Zwei Männer stehen an einem Tisch mit Tablet, Laptop und Dokumenten in einem modernen Büro, diskutieren konzentriert.

EU AI Act – Schulungspflicht rechtssicher umsetzen

Special
€ 810,00
1 Tag | 9:00 – 16:00 Uhr
Ortsunabhängig
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Überblick & Relevanz

Seit Februar 2025 sind neue Regelungen des europäischen AI Acts in Kraft getreten. Ziel dieser KI-Verordnung ist es, den Einsatz von Künstlicher Intelligenz in der EU zu regulieren. Unternehmen, die KI einsetzen, müssen laut Artikel 4 sicherstellen, dass ihre Mitarbeitenden über entsprechendes Wissen verfügen. Obwohl konkrete Durchführungsverordnungen noch ausstehen, besteht bereits jetzt dringender Handlungsbedarf – allein schon aufgrund der unklaren Rechtslage und drohender hoher Bußgelder bei Verstößen.

Unser Seminar sensibilisiert Mitarbeitende in Ihrem Unternehmen, hilft Unternehmen, ihre gesetzliche Sorgfaltspflicht zu erfüllen, indem es Mitarbeitende für Chancen, Risiken und Anforderungen im Umgang mit KI sensibilisiert. Ähnlich wie bei der DSGVO können bereits einzelne Beschwerden Untersuchungen auslösen – ein Mangel an Qualifikation könnte dabei als Verletzung der Sorgfaltspflicht gewertet werden. Dieses Seminar bietet eine fundierte Grundlage, um solchen Szenarien vorzubeugen.

Nutzen

Was Sie aus diesem Seminar mitnehmen

  • Rechtssicherheit gewinnen
    Sie verstehen die zentralen Anforderungen des EU AI Acts und können diese für Ihr Unternehmen einordnen.
  • Pflichten überblicken
    Sie kennen die konkreten Verpflichtungen, die sich für Ihr Unternehmen als Anwender oder Anbieter von KI ergeben.
  • Risiken bewerten
    Sie lernen, KI-Systeme anhand der Risikoklassen des AI Acts zu bewerten und entsprechende Maßnahmen abzuleiten.
  • Praxisorientiert umsetzen
    Sie erhalten konkrete Handlungsempfehlungen und Checklisten für die Implementierung der gesetzlichen Vorgaben.
  • Kompetenz nachweisen
    Sie erfüllen die nachweisbare Schulungspflicht für Mitarbeitende und stärken das Vertrauen in den KI-Einsatz.

Seminarinhalt

Schritt für Schritt ans Ziel

  • Einführung in die Künstliche Intelligenz
    • Begriffsdefinition und Abgrenzung
    • Niveaustufen der KI
  • Historischer Überblick der KI-Entwicklung
    • Meilensteine von den Anfängen bis zur Gegenwart
    • Durchbrüche und ihre Auswirkungen auf verschiedene Branchen
  • Aktuelle KI-Anwendungen im Alltag und Beruf: Praktische Beispiele
    • Sprachassistenten (z. B. Siri, Alexa)
    • Empfehlungssysteme (z. B. bei Streaming-Diensten)
    • Chatbots und virtuelle Assistenten im Kundenservice
    • Produktionsoptimierung in der Industrie
  • Datenschutz und DSGVO im Kontext von KI
    • Grundlagen des Datenschutzes und der DSGVO
    • Anforderungen an die KI-Nutzung gemäß DSGVO
    • Best Practices für den datenschutzkonformen Einsatz von KI
  • Funktionsweise aktueller KI-Systeme
    • Grundlagen des maschinellen Lernens und neuronaler Netzwerke
    • Arbeitsweise von Modellen wie ChatGPT
  • Rechtliche Rahmenbedingungen der KI-Nutzung
    • Überblick über den EU AI Act und dessen Anforderungen
    • Verpflichtungen für Unternehmen, insbesondere für KMU
    • Schulungspflichten für Mitarbeitende
  • Ethische Aspekte der KI-Nutzung
    • Bias und Diskriminierung in KI-Systemen
    • Transparenz und Nachvollziehbarkeit von KI-Entscheidungen
    • Verantwortung und Haftung bei KI-Einsätzen
  • Anwendung von KI im eigenen Arbeitsbereich
    • Identifikation potenzieller Einsatzmöglichkeiten von KI im eigenen Tätigkeitsfeld
    • Bewertung der Chancen und Risiken
    • Erarbeitung von Leitlinien für den verantwortungsvollen Einsatz von KI
Prämierte Qualität
Erstklassige Bewertungen und mehrfache Auszeichnungen
Individueller Fokus
Maximal 8 Teilnehmende für Ihren persönlichen Lernerfolg
30 Jahre Erfahrung
Bewährte Expertise seit 1993, mit Trends und Tools von heute.

