„Großer Erfahrungshintergrund der Trainerin. Individuelles Training wurde "spontan" möglich gemacht. Tolle Kundenbetreuung! Danke!"
Praxisbericht aus Schulungsprojekt

Die professionelle Entwicklung von Grundstücken ist der erste entscheidende Schritt für erfolgreiche Immobilienprojekte.Sie umfasst den gesamten Prozess von der Analyse über die Planung bis zur Realisierung von Bauvorhaben, um das Potenzial von Flächen optimal auszuschöpfen.
In unserem Seminar lernen Sie, die Bebaubarkeit von Grundstücken systematisch zu bewerten und die Vorgaben eines Bebauungsplans rechtssicher zu interpretieren. Wir vermitteln Ihnen fundiertes Grundlagenwissen zu städtebaulichen Aspekten, rechtlichen Anforderungen und wirtschaftlichen Erfolgsfaktoren für nachhaltige und funktionale Projekte.
Fortbildungsveranstaltung gemäß § 34c GewO / § 15b MaBV
Was Sie aus diesem Seminar mitnehmen
Schritt für Schritt ans Ziel
Mitarbeitende aus der Immobilienwirtschaft, Quereinsteiger:innen sowie private Investor:innen, die ein fundiertes Grundwissen in der Grundstücksentwicklung aufbauen möchten.
Digitale Zertifikate zum Teilen mit Ihren Kolleg:innen und Unternehmen. Lassen Sie Ihr soziales Umfeld wissen, wie erfolgreich Sie sind. Eine klassische Teilnahmebescheinigung als pdf erhalten Sie bei uns auch.
Keine Angst – auch wenn Sie der:die einzig Interessierte für einen Termin sind, findet die Weiterbildung trotzdem statt. So haben Sie den:die Trainer:in exklusiv für sich und genießen ein zeitlich optimiertes Privattraining.
Stornieren oder verschieben Sie Ihren Termin bis zu 30 Tage vor Beginn jederzeit kostenfrei online.
Sie erhalten ein professionell aufbereitetes Skript als digitalen Download – kompakt, übersichtlich und ideal zum späteren Nachschlagen und Vertiefen.
Ob Kaffee, Wasser oder Säfte – bei uns stillen Sie nicht nur Ihren Wissensdurst. Für Ihr Business Lunch erhalten Sie pro Seminartag einen 20 € Pluxee-Gutschein, einlösbar in teilnehmenden Restaurants.
Dieses Seminar gibt es auch als maßgeschneiderte Inhouse-Schulung, exklusiv für Ihr Team.
Seit 1993 Ihr Partner für berufliche Weiterbildung.
Die ifmera academy wurde 1993 gegründet und zählt heute zu den führenden Weiterbildungsanbietern im DACH-Raum. Über 30 Jahre praktische Erfahrung in Qualifizierung, Coaching und Consulting fließen in jedes unserer Angebote ein, von der Konzeption bis zur Durchführung.
Mit über 600 Seminar-Themen quer durch alle Branchen und Fachgebiete decken wir das gesamte Spektrum moderner Personalentwicklung ab. An 13 Standorten in Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie Live-Online sind wir überall dort, wo Sie uns brauchen.
Unser Portfolio reicht von offenen Seminaren, individuellen Firmenseminaren, Business-Coaching bis hin zu Fernlehrgängen. Wir richten uns an Personalverantwortliche, Entscheider:innen sowie alle, die sich gezielt weiterentwickeln möchten, mit Anspruch auf geprüfte Qualität und didaktische Exzellenz.
Hinter jedem Seminar stehen Menschen: Unser Netzwerk aus über 1.000 erfahrenen Trainer:innen und Coach:innen bringt nicht nur fachliche Tiefe, sondern auch echte Praxiserfahrung mit. Mit Leidenschaft und didaktischem Know-how sorgen sie dafür, dass aus Wissen echtes Können wird, und dass jede:r Teilnehmer:in genau die Impulse mitnimmt, die im Berufsalltag den Unterschied machen.
Was uns antreibt? Wertschätzung, Qualität und Spaß am Lernen, daran messen wir jedes Seminar, jede:n Trainer:in und jedes Feedback.
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Ein Grundstücksentwicklungsprojekt gliedert sich typischerweise in fünf Kernphasen, die von den beteiligten Akteur:innen gesteuert werden:
Grundstücksentwicklung ist der gesamte Prozess, um ein Grundstück für eine Bebauung vorzubereiten und dessen Wert zu steigern. Sie umfasst alle planungs-, rechts- und baubezogenen Maßnahmen, die notwendig sind, um aus einer Fläche baureifes Land zu machen. Ziel ist es, das volle Potenzial eines Grundstücks durch die Schaffung von Baurecht und die anschließende Realisierung eines Projekts optimal auszuschöpfen.
