„Großer Erfahrungshintergrund der Trainerin. Individuelles Training wurde "spontan" möglich gemacht. Tolle Kundenbetreuung! Danke!"
Praxisbericht aus Schulungsprojekt

Digitale Krisen entstehen oft schnell und öffentlich. Ein unbedachter Post, eine Eskalation in den Kommentaren oder gezielte Angriffe können das Vertrauen etwa von Kund:innen, Mitarbeitenden oder Partnerorganisationen beschädigen und den Ruf eines Unternehmens nachhaltig gefährden. Wer in solchen Situationen planlos reagiert, verstärkt häufig das Problem.
In unserem Seminar lernen Sie, wie Sie in sozialen Medien professionell auf Kritik, Provokationen und Shitstorms reagieren. Sie entwickeln Strategien zur Prävention, trainieren klare Reaktionen in kritischen Phasen und analysieren reale Fälle. Durch Übungen mit realistischen Szenarien stärken Sie Ihre Kommunikationsfähigkeit in der Krise, um Ruhe zu bewahren, Haltung zu zeigen und Ihre Reputation aktiv zu schützen.
Was Sie aus diesem Seminar mitnehmen
Schritt für Schritt ans Ziel
Fach- und Führungskräfte aus PR, Social Media, Marketing und Unternehmenskommunikation, die ihre Kompetenzen in der digitalen Krisenprävention und -bewältigung systematisch ausbauen möchten.
Digitale Zertifikate zum Teilen mit Ihren Kolleg:innen und Unternehmen. Lassen Sie Ihr soziales Umfeld wissen, wie erfolgreich Sie sind. Eine klassische Teilnahmebescheinigung als pdf erhalten Sie bei uns auch.
Keine Angst – auch wenn Sie der:die einzig Interessierte für einen Termin sind, findet die Weiterbildung trotzdem statt. So haben Sie den:die Trainer:in exklusiv für sich und genießen ein zeitlich optimiertes Privattraining.
Stornieren oder verschieben Sie Ihren Termin bis zu 30 Tage vor Beginn jederzeit kostenfrei online.
Sie erhalten ein professionell aufbereitetes Skript als digitalen Download – kompakt, übersichtlich und ideal zum späteren Nachschlagen und Vertiefen.
Ob Kaffee, Wasser oder Säfte – bei uns stillen Sie nicht nur Ihren Wissensdurst. Für Ihr Business Lunch erhalten Sie pro Seminartag einen 20 € Pluxee-Gutschein, einlösbar in teilnehmenden Restaurants.
Wenn Ihnen noch das fundamentale Wissen zu "Krisenkommunikation in Social Media – Shitstorm Management und Reputationsschutz" fehlt, ist unser Vorkurs Ihre perfekte Vorbereitung. Frischen Sie die wichtigsten Grundlagen entspannt auf und steigen im Hauptkurs von der ersten Minute an voll durch – ohne Lücken, ohne Druck.
Dieses Seminar gibt es auch als maßgeschneiderte Inhouse-Schulung, exklusiv für Ihr Team.
Seit 1993 Ihr Partner für berufliche Weiterbildung.
Die ifmera academy wurde 1993 gegründet und zählt heute zu den führenden Weiterbildungsanbietern im DACH-Raum. Über 30 Jahre praktische Erfahrung in Qualifizierung, Coaching und Consulting fließen in jedes unserer Angebote ein, von der Konzeption bis zur Durchführung.
Mit über 600 Seminar-Themen quer durch alle Branchen und Fachgebiete decken wir das gesamte Spektrum moderner Personalentwicklung ab. An 13 Standorten in Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie Live-Online sind wir überall dort, wo Sie uns brauchen.
Unser Portfolio reicht von offenen Seminaren, individuellen Firmenseminaren, Business-Coaching bis hin zu Fernlehrgängen. Wir richten uns an Personalverantwortliche, Entscheider:innen sowie alle, die sich gezielt weiterentwickeln möchten, mit Anspruch auf geprüfte Qualität und didaktische Exzellenz.
Hinter jedem Seminar stehen Menschen: Unser Netzwerk aus über 1.000 erfahrenen Trainer:innen und Coach:innen bringt nicht nur fachliche Tiefe, sondern auch echte Praxiserfahrung mit. Mit Leidenschaft und didaktischem Know-how sorgen sie dafür, dass aus Wissen echtes Können wird, und dass jede:r Teilnehmer:in genau die Impulse mitnimmt, die im Berufsalltag den Unterschied machen.
Was uns antreibt? Wertschätzung, Qualität und Spaß am Lernen, daran messen wir jedes Seminar, jede:n Trainer:in und jedes Feedback.
