„Großer Erfahrungshintergrund der Trainerin. Individuelles Training wurde "spontan" möglich gemacht. Tolle Kundenbetreuung! Danke!"
Praxisbericht aus Schulungsprojekt

Künstliche Intelligenz entwickelt sich von der experimentellen Anwendung zum festen Bestandteil von Geschäftsprozessen. Diese Integration erfordert klare Regeln und Strukturen, um Chancen systematisch zu nutzen und Risiken wie rechtliche Unsicherheiten oder ethische Bedenken effektiv zu steuern. Eine durchdachte KI-Governance ist daher kein administratives Hindernis, sondern ein strategisches Instrument für nachhaltigen Erfolg und Vertrauen.
In diesem Seminar erhalten Sie einen strukturierten Leitfaden zur Entwicklung und Implementierung eines umfassenden KI-Governance-Frameworks. Sie lernen, die Anforderungen des EU AI Act zu interpretieren, ethische Leitplanken zu definieren und die notwendigen Rollen und Verantwortlichkeiten in Ihrer Organisation zu verankern, um Handlungssicherheit zu gewährleisten.
Was Sie aus diesem Seminar mitnehmen
Schritt für Schritt ans Ziel
Führungskräfte, IT-Leiter:innen, Projektmanager:innen, Datenschutz- und Compliance-Beauftragte sowie Fachkräfte aus Rechts- und Personalabteilungen, die eine strukturierte und verantwortungsvolle Einführung von KI im Unternehmen gestalten möchten.
Digitale Zertifikate zum Teilen mit Ihren Kolleg:innen und Unternehmen. Lassen Sie Ihr soziales Umfeld wissen, wie erfolgreich Sie sind. Eine klassische Teilnahmebescheinigung als pdf erhalten Sie bei uns auch.
Keine Angst – auch wenn Sie der:die einzig Interessierte für einen Termin sind, findet die Weiterbildung trotzdem statt. So haben Sie den:die Trainer:in exklusiv für sich und genießen ein zeitlich optimiertes Privattraining.
Stornieren oder verschieben Sie Ihren Termin bis zu 30 Tage vor Beginn jederzeit kostenfrei online.
Sie erhalten ein professionell aufbereitetes Skript als digitalen Download – kompakt, übersichtlich und ideal zum späteren Nachschlagen und Vertiefen.
Ob Kaffee, Wasser oder Säfte – bei uns stillen Sie nicht nur Ihren Wissensdurst. Für Ihr Business Lunch erhalten Sie pro Seminartag einen 20 € Pluxee-Gutschein, einlösbar in teilnehmenden Restaurants.
Wenn Ihnen noch das fundamentale Wissen zu "KI-Governance meistern – Chancen nutzen, Risiken steuern" fehlt, ist unser Vorkurs Ihre perfekte Vorbereitung. Frischen Sie die wichtigsten Grundlagen entspannt auf und steigen im Hauptkurs von der ersten Minute an voll durch – ohne Lücken, ohne Druck.
Dieses Seminar gibt es auch als maßgeschneiderte Inhouse-Schulung, exklusiv für Ihr Team.
Seit 1993 Ihr Partner für berufliche Weiterbildung.
Die ifmera academy wurde 1993 gegründet und zählt heute zu den führenden Weiterbildungsanbietern im DACH-Raum. Über 30 Jahre praktische Erfahrung in Qualifizierung, Coaching und Consulting fließen in jedes unserer Angebote ein, von der Konzeption bis zur Durchführung.
Mit über 600 Seminar-Themen quer durch alle Branchen und Fachgebiete decken wir das gesamte Spektrum moderner Personalentwicklung ab. An 13 Standorten in Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie Live-Online sind wir überall dort, wo Sie uns brauchen.
Unser Portfolio reicht von offenen Seminaren, individuellen Firmenseminaren, Business-Coaching bis hin zu Fernlehrgängen. Wir richten uns an Personalverantwortliche, Entscheider:innen sowie alle, die sich gezielt weiterentwickeln möchten, mit Anspruch auf geprüfte Qualität und didaktische Exzellenz.
Hinter jedem Seminar stehen Menschen: Unser Netzwerk aus über 1.000 erfahrenen Trainer:innen und Coach:innen bringt nicht nur fachliche Tiefe, sondern auch echte Praxiserfahrung mit. Mit Leidenschaft und didaktischem Know-how sorgen sie dafür, dass aus Wissen echtes Können wird, und dass jede:r Teilnehmer:in genau die Impulse mitnimmt, die im Berufsalltag den Unterschied machen.
Was uns antreibt? Wertschätzung, Qualität und Spaß am Lernen, daran messen wir jedes Seminar, jede:n Trainer:in und jedes Feedback.
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KI-Governance ist der strategische Rahmen aus Regeln, Prozessen und Verantwortlichkeiten, der den verantwortungsvollen Einsatz von Künstlicher Intelligenz in einer Organisation sicherstellt. Ziel ist es, KI-Systeme ethisch, transparent, sicher und gesetzeskonform zu entwickeln und zu betreiben. Dies schafft Vertrauen bei Nutzenden sowie Kund:innen und minimiert rechtliche, operative und reputative Risiken für das Unternehmen.
