„Großer Erfahrungshintergrund der Trainerin. Individuelles Training wurde "spontan" möglich gemacht. Tolle Kundenbetreuung! Danke!"
Praxisbericht aus Schulungsprojekt

Ein robustes Internes Kontrollsystem (IKS) ist weit mehr als eine formale Pflichtübung, um gesetzliche Anforderungen zu erfüllen. Es ist das „Immunsystem“ Ihres Unternehmens, das Vermögenswerte schützt, die Verlässlichkeit der Berichterstattung sichert und die Einhaltung von Vorschriften gewährleistet. In einer Zeit zunehmender Komplexität, digitaler Risiken und strengerer Regularien wird ein funktionierendes IKS zum entscheidenden Wettbewerbsvorteil und zur Grundlage für nachhaltiges Vertrauen bei Partner:innen und Kapitalgebenden.
Unser Seminar gibt Ihnen das Wissen und die Werkzeuge an die Hand, um ein IKS neu implementieren oder ein bestehendes System zu optimieren. Wir machen Sie fit für die Herausforderungen von der Risikoanalyse bis zur digitalen Transformation des IKS. Nach dem Seminar sind Sie in der Lage, ein wirksames Internes Kontrollsystem praxisorientiert aufzubauen, zu bewerten und kontinuierlich zu verbessern.
Was Sie aus diesem Seminar mitnehmen
Schritt für Schritt ans Ziel
Fach- und Führungskräfte aus Rechnungswesen, Controlling, Revision und Risikomanagement sowie Geschäftsführende und Prokurist:innen, die ein wirksames Internes Kontrollsystem aufbauen, bewerten oder optimieren möchten.
Digitale Zertifikate zum Teilen mit Ihren Kolleg:innen und Unternehmen. Lassen Sie Ihr soziales Umfeld wissen, wie erfolgreich Sie sind. Eine klassische Teilnahmebescheinigung als pdf erhalten Sie bei uns auch.
Keine Angst – auch wenn Sie der:die einzig Interessierte für einen Termin sind, findet die Weiterbildung trotzdem statt. So haben Sie den:die Trainer:in exklusiv für sich und genießen ein zeitlich optimiertes Privattraining.
Stornieren oder verschieben Sie Ihren Termin bis zu 30 Tage vor Beginn jederzeit kostenfrei online.
Sie erhalten ein professionell aufbereitetes Skript als digitalen Download – kompakt, übersichtlich und ideal zum späteren Nachschlagen und Vertiefen.
Ob Kaffee, Wasser oder Säfte – bei uns stillen Sie nicht nur Ihren Wissensdurst. Für Ihr Business Lunch erhalten Sie pro Seminartag einen 20 € Pluxee-Gutschein, einlösbar in teilnehmenden Restaurants.
Dieses Seminar gibt es auch als maßgeschneiderte Inhouse-Schulung, exklusiv für Ihr Team.
Seit 1993 Ihr Partner für berufliche Weiterbildung.
Die ifmera academy wurde 1993 gegründet und zählt heute zu den führenden Weiterbildungsanbietern im DACH-Raum. Über 30 Jahre praktische Erfahrung in Qualifizierung, Coaching und Consulting fließen in jedes unserer Angebote ein, von der Konzeption bis zur Durchführung.
Mit über 600 Seminar-Themen quer durch alle Branchen und Fachgebiete decken wir das gesamte Spektrum moderner Personalentwicklung ab. An 13 Standorten in Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie Live-Online sind wir überall dort, wo Sie uns brauchen.
Unser Portfolio reicht von offenen Seminaren, individuellen Firmenseminaren, Business-Coaching bis hin zu Fernlehrgängen. Wir richten uns an Personalverantwortliche, Entscheider:innen sowie alle, die sich gezielt weiterentwickeln möchten, mit Anspruch auf geprüfte Qualität und didaktische Exzellenz.
Hinter jedem Seminar stehen Menschen: Unser Netzwerk aus über 1.000 erfahrenen Trainer:innen und Coach:innen bringt nicht nur fachliche Tiefe, sondern auch echte Praxiserfahrung mit. Mit Leidenschaft und didaktischem Know-how sorgen sie dafür, dass aus Wissen echtes Können wird, und dass jede:r Teilnehmer:in genau die Impulse mitnimmt, die im Berufsalltag den Unterschied machen.
Was uns antreibt? Wertschätzung, Qualität und Spaß am Lernen, daran messen wir jedes Seminar, jede:n Trainer:in und jedes Feedback.
