Drei Frauen diskutieren ein Modell mit Windkraftanlage, Solarpanelen und Bäumen, umgeben von Diagrammen auf einem Tisch.

Nachhaltigkeitsberichterstattung – Grundlagen für CSRD und ESRS

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2 Tage | 9:00 – 16:00 Uhr
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Überblick & Relevanz

Die Anforderungen an die Nachhaltigkeitsberichterstattung sind durch die Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) und die European Sustainability Reporting Standards (ESRS) deutlich gestiegen. Gleichzeitig wächst das Interesse von Investor, Kund und weiteren Stakeholdern an transparenten und vergleichbaren Nachhaltigkeitsinformationen.

In diesem Seminar erhalten Sie eine fundierte Einführung in die Nachhaltigkeitsberichterstattung. Sie lernen die relevanten Berichtspflichten, Standards und Konzepte kennen und erfahren, welche Anforderungen sich daraus für Unternehmen ergeben. Darüber hinaus erhalten Sie einen Überblick über die wesentlichen Schritte auf dem Weg zu einer glaubwürdigen und strukturierten Nachhaltigkeitsberichterstattung.

Nutzen

Was Sie aus diesem Seminar mitnehmen

  • Regulatorischer Überblick:
    Sie verstehen die Anforderungen von CSRD, ESRS und EU-Taxonomie und können deren Relevanz für Ihr Unternehmen bewerten.
  • Fundierte Grundlagen
    Sie können zentrale Begriffe wie ESG, doppelte Wesentlichkeit und die wichtigsten Berichtsstandards sicher einordnen.
  • Orientierung für die Umsetzung
    Sie kennen die wesentlichen Schritte einer strukturierten Nachhaltigkeitsberichterstattung und die Anforderungen an einen Reporting-Prozess.
  • Glaubwürdige Kommunikation
    Sie lernen, wie Nachhaltigkeitsleistungen und relevante Kennzahlen transparent und nachvollziehbar kommuniziert werden können.

Seminarinhalt

Schritt für Schritt ans Ziel

  • Nachhaltigkeit, Corporate Social Responsibility (CSR) und Environmental Social Governance (ESG): Verantwortung als Aufgabe für Unternehmen
  • Grundlagen für eine erfolgreiche Nachhaltigkeitsberichterstattung: Stakeholder-Analysen und Wesentlichkeits-Analysen
    • Die doppelte Wesentlichkeit nach CSRD/ESRS
  • Nachhaltigkeitsmanagement in der Praxis
  • Der regulatorische Rahmen: Von NFRD/CSR-RUG zur Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD)
  • Environment, Social, Governance (ESG) – geforderte Inhalte
  • Grundlagen der EU-Taxonomie
  • Überblick über die wichtigsten Berichtsstandards und Rahmenwerke
    • European Sustainability Reporting Standards (ESRS)
    • Global Reporting Initiative (GRI)
    • Deutscher Nachhaltigkeitskodex (DNK)
    • Bezug zu den Sustainable Development Goals (SDGs)
  • Datenmanagement und Prozessaufbau für ein effizientes Reporting
  • Projekt Nachhaltigkeitsreporting: Die wichtigsten Schritte zum Nachhaltigkeitsbericht
  • Best-Practice-Beispiele für erfolgreiche und glaubwürdige Nachhaltigkeitsberichterstattung
Prämierte Qualität
Erstklassige Bewertungen und mehrfache Auszeichnungen
Individueller Fokus
Maximal 8 Teilnehmende für Ihren persönlichen Lernerfolg
30 Jahre Erfahrung
Bewährte Expertise seit 1993, mit Trends und Tools von heute.

Zielgruppe

Fach- und Führungskräfte aus Nachhaltigkeit, CSR, Controlling, Finanzen, Recht und Unternehmenskommunikation, die eine fundierte Grundlage für die Umsetzung der neuen Berichtspflichten benötigen.

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  • Kostenlose Stornierung
  • Open Badges & Zertifikat
  • Getränke & Mittagessen
  • Schulungsunterlagen

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Nachhaltigkeitsberichterstattung – Grundlagen für CSRD und ESRS

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Dieses Seminar gibt es auch als maßgeschneiderte Inhouse-Schulung, exklusiv für Ihr Team.

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Mit der Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) weitet die EU die Pflicht zur Nachhaltigkeitsberichterstattung auf zahlreiche Unternehmen aus. Die Basis für die Berich…
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FAQ / Häufige Fragen zum Thema

Was ist Nachhaltigkeitsberichterstattung?

Nachhaltigkeitsberichterstattung ist die transparente Kommunikation über die Auswirkungen eines Unternehmens auf Umwelt, Gesellschaft und Wirtschaft sowie die eigene Unternehmensführung (ESG). Sie macht die Leistungen und Ziele einer Organisation in diesen Bereichen für verschiedene Interessengruppen wie Investor:innen, Kund:innen oder die Öffentlichkeit sichtbar. Dadurch wird die unternehmerische Verantwortung über rein finanzielle Kennzahlen hinaus bewertbar und vergleichbar gemacht.

Was ist die CSRD Richtlinie?

