„Großer Erfahrungshintergrund der Trainerin. Individuelles Training wurde "spontan" möglich gemacht. Tolle Kundenbetreuung! Danke!"
Praxisbericht aus Schulungsprojekt

Die Kosten- und Leistungsrechnung (KLR) gehört zu den Grundlagen des internen Rechnungswesens und unterstützt Unternehmen bei der Analyse von Kosten, Leistungen und betrieblichen Abläufen. Sie liefert Informationen darüber, wo Kosten entstehen, wie Ressourcen eingesetzt werden und welche Zusammenhänge zwischen Kosten, Leistungen und Ergebnissen bestehen.
In diesem Seminar beschäftigen Sie sich mit den Grundlagen und Verfahren der Kosten- und Leistungsrechnung. Sie setzen sich mit Kostenarten-, Kostenstellen- und Kostenträgerrechnung, Deckungsbeiträgen, Kalkulationen sowie ersten Ansätzen des Kostencontrollings auseinander und behandeln typische Fragestellungen aus dem Unternehmensalltag.
Was Sie aus diesem Seminar mitnehmen
Schritt für Schritt ans Ziel
Fach- und Führungskräfte aus Controlling, Rechnungswesen und Management, Projektleiter:innen sowie Quereinsteiger:innen, die ein fundiertes Verständnis der Kosten- und Leistungsrechnung für ihre tägliche Arbeit benötigen.
Digitale Zertifikate zum Teilen mit Ihren Kolleg:innen und Unternehmen. Lassen Sie Ihr soziales Umfeld wissen, wie erfolgreich Sie sind. Eine klassische Teilnahmebescheinigung als pdf erhalten Sie bei uns auch.
Keine Angst – auch wenn Sie der:die einzig Interessierte für einen Termin sind, findet die Weiterbildung trotzdem statt. So haben Sie den:die Trainer:in exklusiv für sich und genießen ein zeitlich optimiertes Privattraining.
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Sie erhalten ein professionell aufbereitetes Skript als digitalen Download – kompakt, übersichtlich und ideal zum späteren Nachschlagen und Vertiefen.
Ob Kaffee, Wasser oder Säfte – bei uns stillen Sie nicht nur Ihren Wissensdurst. Für Ihr Business Lunch erhalten Sie pro Seminartag einen 20 € Pluxee-Gutschein, einlösbar in teilnehmenden Restaurants.
Dieses Seminar gibt es auch als maßgeschneiderte Inhouse-Schulung, exklusiv für Ihr Team.
Seit 1993 Ihr Partner für berufliche Weiterbildung.
Die ifmera academy wurde 1993 gegründet und zählt heute zu den führenden Weiterbildungsanbietern im DACH-Raum. Über 30 Jahre praktische Erfahrung in Qualifizierung, Coaching und Consulting fließen in jedes unserer Angebote ein, von der Konzeption bis zur Durchführung.
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Die Kosten- und Leistungsrechnung (KLR) ist ein zentrales Instrument des internen Rechnungswesens, das alle Kosten und Leistungen eines Unternehmens systematisch erfasst und analysiert. Sie dient primär der Bereitstellung von Informationen für die Geschäftsführung, um betriebliche Entscheidungen zu treffen. So hilft die KLR bei der Planung, Steuerung und Kontrolle des Unternehmenserfolgs, indem sie aufzeigt, wo Kosten entstehen und welche Produkte rentabel sind.
Die Hauptaufgabe der KLR ist die Bereitstellung von Informationen für unternehmerische Entscheidungen. Dazu gehören die Kalkulation von Preisen, die Wirtschaftlichkeitskontrolle einzelner Bereiche sowie die Ermittlung des Erfolgs von Produkten oder Dienstleistungen. Sie bildet zudem die Grundlage für die operative Steuerung, indem sie durch Soll-Ist-Vergleiche eine Kontrolle der Kosten und Leistungen ermöglicht und somit die Effizienz im Unternehmen sicherstellt.
