Drei lächelnde Personen stehen um einen runden Tisch mit Notizen und Bausteinen, während eine Frau auf Unterlagen zeigt.

Anti-Rassismus im Unternehmen – Sensibilisierung und Handlungsmöglichkeiten

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2 Tage | 9:00 – 16:00 Uhr
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Überblick & Relevanz

Rassistische Haltungen können Menschen überall im Unternehmensalltag begegnen. Besonders Arbeitgeber:innen sind gesetzlich dazu verpflichtet, Rassismus am Arbeitsplatz aktiv zu unterbinden. Wie reagieren Sie wirkungsvoll auf rassistische Aussagen und diskriminierendes Verhalten im Arbeitsumfeld? Wie kann Ihr Unternehmen rechtssicher gegen Fälle von Fremdenfeindlichkeit vorgehen? Und wie schaffen Sie eine Unternehmenskultur, die von Toleranz und Diversität lebt?

In unserem Seminar vermitteln wir Fach- und Führungskräften konkrete Handlungsstrategien und rechtliche Grundlagen, um Rassismus aufzudecken und ihm entgegenzuwirken. Wir blicken auf das Thema Rassismusbekämpfung aus der Sicht des Personalmanagements. Das Seminar stärkt die Menschen in Ihrem Unternehmen, bei Diskriminierung und Fremdenfeindlichkeit entscheidungs- und handlungsfähig zu bleiben.

Nutzen

Was Sie aus diesem Seminar mitnehmen

  • Begriffe sicher anwenden
    Sie erhalten Klarheit über zentrale Definitionen und Konzepte der Anti-Rassismus-Arbeit.
  • Formen von Rassismus erkennen
    Sie identifizieren verschiedene Erscheinungsformen von Rassismus im Arbeitsalltag, auch subtile.
  • Rechtlich fundiert handeln
    Sie kennen die rechtlichen Rahmenbedingungen des AGG und können arbeitsrechtliche Maßnahmen sicher ableiten.
  • Souverän intervenieren
    Sie entwickeln Handlungsstrategien, um in Diskriminierungssituationen angemessen und wirksam einzugreifen.
  • Kultur nachhaltig gestalten
    Sie erlernen präventive Ansätze, um eine vielfältige und wertschätzende Unternehmenskultur aktiv zu fördern.

Seminarinhalt

Schritt für Schritt ans Ziel

  • Grundlagen und Sensibilisierung
    • Was ist Rassismus? Begriffe und Erscheinungsformen
    • Sensibilisierung für Rassismus im Unternehmensalltag
    • Rassistische Denkmuster und Mikroaggressionen erkennen
    • Rassismus in Sprache und Kommunikation wahrnehmen
    • Erkennen von Symbolen, Codes und diskriminierenden Ausdrucksformen
    • Strukturen zur Verbindung und Ausgrenzung von Mitarbeiter:innen aus diskriminierenden oder rassistischen Gründen erkennen
  • Rechtliche Grundlagen und Handlungsmöglichkeiten für das Personalmanagement
    • Was ist strafbar? Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz (AGG)
    • Diskriminierende Aussagen von Arbeitnehmern im Privatraum vs. Ruf und Geschäft des Unternehmens
    • Handlungsmöglichkeiten für HR, Führungskräfte und Personalmanagement
    • Interventionsstrategien: Deeskalierende Gesprächsführung und klare Positionierung
    • Umgang mit diskriminierenden Aussagen und Verhaltensweisen im Arbeitskontext
  • Unternehmenskultur und Prävention
    • Grundlagen der Intersektionalität: Mehrdimensionale Diskriminierung verstehen
    • Grundlagen einer diskriminierungssensiblen und vielfältigen Unternehmenskultur
    • Präventive Maßnahmen gegen Rassismus im Unternehmen
Prämierte Qualität
Erstklassige Bewertungen und mehrfache Auszeichnungen
Individueller Fokus
Maximal 8 Teilnehmende für Ihren persönlichen Lernerfolg
30 Jahre Erfahrung
Bewährte Expertise seit 1993, mit Trends und Tools von heute.

Zielgruppe

Fach- und Führungskräfte aus dem Personalwesen, Geschäftsführer:innen sowie Team- und Projektleitende, die eine diskriminierungsfreie und wertschätzende Unternehmenskultur aktiv gestalten möchten.

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Inklusivleistungen
  • Durchführungsgarantie
  • Kostenlose Stornierung
  • Open Badges & Zertifikat
  • Getränke & Mittagessen
  • Schulungsunterlagen

Das schätzen unsere Kund:innen

Sie sind in bester Gesellschaft, wenn Sie sich für entscheiden.

Inklusivleistungen – Ihr Rundum-Sorglos-Paket

Open Badges & Zertifikat

Digitale Zertifikate zum Teilen mit Ihren Kolleg:innen und Unternehmen. Lassen Sie Ihr soziales Umfeld wissen, wie erfolgreich Sie sind. Eine klassische Teilnahmebescheinigung als pdf erhalten Sie bei uns auch.

