Drei lächelnde Kollegen verschiedener Ethnien stehen hinter einem Tisch mit Diagrammen, einem Torso-Modell und einer Kettlebell.

Gefährdungsbeurteilung – Psychische Belastung am Arbeitsplatz

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2 Tage | 9:00 – 16:00 Uhr
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2 Tage | 9:00 – 16:00 Uhr
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Überblick & Relevanz

Psychische Belastungen am Arbeitsplatz zählen zu den zentralen Herausforderungen moderner Arbeitswelten und sind zugleich ein wesentlicher Bestandteil der gesetzlich geforderten Gefährdungsbeurteilung. Führungskräfte und Verantwortliche im Gesundheits- und Arbeitsschutz tragen dabei eine entscheidende Rolle, wenn es darum geht, Risiken frühzeitig zu erkennen, strukturiert zu bewerten und geeignete Maßnahmen abzuleiten.

In unserem Seminar lernen Sie, psychische Belastungen systematisch zu erfassen und im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung professionell zu bewerten. Sie entwickeln ein Verständnis für gesetzliche Anforderungen, verschiedene Analyseverfahren und geeignete Instrumente und stärken Ihre Handlungssicherheit im Umgang mit sensiblen Situationen sowie in der Ableitung und Umsetzung wirksamer Präventionsmaßnahmen.

Nutzen

Was Sie aus diesem Seminar mitnehmen

  • Psychische Belastungen systematisch erfassen
    Sie lernen, Belastungsfaktoren strukturiert zu erkennen und einzuordnen.
  • Rechtssicherheit gewinnen
    Sie verstehen gesetzliche Anforderungen und können diese im Arbeitsalltag sicher umsetzen.
  • Analysekompetenz stärken
    Sie wenden geeignete Verfahren und Instrumente der Gefährdungsbeurteilung gezielt an.
  • Handlungssicherheit im Umgang mit Risiken erhöhen
    Sie entwickeln Sicherheit im Umgang mit sensiblen Situationen und Verdachtsfällen.
  • Prävention wirksam gestalten
    Sie leiten aus Analysen konkrete Maßnahmen ab und fördern nachhaltige Gesundheit im Unternehmen.

Seminarinhalt

Schritt für Schritt ans Ziel

  • Rechtliche Grundlagen und Rahmenbedingungen
    • Gesetzliche Pflichten nach ArbSchG und DGUV Vorschrift 1
    • Verantwortung von Arbeitgeber:innen und Führungskräften
    • Präventionsfokus im Arbeitsschutz
  • Psychische Belastung in der Arbeitswelt
    • Psychische Belastungsfaktoren und ihre Auswirkungen
    • Stress, Burnout und weitere Beanspruchungsfolgen
    • Digitalisierung, hybride Arbeit und Erreichbarkeit
  • Grundlagen der Gefährdungsbeurteilung
    • GDA-Leitlinie zur psychischen Belastung
    • Verfahren der Gefährdungsbeurteilung im Überblick
    • Orientierendes, Screening- und Expert:innenverfahren
  • Instrumente zur Analyse psychischer Belastung
    • Arbeitsplatzbegehungen und Bestandsaufnahmen
    • Beobachtungs- und Expert:inneninterviews
    • Gruppenformate und Gesundheitszirkel
    • Mitarbeitendenbefragungen
    • Checklisten zur psychischen Gefährdungsbeurteilung
    • Potenziale digitaler Analyseinstrumente
  • Umsetzung und Steuerung
    • Ableitung von Maßnahmen und Präventionsstrategien
    • Umsetzung und Wirksamkeitskontrolle
    • Kommunikation im Prozess mit Führungskräften und Mitarbeitenden
    • Dokumentation und Abschlussbericht
  • Führung und Prävention
    • Prävention als Führungsaufgabe
    • Umgang mit Verdachtsfällen psychischer Belastung
    • Entwicklung nachhaltiger Präventionsstrukturen
Prämierte Qualität
Erstklassige Bewertungen und mehrfache Auszeichnungen
Individueller Fokus
Maximal 8 Teilnehmende für Ihren persönlichen Lernerfolg
30 Jahre Erfahrung
Bewährte Expertise seit 1993, mit Trends und Tools von heute.