KI-Governance ist entscheidend, um Vertrauen in KI-Systeme zu schaffen und rechtliche Anforderungen wie den EU AI Act oder die DSGVO zu erfüllen. Sie hilft, Risiken wie algorithmische Voreingenommenheit, Fehlentscheidungen oder Datenschutzverletzungen systematisch zu minimieren. Ein klarer Handlungsrahmen ermöglicht es Organisationen zudem, Innovationen sicher und effizient voranzutreiben und sich so einen strategischen Wettbewerbsvorteil zu sichern.
Data-Governance konzentriert sich auf die Verwaltung von Datenbeständen und sichert deren Qualität, Sicherheit und Compliance über den gesamten Lebenszyklus. KI-Governance baut darauf auf und steuert zusätzlich den verantwortungsvollen Einsatz dieser Daten in KI-Systemen. Sie deckt spezifische KI-Risiken wie Modellverzerrungen, mangelnde Erklärbarkeit und autonome Entscheidungen ab, die über die reine Datenverwaltung hinausgehen.
Praktische Beispiele für KI-Governance umfassen die Einrichtung eines KI-Ethikrats, der Projekte bewertet, sowie die Erstellung verbindlicher Richtlinien für die KI-Entwicklung. Dazu gehören auch technische Maßnahmen wie regelmäßige Audits zur Prüfung auf Fairness und die Implementierung von Systemen zur Erklärung von KI-Entscheidungen (XAI). Auch die klare Definition von Rollen, wie die eines Chief AI Officers, ist ein zentraler Bestandteil.
Der EU AI Act verfolgt einen risikobasierten Ansatz und stellt je nach Risikoklasse unterschiedliche Anforderungen an KI-Systeme. Für Hochrisiko-Systeme, etwa in den Bereichen Personalwesen oder kritische Infrastrukturen, sind strenge Pflichten vorgesehen. Dazu zählen ein Risikomanagementsystem, hohe Datenqualität, Transparenz für Nutzende, menschliche Aufsicht sowie robuste Dokumentations- und Sicherheitspflichten, um die Einhaltung der Vorschriften nachzuweisen.
Responsible AI (verantwortungsvolle KI) basiert auf Prinzipien, die einen ethischen und vertrauenswürdigen Einsatz von KI-Systemen sicherstellen sollen. Zu den Kernprinzipien gehören Fairness zur Vermeidung von Diskriminierung, Transparenz und Erklärbarkeit (Explainability), um Entscheidungen nachvollziehbar zu machen, sowie Rechenschaftspflicht (Accountability) und Datenschutz. Ziel ist es, Innovation mit gesellschaftlichen Werten und rechtlichen Standards in Einklang zu bringen.
KI-Risikomanagement ist ein Prozess zur Identifizierung, Bewertung und Steuerung von Risiken, die durch KI-Systeme entstehen. Dies umfasst technische Risiken wie Modellfehler, operationelle Risiken durch fehlerhafte Automatisierung sowie ethische und rechtliche Risiken wie Diskriminierung oder Datenschutzverstöße. Unternehmen nutzen dafür Frameworks wie das NIST AI RMF, um Risiken in einem Register zu dokumentieren und Minderungsmaßnahmen zu definieren.
Ein:e Chief AI Officer (CAIO) verantwortet die Entwicklung und Umsetzung der unternehmensweiten KI-Strategie und stellt deren Ausrichtung an den Geschäftszielen sicher. Zu den zentralen Aufgaben gehören die Etablierung der KI-Governance, das Management von KI-Risiken und die Sicherstellung des ethischen Einsatzes der Technologie. Als Brückenbauer:in zwischen Management, IT und Fachbereichen fördert die Person die KI-Kompetenz in der gesamten Organisation.
Transparenz und Erklärbarkeit (Explainable AI, XAI) werden durch eine Kombination aus organisatorischen und technischen Maßnahmen sichergestellt. Dazu gehört die Pflicht, Nutzende zu informieren, wenn sie mit einer KI interagieren. Technisch ermöglichen Methoden wie SHAP-Werte oder LIME, die wichtigsten Einflussfaktoren für eine bestimmte KI-Entscheidung sichtbar zu machen und so die „Blackbox“ für Expert:innen und Betroffene nachvollziehbarer zu gestalten.
Die Entwicklung eines KI-Governance-Frameworks beginnt mit der Definition einer klaren KI-Strategie und ethischer Leitprinzipien. Darauf aufbauend werden Rollen und Verantwortlichkeiten (z. B. ein KI-Gremium) festgelegt und Prozesse für Risikobewertung, Freigabe und Überwachung von KI-Anwendungen etabliert. Diese Regeln werden in Richtlinien und Checklisten dokumentiert, um eine konsistente und verantwortungsvolle Umsetzung im gesamten Unternehmen zu gewährleisten.
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