Lächelnde Schwarze Frau mit Turban und Brille präsentiert vor einem Whiteboard mit Diagramm zwei aufmerksamen Zuhörern in einem modernen Raum.

Mediation für Arbeitgeber:innen und Betriebsrat – Konflikte konstruktiv lösen

Special
€ 1.260,00
2 Tage | 9:00 – 16:00 Uhr
Ortsunabhängig
6 Termine
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€ 1.400,00
2 Tage | 9:00 – 16:00 Uhr
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Überblick & Relevanz

Konflikte im Unternehmen sind unvermeidlich, aber wie damit umgegangen wird, macht den Unterschied. Besonders im Zusammenspiel zwischen Unternehmensführung und Betriebsrat ist eine souveräne Konfliktlösung entscheidend, um zwischen den Interessen von Belegschaft und Management zu vermitteln und ein konstruktives Miteinander zu fördern. Eine professionelle Mediation kann hierbei der Schlüssel sein, um verhärtete Fronten aufzubrechen und nachhaltige Win-win-Lösungen zu erarbeiten, bevor ein Konflikt eskaliert.

In unserem Seminar lernen Sie die Kunst der mediationsbasierten Gesprächsführung gezielt für diesen besonderen Rahmen kennen. Wir vermitteln Ihnen praxisorientierte Methoden und das nötige Fingerspitzengefühl, um auch in emotional aufgeladenen Situationen einen kühlen Kopf zu bewahren, Konflikte zu analysieren und als allparteiliche:r Vermittler:in zu agieren. So stärken Sie nicht nur Ihre persönliche Kompetenz, sondern leisten auch einen wertvollen Beitrag für eine faire, lösungsorientierte und positive Unternehmenskultur.

Nutzen

Was Sie aus diesem Seminar mitnehmen

  • Konflikte souverän lösen
    Sie erlernen die Phasen und Techniken der Mediation, um Streitigkeiten strukturiert und nachhaltig beizulegen.
  • Rechtssicherheit gewinnen
    Sie verstehen die rechtlichen Rahmenbedingungen und können Mediationsverfahren sicher von anderen Verfahren abgrenzen.
  • Kommunikation verbessern
    Sie trainieren effektive Gesprächs- und Fragetechniken, um auch in hitzigen Situationen deeskalierend zu wirken.
  • Praxistransfer sichern
    Durch die Arbeit an konkreten Fällen und in Rollenspielen wenden Sie das Gelernte direkt an und sind für den Ernstfall gerüstet.

Seminarinhalt

Schritt für Schritt ans Ziel

  • Grundlagen der Mediation und Konflikttheorie
    • Was ist Mediation und wo liegen die Grenzen?
    • Konfliktarten und -ursachen im betrieblichen Kontext
    • Eskalationsstufen nach Glasl verstehen und erkennen
  • Die Rolle des Betriebsrats in der Mediation
    • Rechtliche Rahmenbedingungen nach BetrVG und ihre Anwendung
    • Neutralität und Allparteilichkeit als Erfolgsfaktor
    • Abgrenzung zu anderen Verfahren (z.B. Einigungsstelle, Rechtsstreit)
  • Das Phasenmodell der Mediation
    • Vom Erstkontakt bis zur Abschlussvereinbarung
    • Strukturierte Vorbereitung und Durchführung von Mediationsgesprächen
    • Nachbereitung und Erfolgskontrolle zur Sicherung der Nachhaltigkeit
  • Kommunikations- und Fragetechniken für Mediator:innen
    • Aktives Zuhören und wertschätzendes Feedback
    • Methoden zur Deeskalation in hitzigen Gesprächen
    • Systemische und lösungsorientierte Fragetechniken
    • Umgang mit schwierigen Gesprächspartner:innen und Widerstand
    • Analyse und gezielter Einsatz von Körpersprache und nonverbaler Kommunikation
  • Besondere Herausforderungen in der Mediation
    • Besonderheiten der Mediation in hybriden und virtuellen Settings
    • Professioneller Umgang mit Machtungleichgewichten
  • Praxiswerkstatt: Mediation im Betriebsalltag
    • Bearbeitung von Fallbeispielen aus der Praxis der Teilnehmenden
    • Entwicklung konkreter Lösungsansätze für typische Konfliktfelder (z.B. Arbeitszeit, Versetzung, Teamkonflikte)
  • Implementierung einer konstruktiven Konfliktkultur
    • Voraussetzungen für ein erfolgreiches Konfliktmanagementsystem
    • Die Rolle des Betriebsrats bei der Förderung einer fairen Streitkultur
Prämierte Qualität
Erstklassige Bewertungen und mehrfache Auszeichnungen
Individueller Fokus
Maximal 8 Teilnehmende für Ihren persönlichen Lernerfolg
30 Jahre Erfahrung
Bewährte Expertise seit 1993, mit Trends und Tools von heute.

