Drei lächelnde Personen, zwei Frauen und ein Mann, stehen hinter einem Schreibtisch mit Laptop, Gesetzestexten und Justitia-Waage.

Immobilienrecht – Die rechtlichen Grundlagen für die Praxis

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2 Tage | 9:00 – 16:00 Uhr
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Überblick & Relevanz

Ein solides Verständnis der rechtlichen Rahmenbedingungen ist in der dynamischen Immobilienwirtschaft unerlässlich. Es schafft die Basis für rechtssichere Entscheidungen und minimiert Haftungsrisiken in allen Phasen eines Immobilienprojekts. Egal ob bei der Entwicklung, der Vermietung oder der Verwaltung – fundierte Kenntnisse schützen Ihr Investment und Ihre Reputation.

In unserem Seminar werden die zentralen Rechtsgebiete des Immobilienrechts unter Berücksichtigung der aktuellen Rechtsprechung systematisch und verständlich aufbereitet vermittelt. Sie lernen, rechtliche Zusammenhänge sicher einzuordnen, typische Fallstricke zu erkennen und Verträge fundiert zu bewerten, um Ihre Aufgaben im immobilienwirtschaftlichen Alltag rechtssicher und souverän wahrzunehmen.

Nutzen

Was Sie aus diesem Seminar mitnehmen

  • Umfassender Überblick:
    Sie verstehen die Zusammenhänge zwischen privatem Baurecht, Mietrecht, WEG-Recht und Maklerrecht.
  • Haftungsrisiken minimieren:
    Sie erkennen typische juristische Fallstricke und vermeiden kostspielige Fehler bei Verträgen und Entscheidungen.
  • Aktuelles Wissen:
    Sie sind auf dem neuesten Stand bezüglich wichtiger Gesetzesreformen wie dem GEG 2024 und dem WEMoG.
  • Souveränes Auftreten:
    Sie argumentieren sicher gegenüber Vertragspartner:innen, Behörden und Kund:innen.

Seminarinhalt

Schritt für Schritt ans Ziel

  • Grundlagen des Grundstücksrechts
    • Das Grundbuch und seine Funktion
    • Wichtige dingliche Rechte: Eigentum, Dienstbarkeiten, Grundschulden
  • Öffentliches und privates Baurecht
    • Bebauungsplan und Baugenehmigungsverfahren
    • Architekten- und Bauvertragsrecht (BGB/VOB)
    • Neuerungen durch das Gebäudeenergiegesetz (GEG)
  • Wohnraum- und Gewerbemietrecht
    • Vertragsgestaltung und -abschluss
    • Rechte und Pflichten von Mieter:innen und Vermieter:innen
    • Betriebskosten, Mieterhöhung und Mietpreisbremse
    • Kündigung und Abwicklung von Mietverhältnissen
  • Grundzüge des Bauträgerrechts (MaBV)
  • Das aktuelle Maklerrecht
    • Maklervertrag und Provisionsanspruch
    • Gesetz über die Verteilung der Maklerkosten bei der Vermittlung von Kaufverträgen
  • Das neue Wohnungseigentumsrecht (WEG) nach der WEMoG-Reform
    • Rechte und Pflichten der Wohnungseigentümer:innen
    • Die Rolle der Verwaltung
    • Beschlussfassung und bauliche Veränderungen
  • Aktuelle Gesetzesänderungen und relevante Rechtsprechung
  • Digitalisierung im Immobilienrecht (z. B. digitale Vertragsabschlüsse)
Prämierte Qualität
Erstklassige Bewertungen und mehrfache Auszeichnungen
Individueller Fokus
Maximal 8 Teilnehmende für Ihren persönlichen Lernerfolg
30 Jahre Erfahrung
Bewährte Expertise seit 1993, mit Trends und Tools von heute.

Zielgruppe

Fach- und Führungskräfte aus der Immobilienwirtschaft, Makler:innen, Hausverwalter:innen sowie Mitarbeitende von Bauträgern und Wohnungsunternehmen, die ein fundiertes juristisches Grundlagenwissen für ihre tägliche Arbeit benötigen.

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Inklusivleistungen
  • Durchführungsgarantie
  • Kostenlose Stornierung
  • Open Badges & Zertifikat
  • Getränke & Mittagessen
  • Schulungsunterlagen

Das schätzen unsere Kund:innen

Sie sind in bester Gesellschaft, wenn Sie sich für entscheiden.

Inklusivleistungen – Ihr Rundum-Sorglos-Paket

Open Badges & Zertifikat

Digitale Zertifikate zum Teilen mit Ihren Kolleg:innen und Unternehmen. Lassen Sie Ihr soziales Umfeld wissen, wie erfolgreich Sie sind. Eine klassische Teilnahmebescheinigung als pdf erhalten Sie bei uns auch.

