„Großer Erfahrungshintergrund der Trainerin. Individuelles Training wurde "spontan" möglich gemacht. Tolle Kundenbetreuung! Danke!"
Praxisbericht aus Schulungsprojekt

Hohe Fehlzeitenquoten belasten nicht nur die Unternehmensbilanz, sondern auch die verbleibenden Teammitglieder und das Betriebsklima. Die Ursachen sind vielfältig und reichen von physischen Erkrankungen über psychische Belastungen bis hin zu motivationalen Faktoren, die durch Führungsverhalten, Arbeitsbedingungen und Unternehmenskultur beeinflusst werden. Ein proaktiver Umgang mit Fehlzeiten ist daher ein wichtiger Bestandteil moderner Personal- und Führungsarbeit.
In unserem Seminar lernen Sie, Ursachen und Einflussfaktoren von Fehlzeiten systematisch zu analysieren und geeignete Maßnahmen zur Prävention abzuleiten. Sie beschäftigen sich mit den Zusammenhängen von Führung, Motivation, Arbeitsgestaltung und Anwesenheitsverhalten sowie mit dem konstruktiven Umgang mit Rückkehr-, Fehlzeiten- und Fürsorgegesprächen. Darüber hinaus lernen Sie, Fehlzeitenkennzahlen einzuordnen und Maßnahmen für Ihren Verantwortungsbereich abzuleiten.
Was Sie aus diesem Seminar mitnehmen
Schritt für Schritt ans Ziel
Führungskräfte, Teamleiter:innen, Projektverantwortliche sowie Personalreferent:innen, die Fehlzeiten proaktiv reduzieren und eine gesunde Arbeitskultur fördern möchten.
Digitale Zertifikate zum Teilen mit Ihren Kolleg:innen und Unternehmen. Lassen Sie Ihr soziales Umfeld wissen, wie erfolgreich Sie sind. Eine klassische Teilnahmebescheinigung als pdf erhalten Sie bei uns auch.
Keine Angst – auch wenn Sie der:die einzig Interessierte für einen Termin sind, findet die Weiterbildung trotzdem statt. So haben Sie den:die Trainer:in exklusiv für sich und genießen ein zeitlich optimiertes Privattraining.
Stornieren oder verschieben Sie Ihren Termin bis zu 30 Tage vor Beginn jederzeit kostenfrei online.
Sie erhalten ein professionell aufbereitetes Skript als digitalen Download – kompakt, übersichtlich und ideal zum späteren Nachschlagen und Vertiefen.
Ob Kaffee, Wasser oder Säfte – bei uns stillen Sie nicht nur Ihren Wissensdurst. Für Ihr Business Lunch erhalten Sie pro Seminartag einen 20 € Pluxee-Gutschein, einlösbar in teilnehmenden Restaurants.
Wenn Ihnen noch das fundamentale Wissen zu "Fehlzeiten reduzieren – Anwesenheit und Motivation nachhaltig fördern" fehlt, ist unser Vorkurs Ihre perfekte Vorbereitung. Frischen Sie die wichtigsten Grundlagen entspannt auf und steigen im Hauptkurs von der ersten Minute an voll durch – ohne Lücken, ohne Druck.
Dieses Seminar gibt es auch als maßgeschneiderte Inhouse-Schulung, exklusiv für Ihr Team.
Seit 1993 Ihr Partner für berufliche Weiterbildung.
Die ifmera academy wurde 1993 gegründet und zählt heute zu den führenden Weiterbildungsanbietern im DACH-Raum. Über 30 Jahre praktische Erfahrung in Qualifizierung, Coaching und Consulting fließen in jedes unserer Angebote ein, von der Konzeption bis zur Durchführung.
Mit über 600 Seminar-Themen quer durch alle Branchen und Fachgebiete decken wir das gesamte Spektrum moderner Personalentwicklung ab. An 13 Standorten in Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie Live-Online sind wir überall dort, wo Sie uns brauchen.
Unser Portfolio reicht von offenen Seminaren, individuellen Firmenseminaren, Business-Coaching bis hin zu Fernlehrgängen. Wir richten uns an Personalverantwortliche, Entscheider:innen sowie alle, die sich gezielt weiterentwickeln möchten, mit Anspruch auf geprüfte Qualität und didaktische Exzellenz.
Hinter jedem Seminar stehen Menschen: Unser Netzwerk aus über 1.000 erfahrenen Trainer:innen und Coach:innen bringt nicht nur fachliche Tiefe, sondern auch echte Praxiserfahrung mit. Mit Leidenschaft und didaktischem Know-how sorgen sie dafür, dass aus Wissen echtes Können wird, und dass jede:r Teilnehmer:in genau die Impulse mitnimmt, die im Berufsalltag den Unterschied machen.
Was uns antreibt? Wertschätzung, Qualität und Spaß am Lernen, daran messen wir jedes Seminar, jede:n Trainer:in und jedes Feedback.
