„Großer Erfahrungshintergrund der Trainerin. Individuelles Training wurde "spontan" möglich gemacht. Tolle Kundenbetreuung! Danke!"
Praxisbericht aus Schulungsprojekt

Gleichstellung und Chancengerechtigkeit sind zentrale Erfolgsfaktoren für moderne Organisationen. Dabei kommt Männern als Verbündeten eine entscheidende Rolle zu, um gemeinsam eine Kultur der Fairness zu schaffen und zu verankern. Gleichstellung entsteht nicht durch Einzelmaßnahmen, sondern durch ein geteiltes Verantwortungsbewusstsein in Führung, Zusammenarbeit und organisationalen Prozessen.
In unserem Seminar analysieren Sie, wie Sie als Mann und Führungskraft aktiv zu mehr Gleichstellung beitragen können. Sie setzen sich mit strukturellen Barrieren, unbewussten Wahrnehmungsmustern (Bias) und deren Einfluss auf Karrierechancen auseinander. Ziel ist die Stärkung Ihrer Handlungskompetenz, um als wirksamer Verbündeter faire Strukturen zu fördern und Talente unabhängig vom Geschlecht sichtbar zu machen.
Was Sie aus diesem Seminar mitnehmen
Schritt für Schritt ans Ziel
Männliche Fach- und Führungskräfte aller Ebenen sowie HR-Verantwortliche, die Gleichstellung in ihrer Organisation aktiv vorantreiben und als Verbündete agieren möchten.
Digitale Zertifikate zum Teilen mit Ihren Kolleg:innen und Unternehmen. Lassen Sie Ihr soziales Umfeld wissen, wie erfolgreich Sie sind. Eine klassische Teilnahmebescheinigung als pdf erhalten Sie bei uns auch.
Keine Angst – auch wenn Sie der:die einzig Interessierte für einen Termin sind, findet die Weiterbildung trotzdem statt. So haben Sie den:die Trainer:in exklusiv für sich und genießen ein zeitlich optimiertes Privattraining.
Stornieren oder verschieben Sie Ihren Termin bis zu 30 Tage vor Beginn jederzeit kostenfrei online.
Sie erhalten ein professionell aufbereitetes Skript als digitalen Download – kompakt, übersichtlich und ideal zum späteren Nachschlagen und Vertiefen.
Ob Kaffee, Wasser oder Säfte – bei uns stillen Sie nicht nur Ihren Wissensdurst. Für Ihr Business Lunch erhalten Sie pro Seminartag einen 20 € Pluxee-Gutschein, einlösbar in teilnehmenden Restaurants.
Dieses Seminar gibt es auch als maßgeschneiderte Inhouse-Schulung, exklusiv für Ihr Team.
Seit 1993 Ihr Partner für berufliche Weiterbildung.
Die ifmera academy wurde 1993 gegründet und zählt heute zu den führenden Weiterbildungsanbietern im DACH-Raum. Über 30 Jahre praktische Erfahrung in Qualifizierung, Coaching und Consulting fließen in jedes unserer Angebote ein, von der Konzeption bis zur Durchführung.
Mit über 600 Seminar-Themen quer durch alle Branchen und Fachgebiete decken wir das gesamte Spektrum moderner Personalentwicklung ab. An 13 Standorten in Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie Live-Online sind wir überall dort, wo Sie uns brauchen.
Unser Portfolio reicht von offenen Seminaren, individuellen Firmenseminaren, Business-Coaching bis hin zu Fernlehrgängen. Wir richten uns an Personalverantwortliche, Entscheider:innen sowie alle, die sich gezielt weiterentwickeln möchten, mit Anspruch auf geprüfte Qualität und didaktische Exzellenz.
Hinter jedem Seminar stehen Menschen: Unser Netzwerk aus über 1.000 erfahrenen Trainer:innen und Coach:innen bringt nicht nur fachliche Tiefe, sondern auch echte Praxiserfahrung mit. Mit Leidenschaft und didaktischem Know-how sorgen sie dafür, dass aus Wissen echtes Können wird, und dass jede:r Teilnehmer:in genau die Impulse mitnimmt, die im Berufsalltag den Unterschied machen.
Was uns antreibt? Wertschätzung, Qualität und Spaß am Lernen, daran messen wir jedes Seminar, jede:n Trainer:in und jedes Feedback.
Mehr über ifmera academy erfahren
Male Allyship ist das bewusste und aktive Engagement von Männern zur Förderung der Geschlechtergerechtigkeit am Arbeitsplatz. Als Verbündete (Allies) nutzen sie ihre Position, um die Stimmen von Frauen und marginalisierten Gruppen zu stärken, sexistische Verhaltensweisen zu hinterfragen und strukturelle Barrieren abzubauen. Ziel ist es, eine inklusive Kultur zu schaffen, in der alle die gleichen Chancen haben, anstatt nur passiv zuzustimmen.
