„Großer Erfahrungshintergrund der Trainerin. Individuelles Training wurde "spontan" möglich gemacht. Tolle Kundenbetreuung! Danke!"
Praxisbericht aus Schulungsprojekt

Nachhaltiges Wirtschaften ist für Unternehmen mehr als ein Erfolgsfaktor – es ist eine strategische Aufgabe, die durch gesetzliche Vorgaben wie die CSRD oder das LkSG zusätzlich an Bedeutung gewinnt. Die Herausforderung besteht darin, Nachhaltigkeits- bzw. ESG-Ziele wirksam in Managementsysteme und Unternehmensprozesse zu integrieren und deren Umsetzung messbar zu machen. ESG steht dabei für die drei Säulen Umwelt (Environmental), Soziales (Social) und verantwortungsvolle Unternehmensführung (Governance).
In diesem Seminar lernen Sie, wie Sie ESG-Anforderungen systematisch in Ihre Unternehmensprozesse einbinden. Sie erfahren, wie Sie Ihre Prozesslandschaft analysieren, ESG-Ziele in bestehende Strukturen integrieren, geeignete Kennzahlen zur Steuerung entwickeln und durch gezielte Prozessoptimierungen Nachhaltigkeit und Unternehmenserfolg nachhaltig miteinander verbinden.
Was Sie aus diesem Seminar mitnehmen
Schritt für Schritt ans Ziel
Fach- und Führungskräfte aus Prozessmanagement, Qualitätsmanagement, Nachhaltigkeit und Unternehmensentwicklung, die ESG-Anforderungen systematisch in die Unternehmensprozesse integrieren möchten.
Digitale Zertifikate zum Teilen mit Ihren Kolleg:innen und Unternehmen. Lassen Sie Ihr soziales Umfeld wissen, wie erfolgreich Sie sind. Eine klassische Teilnahmebescheinigung als pdf erhalten Sie bei uns auch.
Keine Angst – auch wenn Sie der:die einzig Interessierte für einen Termin sind, findet die Weiterbildung trotzdem statt. So haben Sie den:die Trainer:in exklusiv für sich und genießen ein zeitlich optimiertes Privattraining.
Stornieren oder verschieben Sie Ihren Termin bis zu 30 Tage vor Beginn jederzeit kostenfrei online.
Sie erhalten ein professionell aufbereitetes Skript als digitalen Download – kompakt, übersichtlich und ideal zum späteren Nachschlagen und Vertiefen.
Ob Kaffee, Wasser oder Säfte – bei uns stillen Sie nicht nur Ihren Wissensdurst. Für Ihr Business Lunch erhalten Sie pro Seminartag einen 20 € Pluxee-Gutschein, einlösbar in teilnehmenden Restaurants.
Wenn Ihnen noch das fundamentale Wissen zu "ESG und Prozessmanagement – Nachhaltigkeit erfolgreich integrieren" fehlt, ist unser Vorkurs Ihre perfekte Vorbereitung. Frischen Sie die wichtigsten Grundlagen entspannt auf und steigen im Hauptkurs von der ersten Minute an voll durch – ohne Lücken, ohne Druck.
Dieses Seminar gibt es auch als maßgeschneiderte Inhouse-Schulung, exklusiv für Ihr Team.
Seit 1993 Ihr Partner für berufliche Weiterbildung.
Die ifmera academy wurde 1993 gegründet und zählt heute zu den führenden Weiterbildungsanbietern im DACH-Raum. Über 30 Jahre praktische Erfahrung in Qualifizierung, Coaching und Consulting fließen in jedes unserer Angebote ein, von der Konzeption bis zur Durchführung.
Mit über 600 Seminar-Themen quer durch alle Branchen und Fachgebiete decken wir das gesamte Spektrum moderner Personalentwicklung ab. An 13 Standorten in Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie Live-Online sind wir überall dort, wo Sie uns brauchen.
Unser Portfolio reicht von offenen Seminaren, individuellen Firmenseminaren, Business-Coaching bis hin zu Fernlehrgängen. Wir richten uns an Personalverantwortliche, Entscheider:innen sowie alle, die sich gezielt weiterentwickeln möchten, mit Anspruch auf geprüfte Qualität und didaktische Exzellenz.
Hinter jedem Seminar stehen Menschen: Unser Netzwerk aus über 1.000 erfahrenen Trainer:innen und Coach:innen bringt nicht nur fachliche Tiefe, sondern auch echte Praxiserfahrung mit. Mit Leidenschaft und didaktischem Know-how sorgen sie dafür, dass aus Wissen echtes Können wird, und dass jede:r Teilnehmer:in genau die Impulse mitnimmt, die im Berufsalltag den Unterschied machen.
Was uns antreibt? Wertschätzung, Qualität und Spaß am Lernen, daran messen wir jedes Seminar, jede:n Trainer:in und jedes Feedback.