Der wesentliche Unterschied liegt in der Bebaubarkeit der Grundstücke, die im Baugesetzbuch (BauGB) geregelt ist. Im Innenbereich (§ 34 BauGB), also innerhalb bebauter Ortsteile, sind Bauvorhaben in der Regel zulässig, wenn sie sich in die Umgebung einfügen. Der Außenbereich (§ 35 BauGB) soll hingegen vor Zersiedelung geschützt werden, weshalb dort das Bauen nur für privilegierte Vorhaben wie Landwirtschaft gestattet ist.
Ein Bebauungsplan ist eine rechtsverbindliche Satzung einer Gemeinde, die festlegt, wie Grundstücke in einem bestimmten Gebiet genutzt und bebaut werden dürfen. Er regelt die Art der baulichen Nutzung (z. B. Wohn- oder Gewerbegebiet), das Maß der Nutzung (z. B. Geschoss- und Grundflächenzahl), die Bauweise sowie überbaubare Grundstücksflächen. Damit schafft er Planungssicherheit für Bauherr:innen und Investor:innen.
GRZ und GFZ sind Kennzahlen aus dem Baurecht, die das Maß der baulichen Nutzung eines Grundstücks definieren. Die Grundflächenzahl (GRZ) gibt an, welcher prozentuale Anteil der Grundstücksfläche bebaut werden darf. Die Geschossflächenzahl (GFZ) bestimmt, wie viel Quadratmeter Geschossfläche im Verhältnis zur Grundstücksfläche insgesamt zulässig sind und reguliert so die Bebauungsdichte.
Die Bebaubarkeit eines Grundstücks wird vorrangig durch das öffentliche Baurecht bestimmt, insbesondere durch einen Bebauungsplan oder die Regelungen für den Innen- und Außenbereich (§§ 34, 35 BauGB). Wesentliche Kriterien sind die gesicherte Erschließung (Anschluss an Straße, Wasser, Strom) sowie die Einhaltung der planungsrechtlichen Vorgaben zur Art und zum Maß der Nutzung. Eine Bauvoranfrage bei der zuständigen Baubehörde kann verbindliche Auskunft geben.
Die zentralen rechtlichen Grundlagen sind das Baugesetzbuch (BauGB) und die darauf basierende Baunutzungsverordnung (BauNVO). Das BauGB regelt das gesamte Städtebaurecht, einschließlich der Bauleitplanung durch die Gemeinden. Die BauNVO definiert detailliert die zulässigen Arten der baulichen Nutzung, wie zum Beispiel reine Wohngebiete oder Mischgebiete. Ergänzend spielen die jeweiligen Landesbauordnungen eine wichtige Rolle.
Der Bodenwert wird meist durch das Vergleichswertverfahren oder anhand von Bodenrichtwerten ermittelt. Beim Vergleichswertverfahren werden die Kaufpreise kürzlich verkaufter, ähnlicher Grundstücke in der Umgebung analysiert. Alternativ kann der Wert durch Multiplikation der Grundstücksfläche mit dem amtlichen Bodenrichtwert, der von Gutachterausschüssen veröffentlicht wird, grob eingeschätzt werden. Lage und Bebaubarkeit sind dabei entscheidende Faktoren.
Eine professionelle Standortanalyse bewertet die harten und weichen Standortfaktoren einer Immobilie. Dazu zählen die Makrolage (Region, Wirtschaftskraft) und die Mikrolage (direktes Umfeld, Infrastruktur, Anbindung, soziale Gegebenheiten). Zudem werden Marktdaten wie Nachfrage, Mietpreise und Wettbewerb analysiert, um die zukünftige Rentabilität und die Risiken eines Projekts fundiert einschätzen zu können.
Die Erschließung ist die rechtliche und tatsächliche Voraussetzung für die Bebaubarkeit eines Grundstücks. Sie umfasst den Anschluss an öffentliche Netze wie Straßen, Wasserversorgung, Abwasserentsorgung und Strom. Ohne eine gesicherte Erschließung wird in der Regel keine Baugenehmigung erteilt, da die ordnungsgemäße Nutzung des Gebäudes nicht gewährleistet wäre. Die Erschließung ist somit ein kritischer und oft kostenintensiver Schritt.
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