„Großer Erfahrungshintergrund der Trainerin. Individuelles Training wurde "spontan" möglich gemacht. Tolle Kundenbetreuung! Danke!"
Praxisbericht aus Schulungsprojekt

Ab 2026 wird die neue EU-Entgelttransparenzrichtlinie in nationales Recht überführt. Sie bringt deutlich höhere Anforderungen an Transparenz, Auskunftspflicht und Kommunikation mit sich. Für Unternehmen bedeutet das nicht nur organisatorische Anpassungen, sondern vor allem: Führungskräfte müssen in Gehalts- und Entgeltfragen souverän auftreten, auch wenn Emotionen im Spiel sind.
In unserem Seminar lernen Sie als Führungskraft oder Personalverantwortliche:r, wie Sie in sensiblen Gesprächen über Gehaltsunterschiede und Entgelttransparenz professionell, empathisch und klar kommunizieren. Sie stärken Ihre Gesprächskompetenz, gewinnen Sicherheit und fördern Vertrauen in Ihrem Team.
Was Sie aus diesem Seminar mitnehmen
Schritt für Schritt ans Ziel
Führungskräfte aller Ebenen, Teamleiter:innen, HR-Business-Partner und Personalverantwortliche, die Entgeltgespräche souverän und rechtssicher führen müssen.
Digitale Zertifikate zum Teilen mit Ihren Kolleg:innen und Unternehmen. Lassen Sie Ihr soziales Umfeld wissen, wie erfolgreich Sie sind. Eine klassische Teilnahmebescheinigung als pdf erhalten Sie bei uns auch.
Keine Angst – auch wenn Sie der:die einzig Interessierte für einen Termin sind, findet die Weiterbildung trotzdem statt. So haben Sie den:die Trainer:in exklusiv für sich und genießen ein zeitlich optimiertes Privattraining.
Stornieren oder verschieben Sie Ihren Termin bis zu 30 Tage vor Beginn jederzeit kostenfrei online.
Sie erhalten ein professionell aufbereitetes Skript als digitalen Download – kompakt, übersichtlich und ideal zum späteren Nachschlagen und Vertiefen.
Ob Kaffee, Wasser oder Säfte – bei uns stillen Sie nicht nur Ihren Wissensdurst. Für Ihr Business Lunch erhalten Sie pro Seminartag einen 20 € Pluxee-Gutschein, einlösbar in teilnehmenden Restaurants.
Wenn Ihnen noch das fundamentale Wissen zu "Entgelttransparenz – Souverän kommunizieren in Zeiten der Lohntransparenz" fehlt, ist unser Vorkurs Ihre perfekte Vorbereitung. Frischen Sie die wichtigsten Grundlagen entspannt auf und steigen im Hauptkurs von der ersten Minute an voll durch – ohne Lücken, ohne Druck.
Dieses Seminar gibt es auch als maßgeschneiderte Inhouse-Schulung, exklusiv für Ihr Team.
Seit 1993 Ihr Partner für berufliche Weiterbildung.
Die ifmera academy wurde 1993 gegründet und zählt heute zu den führenden Weiterbildungsanbietern im DACH-Raum. Über 30 Jahre praktische Erfahrung in Qualifizierung, Coaching und Consulting fließen in jedes unserer Angebote ein, von der Konzeption bis zur Durchführung.
Mit über 600 Seminar-Themen quer durch alle Branchen und Fachgebiete decken wir das gesamte Spektrum moderner Personalentwicklung ab. An 13 Standorten in Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie Live-Online sind wir überall dort, wo Sie uns brauchen.
Unser Portfolio reicht von offenen Seminaren, individuellen Firmenseminaren, Business-Coaching bis hin zu Fernlehrgängen. Wir richten uns an Personalverantwortliche, Entscheider:innen sowie alle, die sich gezielt weiterentwickeln möchten, mit Anspruch auf geprüfte Qualität und didaktische Exzellenz.
Hinter jedem Seminar stehen Menschen: Unser Netzwerk aus über 1.000 erfahrenen Trainer:innen und Coach:innen bringt nicht nur fachliche Tiefe, sondern auch echte Praxiserfahrung mit. Mit Leidenschaft und didaktischem Know-how sorgen sie dafür, dass aus Wissen echtes Können wird, und dass jede:r Teilnehmer:in genau die Impulse mitnimmt, die im Berufsalltag den Unterschied machen.
Was uns antreibt? Wertschätzung, Qualität und Spaß am Lernen, daran messen wir jedes Seminar, jede:n Trainer:in und jedes Feedback.
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Entgelttransparenz bedeutet, dass die Kriterien für die Festlegung von Gehältern sowie die Vergütungsstrukturen im Unternehmen offengelegt und nachvollziehbar gemacht werden. Ziel ist es, Lohngerechtigkeit zu fördern und Diskriminierung, insbesondere zwischen den Geschlechtern, abzubauen. Dies reicht von der Offenlegung von Gehaltsspannen in Stellenanzeigen bis hin zu Auskunftsrechten für Mitarbeitende über die durchschnittlichen Gehälter vergleichbarer Positionen.