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ESG ist die Abkürzung für Environmental (Umwelt), Social (Soziales) und Governance (Unternehmensführung). Es ist ein international anerkannter Rahmen, um die Nachhaltigkeitsleistung und die gesellschaftliche Verantwortung eines Unternehmens anhand messbarer Kriterien zu bewerten. Diese drei Säulen helfen Investor:innen und anderen Stakeholdern, die Zukunftsfähigkeit und die ethische Ausrichtung einer Organisation über rein finanzielle Kennzahlen hinaus zu beurteilen.
Nachhaltigkeit ist das übergeordnete, visionäre Leitbild, das ein Gleichgewicht zwischen Ökologie, Ökonomie und Sozialem anstrebt. ESG operationalisiert dieses Leitbild, indem es einen konkreten, datengestützten Bewertungsrahmen mit messbaren Kriterien für die Bereiche Umwelt, Soziales und Unternehmensführung bereitstellt. ESG ist somit das standardisierte Instrument zur Messung, Steuerung und Berichterstattung der unternehmerischen Nachhaltigkeitsleistung, insbesondere für Finanzmärkte und das Risikomanagement.
ESG ist entscheidend, weil Investor:innen, Kund:innen und der Gesetzgeber zunehmend verantwortungsvolles Handeln fordern. Eine gute ESG-Leistung verbessert den Zugang zu Kapital, minimiert Risiken wie Klimafolgen oder Lieferkettenstörungen und steigert die Attraktivität als Arbeitgeber:in. Zudem wird es durch Regulierungen wie die CSRD für immer mehr Unternehmen zu einer verpflichtenden strategischen Aufgabe, die den langfristigen Unternehmenserfolg sichert.
Die Integration von ESG in Prozesse beginnt mit der Verankerung der Nachhaltigkeitsstrategie in der Unternehmensführung und den Managementsystemen. Anschließend werden relevante Prozesse, etwa im Einkauf, in der Logistik oder in der Produktion, identifiziert und analysiert. Durch die Definition von ESG-Kennzahlen, die Anpassung von Arbeitsanweisungen und die Zuweisung klarer Verantwortlichkeiten wird die Umsetzung messbar, steuerbar und kann kontinuierlich verbessert werden.
Die Wesentlichkeitsanalyse ist die strategische Grundlage für jede ESG-Strategie und Berichterstattung. Sie identifiziert jene Nachhaltigkeitsthemen, die für das Unternehmen und seine Stakeholder am relevantesten sind. Gemäß dem Prinzip der doppelten Wesentlichkeit (CSRD) werden dabei sowohl die Auswirkungen des Unternehmens auf Umwelt und Gesellschaft (Inside-Out) als auch die finanziellen Risiken und Chancen für das Unternehmen (Outside-In) bewertet.
Für die ESG-Steuerung werden spezifische Kennzahlen (KPIs) für jede der drei Säulen genutzt. Wichtige Umwelt-KPIs sind Scope-1- bis -3-Emissionen, Energieintensität und Recyclingquoten. Soziale KPIs umfassen die Fluktuationsrate, Unfallstatistiken oder den Frauenanteil in Führungspositionen. Im Governance-Bereich werden beispielsweise die Anzahl der Compliance-Verstöße oder die Effektivität des Risikomanagements gemessen, um die verantwortungsvolle Unternehmensführung zu steuern.
Die CSRD (Corporate Sustainability Reporting Directive) verpflichtet betroffene Unternehmen zu einer umfassenden Nachhaltigkeitsberichterstattung als Teil des Lageberichts. Die Berichte müssen nach den einheitlichen Europäischen Nachhaltigkeitsberichtsstandards (ESRS) erstellt und extern geprüft werden. Ein Kernprinzip ist die doppelte Wesentlichkeit, die sowohl die Auswirkungen des Unternehmens auf Umwelt und Gesellschaft als auch finanzielle Nachhaltigkeitsrisiken für das Unternehmen transparent machen soll.
Prozessmanagement schafft die nötige Struktur, um ESG-Ziele systematisch im Unternehmen zu verankern. Es hilft, nachhaltigkeitsrelevante Abläufe zu identifizieren, Verantwortlichkeiten klar zuzuordnen und ESG-Kriterien wie Ressourcenschonung direkt in die Arbeitsabläufe zu integrieren. Durch die Modellierung und Messung von Prozessen wird die ESG-Leistung transparent und steuerbar, was eine kontinuierliche Verbesserung und die Erreichung strategischer Nachhaltigkeitsziele erst ermöglicht.
Ein ESG-Reporting nach den neuen European Sustainability Reporting Standards (ESRS) muss strukturiert über Umwelt-, Sozial- und Governance-Themen informieren. Es umfasst allgemeine Angaben zur Strategie und Governance sowie spezifische Datenpunkte zu Themen wie Klimawandel (ESRS E1), eigene Belegschaft (ESRS S1) und Unternehmenspolitik (ESRS G1). Welche Themen im Detail berichtet werden müssen, ergibt sich aus einer unternehmensspezifischen doppelten Wesentlichkeitsanalyse.
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