Drei diverse Personen an einem Bürotisch. Mann zeigt auf Grafik, Frau mit Tablet, Sicherheitsschloss-Symbol auf Tisch.

Datenschutz Grundlagen – DSGVO und BDSG sicher anwenden

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2 Tage | 9:00 – 16:00 Uhr
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2 Tage | 9:00 – 16:00 Uhr
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Überblick & Relevanz

Die EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und das Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) bilden den verbindlichen Rechtsrahmen für den Umgang mit personenbezogenen Daten in Deutschland. Die Rolle des oder der Datenschutzbeauftragten ist dabei von zentraler Bedeutung. Angesichts möglicher Bußgelder ist ein fundiertes Wissen über Dokumentationspflichten, Betroffenenrechte und technische Maßnahmen für jedes Unternehmen unerlässlich.

In unserem Seminar vermitteln wir Ihnen die notwendigen Grundkenntnisse, um die Aufgaben im betrieblichen Datenschutz kompetent zu erfüllen. Wir geben Ihnen das theoretischen und praktische Know-how an die Hand, damit Sie den Datenschutz in Ihrem Unternehmen DSGVO-konform und praxisgerecht umsetzen können.

Nutzen

Was Sie aus diesem Seminar mitnehmen

  • Rechtssicherheit
    Sie kennen die zentralen Anforderungen der DSGVO und des BDSG und können diese im Unternehmenskontext rechtssicher anwenden.
  • Rollenkompetenz
    Sie sind in der Lage, die Aufgaben, Rechte und Pflichten eines oder einer Datenschutzbeauftragten sicher wahrzunehmen und kompetent umzusetzen.
  • Dokumentationssicherheit
    Sie erstellen und prüfen wichtige Datenschutzdokumente wie das Verzeichnis von Verarbeitungstätigkeiten (VVT) und Auftragsverarbeitungsverträge (AVV) fachgerecht und rechtskonform.
  • Praxisorientierung
    Sie beurteilen Datenverarbeitungen datenschutzkonform und setzen Betroffenenrechte professionell und sicher in der Unternehmenspraxis um.
  • Handlungssicherheit
    Sie wissen, welche Maßnahmen im Falle einer Datenpanne erforderlich sind, und leiten diese fristgerecht und rechtskonform ein.
  • Nachhaltige Umsetzung
    Sie etablieren den Datenschutz systematisch in Ihrem Unternehmen und entwickeln bestehende Datenschutzprozesse kontinuierlich weiter.

Seminarinhalt

Schritt für Schritt ans Ziel

  • Grundlagen des betrieblichen Datenschutzes
  • Das Zusammenspiel von DSGVO und BDSG (Öffnungsklauseln)
  • Aufgaben, Rechte und Pflichten des oder der Datenschutzbeauftragten
  • Status des oder der Datenschutzbeauftragten im Unternehmen
  • Haftung des oder der Datenschutzbeauftragten und des Unternehmens
  • Die Grundprinzipien der DSGVO: Zweckbindung, Datensparsamkeit & Co.
  • Rechtsgrundlagen der Datenverarbeitung (inkl. Einwilligung und berechtigtes Interesse)
  • Rechte der Betroffenen (Auskunft, Löschung, Datenübertragbarkeit etc.)
  • Das Verzeichnis von Verarbeitungstätigkeiten (VVT) erstellen und pflegen
  • Umgang mit Auftragsverarbeitung (AVV)
  • Technische und organisatorische Maßnahmen (TOMs)
  • Datentransfer in Drittländer (inkl. Schrems II und Standardvertragsklauseln)
  • Umgang mit Datenpannen und Meldepflichten
  • Datenschutz und Betriebsrat
  • Besonderheiten im Beschäftigtendatenschutz
  • Datenschutzrechtliche Aspekte beim Einsatz von KI-Systemen
Prämierte Qualität
Erstklassige Bewertungen und mehrfache Auszeichnungen
Individueller Fokus
Maximal 8 Teilnehmende für Ihren persönlichen Lernerfolg
30 Jahre Erfahrung
Bewährte Expertise seit 1993, mit Trends und Tools von heute.

Zielgruppe

Zukünftige und bereits benannte Datenschutzbeauftragte, Leitende von Fachbereichen, IT- und Personalverantwortliche sowie alle Mitarbeitenden, die ein fundiertes Grundwissen im Datenschutz aufbauen möchten.

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Inklusivleistungen
  • Durchführungsgarantie
  • Kostenlose Stornierung
  • Open Badges & Zertifikat
  • Getränke & Mittagessen
  • Schulungsunterlagen

Das schätzen unsere Kund:innen

Sie sind in bester Gesellschaft, wenn Sie sich für entscheiden.

