„Großer Erfahrungshintergrund der Trainerin. Individuelles Training wurde "spontan" möglich gemacht. Tolle Kundenbetreuung! Danke!"
Praxisbericht aus Schulungsprojekt

Die Anforderungen an das Immobiliencontrolling haben sich in den vergangenen Jahren deutlich verändert. Neben der klassischen Kosten- und Liquiditätssteuerung gewinnen datenbasierte Analysen, Performance-Kennzahlen, ESG-Anforderungen und die wertorientierte Steuerung von Immobilienportfolios zunehmend an Bedeutung. Unternehmen der Immobilienwirtschaft benötigen deshalb Controllingstrukturen, die wirtschaftliche Entwicklungen transparent machen und fundierte Entscheidungen unterstützen.
In unserem Seminar lernen Sie die Grundlagen und zentralen Steuerungsinstrumente des modernen Immobiliencontrollings kennen. Sie erhalten einen Überblick über Controlling- und Reportingprozesse, relevante Kennzahlen sowie die Verbindung von Risiko-, Finanzierungs- und Portfoliosteuerung. Darüber hinaus lernen Sie aktuelle Entwicklungen wie ESG-orientiertes Controlling und datengestützte Steuerungsansätze einzuordnen.
Fortbildungsveranstaltung gemäß § 34c GewO / § 15b MaBV
Was Sie aus diesem Seminar mitnehmen
Schritt für Schritt ans Ziel
Fach- und Führungskräfte aus dem Immobilienmanagement, Asset- und Portfoliomanager:innen, Controller:innen sowie Investor:innen, die ihre Controlling-Kompetenzen professionalisieren und an aktuelle Marktanforderungen anpassen möchten.
Digitale Zertifikate zum Teilen mit Ihren Kolleg:innen und Unternehmen. Lassen Sie Ihr soziales Umfeld wissen, wie erfolgreich Sie sind. Eine klassische Teilnahmebescheinigung als pdf erhalten Sie bei uns auch.
Keine Angst – auch wenn Sie der:die einzig Interessierte für einen Termin sind, findet die Weiterbildung trotzdem statt. So haben Sie den:die Trainer:in exklusiv für sich und genießen ein zeitlich optimiertes Privattraining.
Stornieren oder verschieben Sie Ihren Termin bis zu 30 Tage vor Beginn jederzeit kostenfrei online.
Sie erhalten ein professionell aufbereitetes Skript als digitalen Download – kompakt, übersichtlich und ideal zum späteren Nachschlagen und Vertiefen.
Ob Kaffee, Wasser oder Säfte – bei uns stillen Sie nicht nur Ihren Wissensdurst. Für Ihr Business Lunch erhalten Sie pro Seminartag einen 20 € Pluxee-Gutschein, einlösbar in teilnehmenden Restaurants.
Wenn Ihnen noch das fundamentale Wissen zu "Immobiliencontrolling – Kosten, Risiken und Wirtschaftlichkeit steuern" fehlt, ist unser Vorkurs Ihre perfekte Vorbereitung. Frischen Sie die wichtigsten Grundlagen entspannt auf und steigen im Hauptkurs von der ersten Minute an voll durch – ohne Lücken, ohne Druck.
Dieses Seminar gibt es auch als maßgeschneiderte Inhouse-Schulung, exklusiv für Ihr Team.
Seit 1993 Ihr Partner für berufliche Weiterbildung.
Die ifmera academy wurde 1993 gegründet und zählt heute zu den führenden Weiterbildungsanbietern im DACH-Raum. Über 30 Jahre praktische Erfahrung in Qualifizierung, Coaching und Consulting fließen in jedes unserer Angebote ein, von der Konzeption bis zur Durchführung.
Mit über 600 Seminar-Themen quer durch alle Branchen und Fachgebiete decken wir das gesamte Spektrum moderner Personalentwicklung ab. An 13 Standorten in Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie Live-Online sind wir überall dort, wo Sie uns brauchen.
Unser Portfolio reicht von offenen Seminaren, individuellen Firmenseminaren, Business-Coaching bis hin zu Fernlehrgängen. Wir richten uns an Personalverantwortliche, Entscheider:innen sowie alle, die sich gezielt weiterentwickeln möchten, mit Anspruch auf geprüfte Qualität und didaktische Exzellenz.
Hinter jedem Seminar stehen Menschen: Unser Netzwerk aus über 1.000 erfahrenen Trainer:innen und Coach:innen bringt nicht nur fachliche Tiefe, sondern auch echte Praxiserfahrung mit. Mit Leidenschaft und didaktischem Know-how sorgen sie dafür, dass aus Wissen echtes Können wird, und dass jede:r Teilnehmer:in genau die Impulse mitnimmt, die im Berufsalltag den Unterschied machen.
Was uns antreibt? Wertschätzung, Qualität und Spaß am Lernen, daran messen wir jedes Seminar, jede:n Trainer:in und jedes Feedback.