Mehr über ifmera academy erfahren
Ein Shitstorm ist eine lawinenartige Welle negativer Kritik und Empörung gegen eine Person oder ein Unternehmen in sozialen Medien und anderen Online-Plattformen. Dieses Phänomen zeichnet sich durch eine hohe Geschwindigkeit und eine große Anzahl an Beiträgen aus, die oft unsachlich, beleidigend oder aggressiv werden. Die Kritik löst sich dabei häufig vom ursprünglichen Thema und kann den Ruf der Betroffenen erheblich schädigen.
Krisenkommunikation in Social Media umfasst alle kommunikativen Maßnahmen, um auf Krisen zu reagieren, die sich in sozialen Netzwerken entwickeln oder dort sichtbar werden. Ziel ist es, durch eine strategische und schnelle Kommunikation den Reputationsschaden zu minimieren und das Vertrauen der Anspruchsgruppen zu erhalten oder wiederherzustellen. Dabei kann Social Media sowohl Auslöser der Krise als auch ein zentraler Kanal zur Bewältigung sein.
Der Hauptunterschied liegt in der Sachlichkeit und dem Ausmaß der Reaktionen. Während Kritik meist konstruktiv und auf ein konkretes Thema bezogen ist, zeichnet sich ein Shitstorm durch eine lawinenartige Masse an unsachlichen, beleidigenden und emotionalen Kommentaren aus. Bei einem Shitstorm geht es oft nicht mehr um einen sachlichen Austausch, sondern um persönliche Angriffe und eine generelle Empörungswelle.
Bekannte Beispiele sind die Reaktionen auf Nestlés Palmöl-Nutzung für KitKat, bei der Greenpeace die Zerstörung von Lebensräumen anprangerte. Auch die Firma Pril erlebte einen Shitstorm, nachdem sie bei einem Design-Wettbewerb den Publikumsliebling ignorierte. Ein weiteres Beispiel ist die Kritik an o2, nachdem das Unternehmen Kundenbeschwerden zur Netzabdeckung als „Einzelfälle“ bezeichnete, woraufhin sich tausende Betroffene online zu Wort meldeten.
Die richtige Reaktion auf einen Shitstorm erfordert ein schnelles, aber besonnenes Vorgehen. Wichtig ist es, Ruhe zu bewahren, die Situation ernst zu nehmen und transparent sowie ehrlich zu kommunizieren. Anstatt Kommentare zu löschen oder in Panik zu verfallen, sollten Verantwortliche Präsenz zeigen, auf die Kritik eingehen und, falls berechtigt, sich entschuldigen und konkrete Lösungen oder Konsequenzen aufzeigen.
Zur Vorbeugung eines Shitstorms sind eine sorgfältige Kommunikationsplanung und ein gutes Community Management entscheidend. Unternehmen sollten durch Social Media Monitoring kritische Themen frühzeitig erkennen und ein offenes Verhältnis zu ihrer Community pflegen. Ein vorbereitetes Krisenhandbuch mit klaren Verantwortlichkeiten und Handlungsanweisungen hilft, im Ernstfall schnell und professionell zu reagieren und eine Eskalation zu verhindern.
Auf sachliche negative Kommentare sollte man schnell, freundlich und lösungsorientiert reagieren, um Kritik als Chance zur Verbesserung zu nutzen. Bei Trollen oder unsachlicher Hetze ist es oft besser, diese zu ignorieren, um ihnen keine Bühne zu bieten. Beleidigende, diskriminierende oder strafrechtlich relevante Inhalte sollten konsequent gelöscht und die Verfassenden gegebenenfalls blockiert oder gemeldet werden.
Ein Krisenhandbuch für Social Media ist ein Leitfaden, der klare Handlungsanweisungen für den Krisenfall liefert. Es sollte Rollen und Verantwortlichkeiten im Krisenstab, Meldeketten (auch für das Wochenende), Prozesse zur Lagebewertung und Freigabeprozesse definieren. Zudem enthält es vorbereitete Textbausteine, Sprachregelungen, eine Netiquette und Kontaktlisten, um eine schnelle und konsistente Kommunikation sicherzustellen.
Social Media Monitoring ist ein entscheidendes Frühwarnsystem zur Krisenprävention. Durch die systematische Beobachtung von Social-Media-Kanälen können Unternehmen negative Stimmungen, aufkommende Kritik oder potenzielle Risikothemen frühzeitig identifizieren. Dies ermöglicht ein schnelles Eingreifen, bevor sich aus einzelnen kritischen Kommentaren eine ausgewachsene Krise oder ein Shitstorm entwickelt, und schützt so die Reputation.
Der Wiederaufbau der Reputation nach einer Krise erfordert eine ehrliche Aufarbeitung und transparente Kommunikation. Unternehmen sollten die Krisenursachen analysieren, Fehler eingestehen und die daraus gelernten Maßnahmen konsequent umsetzen und kommunizieren. Langfristig geht es darum, durch authentisches Handeln und einen offenen Dialog mit den Anspruchsgruppen verlorenes Vertrauen systematisch zurückzugewinnen und die eigene Glaubwürdigkeit zu stärken.
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