Inklusivleistungen – Ihr Rundum-Sorglos-Paket

Open Badges & Zertifikat

Digitale Zertifikate zum Teilen mit Ihren Kolleg:innen und Unternehmen. Lassen Sie Ihr soziales Umfeld wissen, wie erfolgreich Sie sind. Eine klassische Teilnahmebescheinigung als pdf erhalten Sie bei uns auch.

Laptop auf einem Tisch mit leerem Bildschirm. ★ ZERTIFIKAT ★
Datenschutz Grundlagen – DSGVO und BDSG sicher anwenden

Durchführungsgarantie

Keine Angst – auch wenn Sie der:die einzig Interessierte für einen Termin sind, findet die Weiterbildung trotzdem statt. So haben Sie den:die Trainer:in exklusiv für sich und genießen ein zeitlich optimiertes Privattraining.

Kostenlose Stornierung

Stornieren oder verschieben Sie Ihren Termin bis zu 30 Tage vor Beginn jederzeit kostenfrei online.

Professionelle Skripte & Schulungsunterlagen

Sie erhalten ein professionell aufbereitetes Skript als digitalen Download – kompakt, übersichtlich und ideal zum späteren Nachschlagen und Vertiefen.

Kalt- & Heißgetränke sowie Mittagessen bei Präsenzseminaren

Ob Kaffee, Wasser oder Säfte – bei uns stillen Sie nicht nur Ihren Wissensdurst. Für Ihr Business Lunch erhalten Sie pro Seminartag einen 20 € Pluxee-Gutschein, einlösbar in teilnehmenden Restaurants.

Individuelle Inhouse-Schulung

Dieses Seminar gibt es auch als maßgeschneiderte Inhouse-Schulung, exklusiv für Ihr Team.

  • Exklusiv für Ihr Team, alle Mitarbeitenden auf demselben Wissensstand
  • Inhalte gezielt auf Ihre Branche und Zielsetzungen zugeschnitten
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Weitere Infos zum Ablauf

Über ifmera academy

Seit 1993 Ihr Partner für berufliche Weiterbildung.

Die ifmera academy wurde 1993 gegründet und zählt heute zu den führenden Weiterbildungsanbietern im DACH-Raum. Über 30 Jahre praktische Erfahrung in Qualifizierung, Coaching und Consulting fließen in jedes unserer Angebote ein, von der Konzeption bis zur Durchführung.

Mit über 600 Seminar-Themen quer durch alle Branchen und Fachgebiete decken wir das gesamte Spektrum moderner Personalentwicklung ab. An 13 Standorten in Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie Live-Online sind wir überall dort, wo Sie uns brauchen.

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Hinter jedem Seminar stehen Menschen: Unser Netzwerk aus über 1.000 erfahrenen Trainer:innen und Coach:innen bringt nicht nur fachliche Tiefe, sondern auch echte Praxiserfahrung mit. Mit Leidenschaft und didaktischem Know-how sorgen sie dafür, dass aus Wissen echtes Können wird, und dass jede:r Teilnehmer:in genau die Impulse mitnimmt, die im Berufsalltag den Unterschied machen.

Was uns antreibt? Wertschätzung, Qualität und Spaß am Lernen, daran messen wir jedes Seminar, jede:n Trainer:in und jedes Feedback.

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Coaching und Consulting
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FAQ / Häufige Fragen zum Thema

Was sind personenbezogene Daten laut DSGVO?

Personenbezogene Daten sind alle Informationen, die sich auf eine identifizierte oder identifizierbare natürliche Person beziehen. Dazu gehören nicht nur offensichtliche Angaben wie Name oder Adresse, sondern auch Online-Kennungen wie IP-Adressen, Standortdaten oder Cookie-IDs. Entscheidend ist, ob eine Information, auch in Kombination mit anderen, einer Person direkt oder indirekt zugeordnet werden kann.

Was ist der Unterschied zwischen DSGVO und BDSG?

Die DSGVO ist eine EU-Verordnung, die europaweit einheitliche Datenschutzregeln vorgibt, während das BDSG ein deutsches Gesetz ist, das diese Regeln für Deutschland konkretisiert und ergänzt. Das BDSG nutzt sogenannte Öffnungsklauseln der DSGVO, um spezifische Regelungen zu treffen, etwa im Beschäftigtendatenschutz oder für die Benennung von Datenschutzbeauftragten. Grundsätzlich hat die DSGVO als EU-Recht Vorrang vor dem nationalen Gesetz.

Wann braucht ein Unternehmen eine:n Datenschutzbeauftragte:n?