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Immobiliencontrolling ist ein Steuerungsinstrument, das alle wirtschaftlichen Prozesse rund um Immobilien plant, überwacht und steuert. Es versorgt Entscheidungstragende mit relevanten Daten und Analysen zu Kosten, Risiken und Renditen, um den wirtschaftlichen Erfolg von Immobilien und Portfolios zu sichern. Damit verbindet es das Rechnungswesen, die Finanzierung und die strategischen Unternehmensziele und schafft Transparenz für fundierte Entscheidungen.
Die Hauptaufgaben umfassen die Planung, Budgetierung und das Reporting für einzelne Immobilien und ganze Portfolios. Dazu gehören die Überwachung der Wirtschaftlichkeit mithilfe von Kennzahlen, die Erstellung von Soll-Ist-Vergleichen und die Identifikation von Risiken. Das Immobiliencontrolling liefert somit die datenbasierte Grundlage für strategische und operative Entscheidungen des Managements und sorgt für Kostentransparenz und Renditesteigerung.
Das strategische Immobiliencontrolling fokussiert auf die langfristige Wertsteigerung und Wettbewerbsfähigkeit des gesamten Portfolios, während das operative Controlling die kurz- bis mittelfristige Steuerung einzelner Objekte übernimmt. Strategische Aufgaben sind zum Beispiel die Portfolio-Analyse und die Festlegung von An- und Verkaufsstrategien. Das operative Controlling kümmert sich hingegen um die Budgeteinhaltung, die Kostenkontrolle und die Optimierung der laufenden Erträge.
Wichtige Kennzahlen (KPIs) messen die Rentabilität, Liquidität und das Risiko von Immobilien, wie etwa die Mietrendite, die Leerstandsquote oder der Cashflow. Auch der Beleihungsauslauf (Loan-to-Value), die Gesamtrendite und Kosten je Quadratmeter sind zentral. Diese Indikatoren verdichten komplexe Informationen und ermöglichen es Controller:innen und dem Management, die wirtschaftliche Performance von Objekten und Portfolios objektiv zu bewerten und zu vergleichen.
Immobiliencontrolling unterstützt das Risikomanagement, indem es wirtschaftliche Risiken wie Marktschwankungen, Leerstand oder Zinsänderungen systematisch identifiziert und bewertbar macht. Durch die Analyse von Kennzahlen und die Nutzung von Frühwarnindikatoren können potenzielle Gefahren frühzeitig erkannt werden. Auf dieser Datengrundlage lassen sich gezielte Steuerungsmaßnahmen einleiten, um die Handlungsfähigkeit zu sichern und finanzielle Verluste zu vermeiden.
Ein gutes Reporting bereitet entscheidungsrelevante Informationen für das Management klar und verständlich auf. Es enthält typischerweise eine Übersicht der wichtigsten Kennzahlen (KPIs) wie Mieteinnahmen, Kosten, Leerstand und Cashflow im Soll-Ist-Vergleich. Oft werden die Daten in Dashboards visualisiert und durch Analysen zu Chancen, Risiken und Handlungsempfehlungen für das Portfolio ergänzt, um schnelle und fundierte Entscheidungen zu ermöglichen.
Die wertorientierte Steuerung zielt darauf ab, den Gesamtwert eines Immobilienportfolios langfristig zu maximieren. Anstatt nur einzelne Objekte zu betrachten, werden strategische Entscheidungen über An- und Verkäufe, Entwicklungen und Finanzierungen auf Basis ihrer Auswirkungen auf das gesamte Portfolio getroffen. Dabei werden Kennzahlen wie Rendite, Risiko und Cashflow genutzt, um eine optimale Mischung und Performance des Bestandes zu erreichen.
Die Liquiditätssteuerung stellt sicher, dass ein Immobilienunternehmen jederzeit seine Zahlungsverpflichtungen wie Kredite oder Betriebskosten erfüllen kann. Da Immobilien als Vermögenswert illiquide sind, ist eine vorausschauende Planung der Ein- und Auszahlungen (Cashflow) entscheidend, um finanzielle Engpässe zu vermeiden. Ein effektives Controlling überwacht die Zahlungsströme und hilft, die Finanzstabilität auch bei unregelmäßigen Ausgaben oder Mietausfällen zu sichern.
ESG steht für die Nachhaltigkeitskriterien Umwelt (Environment), Soziales (Social) und gute Unternehmensführung (Governance). Im Immobiliencontrolling bedeutet dies, neben wirtschaftlichen Kennzahlen auch ESG-Faktoren wie Energieeffizienz, CO₂-Emissionen, soziale Aspekte und Transparenz zu messen und zu steuern. Diese Kriterien beeinflussen zunehmend die Bewertung, die Finanzierungskonditionen und die Zukunftsfähigkeit von Immobilien und werden daher zu einem zentralen Steuerungselement.
Modernes Immobiliencontrolling nutzt eine Kombination aus verschiedenen digitalen Werkzeugen, um Prozesse zu automatisieren und Daten zu analysieren. Dazu gehören ERP-Systeme zur Verwaltung der Stammdaten, Business-Intelligence-Lösungen (BI) für komplexe Auswertungen sowie spezialisierte Software für das Reporting und die Liquiditätsplanung. Diese Tools schaffen eine zentrale Datenbasis und ermöglichen eine transparente, oft in Echtzeit erfolgende Steuerung des Portfolios.
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