Gleichstellung ist ein entscheidender Wettbewerbsvorteil, da sie nachweislich die Innovationskraft, Problemlösungskompetenz und finanzielle Performance von Unternehmen steigert. Divers aufgestellte Teams treffen bessere Entscheidungen und entwickeln Produkte für einen breiteren Kundenkreis. Eine faire und inklusive Kultur erhöht zudem die Zufriedenheit der Mitarbeitenden, stärkt die Arbeitgebermarke und sichert so den Zugang zu den besten Talenten auf dem Arbeitsmarkt.
Beispiele für Male Allyship sind vielfältig und reichen von kleinen Gesten bis zu strukturellen Eingriffen. Ein Verbündeter kann die Ideen von Kolleginnen in Meetings aktiv unterstützen und ihre Urheberschaft betonen („Amplification“). Er kann sexistische Kommentare klar ansprechen, auf eine faire Verteilung von administrativen Aufgaben achten oder gezielt als Sponsor für weibliche Talente auftreten und deren Sichtbarkeit fördern.
Der Hauptunterschied liegt im Grad des aktiven Engagements für die Karriereentwicklung einer anderen Person. Während Mentor:innen ihre Erfahrungen teilen und Ratschläge geben, nutzen Sponsor:innen gezielt ihren Einfluss und ihr Netzwerk, um eine Person aktiv zu fördern. Ein:e Sponsor:in setzt sich in entscheidenden Runden für den Schützling ein, schlägt die Person für Beförderungen vor und verschafft ihr Zugang zu wichtigen Projekten und Kontakten.
Ein wirksamer Verbündeter wird man, indem man zuerst zuhört, um die Perspektiven von Frauen und marginalisierten Gruppen zu verstehen. Darauf aufbauend kann man die eigene Position nutzen, um sich gegen Ungerechtigkeiten auszusprechen und Kolleginnen aktiv zu fördern. Wichtig ist, nicht für Frauen zu sprechen, sondern ihnen eine Plattform zu geben und sich für strukturelle Veränderungen im Unternehmen einzusetzen, zum Beispiel für fairere Beförderungsprozesse.
Unconscious Bias (unbewusste Voreingenommenheit) bezeichnet automatische Denkmuster und Stereotype, die unsere Wahrnehmung und Entscheidungen unbewusst beeinflussen. Diese kognitiven Abkürzungen können am Arbeitsplatz dazu führen, dass bei Einstellungen oder Beförderungen Personen bevorzugt werden, die uns ähnlich sind (Affinity Bias). Dadurch werden die Qualifikationen von Frauen oder anderen unterrepräsentierten Gruppen oft unbewusst geringer bewertet, was ihre Karrierechancen systematisch schmälert.
Führungskräfte können Geschlechtergerechtigkeit aktiv fördern, indem sie transparente und standardisierte Prozesse für Beförderungen und Gehaltsentscheidungen etablieren. Sie sollten auf eine diverse Teamzusammensetzung achten und eine inklusive Meeting-Kultur schaffen, in der alle Stimmen gehört werden. Zudem ist es ihre Aufgabe, als Vorbild voranzugehen, sich selbst über unbewusste Vorurteile zu informieren und Allyship im eigenen Team klar zu fördern und einzufordern.
Strukturelle Barrieren sind in den Prozessen und der Kultur einer Organisation verankerte Hindernisse, die Frauen benachteiligen. Dazu gehören intransparente Karrierewege, von Männern dominierte informelle Netzwerke und eine ungleiche Verteilung von unbezahlter Sorgearbeit. Auch eine Unternehmenskultur, die ständige Verfügbarkeit belohnt, sowie unbewusste Vorurteile in Beurteilungsprozessen stellen für Frauen erhebliche Hürden dar.
Eine faire Talentförderung erfordert strukturierte und datengestützte Prozesse anstelle von reinen Bauchentscheidungen. Unternehmen sollten klare, erfolgsrelevante Kriterien für Potenzial und Leistung definieren und diese konsequent anwenden. Hilfreich sind zudem divers besetzte Auswahlgremien, die Durchführung von Unconscious-Bias-Trainings und die Nutzung standardisierter Interviewfragen, um die Vergleichbarkeit zwischen Kandidat:innen zu erhöhen und den Einfluss von Stereotypen zu minimieren.
Intersektionalität beschreibt, wie verschiedene soziale Merkmale einer Person – etwa Geschlecht, Herkunft, sexuelle Orientierung oder Behinderung – zusammenwirken und zu einzigartigen Formen der Diskriminierung führen. Eine Schwarze Frau erfährt beispielsweise andere Benachteiligungen als ein weißer Mann oder eine weiße Frau. Im Arbeitskontext bedeutet das, Gleichstellungsmaßnahmen so zu gestalten, dass sie die Bedürfnisse aller mehrfach diskriminierten Mitarbeitenden berücksichtigen.
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