Ein:e Datenschutzbeauftragte:r ist in Deutschland verpflichtend zu benennen, wenn in der Regel mindestens 20 Personen ständig mit der automatisierten Verarbeitung personenbezogener Daten beschäftigt sind. Eine Pflicht besteht auch unabhängig von der Personenzahl, wenn die Kerntätigkeit des Unternehmens in umfangreichen oder besonders riskanten Verarbeitungen besteht, wie der Verarbeitung von Gesundheitsdaten oder systematischer Überwachung.

Welche Grundsätze gelten bei der Datenverarbeitung nach DSGVO?

Die DSGVO schreibt zentrale Grundsätze vor, darunter Rechtmäßigkeit, Zweckbindung, Datenminimierung, Richtigkeit, Speicherbegrenzung sowie Integrität und Vertraulichkeit. Das bedeutet, Daten dürfen nur für klar festgelegte Zwecke, auf das notwendige Maß beschränkt und nur so lange wie erforderlich gespeichert werden. Zudem müssen die Daten korrekt und durch geeignete Maßnahmen vor unbefugtem Zugriff geschützt sein.

Wann darf ich personenbezogene Daten überhaupt verarbeiten?

Die Verarbeitung personenbezogener Daten ist nur erlaubt, wenn eine der sechs Rechtsgrundlagen aus Art. 6 DSGVO erfüllt ist. Zu den wichtigsten gehören die ausdrückliche Einwilligung der betroffenen Person, die Erfüllung eines Vertrags, die Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung oder die Wahrung eines berechtigten Interesses des Unternehmens. Ohne eine solche Erlaubnis gilt das Prinzip „Verbot mit Erlaubnisvorbehalt“.

Welche Rechte haben betroffene Personen nach der DSGVO?

Betroffene Personen haben umfassende Rechte, darunter das Recht auf Auskunft, Berichtigung, Löschung („Recht auf Vergessenwerden“), Einschränkung der Verarbeitung, Datenübertragbarkeit und Widerspruch. Unternehmen müssen sicherstellen, dass sie Anfragen von Betroffenen zur Ausübung dieser Rechte fristgerecht und korrekt bearbeiten können. Das Auskunftsrecht verpflichtet sie beispielsweise, transparent über gespeicherte Daten und deren Verarbeitungszwecke zu informieren.

Was ist ein Auftragsverarbeitungsvertrag und wann brauche ich ihn?

Ein Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) ist ein Pflichtvertrag, der geschlossen werden muss, wenn ein externer Dienstleister weisungsgebunden personenbezogene Daten für Ihr Unternehmen verarbeitet. Typische Beispiele sind Cloud-Anbieter, externe Lohnbuchhaltungen oder Newsletter-Tools. Der AVV stellt sicher, dass der Dienstleister die Datenschutzvorgaben einhält und die Verantwortung beim auftraggebenden Unternehmen bleibt.

Was sind Beispiele für technische und organisatorische Maßnahmen (TOMs)?

Technische und organisatorische Maßnahmen (TOMs) sind Sicherheitsvorkehrungen zum Schutz personenbezogener Daten. Zu den technischen Maßnahmen zählen beispielsweise Firewalls, Verschlüsselung und die Einrichtung von Passwort-Richtlinien. Organisatorische Maßnahmen umfassen unter anderem die Schulung von Mitarbeitenden, die Erstellung von Datenschutzrichtlinien, klare Zuständigkeiten und die Regelung von Zugriffsrechten („Need-to-know-Prinzip“).

Wie melde ich eine Datenpanne korrekt an die Behörde?

Eine meldepflichtige Datenpanne muss unverzüglich und möglichst binnen 72 Stunden nach Bekanntwerden an die zuständige Aufsichtsbehörde gemeldet werden. Die Meldepflicht besteht, wenn die Panne voraussichtlich zu einem Risiko für die Rechte und Freiheiten der betroffenen Personen führt. Die Meldung muss unter anderem die Art der Panne, die betroffenen Datenkategorien und die ergriffenen Abhilfemaßnahmen beschreiben.

Was muss in einem Verzeichnis von Verarbeitungstätigkeiten stehen?

Das Verzeichnis von Verarbeitungstätigkeiten (VVT) ist eine zentrale Dokumentationspflicht und muss unter anderem die Zwecke der Verarbeitung, die Kategorien der betroffenen Personen und der Daten sowie mögliche Datenempfänger:innen auflisten. Zudem müssen die geplanten Löschfristen und eine allgemeine Beschreibung der technischen und organisatorischen Maßnahmen (TOMs) enthalten sein. Es dient als Nachweis der Rechenschaftspflicht gegenüber der Aufsichtsbehörde.

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