Drei Personen, zwei Männer und eine Frau, betrachten und besprechen ein 3D-Organigramm-Modell auf einem Tisch in einem hellen Raum.

Risikocontrolling – Methoden und Strategien

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Überblick & Relevanz

Ein professionelles Risikocontrolling schafft Transparenz über Risiken und unterstützt fundierte Entscheidungen in der Unternehmenssteuerung. In einem zunehmend volatilen Marktumfeld ist es entscheidend, Risiken systematisch zu identifizieren, zu bewerten, zu überwachen und geeignete Steuerungsmaßnahmen abzuleiten.

In diesem Seminar lernen Sie die zentralen Methoden, Instrumente und Anforderungen des modernen Risikocontrollings kennen. Sie erfahren, wie Risikomanagementprozesse aufgebaut und weiterentwickelt werden, welche Rolle Risikoreporting und Kennzahlen spielen und wie Risiken wirksam in die strategische Unternehmensführung eingebunden werden können.

Nutzen

Was Sie aus diesem Seminar mitnehmen

  • Regulatorische Anforderungen verstehen
    Sie kennen die wesentlichen Anforderungen aus KonTraG, StaRUG und weiteren regulatorischen Vorgaben und berücksichtigen diese im Risikocontrolling.
  • Moderne Instrumente
    Sie nutzen quantitative und qualitative Methoden zur Risikoanalyse und -bewertung zielgerichtet.
  • Strategische Einbindung
    Sie integrieren das Risikocontrolling wirksam in die strategische Unternehmensführung.
  • Aussagekräftiges Reporting
    Sie entwickeln Kennzahlen und Berichtsstrukturen, um Risiken transparent darzustellen und fundierte Entscheidungen zu unterstützen.

Seminarinhalt

Schritt für Schritt ans Ziel

  • Grundlagen und Ziele des Risikocontrollings im Unternehmen
  • Gesetzliche und regulatorische Anforderungen: Von KonTraG bis StaRUG
  • Aufbau einer gelebten Risikokultur im Unternehmen
  • Struktur eines Risikocontrollingsystems
  • Instrumente zur Risikoidentifikation, -analyse und -bewertung
    • Qualitative und quantitative Bewertungsmethoden
    • Szenario-Analyse und Stresstests
    • Aktuelle Risikofelder: Cyber-, Nachhaltigkeits- und Lieferkettenrisiken
    • Potenziale und Herausforderungen neuer Technologien im Risikomanagement
  • Potenziale und Herausforderungen neuer Technologien im Risikomanagement
  • Ermittlung und Umsetzung von Strategien zur Risikominimierung oder -vermeidung
  • Risikomanagement und die Risikosteuerung
  • Risikoreporting und Kommunikation
    • Entwicklung von Key Risk Indicators (KRIs)
    • Gestaltung aussagekräftiger Risikoberichte und Dashboards
    • Kommunikation an Vorstand, Aufsichtsrat und Stakeholder
  • Risikocontrolling im Zusammenhang der strategischen Unternehmensführung
  • Schnittstellen zu Internem Kontrollsystem (IKS), Krisenmanagement und Business Continuity Planning (BCP)
  • Stand der Umsetzungen von Risikomanagementsystemen in der Praxis und Aufdeckung potenzieller Defizite
Prämierte Qualität
Erstklassige Bewertungen und mehrfache Auszeichnungen
Individueller Fokus
Maximal 8 Teilnehmende für Ihren persönlichen Lernerfolg
30 Jahre Erfahrung
Bewährte Expertise seit 1993, mit Trends und Tools von heute.

Zielgruppe

Fach- und Führungskräfte aus Controlling, Risikomanagement, Finanzen und Unternehmensentwicklung, die ein professionelles Risikocontrolling aufbauen oder optimieren möchten.

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Inklusivleistungen
  • Durchführungsgarantie
  • Kostenlose Stornierung
  • Open Badges & Zertifikat
  • Getränke & Mittagessen
  • Schulungsunterlagen

Das schätzen unsere Kund:innen

Sie sind in bester Gesellschaft, wenn Sie sich für entscheiden.

Inklusivleistungen – Ihr Rundum-Sorglos-Paket

Open Badges & Zertifikat

Digitale Zertifikate zum Teilen mit Ihren Kolleg:innen und Unternehmen. Lassen Sie Ihr soziales Umfeld wissen, wie erfolgreich Sie sind. Eine klassische Teilnahmebescheinigung als pdf erhalten Sie bei uns auch.

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Risikocontrolling – Methoden und Strategien

Durchführungsgarantie

Keine Angst – auch wenn Sie der:die einzig Interessierte für einen Termin sind, findet die Weiterbildung trotzdem statt. So haben Sie den:die Trainer:in exklusiv für sich und genießen ein zeitlich optimiertes Privattraining.

Kostenlose Stornierung

Stornieren oder verschieben Sie Ihren Termin bis zu 30 Tage vor Beginn jederzeit kostenfrei online.

Professionelle Skripte & Schulungsunterlagen

Sie erhalten ein professionell aufbereitetes Skript als digitalen Download – kompakt, übersichtlich und ideal zum späteren Nachschlagen und Vertiefen.

