„Großer Erfahrungshintergrund der Trainerin. Individuelles Training wurde "spontan" möglich gemacht. Tolle Kundenbetreuung! Danke!"
Praxisbericht aus Schulungsprojekt

Rassistische Haltungen können Menschen überall im Unternehmensalltag begegnen. Besonders Arbeitgeber:innen sind gesetzlich dazu verpflichtet, Rassismus am Arbeitsplatz aktiv zu unterbinden. Wie reagieren Sie wirkungsvoll auf rassistische Aussagen und diskriminierendes Verhalten im Arbeitsumfeld? Wie kann Ihr Unternehmen rechtssicher gegen Fälle von Fremdenfeindlichkeit vorgehen? Und wie schaffen Sie eine Unternehmenskultur, die von Toleranz und Diversität lebt?
In unserem Seminar vermitteln wir Fach- und Führungskräften konkrete Handlungsstrategien und rechtliche Grundlagen, um Rassismus aufzudecken und ihm entgegenzuwirken. Wir blicken auf das Thema Rassismusbekämpfung aus der Sicht des Personalmanagements. Das Seminar stärkt die Menschen in Ihrem Unternehmen, bei Diskriminierung und Fremdenfeindlichkeit entscheidungs- und handlungsfähig zu bleiben.
Was Sie aus diesem Seminar mitnehmen
Schritt für Schritt ans Ziel
Fach- und Führungskräfte aus dem Personalwesen, Geschäftsführer:innen sowie Team- und Projektleitende, die eine diskriminierungsfreie und wertschätzende Unternehmenskultur aktiv gestalten möchten.
Digitale Zertifikate zum Teilen mit Ihren Kolleg:innen und Unternehmen. Lassen Sie Ihr soziales Umfeld wissen, wie erfolgreich Sie sind. Eine klassische Teilnahmebescheinigung als pdf erhalten Sie bei uns auch.
Keine Angst – auch wenn Sie der:die einzig Interessierte für einen Termin sind, findet die Weiterbildung trotzdem statt. So haben Sie den:die Trainer:in exklusiv für sich und genießen ein zeitlich optimiertes Privattraining.
Stornieren oder verschieben Sie Ihren Termin bis zu 30 Tage vor Beginn jederzeit kostenfrei online.
Sie erhalten ein professionell aufbereitetes Skript als digitalen Download – kompakt, übersichtlich und ideal zum späteren Nachschlagen und Vertiefen.
Ob Kaffee, Wasser oder Säfte – bei uns stillen Sie nicht nur Ihren Wissensdurst. Für Ihr Business Lunch erhalten Sie pro Seminartag einen 20 € Pluxee-Gutschein, einlösbar in teilnehmenden Restaurants.
Dieses Seminar gibt es auch als maßgeschneiderte Inhouse-Schulung, exklusiv für Ihr Team.
Seit 1993 Ihr Partner für berufliche Weiterbildung.
Die ifmera academy wurde 1993 gegründet und zählt heute zu den führenden Weiterbildungsanbietern im DACH-Raum. Über 30 Jahre praktische Erfahrung in Qualifizierung, Coaching und Consulting fließen in jedes unserer Angebote ein, von der Konzeption bis zur Durchführung.
Mit über 600 Seminar-Themen quer durch alle Branchen und Fachgebiete decken wir das gesamte Spektrum moderner Personalentwicklung ab. An 13 Standorten in Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie Live-Online sind wir überall dort, wo Sie uns brauchen.
Unser Portfolio reicht von offenen Seminaren, individuellen Firmenseminaren, Business-Coaching bis hin zu Fernlehrgängen. Wir richten uns an Personalverantwortliche, Entscheider:innen sowie alle, die sich gezielt weiterentwickeln möchten, mit Anspruch auf geprüfte Qualität und didaktische Exzellenz.
Hinter jedem Seminar stehen Menschen: Unser Netzwerk aus über 1.000 erfahrenen Trainer:innen und Coach:innen bringt nicht nur fachliche Tiefe, sondern auch echte Praxiserfahrung mit. Mit Leidenschaft und didaktischem Know-how sorgen sie dafür, dass aus Wissen echtes Können wird, und dass jede:r Teilnehmer:in genau die Impulse mitnimmt, die im Berufsalltag den Unterschied machen.
Was uns antreibt? Wertschätzung, Qualität und Spaß am Lernen, daran messen wir jedes Seminar, jede:n Trainer:in und jedes Feedback.
Mehr über ifmera academy erfahren
Rassismus am Arbeitsplatz ist jede Benachteiligung von Mitarbeitenden aufgrund ihrer ethnischen Herkunft, Hautfarbe oder zugeschriebener Merkmale. Er äußert sich nicht nur in offenen Anfeindungen, sondern auch subtil durch abfällige Bemerkungen, rassistische Witze oder strukturelle Ausgrenzung. Solche Verhaltensweisen verletzen die persönliche Würde, schaffen ein feindseliges Umfeld und stehen im Widerspruch zum Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG), das Arbeitgeber:innen zum Schutz ihrer Beschäftigten verpflichtet.