Laptop auf einem Tisch mit leerem Bildschirm. ★ ZERTIFIKAT ★
Immobilienrecht – Die rechtlichen Grundlagen für die Praxis

Durchführungsgarantie

Keine Angst – auch wenn Sie der:die einzig Interessierte für einen Termin sind, findet die Weiterbildung trotzdem statt. So haben Sie den:die Trainer:in exklusiv für sich und genießen ein zeitlich optimiertes Privattraining.

Kostenlose Stornierung

Stornieren oder verschieben Sie Ihren Termin bis zu 30 Tage vor Beginn jederzeit kostenfrei online.

Professionelle Skripte & Schulungsunterlagen

Sie erhalten ein professionell aufbereitetes Skript als digitalen Download – kompakt, übersichtlich und ideal zum späteren Nachschlagen und Vertiefen.

Kalt- & Heißgetränke sowie Mittagessen bei Präsenzseminaren

Ob Kaffee, Wasser oder Säfte – bei uns stillen Sie nicht nur Ihren Wissensdurst. Für Ihr Business Lunch erhalten Sie pro Seminartag einen 20 € Pluxee-Gutschein, einlösbar in teilnehmenden Restaurants.

Individuelle Inhouse-Schulung

Dieses Seminar gibt es auch als maßgeschneiderte Inhouse-Schulung, exklusiv für Ihr Team.

  • Exklusiv für Ihr Team, alle Mitarbeitenden auf demselben Wissensstand
  • Inhalte gezielt auf Ihre Branche und Zielsetzungen zugeschnitten
  • Vor Ort oder live online, Reisekosten und Reisezeit sparen
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Über ifmera academy

Seit 1993 Ihr Partner für berufliche Weiterbildung.

Die ifmera academy wurde 1993 gegründet und zählt heute zu den führenden Weiterbildungsanbietern im DACH-Raum. Über 30 Jahre praktische Erfahrung in Qualifizierung, Coaching und Consulting fließen in jedes unserer Angebote ein, von der Konzeption bis zur Durchführung.

Mit über 600 Seminar-Themen quer durch alle Branchen und Fachgebiete decken wir das gesamte Spektrum moderner Personalentwicklung ab. An 13 Standorten in Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie Live-Online sind wir überall dort, wo Sie uns brauchen.

Unser Portfolio reicht von offenen Seminaren, individuellen Firmen­seminaren, Business-Coaching bis hin zu Fernlehrgängen. Wir richten uns an Personalverantwortliche, Entscheider:innen sowie alle, die sich gezielt weiterentwickeln möchten, mit Anspruch auf geprüfte Qualität und didaktische Exzellenz.

Hinter jedem Seminar stehen Menschen: Unser Netzwerk aus über 1.000 erfahrenen Trainer:innen und Coach:innen bringt nicht nur fachliche Tiefe, sondern auch echte Praxiserfahrung mit. Mit Leidenschaft und didaktischem Know-how sorgen sie dafür, dass aus Wissen echtes Können wird, und dass jede:r Teilnehmer:in genau die Impulse mitnimmt, die im Berufsalltag den Unterschied machen.

Was uns antreibt? Wertschätzung, Qualität und Spaß am Lernen, daran messen wir jedes Seminar, jede:n Trainer:in und jedes Feedback.

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30+ Jahre
Erfahrung seit 1993
in Weiterbildung,
Coaching und Consulting
600+ Seminare
Themen quer durch alle Branchen und Fachgebiete
13 Standorte
Bundesweit in Deutschland, Österreich und der Schweiz
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FAQ / Häufige Fragen zum Thema

Was ist der Unterschied zwischen Eigentum und Besitz bei Immobilien?

Eigentum ist das umfassende rechtliche Herrschaftsrecht über eine Immobilie, während Besitz die tatsächliche, physische Kontrolle darstellt. Der:die Eigentümer:in ist im Grundbuch eingetragen und darf die Immobilie verkaufen oder belasten. Ein:e Mieter:in ist hingegen nur Besitzer:in der Wohnung, da er:sie darin wohnt und die tatsächliche Gewalt ausübt, aber nicht der:die Eigentümer:in ist.

Was steht im Grundbuch und welche Funktion hat es?

Das Grundbuch ist ein öffentliches Verzeichnis, das die Rechtsverhältnisse an Grundstücken dokumentiert. Es ist in drei Abteilungen gegliedert: Abteilung I nennt die Eigentümer:innen. Abteilung II enthält Lasten und Beschränkungen wie Wegerechte oder Wohnrechte. In Abteilung III sind Grundpfandrechte wie Hypotheken und Grundschulden eingetragen, die meist zur Kreditsicherung dienen.

