„Großer Erfahrungshintergrund der Trainerin. Individuelles Training wurde "spontan" möglich gemacht. Tolle Kundenbetreuung! Danke!"
Praxisbericht aus Schulungsprojekt

Nachhaltigkeit ist für Unternehmen keine Kür mehr, sondern eine strategische Notwendigkeit, die durch regulatorische Anforderungen, Marktveränderungen und steigende Erwartungen von Stakeholdern an Bedeutung gewinnt. Für Führungskräfte wird es zunehmend wichtiger, die ökonomischen, ökologischen und sozialen Aspekte nachhaltiger Unternehmensführung zu verstehen und gezielt in Entscheidungen einzubeziehen.
In diesem Seminar schärfen Sie Ihren Blick für die wesentlichen Nachhaltigkeitsthemen in Ihrem Verantwortungsbereich. Sie erhalten einen Überblick über relevante Anforderungen und Standards, lernen Ansätze zur Entwicklung und Verankerung einer Nachhaltigkeitsstrategie kennen und erfahren, wie Sie Nachhaltigkeit als Führungs- und Steuerungsaufgabe erfolgreich gestalten.
Was Sie aus diesem Seminar mitnehmen
Schritt für Schritt ans Ziel
Geschäftsführer:innen, Vorstandsmitglieder, Fach- und Führungskräfte sowie Nachhaltigkeitsbeauftragte, die eine Nachhaltigkeitsstrategie im Unternehmen entwickeln, verantworten oder umsetzen.
Digitale Zertifikate zum Teilen mit Ihren Kolleg:innen und Unternehmen. Lassen Sie Ihr soziales Umfeld wissen, wie erfolgreich Sie sind. Eine klassische Teilnahmebescheinigung als pdf erhalten Sie bei uns auch.
Keine Angst – auch wenn Sie der:die einzig Interessierte für einen Termin sind, findet die Weiterbildung trotzdem statt. So haben Sie den:die Trainer:in exklusiv für sich und genießen ein zeitlich optimiertes Privattraining.
Stornieren oder verschieben Sie Ihren Termin bis zu 30 Tage vor Beginn jederzeit kostenfrei online.
Sie erhalten ein professionell aufbereitetes Skript als digitalen Download – kompakt, übersichtlich und ideal zum späteren Nachschlagen und Vertiefen.
Ob Kaffee, Wasser oder Säfte – bei uns stillen Sie nicht nur Ihren Wissensdurst. Für Ihr Business Lunch erhalten Sie pro Seminartag einen 20 € Pluxee-Gutschein, einlösbar in teilnehmenden Restaurants.
Dieses Seminar gibt es auch als maßgeschneiderte Inhouse-Schulung, exklusiv für Ihr Team.
Seit 1993 Ihr Partner für berufliche Weiterbildung.
Die ifmera academy wurde 1993 gegründet und zählt heute zu den führenden Weiterbildungsanbietern im DACH-Raum. Über 30 Jahre praktische Erfahrung in Qualifizierung, Coaching und Consulting fließen in jedes unserer Angebote ein, von der Konzeption bis zur Durchführung.
Mit über 600 Seminar-Themen quer durch alle Branchen und Fachgebiete decken wir das gesamte Spektrum moderner Personalentwicklung ab. An 13 Standorten in Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie Live-Online sind wir überall dort, wo Sie uns brauchen.
Unser Portfolio reicht von offenen Seminaren, individuellen Firmenseminaren, Business-Coaching bis hin zu Fernlehrgängen. Wir richten uns an Personalverantwortliche, Entscheider:innen sowie alle, die sich gezielt weiterentwickeln möchten, mit Anspruch auf geprüfte Qualität und didaktische Exzellenz.
Hinter jedem Seminar stehen Menschen: Unser Netzwerk aus über 1.000 erfahrenen Trainer:innen und Coach:innen bringt nicht nur fachliche Tiefe, sondern auch echte Praxiserfahrung mit. Mit Leidenschaft und didaktischem Know-how sorgen sie dafür, dass aus Wissen echtes Können wird, und dass jede:r Teilnehmer:in genau die Impulse mitnimmt, die im Berufsalltag den Unterschied machen.
Was uns antreibt? Wertschätzung, Qualität und Spaß am Lernen, daran messen wir jedes Seminar, jede:n Trainer:in und jedes Feedback.