Zielgruppe

Führungskräfte, Projektleitende, IT-Verantwortliche, Datenschutzbeauftragte, Compliance-Manager:innen und Mitarbeitende aus Fachabteilungen, die KI-Systeme evaluieren, einführen oder im Arbeitsalltag nutzen.

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Freie Plätze Gut gebucht keine Platzgarantie
Inklusivleistungen
  • Durchführungsgarantie
  • Kostenlose Stornierung
  • Open Badges & Zertifikat
  • Getränke & Mittagessen
  • Schulungsunterlagen

Das schätzen unsere Kund:innen

Sie sind in bester Gesellschaft, wenn Sie sich für entscheiden.

Inklusivleistungen – Ihr Rundum-Sorglos-Paket

Open Badges & Zertifikat

Digitale Zertifikate zum Teilen mit Ihren Kolleg:innen und Unternehmen. Lassen Sie Ihr soziales Umfeld wissen, wie erfolgreich Sie sind. Eine klassische Teilnahmebescheinigung als pdf erhalten Sie bei uns auch.

Laptop auf einem Tisch mit leerem Bildschirm. ★ ZERTIFIKAT ★
EU AI Act – Schulungspflicht rechtssicher umsetzen

Durchführungsgarantie

Keine Angst – auch wenn Sie der:die einzig Interessierte für einen Termin sind, findet die Weiterbildung trotzdem statt. So haben Sie den:die Trainer:in exklusiv für sich und genießen ein zeitlich optimiertes Privattraining.

Kostenlose Stornierung

Stornieren oder verschieben Sie Ihren Termin bis zu 30 Tage vor Beginn jederzeit kostenfrei online.

Professionelle Skripte & Schulungsunterlagen

Sie erhalten ein professionell aufbereitetes Skript als digitalen Download – kompakt, übersichtlich und ideal zum späteren Nachschlagen und Vertiefen.

Kalt- & Heißgetränke sowie Mittagessen bei Präsenzseminaren

Ob Kaffee, Wasser oder Säfte – bei uns stillen Sie nicht nur Ihren Wissensdurst. Für Ihr Business Lunch erhalten Sie pro Seminartag einen 20 € Pluxee-Gutschein, einlösbar in teilnehmenden Restaurants.

Noch nicht ganz fit in den Grundlagen?

Wenn Ihnen noch das fundamentale Wissen zu "EU AI Act – Schulungspflicht rechtssicher umsetzen" fehlt, ist unser Vorkurs Ihre perfekte Vorbereitung. Frischen Sie die wichtigsten Grundlagen entspannt auf und steigen im Hauptkurs von der ersten Minute an voll durch – ohne Lücken, ohne Druck.

Vorkurs
Special
Künstliche Intelligenz
EU AI Act – Einführung in die neue KI-Verordnung
Künstliche Intelligenz ist längst kein Zukunftsthema mehr, sondern bereits Teil unserer Arbeitswelt. Mit dem EU AI Act hat die Europäische Union nun den weltweit ersten umfassende…
6 Termine

Individuelle Inhouse-Schulung

Dieses Seminar gibt es auch als maßgeschneiderte Inhouse-Schulung, exklusiv für Ihr Team.

  • Exklusiv für Ihr Team, alle Mitarbeitenden auf demselben Wissensstand
  • Inhalte gezielt auf Ihre Branche und Zielsetzungen zugeschnitten
  • Vor Ort oder live online, Reisekosten und Reisezeit sparen
Weitere Infos zum Ablauf

Über ifmera academy

Seit 1993 Ihr Partner für berufliche Weiterbildung.