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Die häufigsten Ursachen für Fehlzeiten sind Atemwegserkrankungen, Muskel-Skelett-Erkrankungen und psychische Belastungen wie Stress oder Burnout. Diese drei Gruppen machen einen Großteil aller krankheitsbedingten Ausfälle aus. Weitere Gründe können ein schlechtes Betriebsklima, mangelnde Motivation oder Konflikte sein, die sich negativ auf die Anwesenheit der Mitarbeitenden auswirken und zu sogenanntem Absentismus führen können.
Die Fehlzeitenquote wird berechnet, indem die Summe der Fehltage durch die Summe der Sollarbeitstage geteilt und das Ergebnis mit 100 multipliziert wird. Die Formel lautet: (Fehltage / Sollarbeitstage) * 100. Diese Kennzahl gibt den prozentualen Anteil der Abwesenheit an der planmäßigen Arbeitszeit an und kann für einzelne Personen, Abteilungen oder das gesamte Unternehmen ermittelt werden.
Absentismus bezeichnet das Fernbleiben von der Arbeit, insbesondere wenn es über ein normales Maß hinausgeht oder nicht vollständig krankheitsbedingt ist. Präsentismus hingegen beschreibt das genaue Gegenteil: Mitarbeitende erscheinen trotz Krankheit am Arbeitsplatz. Obwohl sie anwesend sind, ist ihre Leistungsfähigkeit stark eingeschränkt, was zu Produktivitätsverlusten und einer längeren Genesungszeit führen kann.
Um Fehlzeiten nachhaltig zu senken, helfen vor allem präventive und ganzheitliche Maßnahmen, die auf die Gesundheit und Motivation der Mitarbeitenden einzahlen. Dazu gehören Angebote des betrieblichen Gesundheitsmanagements, eine wertschätzende Führungskultur, flexible Arbeitszeitmodelle und die Verbesserung der Arbeitsbedingungen. Auch regelmäßige Gespräche und eine offene Kommunikation tragen entscheidend zur Reduzierung von Fehlzeiten bei.
Führungskräfte können Fehlzeiten aktiv reduzieren, indem sie eine wertschätzende und vertrauensvolle Arbeitsatmosphäre schaffen. Wichtige Instrumente sind das Führen von Rückkehr- und Fürsorgegesprächen, die faire Verteilung von Arbeitslasten sowie das frühzeitige Erkennen von Überlastungssignalen. Ein partizipativer Führungsstil, der Mitarbeitende einbezieht und Autonomie fördert, steigert die Motivation und senkt nachweislich den Krankenstand.
Das Führungsverhalten hat einen direkten Einfluss auf die Motivation und Anwesenheit von Mitarbeitenden. Ein wertschätzender, unterstützender und fairer Führungsstil fördert die Arbeitszufriedenheit und die Bindung an das Unternehmen, was die Anwesenheitsmotivation steigert. Im Gegensatz dazu können ein autoritärer Stil, mangelndes Vertrauen oder fehlende Anerkennung zu Demotivation, Stress und erhöhten Fehlzeiten führen.
Ein Rückkehrgespräch dient dazu, zurückkehrende Mitarbeitende wieder im Team willkommen zu heißen und ihnen den Wiedereinstieg zu erleichtern. Es ist ein Zeichen der Wertschätzung und Fürsorge. Zudem bietet es die Möglichkeit, eventuelle betriebliche Ursachen für die Erkrankung zu erkennen und gemeinsam präventive Maßnahmen zu besprechen, um zukünftigen Ausfällen vorzubeugen und die Gesundheit zu fördern.
Die Anwesenheitsmotivation wird durch ein positives und gesundes Arbeitsumfeld gefördert, in dem sich Mitarbeitende wertgeschätzt und sicher fühlen. Konkrete Maßnahmen umfassen die Schaffung von Handlungs- und Entscheidungsspielräumen, interessante Aufgaben und Entwicklungsperspektiven. Auch eine faire Vergütung, flexible Arbeitsmodelle und eine starke Teamkultur tragen dazu bei, dass Mitarbeitende gerne zur Arbeit kommen.
Das Betriebsklima hat einen sehr großen Einfluss auf die Fehlzeitenquote, denn ein positives Arbeitsumfeld fördert die Gesundheit und Motivation. Ein von Vertrauen, Respekt und offener Kommunikation geprägtes Klima senkt das Stresslevel und die psychische Belastung der Mitarbeitenden. Unternehmen mit einem guten Betriebsklima haben daher nachweislich eine niedrigere Krankenstands- und eine höhere Anwesenheitsquote.
Erste Anzeichen für psychische Belastungen können Verhaltensänderungen wie sozialer Rückzug, erhöhte Reizbarkeit oder Konzentrationsschwierigkeiten sein. Auch eine Zunahme von Flüchtigkeitsfehlern, anhaltende Müdigkeit oder häufige Klagen über körperliche Beschwerden wie Kopf- oder Magenschmerzen können Warnsignale sein. Führungskräfte sollten solche Veränderungen wahrnehmen und das Gespräch mit der betroffenen Person suchen.
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