Zielgruppe

Führungskräfte, Personalverantwortliche, BGM-Beauftragte, Mitglieder der Geschäftsführung, Betriebs- und Personalrät:innen sowie Fachkräfte für Arbeitssicherheit, die eine rechtssichere und praxisorientierte Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung durchführen möchten.

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Inklusivleistungen
  • Durchführungsgarantie
  • Kostenlose Stornierung
  • Open Badges & Zertifikat
  • Getränke & Mittagessen
  • Schulungsunterlagen

Das schätzen unsere Kund:innen

Sie sind in bester Gesellschaft, wenn Sie sich für entscheiden.

Inklusivleistungen – Ihr Rundum-Sorglos-Paket

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Gefährdungsbeurteilung – Psychische Belastung am Arbeitsplatz

Durchführungsgarantie

Keine Angst – auch wenn Sie der:die einzig Interessierte für einen Termin sind, findet die Weiterbildung trotzdem statt. So haben Sie den:die Trainer:in exklusiv für sich und genießen ein zeitlich optimiertes Privattraining.

Kostenlose Stornierung

Stornieren oder verschieben Sie Ihren Termin bis zu 30 Tage vor Beginn jederzeit kostenfrei online.

Professionelle Skripte & Schulungsunterlagen

Sie erhalten ein professionell aufbereitetes Skript als digitalen Download – kompakt, übersichtlich und ideal zum späteren Nachschlagen und Vertiefen.

Kalt- & Heißgetränke sowie Mittagessen bei Präsenzseminaren

Ob Kaffee, Wasser oder Säfte – bei uns stillen Sie nicht nur Ihren Wissensdurst. Für Ihr Business Lunch erhalten Sie pro Seminartag einen 20 € Pluxee-Gutschein, einlösbar in teilnehmenden Restaurants.

Noch nicht ganz fit in den Grundlagen?

Wenn Ihnen noch das fundamentale Wissen zu "Gefährdungsbeurteilung – Psychische Belastung am Arbeitsplatz" fehlt, ist unser Vorkurs Ihre perfekte Vorbereitung. Frischen Sie die wichtigsten Grundlagen entspannt auf und steigen im Hauptkurs von der ersten Minute an voll durch – ohne Lücken, ohne Druck.

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Individuelle Inhouse-Schulung

Dieses Seminar gibt es auch als maßgeschneiderte Inhouse-Schulung, exklusiv für Ihr Team.

  • Exklusiv für Ihr Team, alle Mitarbeitenden auf demselben Wissensstand
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Über ifmera academy

Seit 1993 Ihr Partner für berufliche Weiterbildung.

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Mit über 600 Seminar-Themen quer durch alle Branchen und Fachgebiete decken wir das gesamte Spektrum moderner Personalentwicklung ab. An 13 Standorten in Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie Live-Online sind wir überall dort, wo Sie uns brauchen.

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FAQ / Häufige Fragen zum Thema

Was ist eine Gefährdungsbeurteilung für psychische Belastung?

Die Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung ist ein gesetzlich vorgeschriebenes Verfahren zur Ermittlung und Bewertung von psychischen Gesundheitsrisiken am Arbeitsplatz. Arbeitgebende müssen damit systematisch Belastungsfaktoren wie Arbeitsintensität oder soziales Umfeld analysieren, um passende Schutzmaßnahmen abzuleiten. Ziel ist die präventive Gestaltung gesunder Arbeitsbedingungen für alle Beschäftigten.

Was sind Beispiele für psychische Belastungen am Arbeitsplatz?

Typische Beispiele für psychische Belastungen sind eine hohe Arbeitsmenge, ständiger Zeitdruck, häufige Unterbrechungen oder Konflikte mit Kolleg:innen und Vorgesetzten. Auch Faktoren wie unklare Arbeitsanweisungen, mangelnde soziale Unterstützung oder die Angst vor dem Arbeitsplatzverlust zählen dazu. Diese Einflüsse können sich negativ auf die Gesundheit der Mitarbeitenden auswirken.

Was ist der Unterschied zwischen psychischer Belastung und Beanspruchung?

Psychische Belastung beschreibt die Gesamtheit aller von außen auf eine Person einwirkenden Einflüsse, wie zum Beispiel Zeitdruck oder Lärm. Die psychische Beanspruchung ist hingegen die individuelle, persönliche Auswirkung dieser Belastung auf den Menschen. Je nach persönlichen Ressourcen und Bewältigungsstrategien kann dieselbe Belastung bei verschiedenen Personen zu unterschiedlicher Beanspruchung führen.