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Ein Internes Kontrollsystem (IKS) umfasst alle Prozesse und Maßnahmen, die die Ordnungsmäßigkeit, Sicherheit und Wirtschaftlichkeit der Unternehmensabläufe gewährleisten. Es ist ein vom Management eingeführter Rahmen, um die Umsetzung unternehmerischer Entscheidungen sicherzustellen. Hauptziele sind der Schutz des Vermögens, die Sicherstellung verlässlicher Informationen und die Einhaltung von Vorschriften.
Die Hauptziele eines IKS sind der Schutz des Unternehmensvermögens, die Sicherstellung genauer und verlässlicher betrieblicher Informationen sowie die Einhaltung relevanter Gesetze und Vorschriften (Compliance). Darüber hinaus fördert ein wirksames IKS die Effizienz und Wirtschaftlichkeit der Geschäftsprozesse. Es schafft somit eine Grundlage für nachhaltiges Vertrauen bei Partner:innen, Kapitalgebenden und der Öffentlichkeit.
Typische Beispiele für interne Kontrollen sind das Vier-Augen-Prinzip bei Zahlungsfreigaben, die Funktionstrennung zwischen Einkauf und Rechnungsprüfung oder Passwortrichtlinien für den IT-Zugriff. Auch Inventuren zur Bestandsprüfung, Genehmigungsprozesse für Ausgaben und die regelmäßige Abstimmung von Bankkonten sind gängige Kontrollmaßnahmen, die Fehler und Missbrauch verhindern sollen.
Das Risikomanagement identifiziert, bewertet und steuert unternehmensweite Risiken strategischer und operativer Natur, während das IKS die konkreten Kontrollmaßnahmen zur Absicherung der Geschäftsprozesse umsetzt. Das IKS ist somit ein wesentlicher und integraler Bestandteil des übergeordneten Risikomanagementsystems. Es übersetzt die Strategien zur Risikobewältigung in praktische, prozessintegrierte Kontrollen.
Das COSO-Modell, ein international anerkannter Standard, gliedert ein IKS in fünf Komponenten: Kontrollumfeld, Risikobeurteilung, Kontrollaktivitäten, Information und Kommunikation sowie Überwachung. Diese Elemente bilden einen integrierten Rahmen, der Organisationen dabei unterstützt, ihre internen Kontrollen systematisch aufzubauen, zu bewerten und zu verbessern, um die Unternehmensziele zuverlässig zu erreichen.
Ja, für Kapitalgesellschaften ergeben sich aus Gesetzen wie dem Handelsgesetzbuch (HGB) und dem Aktiengesetz (AktG) Pflichten zur Einrichtung eines Überwachungssystems. So fordert § 91 Abs. 2 AktG vom Vorstand die Einrichtung eines Systems zur Früherkennung von Risiken. Für börsennotierte Aktiengesellschaften ist ein angemessenes und wirksames IKS explizit vorgeschrieben.
Die Einführung eines IKS erfolgt typischerweise als Projekt, das mit der Risikoanalyse beginnt, gefolgt vom Design, der Dokumentation und der Implementierung der Kontrollen. Wichtig sind eine klare Projektplanung, die Definition von Verantwortlichkeiten und die Schulung der Mitarbeitenden, um Akzeptanz zu sichern. Oft wird empfohlen, mit den kritischsten Geschäftsprozessen zu beginnen und das System schrittweise zu erweitern.
Bei der Risikoanalyse werden systematisch potenzielle Risiken für die Geschäftsprozesse identifiziert, beschrieben und anschließend nach ihrer Eintrittswahrscheinlichkeit und möglichen Schadenshöhe bewertet. Diese Bewertung hilft dabei, die wesentlichen Risiken zu priorisieren. Auf dieser Grundlage wird entschieden, welche Kontrollmaßnahmen zur Risikosteuerung am dringendsten und wirtschaftlichsten sind, um die Risiken auf ein tragbares Niveau zu senken.
Kontrollaktivitäten werden hauptsächlich in präventive, detektivische und korrektive Maßnahmen unterteilt, die manuell oder automatisiert durchgeführt werden können. Präventive Kontrollen (z.B. Genehmigungen) sollen Fehler von vornherein verhindern. Detektivische Kontrollen (z.B. Abstimmungen) decken bereits eingetretene Fehler auf, während korrektive Maßnahmen die Folgen beheben und zukünftige Fehler vermeiden helfen.
Die Wirksamkeit eines IKS wird durch laufende, prozessintegrierte Überwachungsaktivitäten sowie durch separate, unabhängige Prüfungen sichergestellt. Laufende Aktivitäten können Management-Reviews oder die Analyse von Systemprotokollen umfassen. Unabhängige Prüfungen, oft durch die Interne Revision oder externe Prüfer:innen, testen stichprobenartig das Design und die Durchführung der Kontrollen und berichten die Ergebnisse an die Unternehmensleitung.
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