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Nachhaltigkeit im Unternehmen bedeutet, ökonomische, ökologische und soziale Ziele gleichrangig zu verfolgen, um langfristig erfolgreich zu wirtschaften. Es geht darum, Verantwortung für die eigenen Auswirkungen auf Umwelt und Gesellschaft zu übernehmen und diese strategisch zu steuern. Dies umfasst die gesamte Wertschöpfungskette, von den Lieferketten über die Produktion bis hin zum Produktlebenszyklus, und bindet alle Mitarbeitenden sowie Stakeholder ein.
Nachhaltigkeit ist wichtig, weil sie die Zukunftsfähigkeit von Unternehmen sichert und Wettbewerbsvorteile schafft. Sie hilft, regulatorische Anforderungen zu erfüllen, Risiken wie Lieferkettenausfälle zu minimieren und neue Märkte zu erschließen. Zudem steigert ein authentisches Engagement die Attraktivität für Fachkräfte, Kund:innen sowie Investor:innen und stärkt die Reputation der Marke.
Nachhaltigkeit ist das übergeordnete Ziel, während CSR und ESG konkrete Ansätze zur Umsetzung sind. CSR (Corporate Social Responsibility) beschreibt oft freiwillige, wertegetriebene Beiträge eines Unternehmens zur Gesellschaft. ESG (Environment, Social, Governance) ist hingegen ein datenbasierter Ansatz, der messbare Kriterien für Umwelt, Soziales und Unternehmensführung definiert, um die Nachhaltigkeitsleistung für Finanzmärkte und Stakeholder transparent und vergleichbar zu machen.
Konkrete Beispiele sind die Umstellung auf erneuerbare Energien, die Reduzierung von Abfall durch Kreislaufwirtschaft oder die Einführung fairer Arbeitsbedingungen in der Lieferkette. Weitere Maßnahmen umfassen:
Die CSRD (Corporate Sustainability Reporting Directive) verpflichtet auch viele große und kapitalmarktorientierte mittelständische Unternehmen erstmals zu einer umfassenden Nachhaltigkeitsberichterstattung. Sie müssen detaillierte Informationen zu ihren ESG-Risiken, -Chancen und -Auswirkungen nach den verbindlichen European Sustainability Reporting Standards (ESRS) offenlegen. Dies erfordert den Aufbau systematischer Prozesse zur Datenerfassung und ein strategisches Management von Nachhaltigkeitsthemen.
Eine Wesentlichkeitsanalyse nach CSRD erfolgt durch die sogenannte doppelte Wesentlichkeit, bei der zwei Perspektiven bewertet werden. Zuerst wird analysiert, welche Auswirkungen das Unternehmen auf Umwelt und Menschen hat (Inside-Out-Perspektive). Gleichzeitig wird geprüft, wie sich Nachhaltigkeitsthemen finanziell auf den Geschäftserfolg auswirken (Outside-In-Perspektive). Die Ergebnisse bestimmen die zentralen Themen für die Strategie und den Nachhaltigkeitsbericht.
Eine erfolgreiche Nachhaltigkeitsstrategie beginnt mit einer Wesentlichkeitsanalyse, um die relevantesten Themen zu identifizieren. Darauf aufbauend werden klare, messbare Ziele (KPIs) und konkrete Maßnahmen definiert. Wichtig ist die Integration der Strategie in die Kerngeschäftsprozesse, die Zuweisung klarer Verantwortlichkeiten und die Einbindung aller relevanten Stakeholder, insbesondere der Mitarbeitenden und Führungskräfte.
Relevante Nachhaltigkeits-KPIs (Key Performance Indicators) für Führungskräfte sind Kennzahlen, die den Fortschritt bei strategischen Zielen messbar machen. Beispiele sind:
Diese KPIs helfen, die Leistung zu steuern und transparent zu kommunizieren.
Ein Nachhaltigkeitsbericht nach den ESRS (European Sustainability Reporting Standards) muss die Ergebnisse der doppelten Wesentlichkeitsanalyse widerspiegeln. Er enthält qualitative und quantitative Angaben zu Strategie, Zielen, Maßnahmen und KPIs in den Bereichen Umwelt, Soziales und Governance. Dazu gehören beispielsweise Informationen zum Klimaschutz, zur eigenen Belegschaft, zu den Arbeitskräften in der Wertschöpfungskette und zum ethischen Geschäftsgebaren.
Nachhaltigkeit wird durch eine klare Vorbildfunktion der Führungskräfte und die aktive Einbindung der Mitarbeitenden in der Kultur verankert. Regelmäßige Kommunikation, gezielte Schulungen und die Integration von Nachhaltigkeitszielen in Anreizsysteme sind entscheidend. So wird nachhaltiges Denken und Handeln zu einem selbstverständlichen Teil der täglichen Arbeit und der gemeinsamen Identität aller Teammitglieder.
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