„Großer Erfahrungshintergrund der Trainerin. Individuelles Training wurde "spontan" möglich gemacht. Tolle Kundenbetreuung! Danke!"
Praxisbericht aus Schulungsprojekt

Die Anlagenbuchhaltung ist ein wesentlicher Bestandteil des Rechnungswesens. Sie erfasst und bewertet die Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und bildet eine wichtige Grundlage für Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung. Kenntnisse der handels- und steuerrechtlichen Vorschriften sind erforderlich, um Geschäftsvorfälle ordnungsgemäß zu erfassen, zu bewerten und zu dokumentieren.
In unserem Seminar erhalten Sie einen systematischen Einstieg in die Anlagenbuchhaltung. Sie lernen, die relevanten Geschäftsvorfälle – von der Anschaffung über die Abschreibung bis zum Abgang – korrekt zu beurteilen und abzubilden. Darüber hinaus erhalten Sie einen Überblick über die Dokumentation des Anlagevermögens sowie über aktuelle Entwicklungen in der Organisation und Digitalisierung der Anlagenbuchhaltung.
Was Sie aus diesem Seminar mitnehmen
Schritt für Schritt ans Ziel
Fach- und Führungskräfte im Finanz- und Rechnungswesen, Mitarbeitende in der Buchhaltung sowie Quereinsteigende, die grundlegende Kenntnisse in der Anlagenbuchhaltung aufbauen oder auffrischen möchten.
Digitale Zertifikate zum Teilen mit Ihren Kolleg:innen und Unternehmen. Lassen Sie Ihr soziales Umfeld wissen, wie erfolgreich Sie sind. Eine klassische Teilnahmebescheinigung als pdf erhalten Sie bei uns auch.
Keine Angst – auch wenn Sie der:die einzig Interessierte für einen Termin sind, findet die Weiterbildung trotzdem statt. So haben Sie den:die Trainer:in exklusiv für sich und genießen ein zeitlich optimiertes Privattraining.
Stornieren oder verschieben Sie Ihren Termin bis zu 30 Tage vor Beginn jederzeit kostenfrei online.
Sie erhalten ein professionell aufbereitetes Skript als digitalen Download – kompakt, übersichtlich und ideal zum späteren Nachschlagen und Vertiefen.
Ob Kaffee, Wasser oder Säfte – bei uns stillen Sie nicht nur Ihren Wissensdurst. Für Ihr Business Lunch erhalten Sie pro Seminartag einen 20 € Pluxee-Gutschein, einlösbar in teilnehmenden Restaurants.
Dieses Seminar gibt es auch als maßgeschneiderte Inhouse-Schulung, exklusiv für Ihr Team.
Seit 1993 Ihr Partner für berufliche Weiterbildung.
Die ifmera academy wurde 1993 gegründet und zählt heute zu den führenden Weiterbildungsanbietern im DACH-Raum. Über 30 Jahre praktische Erfahrung in Qualifizierung, Coaching und Consulting fließen in jedes unserer Angebote ein, von der Konzeption bis zur Durchführung.
Mit über 600 Seminar-Themen quer durch alle Branchen und Fachgebiete decken wir das gesamte Spektrum moderner Personalentwicklung ab. An 13 Standorten in Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie Live-Online sind wir überall dort, wo Sie uns brauchen.
Unser Portfolio reicht von offenen Seminaren, individuellen Firmenseminaren, Business-Coaching bis hin zu Fernlehrgängen. Wir richten uns an Personalverantwortliche, Entscheider:innen sowie alle, die sich gezielt weiterentwickeln möchten, mit Anspruch auf geprüfte Qualität und didaktische Exzellenz.
Hinter jedem Seminar stehen Menschen: Unser Netzwerk aus über 1.000 erfahrenen Trainer:innen und Coach:innen bringt nicht nur fachliche Tiefe, sondern auch echte Praxiserfahrung mit. Mit Leidenschaft und didaktischem Know-how sorgen sie dafür, dass aus Wissen echtes Können wird, und dass jede:r Teilnehmer:in genau die Impulse mitnimmt, die im Berufsalltag den Unterschied machen.
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Haben Sie diesen Kurs erst einmal abgeschlossen, stehen Ihnen neue Türen offen. Diese Aufbau-Module bauen direkt auf Ihren neuen Fähigkeiten auf und führen Sie zur vollen Fachkompetenz.
