„Großer Erfahrungshintergrund der Trainerin. Individuelles Training wurde "spontan" möglich gemacht. Tolle Kundenbetreuung! Danke!"
Praxisbericht aus Schulungsprojekt

Finanzielle Kennzahlen, Budgets und Bilanzen sind die Sprache der Unternehmensführung. Wer diese Sprache nicht spricht, kann strategische Entscheidungen nur schwer nachvollziehen und die eigenen Projekte sowie Verantwortungsbereiche nicht überzeugend vertreten. Dieses Seminar schließt genau diese Lücke.
In unserem Seminar lernen Sie, Bilanzen und Gewinn- und Verlustrechnungen zu interpretieren, die wichtigsten KPIs für Ihren Bereich zu identifizieren und anzuwenden sowie den Prozess der Budgetplanung aktiv mitzugestalten. Sie gewinnen Sicherheit im Umgang mit Finanzdaten und können fundierte, datengestützte Entscheidungen treffen.
Was Sie aus diesem Seminar mitnehmen
Schritt für Schritt ans Ziel
Fach- und Führungskräfte ohne betriebswirtschaftlichen Hintergrund, Projektleiter:innen, Teamleitende sowie alle Mitarbeitenden, die grundlegende Sicherheit im Umgang mit Finanzkennzahlen und Budgets gewinnen möchten.
Digitale Zertifikate zum Teilen mit Ihren Kolleg:innen und Unternehmen. Lassen Sie Ihr soziales Umfeld wissen, wie erfolgreich Sie sind. Eine klassische Teilnahmebescheinigung als pdf erhalten Sie bei uns auch.
Keine Angst – auch wenn Sie der:die einzig Interessierte für einen Termin sind, findet die Weiterbildung trotzdem statt. So haben Sie den:die Trainer:in exklusiv für sich und genießen ein zeitlich optimiertes Privattraining.
Stornieren oder verschieben Sie Ihren Termin bis zu 30 Tage vor Beginn jederzeit kostenfrei online.
Sie erhalten ein professionell aufbereitetes Skript als digitalen Download – kompakt, übersichtlich und ideal zum späteren Nachschlagen und Vertiefen.
Ob Kaffee, Wasser oder Säfte – bei uns stillen Sie nicht nur Ihren Wissensdurst. Für Ihr Business Lunch erhalten Sie pro Seminartag einen 20 € Pluxee-Gutschein, einlösbar in teilnehmenden Restaurants.
Dieses Seminar gibt es auch als maßgeschneiderte Inhouse-Schulung, exklusiv für Ihr Team.
Seit 1993 Ihr Partner für berufliche Weiterbildung.
Die ifmera academy wurde 1993 gegründet und zählt heute zu den führenden Weiterbildungsanbietern im DACH-Raum. Über 30 Jahre praktische Erfahrung in Qualifizierung, Coaching und Consulting fließen in jedes unserer Angebote ein, von der Konzeption bis zur Durchführung.
Mit über 600 Seminar-Themen quer durch alle Branchen und Fachgebiete decken wir das gesamte Spektrum moderner Personalentwicklung ab. An 13 Standorten in Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie Live-Online sind wir überall dort, wo Sie uns brauchen.
Unser Portfolio reicht von offenen Seminaren, individuellen Firmenseminaren, Business-Coaching bis hin zu Fernlehrgängen. Wir richten uns an Personalverantwortliche, Entscheider:innen sowie alle, die sich gezielt weiterentwickeln möchten, mit Anspruch auf geprüfte Qualität und didaktische Exzellenz.
Hinter jedem Seminar stehen Menschen: Unser Netzwerk aus über 1.000 erfahrenen Trainer:innen und Coach:innen bringt nicht nur fachliche Tiefe, sondern auch echte Praxiserfahrung mit. Mit Leidenschaft und didaktischem Know-how sorgen sie dafür, dass aus Wissen echtes Können wird, und dass jede:r Teilnehmer:in genau die Impulse mitnimmt, die im Berufsalltag den Unterschied machen.
Was uns antreibt? Wertschätzung, Qualität und Spaß am Lernen, daran messen wir jedes Seminar, jede:n Trainer:in und jedes Feedback.
Mehr über ifmera academy erfahren
Eine Bilanz ist eine stichtagsbezogene Gegenüberstellung des Vermögens (Aktiva) und des Kapitals (Passiva) eines Unternehmens. Sie zeigt als eine Art Momentaufnahme, welche Vermögenswerte ein Unternehmen besitzt und wie diese finanziert sind – also durch Eigenkapital oder Schulden (Fremdkapital). Die Bilanz ist ein zentraler Teil des Jahresabschlusses und gibt Einblick in die finanzielle Stabilität und Struktur eines Unternehmens.
Der wesentliche Unterschied liegt im Betrachtungszeitpunkt und im Inhalt. Die Bilanz ist eine Momentaufnahme und zeigt das Vermögen und die Schulden zu einem bestimmten Stichtag. Die Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) hingegen betrachtet einen Zeitraum, meist ein Geschäftsjahr, und stellt Erträge und Aufwendungen gegenüber, um den Gewinn oder Verlust zu ermitteln. Das Ergebnis der GuV fließt wiederum in das Eigenkapital der Bilanz ein.
