„Großer Erfahrungshintergrund der Trainerin. Individuelles Training wurde "spontan" möglich gemacht. Tolle Kundenbetreuung! Danke!"
Praxisbericht aus Schulungsprojekt

Die IFRS bilden das internationale Rahmenwerk für die Finanzberichterstattung von Unternehmen. Sie unterscheiden sich in zentralen Prinzipien deutlich vom deutschen Handelsrecht nach Handelsgesetzbuch und erfordern ein fundiertes Verständnis der zugrunde liegenden Systematik.
In unserem Seminar vermitteln wir Ihnen die Grundlagen der IFRS und zeigen die wesentlichen Unterschiede zum HGB strukturiert und praxisnah auf. Sie lernen, die Auswirkungen auf Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung einzuordnen und die Logik der internationalen Rechnungslegung besser zu verstehen.
Was Sie aus diesem Seminar mitnehmen
Schritt für Schritt ans Ziel
Fach- und Führungskräfte aus Rechnungswesen und Controlling sowie Mitarbeitende aus Finanzbuchhaltung, Steuerberatung und Wirtschaftsprüfung, die sich strukturiert in die IFRS-Rechnungslegung einarbeiten möchten.
Digitale Zertifikate zum Teilen mit Ihren Kolleg:innen und Unternehmen. Lassen Sie Ihr soziales Umfeld wissen, wie erfolgreich Sie sind. Eine klassische Teilnahmebescheinigung als pdf erhalten Sie bei uns auch.
Keine Angst – auch wenn Sie der:die einzig Interessierte für einen Termin sind, findet die Weiterbildung trotzdem statt. So haben Sie den:die Trainer:in exklusiv für sich und genießen ein zeitlich optimiertes Privattraining.
Stornieren oder verschieben Sie Ihren Termin bis zu 30 Tage vor Beginn jederzeit kostenfrei online.
Sie erhalten ein professionell aufbereitetes Skript als digitalen Download – kompakt, übersichtlich und ideal zum späteren Nachschlagen und Vertiefen.
Ob Kaffee, Wasser oder Säfte – bei uns stillen Sie nicht nur Ihren Wissensdurst. Für Ihr Business Lunch erhalten Sie pro Seminartag einen 20 € Pluxee-Gutschein, einlösbar in teilnehmenden Restaurants.
Dieses Seminar gibt es auch als maßgeschneiderte Inhouse-Schulung, exklusiv für Ihr Team.
Seit 1993 Ihr Partner für berufliche Weiterbildung.
Die ifmera academy wurde 1993 gegründet und zählt heute zu den führenden Weiterbildungsanbietern im DACH-Raum. Über 30 Jahre praktische Erfahrung in Qualifizierung, Coaching und Consulting fließen in jedes unserer Angebote ein, von der Konzeption bis zur Durchführung.
Mit über 600 Seminar-Themen quer durch alle Branchen und Fachgebiete decken wir das gesamte Spektrum moderner Personalentwicklung ab. An 13 Standorten in Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie Live-Online sind wir überall dort, wo Sie uns brauchen.
Unser Portfolio reicht von offenen Seminaren, individuellen Firmenseminaren, Business-Coaching bis hin zu Fernlehrgängen. Wir richten uns an Personalverantwortliche, Entscheider:innen sowie alle, die sich gezielt weiterentwickeln möchten, mit Anspruch auf geprüfte Qualität und didaktische Exzellenz.
Hinter jedem Seminar stehen Menschen: Unser Netzwerk aus über 1.000 erfahrenen Trainer:innen und Coach:innen bringt nicht nur fachliche Tiefe, sondern auch echte Praxiserfahrung mit. Mit Leidenschaft und didaktischem Know-how sorgen sie dafür, dass aus Wissen echtes Können wird, und dass jede:r Teilnehmer:in genau die Impulse mitnimmt, die im Berufsalltag den Unterschied machen.
Was uns antreibt? Wertschätzung, Qualität und Spaß am Lernen, daran messen wir jedes Seminar, jede:n Trainer:in und jedes Feedback.
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Die IFRS sind internationale Rechnungslegungsstandards, die von kapitalmarktorientierten Unternehmen für einen vergleichbaren und transparenten Jahresabschluss angewendet werden. Sie werden vom International Accounting Standards Board (IASB) herausgegeben. Ihr Ziel ist es, die Entscheidungsnützlichkeit von Finanzinformationen für Investor:innen und andere Adressat:innen weltweit zu vereinheitlichen und zu verbessern.
