„Großer Erfahrungshintergrund der Trainerin. Individuelles Training wurde "spontan" möglich gemacht. Tolle Kundenbetreuung! Danke!"
Praxisbericht aus Schulungsprojekt

Social Engineering ist in den letzten Jahren zur Angriffstechnik erster Wahl von Hackern geworden. Anstatt Sicherheitslücken in Systemen auszunutzen, zielt Social Engineering auf die aktive Manipulation von Menschen ab. Diese fallen den kriminellen Tricks zum Opfer, weil sie nicht ausreichend über die Gefahren im Web informiert sind. Digitalen Angreifenden reicht ein kurzer Anruf oder eine geschickt zusammengestellte E-Mail, um Passwörter zu erlangen, Zugriff auf geschützte Daten zu erhalten oder unautorisierte Transaktionen zu initiieren. Dabei können der Verlust sensibler Informationen und enorme wirtschaftliche Schäden vermieden werden, wenn Unternehmen ihre Mitarbeitenden für Social Engineering sensibilisieren.
In diesem Seminar lernen Sie typische Methoden des Social Engineering kennen und erfahren, wie moderne Angriffe vorbereitet und durchgeführt werden. Sie analysieren reale Angriffsszenarien, erkennen Warnsignale frühzeitig und entwickeln ein besseres Verständnis für menschliche Schwachstellen im Unternehmensalltag.
Was Sie aus diesem Seminar mitnehmen
Schritt für Schritt ans Ziel
Fach- und Führungskräfte, IT-Sicherheits- und Datenschutzbeauftragte sowie an alle Mitarbeitenden, die für die Risiken von Social Engineering sensibilisiert und zu einem aktiven Teil der Unternehmenssicherheit werden sollen.
Digitale Zertifikate zum Teilen mit Ihren Kolleg:innen und Unternehmen. Lassen Sie Ihr soziales Umfeld wissen, wie erfolgreich Sie sind. Eine klassische Teilnahmebescheinigung als pdf erhalten Sie bei uns auch.
Keine Angst – auch wenn Sie der:die einzig Interessierte für einen Termin sind, findet die Weiterbildung trotzdem statt. So haben Sie den:die Trainer:in exklusiv für sich und genießen ein zeitlich optimiertes Privattraining.
Stornieren oder verschieben Sie Ihren Termin bis zu 30 Tage vor Beginn jederzeit kostenfrei online.
Sie erhalten ein professionell aufbereitetes Skript als digitalen Download – kompakt, übersichtlich und ideal zum späteren Nachschlagen und Vertiefen.
Ob Kaffee, Wasser oder Säfte – bei uns stillen Sie nicht nur Ihren Wissensdurst. Für Ihr Business Lunch erhalten Sie pro Seminartag einen 20 € Pluxee-Gutschein, einlösbar in teilnehmenden Restaurants.
Wenn Ihnen noch das fundamentale Wissen zu "Social Engineering – Effektiver Schutz für Ihr Unternehmen" fehlt, ist unser Vorkurs Ihre perfekte Vorbereitung. Frischen Sie die wichtigsten Grundlagen entspannt auf und steigen im Hauptkurs von der ersten Minute an voll durch – ohne Lücken, ohne Druck.
Dieses Seminar gibt es auch als maßgeschneiderte Inhouse-Schulung, exklusiv für Ihr Team.
Seit 1993 Ihr Partner für berufliche Weiterbildung.
Die ifmera academy wurde 1993 gegründet und zählt heute zu den führenden Weiterbildungsanbietern im DACH-Raum. Über 30 Jahre praktische Erfahrung in Qualifizierung, Coaching und Consulting fließen in jedes unserer Angebote ein, von der Konzeption bis zur Durchführung.
Mit über 600 Seminar-Themen quer durch alle Branchen und Fachgebiete decken wir das gesamte Spektrum moderner Personalentwicklung ab. An 13 Standorten in Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie Live-Online sind wir überall dort, wo Sie uns brauchen.
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Hinter jedem Seminar stehen Menschen: Unser Netzwerk aus über 1.000 erfahrenen Trainer:innen und Coach:innen bringt nicht nur fachliche Tiefe, sondern auch echte Praxiserfahrung mit. Mit Leidenschaft und didaktischem Know-how sorgen sie dafür, dass aus Wissen echtes Können wird, und dass jede:r Teilnehmer:in genau die Impulse mitnimmt, die im Berufsalltag den Unterschied machen.
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Social Engineering ist die gezielte psychologische Manipulation von Menschen, um sie zur Preisgabe vertraulicher Informationen oder zur Ausführung bestimmter Handlungen zu bewegen. Anstatt technische Sicherheitslücken anzugreifen, nutzen Kriminelle menschliche Eigenschaften wie Hilfsbereitschaft, Vertrauen oder Angst aus. Diese Methode wird oft auch als „Human Hacking“ bezeichnet, da der Mensch das eigentliche Ziel des Angriffs ist.
