„Großer Erfahrungshintergrund der Trainerin. Individuelles Training wurde "spontan" möglich gemacht. Tolle Kundenbetreuung! Danke!"
Praxisbericht aus Schulungsprojekt

Ein professionelles Risikocontrolling schafft Transparenz über Risiken und unterstützt fundierte Entscheidungen in der Unternehmenssteuerung. In einem zunehmend volatilen Marktumfeld ist es entscheidend, Risiken systematisch zu identifizieren, zu bewerten, zu überwachen und geeignete Steuerungsmaßnahmen abzuleiten.
In diesem Seminar lernen Sie die zentralen Methoden, Instrumente und Anforderungen des modernen Risikocontrollings kennen. Sie erfahren, wie Risikomanagementprozesse aufgebaut und weiterentwickelt werden, welche Rolle Risikoreporting und Kennzahlen spielen und wie Risiken wirksam in die strategische Unternehmensführung eingebunden werden können.
Was Sie aus diesem Seminar mitnehmen
Schritt für Schritt ans Ziel
Fach- und Führungskräfte aus Controlling, Risikomanagement, Finanzen und Unternehmensentwicklung, die ein professionelles Risikocontrolling aufbauen oder optimieren möchten.
Digitale Zertifikate zum Teilen mit Ihren Kolleg:innen und Unternehmen. Lassen Sie Ihr soziales Umfeld wissen, wie erfolgreich Sie sind. Eine klassische Teilnahmebescheinigung als pdf erhalten Sie bei uns auch.
Keine Angst – auch wenn Sie der:die einzig Interessierte für einen Termin sind, findet die Weiterbildung trotzdem statt. So haben Sie den:die Trainer:in exklusiv für sich und genießen ein zeitlich optimiertes Privattraining.
Stornieren oder verschieben Sie Ihren Termin bis zu 30 Tage vor Beginn jederzeit kostenfrei online.
Sie erhalten ein professionell aufbereitetes Skript als digitalen Download – kompakt, übersichtlich und ideal zum späteren Nachschlagen und Vertiefen.
Ob Kaffee, Wasser oder Säfte – bei uns stillen Sie nicht nur Ihren Wissensdurst. Für Ihr Business Lunch erhalten Sie pro Seminartag einen 20 € Pluxee-Gutschein, einlösbar in teilnehmenden Restaurants.
Wenn Ihnen noch das fundamentale Wissen zu "Risikocontrolling – Methoden und Strategien" fehlt, ist unser Vorkurs Ihre perfekte Vorbereitung. Frischen Sie die wichtigsten Grundlagen entspannt auf und steigen im Hauptkurs von der ersten Minute an voll durch – ohne Lücken, ohne Druck.
Dieses Seminar gibt es auch als maßgeschneiderte Inhouse-Schulung, exklusiv für Ihr Team.
Seit 1993 Ihr Partner für berufliche Weiterbildung.
Die ifmera academy wurde 1993 gegründet und zählt heute zu den führenden Weiterbildungsanbietern im DACH-Raum. Über 30 Jahre praktische Erfahrung in Qualifizierung, Coaching und Consulting fließen in jedes unserer Angebote ein, von der Konzeption bis zur Durchführung.
Mit über 600 Seminar-Themen quer durch alle Branchen und Fachgebiete decken wir das gesamte Spektrum moderner Personalentwicklung ab. An 13 Standorten in Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie Live-Online sind wir überall dort, wo Sie uns brauchen.
Unser Portfolio reicht von offenen Seminaren, individuellen Firmenseminaren, Business-Coaching bis hin zu Fernlehrgängen. Wir richten uns an Personalverantwortliche, Entscheider:innen sowie alle, die sich gezielt weiterentwickeln möchten, mit Anspruch auf geprüfte Qualität und didaktische Exzellenz.
Hinter jedem Seminar stehen Menschen: Unser Netzwerk aus über 1.000 erfahrenen Trainer:innen und Coach:innen bringt nicht nur fachliche Tiefe, sondern auch echte Praxiserfahrung mit. Mit Leidenschaft und didaktischem Know-how sorgen sie dafür, dass aus Wissen echtes Können wird, und dass jede:r Teilnehmer:in genau die Impulse mitnimmt, die im Berufsalltag den Unterschied machen.
Was uns antreibt? Wertschätzung, Qualität und Spaß am Lernen, daran messen wir jedes Seminar, jede:n Trainer:in und jedes Feedback.
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Risikocontrolling ist ein Teilbereich des unternehmerischen Controllings, der sich systematisch mit der Identifikation, Analyse, Bewertung, Steuerung und Überwachung aller unternehmerischen Risiken befasst.
Die Hauptaufgaben umfassen:
Ziel ist es, die Unternehmensziele abzusichern und den Fortbestand des Unternehmens zu gewährleisten.