Zielgruppe

Betriebsratsmitglieder, Führungskräfte, Personalverantwortliche sowie Arbeitgebervertreter:innen, die eine konstruktive und lösungsorientierte Konfliktkultur im Unternehmen etablieren möchten.

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Inklusivleistungen
  • Durchführungsgarantie
  • Kostenlose Stornierung
  • Open Badges & Zertifikat
  • Getränke & Mittagessen
  • Schulungsunterlagen

Das schätzen unsere Kund:innen

Sie sind in bester Gesellschaft, wenn Sie sich für entscheiden.

Inklusivleistungen – Ihr Rundum-Sorglos-Paket

Open Badges & Zertifikat

Digitale Zertifikate zum Teilen mit Ihren Kolleg:innen und Unternehmen. Lassen Sie Ihr soziales Umfeld wissen, wie erfolgreich Sie sind. Eine klassische Teilnahmebescheinigung als pdf erhalten Sie bei uns auch.

Laptop auf einem Tisch mit leerem Bildschirm. ★ ZERTIFIKAT ★
Mediation für Arbeitgeber:innen und Betriebsrat – Konflikte konstruktiv lösen

Durchführungsgarantie

Keine Angst – auch wenn Sie der:die einzig Interessierte für einen Termin sind, findet die Weiterbildung trotzdem statt. So haben Sie den:die Trainer:in exklusiv für sich und genießen ein zeitlich optimiertes Privattraining.

Kostenlose Stornierung

Stornieren oder verschieben Sie Ihren Termin bis zu 30 Tage vor Beginn jederzeit kostenfrei online.

Professionelle Skripte & Schulungsunterlagen

Sie erhalten ein professionell aufbereitetes Skript als digitalen Download – kompakt, übersichtlich und ideal zum späteren Nachschlagen und Vertiefen.

Kalt- & Heißgetränke sowie Mittagessen bei Präsenzseminaren

Ob Kaffee, Wasser oder Säfte – bei uns stillen Sie nicht nur Ihren Wissensdurst. Für Ihr Business Lunch erhalten Sie pro Seminartag einen 20 € Pluxee-Gutschein, einlösbar in teilnehmenden Restaurants.

Individuelle Inhouse-Schulung

Dieses Seminar gibt es auch als maßgeschneiderte Inhouse-Schulung, exklusiv für Ihr Team.

  • Exklusiv für Ihr Team, alle Mitarbeitenden auf demselben Wissensstand
  • Inhalte gezielt auf Ihre Branche und Zielsetzungen zugeschnitten
  • Vor Ort oder live online, Reisekosten und Reisezeit sparen
Weitere Infos zum Ablauf

Über ifmera academy

Seit 1993 Ihr Partner für berufliche Weiterbildung.

Die ifmera academy wurde 1993 gegründet und zählt heute zu den führenden Weiterbildungsanbietern im DACH-Raum. Über 30 Jahre praktische Erfahrung in Qualifizierung, Coaching und Consulting fließen in jedes unserer Angebote ein, von der Konzeption bis zur Durchführung.