Laptop auf einem Tisch mit leerem Bildschirm. ★ ZERTIFIKAT ★
Anti-Rassismus im Unternehmen – Sensibilisierung und Handlungsmöglichkeiten

Durchführungsgarantie

Keine Angst – auch wenn Sie der:die einzig Interessierte für einen Termin sind, findet die Weiterbildung trotzdem statt. So haben Sie den:die Trainer:in exklusiv für sich und genießen ein zeitlich optimiertes Privattraining.

Kostenlose Stornierung

Stornieren oder verschieben Sie Ihren Termin bis zu 30 Tage vor Beginn jederzeit kostenfrei online.

Professionelle Skripte & Schulungsunterlagen

Sie erhalten ein professionell aufbereitetes Skript als digitalen Download – kompakt, übersichtlich und ideal zum späteren Nachschlagen und Vertiefen.

Kalt- & Heißgetränke sowie Mittagessen bei Präsenzseminaren

Ob Kaffee, Wasser oder Säfte – bei uns stillen Sie nicht nur Ihren Wissensdurst. Für Ihr Business Lunch erhalten Sie pro Seminartag einen 20 € Pluxee-Gutschein, einlösbar in teilnehmenden Restaurants.

Individuelle Inhouse-Schulung

Dieses Seminar gibt es auch als maßgeschneiderte Inhouse-Schulung, exklusiv für Ihr Team.

  • Exklusiv für Ihr Team, alle Mitarbeitenden auf demselben Wissensstand
  • Inhalte gezielt auf Ihre Branche und Zielsetzungen zugeschnitten
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Über ifmera academy

Seit 1993 Ihr Partner für berufliche Weiterbildung.

Die ifmera academy wurde 1993 gegründet und zählt heute zu den führenden Weiterbildungsanbietern im DACH-Raum. Über 30 Jahre praktische Erfahrung in Qualifizierung, Coaching und Consulting fließen in jedes unserer Angebote ein, von der Konzeption bis zur Durchführung.

Mit über 600 Seminar-Themen quer durch alle Branchen und Fachgebiete decken wir das gesamte Spektrum moderner Personalentwicklung ab. An 13 Standorten in Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie Live-Online sind wir überall dort, wo Sie uns brauchen.

Unser Portfolio reicht von offenen Seminaren, individuellen Firmen­seminaren, Business-Coaching bis hin zu Fernlehrgängen. Wir richten uns an Personalverantwortliche, Entscheider:innen sowie alle, die sich gezielt weiterentwickeln möchten, mit Anspruch auf geprüfte Qualität und didaktische Exzellenz.

Hinter jedem Seminar stehen Menschen: Unser Netzwerk aus über 1.000 erfahrenen Trainer:innen und Coach:innen bringt nicht nur fachliche Tiefe, sondern auch echte Praxiserfahrung mit. Mit Leidenschaft und didaktischem Know-how sorgen sie dafür, dass aus Wissen echtes Können wird, und dass jede:r Teilnehmer:in genau die Impulse mitnimmt, die im Berufsalltag den Unterschied machen.

Was uns antreibt? Wertschätzung, Qualität und Spaß am Lernen, daran messen wir jedes Seminar, jede:n Trainer:in und jedes Feedback.

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FAQ / Häufige Fragen zum Thema

Was ist Rassismus am Arbeitsplatz genau?

Rassismus am Arbeitsplatz ist jede Benachteiligung von Mitarbeitenden aufgrund ihrer ethnischen Herkunft, Hautfarbe oder zugeschriebener Merkmale. Er äußert sich nicht nur in offenen Anfeindungen, sondern auch subtil durch abfällige Bemerkungen, rassistische Witze oder strukturelle Ausgrenzung. Solche Verhaltensweisen verletzen die persönliche Würde, schaffen ein feindseliges Umfeld und stehen im Widerspruch zum Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG), das Arbeitgeber:innen zum Schutz ihrer Beschäftigten verpflichtet.

Was sind Beispiele für Alltagsrassismus im Beruf?

Alltagsrassismus im Beruf zeigt sich oft in subtilen, scheinbar harmlosen Handlungen und Aussagen. Dazu gehören wiederholt falsch ausgesprochene Namen, die Frage „Woher kommst du wirklich?“ oder vermeintliche Komplimente wie „Dafür sprichst du aber gut Deutsch“. Auch stereotype Witze oder die Annahme, dass eine Person of Color nur eine untergeordnete Position innehaben kann, sind typische Beispiele für Alltagsrassismus am Arbeitsplatz.

Was sind Beispiele für Mikroaggressionen am Arbeitsplatz?