Aufwand bezeichnet den gesamten bewerteten Güter- und Dienstleistungsverbrauch eines Unternehmens in einer Periode, während Kosten nur den Teil des Aufwands umfassen, der direkt dem eigentlichen Betriebszweck dient. So ist beispielsweise eine Spende ein betriebsfremder Aufwand, aber keine Kosten. Umgekehrt gibt es kalkulatorische Kosten, wie einen fiktiven Unternehmerlohn, denen kein direkter Aufwand in der Buchhaltung gegenübersteht.
Dies sind die drei zentralen Säulen der Kosten- und Leistungsrechnung, die aufeinander aufbauen. Die Kostenartenrechnung fragt „Welche Kosten sind entstanden?“ (z. B. Personalkosten). Die Kostenstellenrechnung klärt „Wo sind die Kosten entstanden?“ (z. B. in der Abteilung Vertrieb). Die Kostenträgerrechnung schließlich beantwortet „Wofür sind die Kosten angefallen?“ und ordnet sie dem Endprodukt oder der Dienstleistung zu.
Fixe Kosten bleiben unabhängig von der Produktionsmenge konstant, während variable Kosten mit der produzierten Menge steigen oder sinken. Typische Beispiele für fixe Kosten sind Mieten für Büroräume oder feste Gehälter von Angestellten in der Verwaltung. Variable Kosten sind hingegen Materialkosten für die Produktion oder Akkordlöhne, da sie direkt von der hergestellten Stückzahl abhängen.
Die Vollkostenrechnung verteilt alle im Unternehmen anfallenden Kosten, also fixe und variable, auf die Kostenträger (Produkte). Im Gegensatz dazu berücksichtigt die Teilkostenrechnung für die Produktkalkulation zunächst nur die variablen Kosten. Die Teilkostenrechnung wird oft für kurzfristige, operative Entscheidungen genutzt, da sie über den Deckungsbeitrag schnell zeigt, welchen Beitrag ein Produkt zur Deckung der Fixkosten leistet.
Die Deckungsbeitragsrechnung ermittelt den Betrag, den ein Produkt zur Deckung der Fixkosten beiträgt, indem vom Verkaufserlös die variablen Kosten abgezogen werden. Ist dieser sogenannte Deckungsbeitrag positiv, hilft der Verkauf jeder Einheit, die Fixkosten zu bezahlen und Gewinn zu erzielen. Diese Methode unterstützt Entscheider:innen dabei, die Rentabilität von Produkten zu bewerten und das optimale Produktionsprogramm festzulegen.
Der Break-Even-Point, auch Gewinnschwelle genannt, ist der Punkt, an dem Erlöse und Gesamtkosten gleich hoch sind. Man berechnet ihn, indem man die gesamten Fixkosten durch den Deckungsbeitrag pro Stück (Verkaufspreis minus variable Kosten pro Stück) teilt. Das Ergebnis ist die Absatzmenge, die verkauft werden muss, damit ein Unternehmen weder Gewinn noch Verlust macht und alle Kosten gedeckt sind.
Der Betriebsabrechnungsbogen (BAB) ist ein zentrales Werkzeug der Kostenstellenrechnung, um die Gemeinkosten verursachungsgerecht auf die einzelnen Kostenstellen zu verteilen. Er macht transparent, wo im Unternehmen welche indirekten Kosten wie Miete oder Strom anfallen. Auf dieser Basis werden dann Gemeinkostenzuschlagssätze für die Angebotskalkulation berechnet und die Wirtschaftlichkeit der Abteilungen kontrolliert.
Eine einfache Angebotskalkulation, auch Zuschlagskalkulation genannt, ermittelt den Verkaufspreis eines Produkts schrittweise. Zuerst werden die direkten Material- und Fertigungskosten erfasst. Darauf werden dann prozentuale Zuschläge für Gemeinkosten (z.B. für Verwaltung und Vertrieb) aufgeschlagen, um die Selbstkosten zu erhalten. Nach Hinzurechnung eines Gewinnzuschlags und eventueller Rabatte ergibt sich der finale Angebotspreis für die Kundschaft.
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