Mit über 600 Seminar-Themen quer durch alle Branchen und Fachgebiete decken wir das gesamte Spektrum moderner Personalentwicklung ab. An 13 Standorten in Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie Live-Online sind wir überall dort, wo Sie uns brauchen.

Unser Portfolio reicht von offenen Seminaren, individuellen Firmen­seminaren, Business-Coaching bis hin zu Fernlehrgängen. Wir richten uns an Personalverantwortliche, Entscheider:innen sowie alle, die sich gezielt weiterentwickeln möchten, mit Anspruch auf geprüfte Qualität und didaktische Exzellenz.

Hinter jedem Seminar stehen Menschen: Unser Netzwerk aus über 1.000 erfahrenen Trainer:innen und Coach:innen bringt nicht nur fachliche Tiefe, sondern auch echte Praxiserfahrung mit. Mit Leidenschaft und didaktischem Know-how sorgen sie dafür, dass aus Wissen echtes Können wird, und dass jede:r Teilnehmer:in genau die Impulse mitnimmt, die im Berufsalltag den Unterschied machen.

Was uns antreibt? Wertschätzung, Qualität und Spaß am Lernen, daran messen wir jedes Seminar, jede:n Trainer:in und jedes Feedback.

Mehr über ifmera academy erfahren

30+ Jahre
Erfahrung seit 1993
in Weiterbildung,
Coaching und Consulting
600+ Seminare
Themen quer durch alle Branchen und Fachgebiete
13 Standorte
Bundesweit in Deutschland, Österreich und der Schweiz
97% positive
Bewertungen aus über
16.000 Stimmen

FAQ / Häufige Fragen zum Thema

Was ist eine betriebliche Mediation?

Betriebliche Mediation ist ein freiwilliges und vertrauliches Verfahren, in dem eine neutrale dritte Person – der:die Mediator:in – die Konfliktparteien im Unternehmen bei der Lösungsfindung unterstützt. Ziel ist es, eine von allen Seiten getragene, zukunftsfähige Vereinbarung zu erarbeiten, anstatt eine Entscheidung durch Dritte fällen zu lassen. Der Fokus liegt auf den Interessen der Beteiligten, nicht auf der Klärung von Schuldfragen.

Wie funktioniert Mediation zwischen Arbeitgeber und Betriebsrat?

Eine Mediation zwischen Arbeitgeber und Betriebsrat läuft in strukturierten Phasen ab und wird von einer allparteilichen Person geleitet. Nach der Klärung der Rahmenbedingungen schildern beide Seiten ihre Sichtweisen. Anschließend werden die tieferliegenden Interessen herausgearbeitet, Lösungsoptionen gesammelt und bewertet. Am Ende steht idealerweise eine Abschlussvereinbarung, die das Ergebnis sichert und die zukünftige Zusammenarbeit verbessert.

Was ist der Unterschied zwischen Mediation und Einigungsstelle?

Der Hauptunterschied liegt in der Entscheidungsbefugnis: In der Mediation erarbeiten die Konfliktparteien selbst eine Lösung, der:die Mediator:in entscheidet nicht. Die Einigungsstelle hingegen ist ein im Betriebsverfassungsgesetz (§ 76 BetrVG) vorgesehenes Gremium, das am Ende eine für beide Seiten verbindliche Entscheidung trifft (Spruch), wenn sich Arbeitgeber und Betriebsrat nicht einigen können. Mediation ist freiwillig, die Einigungsstelle kann oft von einer Seite erzwungen werden.

Was sind Beispiele für Konflikte zwischen Arbeitgeber und Betriebsrat?

Typische Konfliktfelder sind Meinungsverschiedenheiten über die Auslegung von Betriebsvereinbarungen, geplante personelle Maßnahmen wie Versetzungen oder die Einführung neuer Technologien. Weitere Beispiele sind:

  • Regelungen zur Arbeitszeit, zum Gesundheitsschutz oder zur mobilen Arbeit
  • Sozialpläne bei Umstrukturierungen und Personalabbau
  • Nutzung von IT-Systemen zur Leistungs- und Verhaltenskontrolle

Mediation kann hier helfen, eine Eskalation zu vermeiden.