Die EU-Richtlinie verpflichtet Unternehmen ab 2026 zu deutlich mehr Transparenz bei der Vergütung, um Lohngleichheit durchzusetzen. Zu den Kernanforderungen gehören die Angabe von Gehaltsspannen in Stellenanzeigen, erweiterte Auskunftsrechte für Mitarbeitende zu Gehaltsleveln und eine regelmäßige Berichtspflicht über das geschlechtsspezifische Lohngefälle. Ziel ist die Stärkung des Grundsatzes „gleicher Lohn für gleiche oder gleichwertige Arbeit“.
Mitarbeitende haben das Recht, Auskunft über das durchschnittliche monatliche Bruttoentgelt für eine gleiche oder gleichwertige Tätigkeit im Unternehmen zu erhalten. Mit der neuen EU-Richtlinie wird dieses Recht gestärkt: Beschäftigte können Informationen über ihr individuelles Entgeltniveau sowie die durchschnittlichen Entgeltniveaus anfordern, aufgeschlüsselt nach Geschlecht für vergleichbare Tätigkeitsgruppen. Der Arbeitgeber muss über dieses Recht aktiv informieren.
Die EU-Entgelttransparenzrichtlinie gilt grundsätzlich für alle Unternehmen im privaten und öffentlichen Sektor, unabhängig von ihrer Größe. Die konkreten Pflichten, insbesondere die Berichtspflichten zum Lohngefälle, sind jedoch nach der Anzahl der Beschäftigten gestaffelt. Bereits ab 2027 müssen Unternehmen mit über 150 Beschäftigten berichten, später folgen auch Unternehmen mit über 100 Angestellten.
Gehaltsunterschiede erklären Sie am besten anhand objektiver, vorab definierter Kriterien, die für alle nachvollziehbar sind. Dazu zählen beispielsweise Berufserfahrung, Qualifikation, Leistungsniveau, Verantwortung und die spezifischen Anforderungen der Stelle. Eine transparente Kommunikation über diese Faktoren schafft Vertrauen und hilft, Neid oder das Gefühl einer ungerechten Behandlung im Team zu vermeiden.
Als Führungskraft bereiten Sie sich vor, indem Sie die Gehaltsstruktur, relevante Gehaltsbänder und die objektiven Bewertungskriterien genau kennen. Machen Sie sich mit den rechtlichen Rahmenbedingungen vertraut und überlegen Sie sich klare Argumente für die jeweilige Gehaltseinstufung. Trainieren Sie, auch auf emotionale Reaktionen empathisch und sachlich zu reagieren, um das Gespräch souverän und konstruktiv zu führen.
Begegnen Sie emotionalen Reaktionen wie Enttäuschung oder Neid mit Empathie und aktivem Zuhören. Nehmen Sie die Gefühle der Mitarbeitenden ernst, ohne sich unter Druck setzen zu lassen. Führen Sie das Gespräch auf eine sachliche Ebene zurück, indem Sie die objektiven Kriterien der Gehaltsfindung ruhig und transparent erläutern. Eine wertschätzende Haltung ist dabei entscheidend für die Deeskalation und den Erhalt des Vertrauens.
Objektive Kriterien sind vorab definierte, geschlechtsneutrale Merkmale, die zur Bestimmung der Gehaltshöhe herangezogen werden. Typische Beispiele sind die für die Stelle erforderlichen Kompetenzen, die Berufserfahrung, der Umfang der Verantwortung und die Arbeitsbedingungen. Diese Kriterien müssen in einem transparenten Gehaltssystem dokumentiert und für alle Mitarbeitenden nachvollziehbar sein, um Fairness zu gewährleisten.
Gehaltsbänder kommunizieren Sie transparent, indem Sie deren Aufbau und die zugrundeliegende Logik verständlich erklären. Zeigen Sie auf, welche Kriterien zur Einordnung in ein bestimmtes Band führen und wie eine Entwicklung innerhalb des Bandes möglich ist. Eine klare, proaktive Kommunikation, unterstützt durch Schulungen für Führungskräfte, hilft den Mitarbeitenden, das System zu verstehen und ihre eigene Position einzuordnen.
Die Personalabteilung (HR) spielt eine zentrale, strategische Rolle bei der Umsetzung der Entgelttransparenz. HR ist verantwortlich für die Entwicklung eines gerechten Vergütungssystems, die Definition objektiver Kriterien und die Sicherstellung der rechtlichen Konformität. Zudem befähigt HR die Führungskräfte durch Schulungen und Leitfäden, die Gehaltsthemen souverän und einheitlich im Unternehmen zu kommunizieren.
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