Die ifmera academy wurde 1993 gegründet und zählt heute zu den führenden Weiterbildungsanbietern im DACH-Raum. Über 30 Jahre praktische Erfahrung in Qualifizierung, Coaching und Consulting fließen in jedes unserer Angebote ein, von der Konzeption bis zur Durchführung.

Mit über 600 Seminar-Themen quer durch alle Branchen und Fachgebiete decken wir das gesamte Spektrum moderner Personalentwicklung ab. An 13 Standorten in Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie Live-Online sind wir überall dort, wo Sie uns brauchen.

Unser Portfolio reicht von offenen Seminaren, individuellen Firmen­seminaren, Business-Coaching bis hin zu Fernlehrgängen. Wir richten uns an Personalverantwortliche, Entscheider:innen sowie alle, die sich gezielt weiterentwickeln möchten, mit Anspruch auf geprüfte Qualität und didaktische Exzellenz.

Hinter jedem Seminar stehen Menschen: Unser Netzwerk aus über 1.000 erfahrenen Trainer:innen und Coach:innen bringt nicht nur fachliche Tiefe, sondern auch echte Praxiserfahrung mit. Mit Leidenschaft und didaktischem Know-how sorgen sie dafür, dass aus Wissen echtes Können wird, und dass jede:r Teilnehmer:in genau die Impulse mitnimmt, die im Berufsalltag den Unterschied machen.

Was uns antreibt? Wertschätzung, Qualität und Spaß am Lernen, daran messen wir jedes Seminar, jede:n Trainer:in und jedes Feedback.

Mehr über ifmera academy erfahren

30+ Jahre
Erfahrung seit 1993
in Weiterbildung,
Coaching und Consulting
600+ Seminare
Themen quer durch alle Branchen und Fachgebiete
13 Standorte
Bundesweit in Deutschland, Österreich und der Schweiz
97% positive
Bewertungen aus über
16.000 Stimmen

FAQ / Häufige Fragen zum Thema

Was ist der EU AI Act einfach erklärt?

Der EU AI Act ist das weltweit erste umfassende Gesetz zur Regulierung von künstlicher Intelligenz (KI) in der Europäischen Union. Es teilt KI-Anwendungen nach ihrem Risiko in verschiedene Stufen ein, von minimal bis inakzeptabel, um Sicherheit und Grundrechte zu schützen. Ziel ist es, Vertrauen in KI zu schaffen, Innovation zu fördern und einen einheitlichen rechtlichen Rahmen für Unternehmen zu etablieren.

Welche Schulungspflichten für Mitarbeitende fordert der EU AI Act?

Der EU AI Act verlangt, dass Unternehmen sicherstellen, dass ihr Personal über ausreichende KI-Kompetenzen verfügt, insbesondere beim Einsatz von Hochrisiko-KI-Systemen. Diese seit Februar 2025 geltende Pflicht zur „AI Literacy“ soll gewährleisten, dass Mitarbeitende die Funktionsweise, Risiken und rechtlichen Rahmenbedingungen verstehen. Ein Mangel an nachweisbarer Schulung kann als Verletzung der Sorgfaltspflicht und als Haftungsrisiko gewertet werden.

Für welche Unternehmen und Organisationen gilt der EU AI Act?

Der EU AI Act gilt für alle Akteure, die KI-Systeme in der EU entwickeln, auf den Markt bringen oder nutzen, unabhängig von ihrem Standort. Das betrifft sowohl große Konzerne als auch kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sowie den öffentlichen Sektor. Entscheidend ist nicht die Unternehmensgröße, sondern die Tatsache, dass ein KI-System innerhalb der EU eingesetzt wird oder dessen Nutzung Auswirkungen auf Menschen in der EU hat.

Welche Strafen drohen bei Verstößen gegen den EU AI Act?