Der Hauptunterschied liegt im Zweck: IFRS zielen auf die Informationsvermittlung für Investor:innen ab (Fair Presentation), während das HGB primär dem Gläubigerschutz dient (Vorsichtsprinzip). Dadurch bewerten die IFRS Vermögenswerte und Schulden tendenziell aktueller, zum Beispiel zum beizulegenden Zeitwert (Fair Value), was zu höheren Schwankungen in Bilanz und GuV führen kann, während das HGB die Bildung stiller Reserven eher zulässt.
In Deutschland sind alle kapitalmarktorientierten Mutterunternehmen gesetzlich zur Aufstellung eines Konzernabschlusses nach IFRS verpflichtet. Nicht kapitalmarktorientierte Unternehmen können freiwillig einen IFRS-Konzernabschluss erstellen, um sich beispielsweise mit internationalen Wettbewerber:innen zu vergleichen oder den Kapitalmarkt anzusprechen. Einzelabschlüsse sind hingegen bis auf wenige Ausnahmen weiterhin nach HGB zu erstellen.
Das Hauptziel der IFRS ist die Bereitstellung entscheidungsnützlicher Informationen über die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage eines Unternehmens für einen breiten Kreis von Adressat:innen. Im Fokus stehen dabei insbesondere bestehende und potenzielle Investor:innen, Kreditgebende sowie andere Gläubiger:innen. Die Abschlüsse sollen eine realitätsgetreue Darstellung („Fair Presentation“ oder „True and Fair View“) der wirtschaftlichen Lage ermöglichen.
IFRS 15 schreibt ein 5-Stufen-Modell zur Umsatzrealisierung vor, das auf dem Prinzip der Übertragung der Kontrolle über eine Ware oder Dienstleistung basiert. Die Schritte sind:
Nach IFRS 16 müssen Leasingnehmende für fast alle Leasingverträge ein Nutzungsrecht (Right-of-Use-Asset) und eine Leasingverbindlichkeit in der Bilanz ansetzen. Die bisherige Unterscheidung zwischen Operating- und Finance-Leasing entfällt für die bilanzierende Person, wodurch die sogenannte Off-Balance-Bilanzierung nur noch in Ausnahmefällen möglich ist. Dies führt zu einer Bilanzverlängerung und verändert Kennzahlen wie die Eigenkapitalquote.
Ein Impairment-Test (Wertminderungstest) nach IAS 36 ist mindestens einmal jährlich für Geschäfts- oder Firmenwerte (Goodwill) und für immaterielle Vermögenswerte mit unbestimmter Nutzungsdauer durchzuführen. Für alle anderen Vermögenswerte muss er erfolgen, sobald es Anzeichen (Indikatoren) für eine Wertminderung gibt, zum Beispiel bei signifikant gefallenen Marktpreisen oder negativen betrieblichen Veränderungen.
IFRS 9 klassifiziert finanzielle Vermögenswerte basierend auf dem Geschäftsmodell des Unternehmens und den Eigenschaften der vertraglichen Zahlungsströme. Die drei Bewertungskategorien sind: Bewertung zu fortgeführten Anschaffungskosten (AC), erfolgsneutral zum beizulegenden Zeitwert (FVOCI) oder erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert (FVTPL). Diese Klassifizierung bestimmt die nachfolgende Bewertung und wie Wertänderungen erfasst werden.
Das sonstige Ergebnis (Other Comprehensive Income, OCI) umfasst Erträge und Aufwendungen, die nach IFRS-Vorschriften nicht in der Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) erfasst werden. Dazu gehören beispielsweise Neubewertungen von Sachanlagen oder bestimmte Gewinne und Verluste aus Finanzinstrumenten. Zusammen mit dem Periodenergebnis der GuV bildet das OCI das Gesamtergebnis (Total Comprehensive Income) des Unternehmens.
Das European Single Electronic Format (ESEF) verpflichtet kapitalmarktorientierte Unternehmen in der EU, ihre Jahresfinanzberichte in einem einheitlichen elektronischen Format zu veröffentlichen. Der Bericht muss im XHTML-Format erstellt werden, wobei die IFRS-Konzernabschlussdaten zusätzlich mit iXBRL-Tags ausgezeichnet werden müssen. Dies macht die Finanzinformationen maschinenlesbar und verbessert ihre Vergleichbarkeit in ganz Europa.
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