Der Cashflow bezeichnet den Zu- und Abfluss von liquiden Mitteln in einem Unternehmen über einen bestimmten Zeitraum. Er ist entscheidend, weil er die tatsächliche Zahlungsfähigkeit (Liquidität) und die Innenfinanzierungskraft eines Unternehmens zeigt, also die Fähigkeit, aus eigener Kraft Investitionen zu tätigen oder Schulden zu tilgen. Anders als der Gewinn ist der Cashflow nicht durch buchhalterische Vorgänge wie Abschreibungen beeinflusst und gilt daher als verlässlicher Indikator für die finanzielle Gesundheit.
Zu den wichtigsten finanziellen Kennzahlen (Key Performance Indicators) gehören KPIs aus den Bereichen Rentabilität, Liquidität und Stabilität. Häufig analysiert werden die Eigenkapitalquote zur Beurteilung der finanziellen Stabilität, die Umsatz- oder Eigenkapitalrentabilität zur Messung des Erfolgs und der operative Cashflow als Indikator für die Liquidität. Die Auswahl der relevantesten KPIs hängt jedoch immer von den strategischen Zielen des Unternehmens und der jeweiligen Branche ab.
Die Budgetplanung ist der Prozess, bei dem finanzielle Mittel für eine zukünftige Periode, meist ein Geschäftsjahr, auf Abteilungen, Projekte oder Kostenstellen verteilt werden. Dabei werden geplante Einnahmen und Ausgaben in einem Budgetplan festgehalten, der als verbindliche Vorgabe dient. Dieser Prozess kann top-down (Vorgaben von der Führungsebene) oder bottom-up (Planung durch die Abteilungen selbst) erfolgen und hilft, Ressourcen zielgerichtet einzusetzen und die Unternehmensziele zu erreichen.
Das externe Rechnungswesen richtet sich an externe Adressat:innen wie Investor:innen, Banken und das Finanzamt und unterliegt strengen gesetzlichen Vorschriften (z.B. HGB). Es dokumentiert die finanzielle Lage nach außen, primär durch den Jahresabschluss. Das interne Rechnungswesen (Controlling) dient hingegen der unternehmensinternen Planung, Steuerung und Kontrolle. Es ist formfrei und nutzt Instrumente wie die Kostenrechnung oder Deckungsbeitragsrechnung zur Unterstützung von Management-Entscheidungen.
Die richtigen KPIs leiten sich direkt von den strategischen und operativen Zielen des jeweiligen Bereichs ab. Zuerst muss geklärt werden, was genau erreicht werden soll (z.B. Kostensenkung, Effizienzsteigerung). Darauf basierend werden messbare Indikatoren ausgewählt, die diesen Erfolg widerspiegeln. Wichtig ist, sich auf wenige, wirklich aussagekräftige Kennzahlen zu konzentrieren (ca. 3-5 pro Ziel), die von den Mitarbeitenden auch beeinflusst werden können und eine klare Entscheidungsgrundlage bieten.
Der Deckungsbeitrag ist die Differenz zwischen den Umsatzerlösen und den variablen Kosten eines Produkts oder einer Dienstleistung. Er zeigt an, wie viel ein verkauftes Produkt zur Deckung der Fixkosten (z.B. Miete, Gehälter) beiträgt. Die Berechnung des Deckungsbeitrags ist entscheidend, um die Rentabilität einzelner Produkte zu bewerten, Preisuntergrenzen festzulegen und zu entscheiden, welche Produkte das Unternehmen fördern oder aus dem Sortiment nehmen sollte.
Eine Investition gilt als rentabel, wenn der erwartete Ertrag das eingesetzte Kapital übersteigt und eine definierte Mindestverzinsung erreicht wird. Die Rentabilität misst also, wie effizient das investierte Geld Gewinne erwirtschaftet. Ob eine Investition als lohnend eingestuft wird, hängt von Kennzahlen wie dem Return on Investment (ROI) oder dem Kapitalwert ab und wird oft mit alternativen Anlagemöglichkeiten verglichen. Ein Gewinn allein macht eine Investition noch nicht rentabel, das Verhältnis zum Einsatz ist entscheidend.
Die finanzielle Gesundheit eines Unternehmens wird durch die Analyse verschiedener Finanzkennzahlen aus Bilanz, GuV und Kapitalflussrechnung bewertet. Wichtige Indikatoren sind eine solide Eigenkapitalquote, eine ausreichende Liquidität zur Deckung kurzfristiger Verbindlichkeiten und eine nachhaltige Profitabilität. Ein kontinuierlich positiver operativer Cashflow und ein beherrschbarer Verschuldungsgrad sind ebenfalls Zeichen für ein finanziell gesundes Unternehmen, das aus eigener Kraft wirtschaften und wachsen kann.
Lieber stöbern statt suchen? In den Wissenswelten finden Sie alle Themen und Kategorien auf einen Blick.
Wissenswelten entdeckenLernen hört nie auf. Aufbauend auf diesen Inhalten bieten wir Ihnen spezialisierte Vertiefungen an, mit denen Sie Ihr Profil schärfen und Ihre Expertise gezielt erweitern können.