Die Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) ist eine EU-Richtlinie, die Unternehmen verpflichtet, detailliert und standardisiert über ihre Nachhaltigkeitsaspekte zu berichten. Sie ersetzt die bisherige Non-Financial Reporting Directive (NFRD) und erweitert deren Anwendungsbereich sowie die inhaltlichen Anforderungen erheblich. Ziel ist es, die Qualität, Vergleichbarkeit und Verlässlichkeit von Nachhaltigkeitsinformationen für alle Stakeholder zu verbessern.

Was sind die European Sustainability Reporting Standards (ESRS)?

Die European Sustainability Reporting Standards (ESRS) sind die verbindlichen Berichtsstandards, die konkretisieren, welche Informationen Unternehmen gemäß der CSRD offenlegen müssen. Entwickelt von der EFRAG, umfassen sie übergreifende sowie themenspezifische Standards zu Umwelt-, Sozial- und Governance-Themen. Diese Standards sollen sicherstellen, dass die Nachhaltigkeitsberichte in der EU einheitlich, vergleichbar und verlässlich sind.

Für welche Unternehmen gilt die CSRD Berichtspflicht?

Die CSRD-Berichtspflicht gilt schrittweise für eine wachsende Anzahl von Unternehmen in der EU. Zuerst sind große Unternehmen von öffentlichem Interesse betroffen, die bereits unter die NFRD fielen. Danach wird die Pflicht auf alle anderen großen Unternehmen, kapitalmarktorientierte kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sowie bestimmte Nicht-EU-Unternehmen mit wesentlicher Tätigkeit in der EU ausgeweitet.

Was bedeutet doppelte Wesentlichkeit nach CSRD?

Die doppelte Wesentlichkeit ist ein zentrales Prinzip der CSRD, das eine zweifache Perspektive bei der Analyse von Nachhaltigkeitsthemen vorschreibt. Unternehmen müssen sowohl die Auswirkungen ihrer Geschäftstätigkeit auf Umwelt und Gesellschaft (Inside-Out-Perspektive) als auch die finanziellen Risiken und Chancen durch Nachhaltigkeitsaspekte für das Unternehmen (Outside-In-Perspektive) bewerten und darüber berichten.

Was ist der Unterschied zwischen CSRD und NFRD?

Die CSRD erweitert die bisherige NFRD (Non-Financial Reporting Directive) in wesentlichen Punkten. Der Kreis der berichtspflichtigen Unternehmen ist mit rund 50.000 deutlich größer als unter der NFRD mit circa 11.700. Zudem schreibt die CSRD mit den ESRS verbindliche Berichtsstandards vor, fordert eine externe Prüfung der Angaben und verlangt die Veröffentlichung im digitalen XHTML-Format.

Welche Inhalte müssen nach den ESRS berichtet werden?

Unternehmen müssen nach den ESRS über alle als wesentlich identifizierten Nachhaltigkeitsthemen berichten, die in übergreifende, thematische und sektorspezifische Standards gegliedert sind. Zu den Inhalten gehören Angaben zur Unternehmensführung, zur Strategie im Umgang mit Nachhaltigkeit sowie zu den Auswirkungen, Risiken und Chancen (IROs). Ebenso müssen konkrete Ziele, Maßnahmen und Kennzahlen zu Umwelt-, Sozial- und Governance-Aspekten offengelegt werden.

Wie hängen CSRD und EU-Taxonomie zusammen?

Die CSRD und die EU-Taxonomie sind eng miteinander verknüpft und Teil des EU Green Deals. Unternehmen, die unter die CSRD fallen, müssen in ihrer Berichterstattung auch angeben, wie und in welchem Umfang ihre wirtschaftlichen Aktivitäten als ökologisch nachhaltig im Sinne der EU-Taxonomie einzustufen sind. Dafür müssen sie Kennzahlen wie den Anteil von Umsatz, Investitionen (CapEx) und Betriebsausgaben (OpEx) berichten, die taxonomiekonform sind.

Was ist der Unterschied zwischen GRI und ESRS?

Der Hauptunterschied liegt in der Verbindlichkeit und im Wesentlichkeitsprinzip. Die ESRS sind für CSRD-pflichtige Unternehmen in der EU gesetzlich vorgeschrieben und basieren auf der doppelten Wesentlichkeit, während die GRI-Standards weltweit freiwillig angewendet werden und sich auf die Impact-Wesentlichkeit konzentrieren. Zudem sind die ESRS in ihren Vorgaben zu Datenpunkten und Format deutlich detaillierter und preskriptiver als die flexibleren GRI-Standards.

Welche Schritte sind für einen Nachhaltigkeitsbericht wichtig?

Ein strukturierter Prozess beginnt mit der Durchführung einer doppelten Wesentlichkeitsanalyse, um die relevanten Themen zu identifizieren. Darauf aufbauend müssen die passenden Berichtsstandards (z. B. ESRS) ausgewählt und eine Strategie samt Zielen definiert werden. Weitere entscheidende Schritte sind der Aufbau einer soliden Datenerfassung, das Verfassen des Berichts, die interne und externe Kommunikation sowie die Vorbereitung auf eine externe Prüfung.

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