beginn jederzeit kostenfrei online.
Sie erhalten ein professionell aufbereitetes Skript als digitalen Download – kompakt, übersichtlich und ideal zum späteren Nachschlagen und Vertiefen.
Ob Kaffee, Wasser oder Säfte – bei uns stillen Sie nicht nur Ihren Wissensdurst. Für Ihr Business Lunch erhalten Sie pro Seminartag einen 20 € Pluxee-Gutschein, einlösbar in teilnehmenden Restaurants.
Wenn Ihnen noch das fundamentale Wissen zu "Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) – Strategie, Aufbau und Steuerung" fehlt, ist unser Vorkurs Ihre perfekte Vorbereitung. Frischen Sie die wichtigsten Grundlagen entspannt auf und steigen im Hauptkurs von der ersten Minute an voll durch – ohne Lücken, ohne Druck.
Dieses Seminar gibt es auch als maßgeschneiderte Inhouse-Schulung, exklusiv für Ihr Team.
Seit 1993 Ihr Partner für berufliche Weiterbildung.
Die ifmera academy wurde 1993 gegründet und zählt heute zu den führenden Weiterbildungsanbietern im DACH-Raum. Über 30 Jahre praktische Erfahrung in Qualifizierung, Coaching und Consulting fließen in jedes unserer Angebote ein, von der Konzeption bis zur Durchführung.
Mit über 600 Seminar-Themen quer durch alle Branchen und Fachgebiete decken wir das gesamte Spektrum moderner Personalentwicklung ab. An 13 Standorten in Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie Live-Online sind wir überall dort, wo Sie uns brauchen.
Unser Portfolio reicht von offenen Seminaren, individuellen Firmenseminaren, Business-Coaching bis hin zu Fernlehrgängen. Wir richten uns an Personalverantwortliche, Entscheider:innen sowie alle, die sich gezielt weiterentwickeln möchten, mit Anspruch auf geprüfte Qualität und didaktische Exzellenz.
Hinter jedem Seminar stehen Menschen: Unser Netzwerk aus über 1.000 erfahrenen Trainer:innen und Coach:innen bringt nicht nur fachliche Tiefe, sondern auch echte Praxiserfahrung mit. Mit Leidenschaft und didaktischem Know-how sorgen sie dafür, dass aus Wissen echtes Können wird, und dass jede:r Teilnehmer:in genau die Impulse mitnimmt, die im Berufsalltag den Unterschied machen.
Was uns antreibt? Wertschätzung, Qualität und Spaß am Lernen, daran messen wir jedes Seminar, jede:n Trainer:in und jedes Feedback.
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Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) ist die systematische Gestaltung, Lenkung und Entwicklung betrieblicher Strukturen und Prozesse, um Arbeit und Organisation gesundheitsförderlich zu gestalten. Es zielt darauf ab, die Gesundheit und Leistungsfähigkeit der Beschäftigten langfristig zu erhalten und zu fördern. BGM ist somit eine strategische Managementaufgabe, die dem Unternehmen und den Mitarbeitenden gleichermaßen zugutekommt.
Die Hauptziele des BGM sind die Förderung von Gesundheit und Wohlbefinden der Mitarbeitenden sowie die Verbesserung ihrer Leistungsfähigkeit. Konkret sollen krankheitsbedingte Fehlzeiten reduziert, die Motivation und Arbeitszufriedenheit gesteigert und das Unternehmen als attraktiver Arbeitgeber positioniert werden. Langfristig wird eine gesundheitsförderliche Unternehmenskultur angestrebt, die zur Wettbewerbsfähigkeit des Betriebs beiträgt.
Betriebliches Gesundheitsmanagement ist wichtig, weil gesunde und motivierte Mitarbeitende die Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens sichern. Es hilft, krankheitsbedingte Kosten zu senken, die Fluktuation zu reduzieren und die Arbeitgeberattraktivität im Wettbewerb um Fachkräfte zu steigern. Zudem trägt ein gutes BGM zu einem positiven Betriebsklima und einer verbesserten Unternehmenskultur bei.
Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF) ist ein wichtiger Teil des Betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM), aber nicht dasselbe. BGF umfasst konkrete, freiwillige Einzelmaßnahmen wie Sportkurse oder Ernährungsworkshops. BGM hingegen ist der übergeordnete, strategische Managementansatz, der diese Maßnahmen in eine Gesamtstrategie einbettet und Gesundheit systematisch in allen Unternehmensprozessen und Strukturen verankert.
Die Einführung eines BGM erfolgt als strukturierter Prozess, meist in mehreren Phasen. Nach einer Bedarfsanalyse und der Festlegung von Zielen werden konkrete Maßnahmen geplant und umgesetzt. Wichtig sind die Bildung eines Steuerungsgremiums und die klare Definition von Rollen und Verantwortlichkeiten. Eine kontinuierliche Evaluation und die Einbindung der Mitarbeitenden sichern den langfristigen Erfolg und die Nachhaltigkeit des Prozesses.
BGM-Maßnahmen lassen sich in verhaltens- und verhältnisorientierte Ansätze unterteilen. Zu den verhaltensbezogenen Maßnahmen zählen beispielsweise Stressmanagement-Seminare, Sportangebote, Rückenschulen oder Ernährungsberatungen. Verhältnisorientierte Maßnahmen zielen auf die Gestaltung der Arbeitsbedingungen ab, etwa durch ergonomische Arbeitsplätze, flexible Arbeitszeitmodelle oder eine gesundheitsförderliche Führungskultur.
Der Erfolg von BGM wird durch die Analyse relevanter Kennzahlen gemessen, um die Wirksamkeit zu belegen und Prozesse zu steuern. Man unterscheidet harte Kennzahlen wie die Senkung des Krankenstandes, der Fluktuationsrate oder der Arbeitsunfälle und weiche Kennzahlen wie die Verbesserung der Mitarbeiterzufriedenheit oder des Betriebsklimas. Regelmäßige Mitarbeiterbefragungen und die Auswertung von Teilnahmequoten sind ebenfalls wichtige Instrumente der Evaluation.
Ja, die Durchführung einer psychischen Gefährdungsbeurteilung (PGB) ist für alle Arbeitgeber in Deutschland gesetzlich verpflichtend. Seit einer Änderung des Arbeitsschutzgesetzes (§ 5 ArbSchG) im Jahr 2013 müssen Unternehmen unabhängig von ihrer Größe systematisch ermitteln, welche psychischen Belastungen für ihre Beschäftigten bestehen. Die Ergebnisse müssen dokumentiert und daraus abgeleitete Schutzmaßnahmen umgesetzt werden.
Führungskräfte haben eine Schlüsselrolle für den Erfolg des BGM, da sie als Vorbilder und wichtige Multiplikatoren agieren. Sie beeinflussen die Arbeitsbedingungen, die Teamkultur und können Mitarbeitende zur Teilnahme an Gesundheitsmaßnahmen motivieren. Durch einen gesundheitsorientierten Führungsstil und offene Kommunikation tragen sie maßgeblich dazu bei, Gesundheit als Wert in der Unternehmenskultur zu verankern.
Unternehmen können für BGM-Maßnahmen verschiedene finanzielle Förderungen in Anspruch nehmen. Krankenkassen unterstützen Betriebe auf Basis des Präventionsgesetzes (§ 20 SGB V) bei qualitätsgeprüften Maßnahmen. Zudem können Arbeitgeber pro beschäftigter Person und Jahr bis zu 600 Euro steuerfrei für zertifizierte Gesundheitsförderung investieren (§ 3 Nr. 34 EStG). Ergänzend gibt es teilweise regionale Förderprogramme.
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