„Großer Erfahrungshintergrund der Trainerin. Individuelles Training wurde "spontan" möglich gemacht. Tolle Kundenbetreuung! Danke!"
Praxisbericht aus Schulungsprojekt

Compliance, also die Einhaltung von Regeln, Gesetzen und Richtlinien, ist die Grundlage für integres unternehmerisches Handeln. Ein wirksames Compliance Management schützt Unternehmen vor finanziellen Schäden und Reputationsverlusten und unterstützt eine nachhaltige Unternehmensentwicklung.
In diesem Seminar erhalten Sie eine fundierte Einführung in das Compliance Management. Sie lernen die zentralen Elemente eines Compliance-Management-Systems (CMS) nach ISO 37301 kennen und erfahren, wie Compliance-Risiken erkannt, bewertet und wirksam gesteuert werden können. Darüber hinaus erhalten Sie einen Überblick über aktuelle Anforderungen an Organisation, Unternehmenskultur und Governance.
Was Sie aus diesem Seminar mitnehmen
Schritt für Schritt ans Ziel
Führungskräfte, Projektleitende sowie Fachkräfte aus unterschiedlichen Unternehmensbereichen, die die Grundlagen des Compliance Managements kennenlernen und Compliance-Strukturen im Unternehmen aufbauen oder weiterentwickeln möchten.
Digitale Zertifikate zum Teilen mit Ihren Kolleg:innen und Unternehmen. Lassen Sie Ihr soziales Umfeld wissen, wie erfolgreich Sie sind. Eine klassische Teilnahmebescheinigung als pdf erhalten Sie bei uns auch.
Keine Angst – auch wenn Sie der:die einzig Interessierte für einen Termin sind, findet die Weiterbildung trotzdem statt. So haben Sie den:die Trainer:in exklusiv für sich und genießen ein zeitlich optimiertes Privattraining.
Stornieren oder verschieben Sie Ihren Termin bis zu 30 Tage vor Beginn jederzeit kostenfrei online.
Sie erhalten ein professionell aufbereitetes Skript als digitalen Download – kompakt, übersichtlich und ideal zum späteren Nachschlagen und Vertiefen.
Ob Kaffee, Wasser oder Säfte – bei uns stillen Sie nicht nur Ihren Wissensdurst. Für Ihr Business Lunch erhalten Sie pro Seminartag einen 20 € Pluxee-Gutschein, einlösbar in teilnehmenden Restaurants.
Dieses Seminar gibt es auch als maßgeschneiderte Inhouse-Schulung, exklusiv für Ihr Team.
Seit 1993 Ihr Partner für berufliche Weiterbildung.
Die ifmera academy wurde 1993 gegründet und zählt heute zu den führenden Weiterbildungsanbietern im DACH-Raum. Über 30 Jahre praktische Erfahrung in Qualifizierung, Coaching und Consulting fließen in jedes unserer Angebote ein, von der Konzeption bis zur Durchführung.
Mit über 600 Seminar-Themen quer durch alle Branchen und Fachgebiete decken wir das gesamte Spektrum moderner Personalentwicklung ab. An 13 Standorten in Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie Live-Online sind wir überall dort, wo Sie uns brauchen.
Unser Portfolio reicht von offenen Seminaren, individuellen Firmenseminaren, Business-Coaching bis hin zu Fernlehrgängen. Wir richten uns an Personalverantwortliche, Entscheider:innen sowie alle, die sich gezielt weiterentwickeln möchten, mit Anspruch auf geprüfte Qualität und didaktische Exzellenz.
Hinter jedem Seminar stehen Menschen: Unser Netzwerk aus über 1.000 erfahrenen Trainer:innen und Coach:innen bringt nicht nur fachliche Tiefe, sondern auch echte Praxiserfahrung mit. Mit Leidenschaft und didaktischem Know-how sorgen sie dafür, dass aus Wissen echtes Können wird, und dass jede:r Teilnehmer:in genau die Impulse mitnimmt, die im Berufsalltag den Unterschied machen.
Was uns antreibt? Wertschätzung, Qualität und Spaß am Lernen, daran messen wir jedes Seminar, jede:n Trainer:in und jedes Feedback.
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Compliance bedeutet die Einhaltung von Gesetzen, internen Richtlinien und ethischen Standards durch ein Unternehmen und seine Mitarbeitenden. Es geht darum, Regelkonformität sicherzustellen, um rechtliche Strafen, finanzielle Verluste und Reputationsschäden zu vermeiden. Ein wirksames Compliance-Management fördert eine Kultur der Integrität und ist somit eine Grundlage für nachhaltigen unternehmerischen Erfolg.
