„Großer Erfahrungshintergrund der Trainerin. Individuelles Training wurde "spontan" möglich gemacht. Tolle Kundenbetreuung! Danke!"
Praxisbericht aus Schulungsprojekt

Ein reibungsloser Produktionsablauf ist das Herzstück jedes produzierenden Unternehmens. Die Produktionslogistik stellt sicher, dass Materialien zur richtigen Zeit, in der richtigen Menge und Qualität am richtigen Ort sind. Angesichts globaler Lieferketten und steigender Kundenanforderungen wird ihre strategische Rolle immer wichtiger.
In unserem Seminar lernen Sie, die komplexen Prozesse der Produktionslogistik systematisch zu analysieren, zu bewerten und zu optimieren. Sie erhalten praxiserprobte Methoden und Überblicke über digitale Werkzeuge, um Effizienzpotenziale zu heben, Kosten zu senken und die Resilienz Ihrer Produktion nachhaltig zu steigern.
Was Sie aus diesem Seminar mitnehmen
Schritt für Schritt ans Ziel
Fach- und Führungskräfte aus den Bereichen Produktionslogistik, Produktionsplanung, Werks- und Betriebsleitung sowie Supply Chain Management, die ihre Prozesse professionalisieren und Effizienzpotenziale heben möchten.
Digitale Zertifikate zum Teilen mit Ihren Kolleg:innen und Unternehmen. Lassen Sie Ihr soziales Umfeld wissen, wie erfolgreich Sie sind. Eine klassische Teilnahmebescheinigung als pdf erhalten Sie bei uns auch.
Keine Angst – auch wenn Sie der:die einzig Interessierte für einen Termin sind, findet die Weiterbildung trotzdem statt. So haben Sie den:die Trainer:in exklusiv für sich und genießen ein zeitlich optimiertes Privattraining.
Stornieren oder verschieben Sie Ihren Termin bis zu 30 Tage vor Beginn jederzeit kostenfrei online.
Sie erhalten ein professionell aufbereitetes Skript als digitalen Download – kompakt, übersichtlich und ideal zum späteren Nachschlagen und Vertiefen.
Ob Kaffee, Wasser oder Säfte – bei uns stillen Sie nicht nur Ihren Wissensdurst. Für Ihr Business Lunch erhalten Sie pro Seminartag einen 20 € Pluxee-Gutschein, einlösbar in teilnehmenden Restaurants.
Wenn Ihnen noch das fundamentale Wissen zu "Produktionslogistik – Prozesse optimieren und Effizienz steigern" fehlt, ist unser Vorkurs Ihre perfekte Vorbereitung. Frischen Sie die wichtigsten Grundlagen entspannt auf und steigen im Hauptkurs von der ersten Minute an voll durch – ohne Lücken, ohne Druck.
Dieses Seminar gibt es auch als maßgeschneiderte Inhouse-Schulung, exklusiv für Ihr Team.
Seit 1993 Ihr Partner für berufliche Weiterbildung.
Die ifmera academy wurde 1993 gegründet und zählt heute zu den führenden Weiterbildungsanbietern im DACH-Raum. Über 30 Jahre praktische Erfahrung in Qualifizierung, Coaching und Consulting fließen in jedes unserer Angebote ein, von der Konzeption bis zur Durchführung.
Mit über 600 Seminar-Themen quer durch alle Branchen und Fachgebiete decken wir das gesamte Spektrum moderner Personalentwicklung ab. An 13 Standorten in Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie Live-Online sind wir überall dort, wo Sie uns brauchen.
Unser Portfolio reicht von offenen Seminaren, individuellen Firmenseminaren, Business-Coaching bis hin zu Fernlehrgängen. Wir richten uns an Personalverantwortliche, Entscheider:innen sowie alle, die sich gezielt weiterentwickeln möchten, mit Anspruch auf geprüfte Qualität und didaktische Exzellenz.
Hinter jedem Seminar stehen Menschen: Unser Netzwerk aus über 1.000 erfahrenen Trainer:innen und Coach:innen bringt nicht nur fachliche Tiefe, sondern auch echte Praxiserfahrung mit. Mit Leidenschaft und didaktischem Know-how sorgen sie dafür, dass aus Wissen echtes Können wird, und dass jede:r Teilnehmer:in genau die Impulse mitnimmt, die im Berufsalltag den Unterschied machen.
Was uns antreibt? Wertschätzung, Qualität und Spaß am Lernen, daran messen wir jedes Seminar, jede:n Trainer:in und jedes Feedback.
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Haben Sie diesen Kurs erst einmal abgeschlossen, stehen Ihnen neue Türen offen. Diese Aufbau-Module bauen direkt auf Ihren neuen Fähigkeiten auf und führen Sie zur vollen Fachkompetenz.