Risikomanagement ist der umfassende Prozess zur Identifikation, Bewertung, Steuerung und Überwachung von Risiken. Das Risikocontrolling ist eine unterstützende Teilfunktion davon, die sich auf die Messung, Überwachung und Berichterstattung der Risikosituation konzentriert. Es stellt die notwendigen Informationen und Kennzahlen bereit, um den gesamten Risikomanagement-Prozess transparent und steuerbar zu machen und dessen Wirksamkeit zu prüfen.
Das Hauptziel des Risikocontrollings ist die Sicherung des Fortbestands und die Unterstützung der Wertsteigerung des Unternehmens durch einen systematischen Umgang mit Risiken. Es schafft Transparenz über die aktuelle und zukünftige Risikolage, um die Unternehmensführung bei fundierten Entscheidungen zu unterstützen. Dadurch werden potenzielle Gefahren frühzeitig erkannt und die Erreichung strategischer Ziele abgesichert.
Der Risikomanagement-Prozess verläuft typischerweise als Kreislauf in vier zentralen Phasen. Zuerst werden Risiken systematisch identifiziert, anschließend analysiert und hinsichtlich ihrer Eintrittswahrscheinlichkeit und Auswirkung bewertet. Darauf aufbauend werden Maßnahmen zur Risikosteuerung (z.B. Vermeidung oder Minderung) abgeleitet und umgesetzt. Abschließend erfolgt die kontinuierliche Überwachung der Risiken und die Berichterstattung an die Entscheidungstragenden.
Risikomanagement ist gesetzlich vorgeschrieben, um die Stabilität von Unternehmen zu sichern und die Interessen von Kapitalgebenden und Gläubiger:innen zu schützen. In Deutschland fordern Gesetze wie das KonTraG für Aktiengesellschaften und das StaRUG für viele haftungsbeschränkte Unternehmen die Einrichtung eines Früherkennungssystems für bestandsgefährdende Entwicklungen. Dies verpflichtet die Geschäftsleitung zur aktiven Auseinandersetzung mit potenziellen Krisen.
Zur Risikoidentifikation werden häufig Kreativitätstechniken wie Brainstorming, aber auch strukturierte Methoden wie Checklisten, SWOT-Analysen oder FMEA (Fehlermöglichkeits- und Einflussanalyse) genutzt. Die Bewertung erfolgt qualitativ oft über eine Risikomatrix, welche die Eintrittswahrscheinlichkeit und die mögliche Schadenshöhe visualisiert. Quantitative Methoden nutzen statistische Verfahren wie die Monte-Carlo-Simulation, um finanzielle Auswirkungen zu berechnen.
Key Risk Indicators (KRIs) sind Kennzahlen, die als Frühwarnindikatoren für steigende Risiken dienen. Im Gegensatz zu Leistungsindikatoren (KPIs), die die vergangene Performance messen, sind KRIs zukunftsgerichtet und signalisieren eine wachsende Wahrscheinlichkeit für negative Ereignisse. Sie helfen Unternehmen, proaktiv Maßnahmen zu ergreifen, bevor ein Schaden eintritt, indem sie zum Beispiel eine Zunahme von IT-Sicherheitsvorfällen oder Kundenbeschwerden aufzeigen.
Eine positive Risikokultur wird vor allem durch die Vorbildfunktion der Führungsebene („Tone from the Top“) und offene Kommunikation etabliert. Wichtig sind zudem klare Verantwortlichkeiten und regelmäßige Schulungen, um das Risikobewusstsein aller Mitarbeitenden zu schärfen. Eine etablierte „No-Blame-Kultur“, in der Risiken und Fehler ohne Angst vor Sanktionen gemeldet werden können, ist entscheidend für ein funktionierendes Risikomanagement.
Die Integration gelingt, indem Risikoanalysen ein fester Bestandteil strategischer Entscheidungen werden. Dabei werden der Risikoappetit und die Risikotragfähigkeit des Unternehmens mit den strategischen Zielen in Einklang gebracht. Strategische Optionen, wie Investitionen oder Markteintritte, werden systematisch auf ihre Chancen und Risiken hin bewertet. So wird sichergestellt, dass die Planung nicht nur auf Ertragszielen, sondern auch auf einer bewussten Risikoübernahme basiert.
Szenario-Analysen und Stresstests simulieren die Auswirkungen von extremen, aber plausiblen Krisensituationen auf das Unternehmen. Sie prüfen die Widerstandsfähigkeit (Resilienz) gegenüber Schockereignissen wie einem Cyberangriff, einem Markteinbruch oder dem Ausfall kritischer Lieferketten. Im Gegensatz zur Betrachtung von Einzelrisiken zeigen sie komplexe Wechselwirkungen auf und helfen, die Auswirkungen auf die finanzielle Stabilität unter Stressbedingungen zu verstehen.
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