Ein Compliance-Management-System (CMS) ist der strukturierte Rahmen aus Prozessen, Kontrollen und Maßnahmen, den ein Unternehmen etabliert, um die Einhaltung aller Regeln sicherzustellen. Es hilft dabei, Compliance-Risiken systematisch zu erkennen, zu steuern und zu überwachen. Ein CMS integriert die Compliance-Anforderungen in die täglichen Geschäftsabläufe und fördert eine regelkonforme Unternehmenskultur.
Typische Beispiele für Compliance-Verstöße sind Korruption und Bestechung, Kartellabsprachen, Datenschutzverletzungen und die Missachtung des Arbeitsrechts. Auch Insiderhandel, Geldwäsche, Betrug oder der Verrat von Geschäftsgeheimnissen zählen zu schwerwiegenden Verstößen. Solche Verstöße können zu hohen Geldstrafen, Schadensersatzforderungen und erheblichen Reputationsschäden für das Unternehmen führen.
Das Hauptziel von Compliance ist die Vermeidung von Rechts- und Regelverstößen, um das Unternehmen vor Strafen, Haftungsfällen und Reputationsschäden zu schützen. Darüber hinaus fördert Compliance eine ethische Unternehmenskultur, die auf Integrität und Verantwortung basiert. Ein gutes Compliance-Management stärkt das Vertrauen von Kund:innen, Geschäftspartner:innen sowie der Öffentlichkeit und sichert den langfristigen Unternehmenserfolg.
Die ISO 37301 ist eine internationale Norm, die Anforderungen an ein wirksames Compliance-Management-System (CMS) festlegt und einen Leitfaden für dessen Aufbau und Verbesserung bietet. Sie hilft Organisationen, eine positive Compliance-Kultur zu etablieren und ihre gesetzlichen Sorgfaltspflichten zu erfüllen. Im Gegensatz zu ihrem Vorgänger (ISO 19600) ist die ISO 37301 eine zertifizierbare Norm, mit der Unternehmen die Wirksamkeit ihres CMS nachweisen können.
Ein:e Compliance-Beauftragte:r (auch Compliance Officer) ist dafür verantwortlich, dass ein Unternehmen Gesetze, Richtlinien und ethische Standards einhält. Zu den Hauptaufgaben gehören die Implementierung und Überwachung eines Compliance-Management-Systems, die Risikoanalyse, die Schulung von Mitarbeitenden und die Untersuchung von Verstößen. Die Person berät die Geschäftsleitung und berichtet regelmäßig über Compliance-Themen.
Die oberste Verantwortung für Compliance liegt bei der Unternehmensleitung, also dem Vorstand oder der Geschäftsführung. Diese kann Aufgaben an eine:n Compliance-Beauftragte:n oder eine Compliance-Abteilung delegieren, die das Management-System operativ steuert. Führungskräfte sind für die Umsetzung in ihren Bereichen zuständig, und letztlich trägt jede:r einzelne Mitarbeitende eine Mitverantwortung für die Einhaltung der Regeln im eigenen Arbeitsumfeld.
Ein Code of Conduct legt die grundlegenden Werte, Regeln und ethischen Prinzipien eines Unternehmens fest. Er enthält typischerweise Richtlinien zu Themen wie Integrität, Antikorruption, fairer Wettbewerb, Umgang mit Interessenkonflikten, Datenschutz und Nichtdiskriminierung. Der Kodex formuliert klare Erwartungen an das Verhalten aller Mitarbeitenden sowie Führungskräfte und dient als Fundament der Unternehmenskultur.
Compliance-Risiken werden durch eine systematische Risikoanalyse identifiziert, bei der geschäftliche Prozesse, externe Vorschriften und interne Schwachstellen untersucht werden. Dies geschieht oft durch Workshops, Interviews mit den Fachbereichen, Prozessanalysen und die Auswertung vergangener Vorfälle. Wichtige Risikofelder sind zum Beispiel Korruption, Kartellrecht, Datenschutz oder neue regulatorische Anforderungen wie im Lieferkettengesetz.
Eine gelebte Compliance-Kultur sorgt dafür, dass regelkonformes und ethisches Verhalten zur Selbstverständlichkeit für alle Mitarbeitenden wird. Sie ist entscheidend, um Risiken zu minimieren, da sie präventiv wirkt und nicht nur auf Kontrollen und Sanktionen setzt. Eine starke Compliance-Kultur stärkt das Vertrauen, schützt die Reputation des Unternehmens und fördert ein Arbeitsumfeld, in dem Integrität und Verantwortung wertgeschätzt werden.
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