„Großer Erfahrungshintergrund der Trainerin. Individuelles Training wurde "spontan" möglich gemacht. Tolle Kundenbetreuung! Danke!"
Praxisbericht aus Schulungsprojekt

Der Erwerb von Immobilien erfordert heute mehr denn je eine fundierte Finanzierungsstrategie. Angesichts volatiler Zinsen und dynamischer Marktbedingungen ist ein solides Verständnis der rechtlichen, wirtschaftlichen und prozessualen Grundlagen entscheidend für den Erfolg. Wer die entscheidenden Faktoren von der Bewertung bis zur Vertragsgestaltung kennt, legt den Grundstein für eine nachhaltig tragfähige Investition.
In unserem Seminar vermitteln wir Ihnen systematisch die Kernkompetenzen der Bau- und Immobilienfinanzierung. Sie lernen, Immobilienwerte realistisch einzuschätzen, die eigene Bonität zu optimieren, passende Darlehensformen auszuwählen und staatliche Förderprogramme zu nutzen. Anhand von Praxisbeispielen führen wir Sie schrittweise durch den gesamten Finanzierungsprozess.
Fortbildungsveranstaltung gemäß § 34c GewO / § 15b MaBV
Was Sie aus diesem Seminar mitnehmen
Schritt für Schritt ans Ziel
Fach- und Führungskräfte aus der Immobilien- und Finanzwirtschaft, Quereinsteiger:innen sowie private Investor:innen, die ein fundiertes Grundlagenwissen in der Bau- und Immobilienfinanzierung aufbauen möchten.
Digitale Zertifikate zum Teilen mit Ihren Kolleg:innen und Unternehmen. Lassen Sie Ihr soziales Umfeld wissen, wie erfolgreich Sie sind. Eine klassische Teilnahmebescheinigung als pdf erhalten Sie bei uns auch.
Keine Angst – auch wenn Sie der:die einzig Interessierte für einen Termin sind, findet die Weiterbildung trotzdem statt. So haben Sie den:die Trainer:in exklusiv für sich und genießen ein zeitlich optimiertes Privattraining.
Stornieren oder verschieben Sie Ihren Termin bis zu 30 Tage vor Beginn jederzeit kostenfrei online.
Sie erhalten ein professionell aufbereitetes Skript als digitalen Download – kompakt, übersichtlich und ideal zum späteren Nachschlagen und Vertiefen.
Ob Kaffee, Wasser oder Säfte – bei uns stillen Sie nicht nur Ihren Wissensdurst. Für Ihr Business Lunch erhalten Sie pro Seminartag einen 20 € Pluxee-Gutschein, einlösbar in teilnehmenden Restaurants.
Dieses Seminar gibt es auch als maßgeschneiderte Inhouse-Schulung, exklusiv für Ihr Team.
Seit 1993 Ihr Partner für berufliche Weiterbildung.
Die ifmera academy wurde 1993 gegründet und zählt heute zu den führenden Weiterbildungsanbietern im DACH-Raum. Über 30 Jahre praktische Erfahrung in Qualifizierung, Coaching und Consulting fließen in jedes unserer Angebote ein, von der Konzeption bis zur Durchführung.
Mit über 600 Seminar-Themen quer durch alle Branchen und Fachgebiete decken wir das gesamte Spektrum moderner Personalentwicklung ab. An 13 Standorten in Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie Live-Online sind wir überall dort, wo Sie uns brauchen.
Unser Portfolio reicht von offenen Seminaren, individuellen Firmenseminaren, Business-Coaching bis hin zu Fernlehrgängen. Wir richten uns an Personalverantwortliche, Entscheider:innen sowie alle, die sich gezielt weiterentwickeln möchten, mit Anspruch auf geprüfte Qualität und didaktische Exzellenz.
Hinter jedem Seminar stehen Menschen: Unser Netzwerk aus über 1.000 erfahrenen Trainer:innen und Coach:innen bringt nicht nur fachliche Tiefe, sondern auch echte Praxiserfahrung mit. Mit Leidenschaft und didaktischem Know-how sorgen sie dafür, dass aus Wissen echtes Können wird, und dass jede:r Teilnehmer:in genau die Impulse mitnimmt, die im Berufsalltag den Unterschied machen.
Was uns antreibt? Wertschätzung, Qualität und Spaß am Lernen, daran messen wir jedes Seminar, jede:n Trainer:in und jedes Feedback.