Warum ist die Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung gesetzlich verpflichtend?

Die Pflicht zur Durchführung ergibt sich aus § 5 des Arbeitsschutzgesetzes (ArbSchG), das Arbeitgebende zur Beurteilung aller arbeitsbedingten Gefahren verpflichtet. Seit einer Gesetzesänderung im Jahr 2013 stellt das Gesetz explizit klar, dass dazu auch psychische Belastungen zählen. Ziel ist es, die Gesundheit der Beschäftigten umfassend zu schützen und psychisch bedingten Erkrankungen präventiv entgegenzuwirken.

Wer ist für die Durchführung der Gefährdungsbeurteilung psychische Belastung verantwortlich?

Die rechtliche Gesamtverantwortung für die Durchführung trägt immer der:die Arbeitgeber:in. Diese:r kann die Aufgabe jedoch an fachkundige Personen delegieren, zum Beispiel an Führungskräfte, Fachkräfte für Arbeitssicherheit oder externe Dienstleister:innen. Die letztendliche Verantwortung für die Umsetzung und die Wirksamkeit der Maßnahmen verbleibt aber stets bei der Unternehmensleitung.

Welche Methoden gibt es zur Analyse psychischer Belastungen?

Zur Analyse psychischer Belastungen werden verschiedene Methoden eingesetzt, oft auch in Kombination. Dazu gehören standardisierte Mitarbeitendenbefragungen, moderierte Workshops wie Gesundheitszirkel, Beobachtungsinterviews oder die Nutzung von Checklisten. Die Auswahl des passenden Instruments hängt von der Betriebsgröße und den spezifischen Arbeitsbedingungen ab, um ein aussagekräftiges Bild der Situation zu erhalten.

Wie läuft eine Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung konkret ab?

Der Prozess folgt typischerweise sieben Schritten: Festlegen der Tätigkeitsbereiche, Ermitteln der psychischen Belastungen, Beurteilen der Risiken, Entwickeln von Maßnahmen, Durchführen dieser Maßnahmen, Überprüfen der Wirksamkeit und abschließende Dokumentation. Dieser systematische Zyklus sorgt für eine nachvollziehbare Vorgehensweise, die regelmäßig wiederholt und bei Bedarf angepasst wird.

Welche Maßnahmen können aus der Gefährdungsbeurteilung abgeleitet werden?

Maßnahmen zielen auf die Verbesserung der Arbeitsbedingungen ab und lassen sich in verhaltens- und verhältnisorientierte Ansätze unterteilen. Verhältnisorientierte Maßnahmen, wie die Optimierung von Arbeitsabläufen, die Anpassung der Arbeitszeit oder die Verbesserung der internen Kommunikation, haben dabei Vorrang. Verhaltensbezogene Maßnahmen, wie Schulungen zu Stressmanagement oder Konfliktlösung, ergänzen diese und stärken die individuellen Ressourcen der Beschäftigten.

Wie oft muss die Gefährdungsbeurteilung psychische Belastung wiederholt werden?

Das Gesetz schreibt keine festen Fristen vor, fordert aber eine regelmäßige Überprüfung und Aktualisierung. Eine Wiederholung ist zwingend erforderlich, wenn sich Arbeitsbedingungen wesentlich ändern, nach Arbeitsunfällen oder bei neuen arbeitswissenschaftlichen Erkenntnissen. In der Praxis hat sich ein Rhythmus von zwei bis drei Jahren zur Überprüfung etabliert.

Wie werden Mitarbeitende in die Gefährdungsbeurteilung psychische Belastung einbezogen?

Mitarbeitende werden als Expert:innen für ihren eigenen Arbeitsplatz aktiv in den Prozess einbezogen. Dies geschieht zum Beispiel durch die Teilnahme an anonymen Befragungen, in moderierten Workshops (z. B. Gesundheitszirkel) oder durch strukturierte Interviews. Eine transparente Kommunikation und die Beteiligung der Belegschaft oder des Betriebsrates sind entscheidend für die Akzeptanz und den Erfolg der Maßnahmen.

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