Mikroaggressionen sind subtile, oft unbewusste verbale oder nonverbale Herabwürdigungen gegenüber marginalisierten Gruppen. Beispiele sind, wenn die Kompetenz einer Person aufgrund ihrer Herkunft infrage gestellt wird, ihre Ideen in Meetings konsequent ignoriert werden oder sie mit stereotypen „Komplimenten“ konfrontiert wird. Auch das wiederholte falsche Aussprechen eines Namens kann als Mikroaggression empfunden werden, da es ein Gefühl der Geringschätzung und Ausgrenzung vermittelt.

Wie erkenne ich rassistische Codes und Symbole am Arbeitsplatz?

Rassistische Codes und Symbole sind oft verschlüsselte Botschaften, die von Eingeweihten verstanden werden, um Verbote zu umgehen. Häufig werden Zahlenkombinationen verwendet, die sich auf Buchstaben im Alphabet beziehen, wie „88“ für „Heil Hitler“ oder „18“ für „Adolf Hitler“. Auch bestimmte Symbole wie die Triskele können in rechtsextremen Kreisen als Erkennungszeichen dienen. Das Erkennen erfordert Sensibilisierung, da die Codes bewusst unauffällig gestaltet sind.

Welche Pflichten haben Arbeitgeber:innen bei Rassismus im Betrieb?

Arbeitgeber:innen sind nach dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) verpflichtet, ihre Beschäftigten vor rassistischer Diskriminierung zu schützen. Sie müssen präventive Maßnahmen ergreifen, wie zum Beispiel Schulungen anbieten. Bei einem Vorfall müssen sie diesen untersuchen und angemessene arbeitsrechtliche Schritte wie eine Abmahnung, Versetzung oder Kündigung gegen die verantwortliche Person einleiten, um die Diskriminierung zu unterbinden.

Was kann ich bei rassistischer Diskriminierung am Arbeitsplatz tun?

Wenn Sie rassistische Diskriminierung erfahren, sollten Sie die Vorfälle detailliert dokumentieren (was, wann, wer). Suchen Sie das Gespräch mit einer Vertrauensperson, dem Betriebsrat oder Vorgesetzten. Jedes Unternehmen ist zudem verpflichtet, eine offizielle Beschwerdestelle nach dem AGG einzurichten, an die Sie sich wenden können. Führt dies zu keiner Lösung, können Sie rechtliche Schritte einleiten oder externe Antidiskriminierungsstellen kontaktieren.

Wie reagiere ich richtig auf rassistische Sprüche von Kolleg:innen?

Auf rassistische Sprüche sollte klar und direkt widersprochen werden, um zu zeigen, dass solches Verhalten nicht toleriert wird. Anstatt sich auf eine lange Diskussion einzulassen, genügt oft eine klare Positionierung wie „Diese Aussage finde ich rassistisch und verletzend“. Suchen Sie zudem Unterstützung bei anderen Kolleg:innen und melden Sie wiederholte Vorfälle bei Vorgesetzten oder der Personalabteilung, um das Problem systematisch anzugehen.

Sind rassistische Äußerungen am Arbeitsplatz ein Kündigungsgrund?

Ja, rassistische Äußerungen können eine außerordentliche, fristlose Kündigung rechtfertigen. Solche Äußerungen stellen eine schwere Verletzung der arbeitsvertraglichen Rücksichtnahmepflicht dar und stören den Betriebsfrieden erheblich. Gerichte haben wiederholt bestätigt, dass grobe Beleidigungen und fremdenfeindliche Hetze nicht von der Meinungsfreiheit gedeckt sind und harte arbeitsrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen können, bis hin zur Kündigung.

Wie können Unternehmen eine antirassistische Kultur aktiv fördern?

Eine antirassistische Kultur erfordert proaktive und strukturelle Maßnahmen. Dazu gehören verbindliche Antirassismus-Schulungen für alle Mitarbeitenden und Führungskräfte, die Etablierung transparenter Beschwerdewege und die Förderung von Vielfalt im Recruiting. Wichtig ist zudem, dass die Unternehmensleitung eine klare Haltung gegen Rassismus kommuniziert und eine offene Dialogkultur fördert, in der Diskriminierung thematisiert und konsequent geahndet wird.

Was bedeutet Intersektionalität bei Diskriminierung am Arbeitsplatz?

Intersektionalität beschreibt, wie sich verschiedene Diskriminierungsformen überschneiden und eine neue, eigenständige Form der Benachteiligung schaffen. Eine Schwarze Frau kann am Arbeitsplatz beispielsweise gleichzeitig von Rassismus und Sexismus betroffen sein. Ihre Erfahrung unterscheidet sich dadurch von der eines Schwarzen Mannes oder einer weißen Frau. Ein intersektionaler Ansatz hilft, diese mehrdimensionalen Benachteiligungen zu erkennen und gezielte Gegenmaßnahmen zu entwickeln.

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