Kalt- & Heißgetränke sowie Mittagessen bei Präsenzseminaren

Ob Kaffee, Wasser oder Säfte – bei uns stillen Sie nicht nur Ihren Wissensdurst. Für Ihr Business Lunch erhalten Sie pro Seminartag einen 20 € Pluxee-Gutschein, einlösbar in teilnehmenden Restaurants.

Noch nicht ganz fit in den Grundlagen?

Wenn Ihnen noch das fundamentale Wissen zu "Risikocontrolling – Methoden und Strategien" fehlt, ist unser Vorkurs Ihre perfekte Vorbereitung. Frischen Sie die wichtigsten Grundlagen entspannt auf und steigen im Hauptkurs von der ersten Minute an voll durch – ohne Lücken, ohne Druck.

Vorkurs
Basic
Organisationsmanagement
Risikomanagement – Grundlagen und Methoden
Professionelles Risikomanagement befasst sich mit dem systematischen Umgang mit Unsicherheiten, um fundierte Entscheidungen zu treffen und die Handlungsfähigkeit des Unternehmens…
71 Termine

Individuelle Inhouse-Schulung

Dieses Seminar gibt es auch als maßgeschneiderte Inhouse-Schulung, exklusiv für Ihr Team.

  • Exklusiv für Ihr Team, alle Mitarbeitenden auf demselben Wissensstand
  • Inhalte gezielt auf Ihre Branche und Zielsetzungen zugeschnitten
  • Vor Ort oder live online, Reisekosten und Reisezeit sparen
Weitere Infos zum Ablauf

Über ifmera academy

Seit 1993 Ihr Partner für berufliche Weiterbildung.

Die ifmera academy wurde 1993 gegründet und zählt heute zu den führenden Weiterbildungsanbietern im DACH-Raum. Über 30 Jahre praktische Erfahrung in Qualifizierung, Coaching und Consulting fließen in jedes unserer Angebote ein, von der Konzeption bis zur Durchführung.

Mit über 600 Seminar-Themen quer durch alle Branchen und Fachgebiete decken wir das gesamte Spektrum moderner Personalentwicklung ab. An 13 Standorten in Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie Live-Online sind wir überall dort, wo Sie uns brauchen.

Unser Portfolio reicht von offenen Seminaren, individuellen Firmen­seminaren, Business-Coaching bis hin zu Fernlehrgängen. Wir richten uns an Personalverantwortliche, Entscheider:innen sowie alle, die sich gezielt weiterentwickeln möchten, mit Anspruch auf geprüfte Qualität und didaktische Exzellenz.

Hinter jedem Seminar stehen Menschen: Unser Netzwerk aus über 1.000 erfahrenen Trainer:innen und Coach:innen bringt nicht nur fachliche Tiefe, sondern auch echte Praxiserfahrung mit. Mit Leidenschaft und didaktischem Know-how sorgen sie dafür, dass aus Wissen echtes Können wird, und dass jede:r Teilnehmer:in genau die Impulse mitnimmt, die im Berufsalltag den Unterschied machen.

Was uns antreibt? Wertschätzung, Qualität und Spaß am Lernen, daran messen wir jedes Seminar, jede:n Trainer:in und jedes Feedback.

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30+ Jahre
Erfahrung seit 1993
in Weiterbildung,
Coaching und Consulting
600+ Seminare
Themen quer durch alle Branchen und Fachgebiete
13 Standorte
Bundesweit in Deutschland, Österreich und der Schweiz
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Bewertungen aus über
16.000 Stimmen

FAQ / Häufige Fragen zum Thema

Was ist Risikocontrolling und welche Hauptaufgaben umfasst es?
Was ist Risikocontrolling?

Risikocontrolling ist ein Teilbereich des unternehmerischen Controllings, der sich systematisch mit der Identifikation, Analyse, Bewertung, Steuerung und Überwachung aller unternehmerischen Risiken befasst.

Die Hauptaufgaben umfassen:

  • Risikoidentifikation: Das Erkennen potenzieller Gefahren für das Unternehmen.
  • Risikobewertung: Die Einschätzung der Eintrittswahrscheinlichkeit und des möglichen Schadensausmaßes.
  • Risikosteuerung: Die Entwicklung und Umsetzung von Maßnahmen zur Risikominimierung oder -vermeidung.
  • Risikoüberwachung: Die laufende Kontrolle der Risikosituation und der Wirksamkeit der Maßnahmen.

Ziel ist es, die Unternehmensziele abzusichern und den Fortbestand des Unternehmens zu gewährleisten.

Was ist der Unterschied zwischen Risikomanagement und Risikocontrolling?

Risikomanagement ist der umfassende Prozess zur Identifikation, Bewertung, Steuerung und Überwachung von Risiken. Das Risikocontrolling ist eine unterstützende Teilfunktion davon, die sich auf die Messung, Überwachung und Berichterstattung der Risikosituation konzentriert. Es stellt die notwendigen Informationen und Kennzahlen bereit, um den gesamten Risikomanagement-Prozess transparent und steuerbar zu machen und dessen Wirksamkeit zu prüfen.