Typische Beispiele sind Phishing-E-Mails, die zur Eingabe von Passwörtern auf gefälschten Webseiten auffordern, oder Anrufe von falschen Support-Mitarbeitenden. Weitere Methoden sind der CEO-Betrug (CEO-Fraud), bei dem sich Angreifende als Vorgesetzte ausgeben, um Überweisungen zu veranlassen, sowie das Hinterlassen von infizierten USB-Sticks (Baiting) an öffentlichen Orten in der Hoffnung, dass diese aus Neugier angeschlossen werden.
Ein Angriff beginnt meist mit der Recherche über das Ziel, oft unter Nutzung öffentlich zugänglicher Informationen aus sozialen Netzwerken. Anschließend nimmt die angreifende Person Kontakt auf, täuscht eine falsche Identität vor (z. B. als Kollege:in oder Techniker:in) und baut Vertrauen auf. Unter einem Vorwand, der oft Dringlichkeit oder Autorität suggeriert, wird das Opfer dann zur gewünschten Handlung manipuliert, wie der Preisgabe von Daten.
Social Engineering ist gefährlich, weil es die stärksten technischen Sicherheitsmaßnahmen umgeht, indem es direkt auf Mitarbeitende abzielt. Ein erfolgreicher Angriff kann zu erheblichen finanziellen Verlusten durch Betrug, zum Diebstahl sensibler Unternehmens- und Kundendaten sowie zu Reputationsschäden führen. Da die Angriffe menschliches Vertrauen ausnutzen, sind sie oft schwer zu erkennen und können als Einfallstor für weitreichendere Cyberangriffe wie Ransomware dienen.
Eine Phishing-Mail erkennen Sie oft an einer unpersönlichen Anrede, Rechtschreib- und Grammatikfehlern sowie einer dringenden Handlungsaufforderung. Seien Sie misstrauisch bei unerwarteten Anhängen und prüfen Sie den Absender sowie Links genau, ohne darauf zu klicken, indem Sie mit der Maus darüberfahren. Seriöse Unternehmen fordern Sie niemals per E-Mail auf, sensible Daten wie Passwörter oder Bankinformationen direkt preiszugeben.
Business Email Compromise (BEC) ist ein Betrug, bei dem Angreifende sich als vertrauenswürdige Personen wie Vorgesetzte oder Lieferanten ausgeben, um Mitarbeitende zu Geldtransfers oder zur Datenweitergabe zu verleiten. CEO-Fraud ist eine bekannte Form von BEC, bei der sich Kriminelle gezielt als hochrangige Führungskräfte ausgeben. Diese Angriffe sind sehr zielgerichtet und nutzen oft eine dringende und vertrauliche Tonalität.
Vishing (Voice Phishing) und Smishing (SMS Phishing) sind Varianten des Social Engineering, die unterschiedliche Kommunikationskanäle nutzen. Beim Vishing erfolgen die Angriffe per Telefonanruf, bei denen sich Kriminelle beispielsweise als Bankmitarbeitende ausgeben. Smishing hingegen nutzt betrügerische Textnachrichten (SMS), um Personen dazu zu verleiten, auf bösartige Links zu klicken oder vertrauliche Informationen preiszugeben.
Mitarbeitende schützen sich am besten durch gesundes Misstrauen und Wachsamkeit. Sie sollten bei unerwarteten oder ungewöhnlichen Anfragen, die Druck aufbauen, skeptisch sein und Informationen über einen zweiten, verifizierten Kanal überprüfen. Wichtig ist zudem, keine sensiblen Daten leichtfertig preiszugeben und auf die Sicherheitseinstellungen in sozialen Netzwerken zu achten, um Angreifenden weniger persönliche Informationen zu bieten.
Bei einem Verdacht sollten Sie sofort innehalten und nicht auf die Forderung eingehen, auch wenn Druck ausgeübt wird. Brechen Sie den Kontakt ab und informieren Sie umgehend die zuständige IT-Sicherheitsabteilung oder Ihre Führungskraft über die festgelegten Meldewege. Ändern Sie vorsorglich relevante Passwörter, falls Sie bereits Informationen preisgegeben haben, und leiten Sie keine verdächtigen E-Mails an andere weiter.
Soziale Netzwerke sind für Angreifende eine Goldgrube, um Informationen über ihre potenziellen Opfer zu sammeln. Details über den Arbeitgeber, Kolleg:innen, Projekte oder persönliche Interessen helfen dabei, maßgeschneiderte und glaubwürdige Angriffe vorzubereiten. Kriminelle erstellen auch gefälschte Profile, um Vertrauen aufzubauen und direkt mit den Zielpersonen in Kontakt zu treten und sie zur Preisgabe von Informationen zu manipulieren.
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