Die Anlagenbuchhaltung ist ein Teilbereich des Rechnungswesens, der alle langlebigen Vermögensgegenstände (das Anlagevermögen) eines Unternehmens erfasst und verwaltet. Ihre Hauptaufgaben sind die Bewertung der Anlagegüter, die korrekte Verbuchung von Zu- und Abgängen sowie die Ermittlung und Buchung der jährlichen Abschreibungen. Sie bildet somit die Grundlage für die Darstellung des Anlagevermögens in der Bilanz.
Zum Anlagevermögen gehören alle Vermögensgegenstände, die dazu bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauerhaft zu dienen. Laut Handelsgesetzbuch (HGB) gliedert es sich in drei Bereiche: immaterielle Vermögensgegenstände wie Lizenzen und Patente, Sachanlagen wie Grundstücke, Gebäude und Maschinen sowie Finanzanlagen wie langfristige Beteiligungen oder Wertpapiere.
Der Hauptunterschied liegt in der Nutzungsdauer und Zweckbestimmung im Unternehmen. Anlagevermögen, wie Maschinen oder Gebäude, ist dazu bestimmt, dem Betrieb langfristig zu dienen. Umlaufvermögen hingegen, wie Rohstoffe, Waren oder Bankguthaben, wird nur kurzfristig gehalten und dient dem laufenden Geschäftsbetrieb durch Verkauf, Verbrauch oder Verarbeitung.
Abschreibung erfasst den Wertverlust von abnutzbaren Anlagegütern über deren Nutzungsdauer. Die Anschaffungs- oder Herstellungskosten werden dabei als Aufwand auf die Jahre verteilt, in denen das Gut wirtschaftlich genutzt wird. Dieser jährliche Abschreibungsbetrag mindert den Gewinn und somit die Steuerlast des Unternehmens und sorgt dafür, dass der Buchwert des Anlageguts in der Bilanz sinkt.
Anschaffungskosten sind alle Aufwendungen, die geleistet werden, um einen Vermögensgegenstand zu erwerben und ihn in einen betriebsbereiten Zustand zu versetzen. Herstellungskosten umfassen hingegen alle Kosten, die bei der eigenen Produktion eines Vermögensgegenstandes anfallen, wie Material- und Fertigungskosten. Beide bilden die Grundlage für die Bewertung und Abschreibung in der Bilanz.
Geringwertige Wirtschaftsgüter (GWG) sind bewegliche, abnutzbare und selbstständig nutzbare Anlagegüter mit geringen Anschaffungskosten. Für sie gelten steuerliche Vereinfachungsregeln: Liegen die Kosten unter einer bestimmten Grenze (z. B. 800 Euro netto), können sie im Jahr der Anschaffung vollständig als Betriebsausgabe abgeschrieben werden. Typische Beispiele sind Bürostühle, Drucker oder Werkzeuge.
Der Unterschied liegt in der Verteilung des Abschreibungsbetrags über die Nutzungsdauer. Bei der linearen Abschreibung wird das Anlagegut mit jährlich gleichbleibenden Beträgen abgeschrieben. Bei der degressiven Methode sind die Abschreibungsbeträge in den ersten Jahren höher und sinken im Zeitverlauf, was oft den realen Wertverlust besser abbildet.
Die AfA-Tabelle ist eine vom Bundesfinanzministerium herausgegebene Übersicht, die die „betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer“ für verschiedene Anlagegüter festlegt. Sie dient als offizielle Hilfestellung, um den Zeitraum zu bestimmen, über den ein Wirtschaftsgut steuerlich abgeschrieben wird. Unternehmen und Finanzämter nutzen sie als einheitliche Grundlage zur Berechnung der jährlichen Abschreibung.
Der Anlagenspiegel ist ein verpflichtender Bestandteil des Jahresabschlusses für mittelgroße und große Kapitalgesellschaften, der die Entwicklung des Anlagevermögens zeigt. Er listet tabellarisch für jede Anlageposition die historischen Anschaffungs- oder Herstellungskosten, die Zugänge, Abgänge, Umbuchungen sowie die kumulierten und die jährlichen Abschreibungen auf.
Eine außerplanmäßige Abschreibung muss vorgenommen werden, wenn eine voraussichtlich dauerhafte Wertminderung eines Vermögensgegenstandes eintritt. Gründe hierfür können unvorhergesehene Ereignisse wie eine schwere Beschädigung, Zerstörung, technische Veralterung oder auch ein drastischer Verfall des Marktwertes sein. Anders als die planmäßige Abschreibung ist sie nicht vorhersehbar.
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