Produktionslogistik ist die Planung, Steuerung und Überwachung aller Material- und Informationsflüsse innerhalb eines Produktionsbetriebs. Sie stellt sicher, dass die richtigen Teile zur richtigen Zeit und in der richtigen Menge am richtigen Ort sind, um einen reibungslosen Fertigungsprozess zu gewährleisten. Als Bindeglied zwischen Beschaffungs- und Distributionslogistik ist sie entscheidend für die Effizienz und Wirtschaftlichkeit der gesamten Herstellung.
Die Hauptaufgaben umfassen die Planung, Steuerung und Durchführung des innerbetrieblichen Material- und Informationsflusses. Dazu gehören die bedarfsgerechte Bereitstellung von Materialien an den Produktionslinien, das Management von Zwischenlagern und der Transport von Halb- und Fertigfabrikaten. Ziel ist es, Durchlaufzeiten zu verkürzen, Bestände zu minimieren und die Produktionsanlagen optimal auszulasten, um Kosten zu senken.
Intralogistik ist ein Teilbereich der Logistik, der sich ausschließlich auf die logistischen Prozesse innerhalb eines Unternehmensstandorts konzentriert. Während der Begriff Logistik die gesamte Lieferkette – von Lieferant:innen bis zu Endkund:innen – umfasst, befasst sich die Intralogistik mit dem internen Materialfluss, der Lagerung und der Kommissionierung auf dem Betriebsgelände. Sie ist also die Logistik innerhalb der Werksmauern.
Das Hauptziel der Produktionslogistik ist die Steigerung der Effizienz und Wirtschaftlichkeit der Produktion. Dies wird durch die Optimierung des Materialflusses erreicht, um Durchlaufzeiten zu verkürzen, Lagerbestände und damit gebundenes Kapital zu reduzieren sowie die Produktionskapazitäten bestmöglich auszulasten. Weitere wichtige Ziele sind die Sicherstellung einer hohen Liefertreue und die Erhöhung der Flexibilität gegenüber Kundenwünschen.
Kanban ist eine Methode zur Produktionssteuerung, die auf dem Pull-Prinzip basiert, bei dem die Fertigung durch den tatsächlichen Verbrauch ausgelöst wird. Wird an einem Arbeitsplatz Material verbraucht, sendet eine Signalkarte (die „Kanban“) einen Impuls an die vorgelagerte Stelle, um genau die verbrauchte Menge nachzuproduzieren. Dieses selbstregulierende System vermeidet Überproduktion und minimiert Lagerbestände entlang der Wertschöpfungskette.
Beides sind Anlieferstrategien, wobei Just-in-Sequence (JIS) eine Erweiterung von Just-in-Time (JIT) ist. Während JIT sicherstellt, dass Material genau zum Zeitpunkt des Bedarfs an der Produktionslinie ankommt, fordert JIS zusätzlich, dass die Teile auch in der exakten Reihenfolge (Sequenz) ihrer Montage geliefert werden. Dies ist besonders bei hoher Variantenvielfalt, wie in der Automobilindustrie, entscheidend.
Der Materialfluss lässt sich durch eine systematische Analyse und Neugestaltung des Fabriklayouts optimieren, um Transportwege zu verkürzen und Kreuzungen zu vermeiden. Methoden wie die Wertstromanalyse helfen, Verschwendung aufzudecken. Die Implementierung von Pull-Prinzipien wie Kanban oder der Einsatz von fahrerlosen Transportsystemen (FTS) für den automatisierten Transport tragen ebenfalls maßgeblich zur Effizienzsteigerung und Kostensenkung bei.
Ein Manufacturing Execution System (MES) ist ein Softwaresystem, das als Bindeglied zwischen der übergeordneten Unternehmensplanung (ERP) und der Fertigungsebene dient. Es erfasst, steuert und überwacht Produktionsdaten wie Auftragsfortschritt, Maschinenzustände und Qualitätsparameter in Echtzeit. Dadurch ermöglicht ein MES eine transparente, reaktionsschnelle und detaillierte Steuerung der gesamten Produktion und verbessert die betriebliche Effizienz.
Die Kennzahl OEE (Overall Equipment Effectiveness) oder Gesamtanlageneffektivität misst die tatsächliche Produktivität einer Produktionsanlage. Sie berechnet sich aus dem Produkt der drei Faktoren Verfügbarkeit, Leistung und Qualität. Die OEE macht somit Verluste durch Stillstände, reduzierte Geschwindigkeit oder fehlerhafte Teile transparent und zeigt auf, wie viel der geplanten Produktionszeit tatsächlich wertschöpfend genutzt wurde.
Ein digitaler Zwilling ist ein virtuelles, dynamisches Abbild eines realen Objekts oder Prozesses, zum Beispiel einer Maschine oder einer kompletten Fertigungslinie. Dieses Modell wird kontinuierlich mit Echtzeit-Daten von Sensoren aus dem laufenden Betrieb gespeist. Dadurch lassen sich Prozesse simulieren, der zukünftige Zustand vorhersagen (z.B. für vorausschauende Wartung) und Optimierungen virtuell testen, ohne in die reale Produktion einzugreifen.
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