Welche Rolle hat der Betriebsrat in der Mediation?

Der Betriebsrat ist in der Mediation meist selbst Konfliktpartei und vertritt die kollektiven Interessen der Belegschaft gegenüber dem Arbeitgeber. Gleichzeitig kann der Betriebsrat als Initiator von Mediation agieren, um eine konstruktive Streitkultur zu fördern. Geschulte Betriebsratsmitglieder können zudem selbst als Mediator:innen bei Konflikten zwischen Mitarbeitenden oder in Teams vermitteln und so zur innerbetrieblichen Konfliktlösung beitragen.

Wann ist eine Mediation im Betrieb sinnvoll?

Eine Mediation ist besonders dann sinnvoll, wenn die Konfliktparteien auch zukünftig konstruktiv zusammenarbeiten müssen und eine gute Arbeitsbeziehung wichtig ist. Sie eignet sich für verfahrene Situationen, in denen die Kommunikation festgefahren ist, aber beide Seiten an einer nachhaltigen, gemeinsamen Lösung interessiert sind. Mediation kann auch präventiv eingesetzt werden, um eine Eskalation und hohe Folgekosten durch Rechtsstreitigkeiten zu vermeiden.

Welche Phasen hat ein Mediationsverfahren?

Ein klassisches Mediationsverfahren gliedert sich typischerweise in fünf bis sechs Phasen, die einen strukturierten Ablauf sicherstellen. Die Phasen sind: 1. Vorbereitung und Auftragsklärung, 2. Themensammlung, 3. Interessen und Bedürfnisse klären, 4. Lösungsoptionen sammeln und bewerten, 5. Abschlussvereinbarung formulieren. Manchmal schließt sich eine Phase zur Umsetzungskontrolle (Nachhaltung) an.

Wie bleibt man als Mediator:in neutral und allparteilich?

Neutralität und Allparteilichkeit bedeuten, dass die vermittelnde Person keine Seite bevorzugt, keine eigenen inhaltlichen Entscheidungen trifft und für alle Parteien gleichermaßen da ist. Dies wird durch eine professionelle Haltung und spezifische Kommunikationstechniken erreicht. Dazu gehören aktives Zuhören, das wertfreie Zusammenfassen von Aussagen (Spiegeln) und die Sicherstellung einer ausgewogenen Gesprächsführung, bei der alle Beteiligten zu Wort kommen.

Was sind die rechtlichen Grundlagen für Mediation im Betriebsverfassungsgesetz?

Das Betriebsverfassungsgesetz (BetrVG) nennt die Mediation nicht explizit, verpflichtet Arbeitgeber und Betriebsrat aber in § 2 Abs. 1 zur vertrauensvollen Zusammenarbeit. Der Grundsatz der friedlichen Beilegung von Streitigkeiten (§ 74 Abs. 1 BetrVG) bildet eine wichtige Basis. Eine Mediation wird oft als freiwillige Alternative vor der Anrufung der formellen Einigungsstelle (§ 76 BetrVG) genutzt, um eine selbstbestimmte Lösung zu finden.

Wie hilft Mediation, eine bessere Konfliktkultur zu schaffen?

Mediation fördert eine positive Konfliktkultur, indem sie Konflikte als Chance für Entwicklung sichtbar macht und bearbeitet. Die Parteien lernen, interessenorientiert statt machtbasiert zu verhandeln und die Perspektive der Gegenseite zu verstehen. Dies stärkt das Vertrauen, verbessert die Kommunikationsfähigkeit nachhaltig und etabliert einen konstruktiven Umgang mit zukünftigen Meinungsverschiedenheiten, was sich positiv auf das gesamte Unternehmen auswirkt.

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