Welche Ziele verfolgt das Risikocontrolling in einem Unternehmen?

Das Hauptziel des Risikocontrollings ist die Sicherung des Fortbestands und die Unterstützung der Wertsteigerung des Unternehmens durch einen systematischen Umgang mit Risiken. Es schafft Transparenz über die aktuelle und zukünftige Risikolage, um die Unternehmensführung bei fundierten Entscheidungen zu unterstützen. Dadurch werden potenzielle Gefahren frühzeitig erkannt und die Erreichung strategischer Ziele abgesichert.

Wie funktioniert der Risikomanagement-Prozess im Unternehmen?

Der Risikomanagement-Prozess verläuft typischerweise als Kreislauf in vier zentralen Phasen. Zuerst werden Risiken systematisch identifiziert, anschließend analysiert und hinsichtlich ihrer Eintrittswahrscheinlichkeit und Auswirkung bewertet. Darauf aufbauend werden Maßnahmen zur Risikosteuerung (z.B. Vermeidung oder Minderung) abgeleitet und umgesetzt. Abschließend erfolgt die kontinuierliche Überwachung der Risiken und die Berichterstattung an die Entscheidungstragenden.

Warum ist Risikomanagement für viele Unternehmen gesetzlich vorgeschrieben?

Risikomanagement ist gesetzlich vorgeschrieben, um die Stabilität von Unternehmen zu sichern und die Interessen von Kapitalgebenden und Gläubiger:innen zu schützen. In Deutschland fordern Gesetze wie das KonTraG für Aktiengesellschaften und das StaRUG für viele haftungsbeschränkte Unternehmen die Einrichtung eines Früherkennungssystems für bestandsgefährdende Entwicklungen. Dies verpflichtet die Geschäftsleitung zur aktiven Auseinandersetzung mit potenziellen Krisen.

Welche Methoden zur Risikoidentifikation und -bewertung gibt es?

Zur Risikoidentifikation werden häufig Kreativitätstechniken wie Brainstorming, aber auch strukturierte Methoden wie Checklisten, SWOT-Analysen oder FMEA (Fehlermöglichkeits- und Einflussanalyse) genutzt. Die Bewertung erfolgt qualitativ oft über eine Risikomatrix, welche die Eintrittswahrscheinlichkeit und die mögliche Schadenshöhe visualisiert. Quantitative Methoden nutzen statistische Verfahren wie die Monte-Carlo-Simulation, um finanzielle Auswirkungen zu berechnen.

Was sind Key Risk Indicators und wofür werden sie verwendet?

Key Risk Indicators (KRIs) sind Kennzahlen, die als Frühwarnindikatoren für steigende Risiken dienen. Im Gegensatz zu Leistungsindikatoren (KPIs), die die vergangene Performance messen, sind KRIs zukunftsgerichtet und signalisieren eine wachsende Wahrscheinlichkeit für negative Ereignisse. Sie helfen Unternehmen, proaktiv Maßnahmen zu ergreifen, bevor ein Schaden eintritt, indem sie zum Beispiel eine Zunahme von IT-Sicherheitsvorfällen oder Kundenbeschwerden aufzeigen.

Wie fördert man eine positive Risikokultur im Unternehmen?

Eine positive Risikokultur wird vor allem durch die Vorbildfunktion der Führungsebene („Tone from the Top“) und offene Kommunikation etabliert. Wichtig sind zudem klare Verantwortlichkeiten und regelmäßige Schulungen, um das Risikobewusstsein aller Mitarbeitenden zu schärfen. Eine etablierte „No-Blame-Kultur“, in der Risiken und Fehler ohne Angst vor Sanktionen gemeldet werden können, ist entscheidend für ein funktionierendes Risikomanagement.

Wie wird Risikocontrolling in die strategische Unternehmensplanung integriert?

Die Integration gelingt, indem Risikoanalysen ein fester Bestandteil strategischer Entscheidungen werden. Dabei werden der Risikoappetit und die Risikotragfähigkeit des Unternehmens mit den strategischen Zielen in Einklang gebracht. Strategische Optionen, wie Investitionen oder Markteintritte, werden systematisch auf ihre Chancen und Risiken hin bewertet. So wird sichergestellt, dass die Planung nicht nur auf Ertragszielen, sondern auch auf einer bewussten Risikoübernahme basiert.

Welche Rolle spielen Szenario-Analysen und Stresstests im Risikocontrolling?

Szenario-Analysen und Stresstests simulieren die Auswirkungen von extremen, aber plausiblen Krisensituationen auf das Unternehmen. Sie prüfen die Widerstandsfähigkeit (Resilienz) gegenüber Schockereignissen wie einem Cyberangriff, einem Markteinbruch oder dem Ausfall kritischer Lieferketten. Im Gegensatz zur Betrachtung von Einzelrisiken zeigen sie komplexe Wechselwirkungen auf und helfen, die Auswirkungen auf die finanzielle Stabilität unter Stressbedingungen zu verstehen.

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