Was ist eine Grundschuld und wofür wird sie eingetragen?

Eine Grundschuld ist ein dingliches Recht, das im Grundbuch eingetragen wird, um ein Darlehen abzusichern. Sie gibt dem Gläubiger, meist einer Bank, das Recht, die Zwangsvollstreckung der Immobilie zu betreiben, falls der:die Kreditnehmer:in die Raten nicht mehr zahlt. Anders als eine Hypothek ist die Grundschuld nicht an eine konkrete Forderung gebunden und kann nach Tilgung des Kredits für neue Darlehen genutzt werden.

Welche Rechte und Pflichten haben Vermieter:innen und Mieter:innen?

Die Hauptpflicht von Vermieter:innen ist die Überlassung der Mietsache in einem vertragsgemäßen Zustand. Mieter:innen sind im Gegenzug zur pünktlichen Zahlung der vereinbarten Miete verpflichtet. Weitere Pflichten umfassen die Obhutspflicht der Mieter:innen für die Wohnung und die Instandhaltungspflicht der Vermieter:innen für das Gebäude, wobei Details oft im Mietvertrag geregelt sind.

Wer zahlt den Makler nach dem neuen Gesetz beim Hauskauf?

Seit Ende 2020 gilt für den Kauf von Einfamilienhäusern und Wohnungen durch Verbraucher:innen das Prinzip der geteilten Maklerkosten. In der Regel teilen sich Käufer:in und Verkäufer:in die Provision zu gleichen Teilen. Beauftragt nur eine Partei den Makler, kann diese von der anderen Partei maximal 50 % der Kosten zurückverlangen, muss aber ihren eigenen Anteil zuerst nachweislich bezahlt haben.

Was sind die wichtigsten Änderungen im neuen Wohnungseigentumsgesetz (WEMoG)?

Die WEMoG-Reform von 2020 hat Beschlussfassungen in Eigentümergemeinschaften erheblich vereinfacht. Bauliche Veränderungen wie die Installation von Ladesäulen oder Maßnahmen zur Barrierefreiheit können nun mit einfacher Mehrheit beschlossen werden. Jede:r Eigentümer:in hat zudem einen Anspruch auf die Bestellung eines zertifizierten Verwalters, und die Online-Teilnahme an Eigentümerversammlungen wurde erleichtert.

Unter welchen Voraussetzungen dürfen Vermieter:innen die Miete erhöhen?

Eine Mieterhöhung zur Anpassung an die ortsübliche Vergleichsmiete ist nur unter strengen Voraussetzungen möglich. Die Miete muss seit mindestens 15 Monaten unverändert sein, und die Erhöhung darf die Kappungsgrenze von 20 % (in manchen Gebieten 15 %) innerhalb von drei Jahren nicht überschreiten. Die Erhöhung muss schriftlich begründet werden und der:die Mieter:in muss zustimmen.

Was regelt der Bebauungsplan für mein Grundstück?

Der Bebauungsplan (B-Plan) legt rechtsverbindlich fest, wie ein Grundstück bebaut und genutzt werden darf. Er bestimmt zum Beispiel die Art der Nutzung (z. B. Wohn- oder Gewerbegebiet), das Maß der baulichen Nutzung (Geschosshöhe, Grundfläche), die Bauweise und überbaubare Grundstücksflächen. Für Bauherr:innen ist er die entscheidende Grundlage für die Erteilung einer Baugenehmigung.

Was ist der Unterschied zwischen einem BGB- und VOB-Bauvertrag?

Der BGB-Bauvertrag ist der gesetzliche Standard für private Bauvorhaben, während die VOB/B ein spezielles Regelwerk für Bauleistungen ist, das ausdrücklich vereinbart werden muss. Wesentliche Unterschiede gibt es bei den Gewährleistungsfristen (BGB: 5 Jahre, VOB/B: 4 Jahre) und der Abnahme. Die VOB/B ist detaillierter auf Bauprozesse zugeschnitten, gilt aber für Verbraucher:innen als weniger vorteilhaft.

Wann ist eine Kündigung des Mietvertrags durch den Vermieter wirksam?

Eine ordentliche Kündigung durch den:die Vermieter:in ist nur bei einem berechtigten Interesse wirksam. Die häufigsten Gründe sind Eigenbedarf, erhebliche Pflichtverletzungen durch den:die Mieter:in oder eine angemessene wirtschaftliche Verwertung der Immobilie. Die Kündigung muss schriftlich erfolgen, den Grund detailliert darlegen und die gesetzlichen Kündigungsfristen einhalten, die von der Mietdauer abhängen.

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