Alltagsrassismus im Beruf zeigt sich oft in subtilen, scheinbar harmlosen Handlungen und Aussagen. Dazu gehören wiederholt falsch ausgesprochene Namen, die Frage „Woher kommst du wirklich?“ oder vermeintliche Komplimente wie „Dafür sprichst du aber gut Deutsch“. Auch stereotype Witze oder die Annahme, dass eine Person of Color nur eine untergeordnete Position innehaben kann, sind typische Beispiele für Alltagsrassismus am Arbeitsplatz.
Mikroaggressionen sind subtile, oft unbewusste verbale oder nonverbale Herabwürdigungen gegenüber marginalisierten Gruppen. Beispiele sind, wenn die Kompetenz einer Person aufgrund ihrer Herkunft infrage gestellt wird, ihre Ideen in Meetings konsequent ignoriert werden oder sie mit stereotypen „Komplimenten“ konfrontiert wird. Auch das wiederholte falsche Aussprechen eines Namens kann als Mikroaggression empfunden werden, da es ein Gefühl der Geringschätzung und Ausgrenzung vermittelt.
Rassistische Codes und Symbole sind oft verschlüsselte Botschaften, die von Eingeweihten verstanden werden, um Verbote zu umgehen. Häufig werden Zahlenkombinationen verwendet, die sich auf Buchstaben im Alphabet beziehen, wie „88“ für „Heil Hitler“ oder „18“ für „Adolf Hitler“. Auch bestimmte Symbole wie die Triskele können in rechtsextremen Kreisen als Erkennungszeichen dienen. Das Erkennen erfordert Sensibilisierung, da die Codes bewusst unauffällig gestaltet sind.
Arbeitgeber:innen sind nach dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) verpflichtet, ihre Beschäftigten vor rassistischer Diskriminierung zu schützen. Sie müssen präventive Maßnahmen ergreifen, wie zum Beispiel Schulungen anbieten. Bei einem Vorfall müssen sie diesen untersuchen und angemessene arbeitsrechtliche Schritte wie eine Abmahnung, Versetzung oder Kündigung gegen die verantwortliche Person einleiten, um die Diskriminierung zu unterbinden.
Wenn Sie rassistische Diskriminierung erfahren, sollten Sie die Vorfälle detailliert dokumentieren (was, wann, wer). Suchen Sie das Gespräch mit einer Vertrauensperson, dem Betriebsrat oder Vorgesetzten. Jedes Unternehmen ist zudem verpflichtet, eine offizielle Beschwerdestelle nach dem AGG einzurichten, an die Sie sich wenden können. Führt dies zu keiner Lösung, können Sie rechtliche Schritte einleiten oder externe Antidiskriminierungsstellen kontaktieren.
Auf rassistische Sprüche sollte klar und direkt widersprochen werden, um zu zeigen, dass solches Verhalten nicht toleriert wird. Anstatt sich auf eine lange Diskussion einzulassen, genügt oft eine klare Positionierung wie „Diese Aussage finde ich rassistisch und verletzend“. Suchen Sie zudem Unterstützung bei anderen Kolleg:innen und melden Sie wiederholte Vorfälle bei Vorgesetzten oder der Personalabteilung, um das Problem systematisch anzugehen.
Ja, rassistische Äußerungen können eine außerordentliche, fristlose Kündigung rechtfertigen. Solche Äußerungen stellen eine schwere Verletzung der arbeitsvertraglichen Rücksichtnahmepflicht dar und stören den Betriebsfrieden erheblich. Gerichte haben wiederholt bestätigt, dass grobe Beleidigungen und fremdenfeindliche Hetze nicht von der Meinungsfreiheit gedeckt sind und harte arbeitsrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen können, bis hin zur Kündigung.
Eine antirassistische Kultur erfordert proaktive und strukturelle Maßnahmen. Dazu gehören verbindliche Antirassismus-Schulungen für alle Mitarbeitenden und Führungskräfte, die Etablierung transparenter Beschwerdewege und die Förderung von Vielfalt im Recruiting. Wichtig ist zudem, dass die Unternehmensleitung eine klare Haltung gegen Rassismus kommuniziert und eine offene Dialogkultur fördert, in der Diskriminierung thematisiert und konsequent geahndet wird.
Intersektionalität beschreibt, wie sich verschiedene Diskriminierungsformen überschneiden und eine neue, eigenständige Form der Benachteiligung schaffen. Eine Schwarze Frau kann am Arbeitsplatz beispielsweise gleichzeitig von Rassismus und Sexismus betroffen sein. Ihre Erfahrung unterscheidet sich dadurch von der eines Schwarzen Mannes oder einer weißen Frau. Ein intersektionaler Ansatz hilft, diese mehrdimensionalen Benachteiligungen zu erkennen und gezielte Gegenmaßnahmen zu entwickeln.
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