Mehr über ifmera academy erfahren
Eine Baufinanzierung ist ein zweckgebundener Langzeitkredit zum Bau oder Kauf einer Immobilie. Kreditnehmende erhalten von einer Bank eine Darlehenssumme, die sie über viele Jahre in monatlichen Raten zurückzahlen. Die Immobilie selbst dient der Bank dabei als Sicherheit, meist in Form einer Grundschuld. Die Raten setzen sich aus einem Zins- und einem Tilgungsanteil zusammen.
Für einen Hauskauf sollten Sie mindestens 20 bis 30 Prozent der Gesamtkosten als Eigenkapital einbringen. Dieses Geld wird benötigt, um zumindest die Kaufnebenkosten wie Grunderwerbsteuer, Notar- und Grundbuchgebühren zu decken. Ein höherer Eigenkapitalanteil führt nicht nur zu einem geringeren Darlehensbedarf, sondern oft auch zu besseren Zinskonditionen bei der Bank.
Der Sollzins (früher Nominalzins) bezeichnet die reinen Kosten für die Überlassung des Darlehensbetrags. Der effektive Jahreszins hingegen schließt zusätzlich die meisten Nebenkosten der Finanzierung mit ein, wie zum Beispiel Bearbeitungsgebühren. Daher ist der Effektivzins aussagekräftiger, um die tatsächlichen Kosten verschiedener Kreditangebote miteinander zu vergleichen.
Sowohl Hypothek als auch Grundschuld sind Grundpfandrechte, die zur Absicherung eines Kredits dienen. Eine Hypothek ist jedoch streng an eine bestimmte Forderung gebunden und erlischt mit deren Tilgung. Die Grundschuld ist flexibler, da sie nach der Rückzahlung bestehen bleibt und für neue Kredite wiederverwendet werden kann, weshalb sie heute in der Praxis fast ausschließlich genutzt wird.
Zu den wesentlichen Kaufnebenkosten zählen die Grunderwerbsteuer, die Notar- und Grundbuchgebühren sowie eine mögliche Maklerprovision. Diese Kosten betragen zusammengerechnet oft zwischen 9 und 15 Prozent des eigentlichen Kaufpreises. Da Banken diese Nebenkosten in der Regel nicht mitfinanzieren, müssen Käufer:innen sie aus ihrem Eigenkapital bezahlen.
Ein Annuitätendarlehen ist eine Darlehensform mit einer über die gesamte Zinsbindungsdauer gleichbleibenden monatlichen Rate (Annuität). Diese Rate besteht aus einem Zins- und einem Tilgungsanteil. Mit jeder Zahlung verringert sich die Restschuld, wodurch der Zinsanteil der Rate sinkt und der Tilgungsanteil entsprechend steigt, was eine hohe Planungssicherheit für Kreditnehmende schafft.
Banken prüfen die Bonität (Kreditwürdigkeit), um das Risiko eines Zahlungsausfalls einzuschätzen. Dafür analysieren sie die finanzielle Situation der antragstellenden Person, insbesondere das regelmäßige Einkommen, die Ausgaben und vorhandene Vermögenswerte. Zusätzlich werden Daten von Auskunfteien wie der SCHUFA abgefragt, die das bisherige Zahlungsverhalten widerspiegeln.
Für den Kauf oder Bau von Wohneigentum gibt es verschiedene staatliche Förderungen, vor allem über die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Diese bietet zinsgünstige Kredite oder Zuschüsse, beispielsweise für energieeffizientes Bauen, Familien oder die Sanierung von Bestandsimmobilien. Ergänzend dazu existieren oft regionale Förderprogramme der Bundesländer und Kommunen.
Der Wert einer Immobilie wird durch normierte Verfahren wie das Vergleichswert-, Sachwert- oder Ertragswertverfahren ermittelt. Welches Verfahren angewendet wird, hängt von der Immobilienart ab: Für selbstgenutzte Häuser eignet sich das Vergleichswertverfahren, für vermietete Objekte das Ertragswertverfahren. Faktoren wie Lage, Zustand, Größe und Ausstattung sind dabei entscheidend.
Zu den typischen Risiken einer Immobilienfinanzierung gehören Zinsänderungen nach Ablauf der Zinsbindung, ein unvorhergesehener Einkommensverlust oder unerwartete Kosten für Reparaturen. Eine langfristige Zinsfestschreibung, der Aufbau finanzieller Rücklagen und Versicherungen, wie eine Berufsunfähigkeitsversicherung, können diese Risiken minimieren und für finanzielle Stabilität sorgen.
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