Bei Verstößen gegen den EU AI Act drohen hohe Bußgelder, die je nach Schwere des Verstoßes gestaffelt sind. Für die Nutzung verbotener KI-Praktiken können Strafen von bis zu 35 Millionen Euro oder 7 % des weltweiten Jahresumsatzes verhängt werden. Andere Pflichtverletzungen, etwa bei Hochrisiko-Systemen, können mit bis zu 15 Millionen Euro oder 3 % des Umsatzes geahndet werden.

Was ist künstliche Intelligenz und was sind typische Beispiele?

Künstliche Intelligenz (KI) ist die Fähigkeit von Computersystemen, menschenähnliche Aufgaben wie Lernen, Problemlösung und Entscheiden auszuführen. Typische Beispiele aus dem Alltag sind Sprachassistenten wie Siri, personalisierte Empfehlungen von Streaming-Diensten und Navigations-Apps. In Unternehmen wird KI zum Beispiel in Chatbots für den Kundenservice oder zur Optimierung von Produktionsprozessen eingesetzt.

Wie funktioniert ein KI-Sprachmodell wie ChatGPT?

Ein KI-Sprachmodell wie ChatGPT basiert auf künstlichen neuronalen Netzen und wurde mit riesigen Mengen an Textdaten aus dem Internet trainiert. Es lernt dabei, Muster, Strukturen und Zusammenhänge in der Sprache zu erkennen. Wenn es eine Anfrage erhält, berechnet es Wort für Wort die wahrscheinlichste Abfolge, um eine passende und kohärente Antwort zu generieren, ohne den Inhalt im menschlichen Sinne zu „verstehen“.

Wie hängen der EU AI Act und die DSGVO zusammen?

Der EU AI Act und die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) sind zwei sich ergänzende Regelwerke, die oft parallel gelten. Während die DSGVO den Schutz personenbezogener Daten bei jeder Art von Verarbeitung regelt, stellt der AI Act spezifische Anforderungen an die KI-Systeme selbst, wie Transparenz und Sicherheit. Unternehmen, deren KI-Systeme personenbezogene Daten verarbeiten, müssen daher die Vorschriften beider Verordnungen einhalten.

Was sind die größten ethischen Risiken beim Einsatz von KI?

Zu den größten ethischen Risiken von KI zählen Diskriminierung durch voreingenommene Daten (Bias), mangelnde Transparenz und Nachvollziehbarkeit von Entscheidungen sowie die Frage der Verantwortung. Ein praktisches Problem entsteht, wenn eine KI bei Bewerbungsverfahren systematisch bestimmte Personengruppen benachteiligt. Auch die unbemerkte Manipulation von Nutzenden oder die Verletzung der Privatsphäre durch Überwachungstechnologien sind zentrale ethische Herausforderungen.

Wer haftet in Unternehmen für Fehler von KI-Systemen?

Grundsätzlich haftet das Unternehmen, das ein KI-System einsetzt und dessen Ergebnisse verwendet (der Betreiber), für dadurch entstehende Schäden. Die KI selbst ist nur ein Werkzeug. Je nach Fall kann auch der Hersteller des KI-Systems im Rahmen der Produkthaftung zur Verantwortung gezogen werden. Eine Verletzung der Sorgfaltspflicht, etwa durch unzureichend geschulte Mitarbeitende, kann die Haftung des einsetzenden Unternehmens begründen.

Wie kann KI datenschutzkonform nach der DSGVO genutzt werden?

Um KI DSGVO-konform zu nutzen, müssen Datenschutzprinzipien wie Datenminimierung, Zweckbindung und Transparenz von Beginn an beachtet werden („Privacy by Design“). Das bedeutet, nur die notwendigen personenbezogenen Daten zu verarbeiten und Betroffene klar über den KI-Einsatz zu informieren. Zudem ist oft ein Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) mit dem KI-Anbieter nötig und es müssen technische Maßnahmen zum Schutz der Daten getroffen werden.

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Ist ein gutes Basisseminar für alle Mitarbeitende, bevor sie sich mit den rechtlichen Details befassen.
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Da KI oft personenbezogene Daten verarbeitet, ist ein grundlegendes DSGVO-Verständnis für Mitarbeitende unerlässlich.
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