„Großer Erfahrungshintergrund der Trainerin. Individuelles Training wurde "spontan" möglich gemacht. Tolle Kundenbetreuung! Danke!"
Praxisbericht aus Schulungsprojekt

Die Plattformökonomie prägt die moderne Wirtschaft nachhaltig. Digitale Marktplätze und Ökosysteme sind nicht länger nur das Metier globaler Tech-Giganten. Zunehmend nutzen auch kleine und mittelständische Unternehmen plattformbasierte Geschäftsmodelle, um neue Märkte zu erschließen und ihre Wettbewerbsfähigkeit zu sichern.
In unserem Seminar vermitteln wir Ihnen die strategischen und operativen Werkzeuge, um Ihr eigenes Plattformprojekt zu konzipieren und zu starten. Sie lernen, wie Sie ein tragfähiges Geschäftsmodell entwickeln, die kritische Startphase meistern und Ihre Plattform erfolgreich skalieren.
Was Sie aus diesem Seminar mitnehmen
Schritt für Schritt ans Ziel
Geschäftsführer:innen, Produktmanager:innen, Business-Developer sowie Fach- und Führungskräfte aus Strategie, Marketing und IT, die neue digitale Geschäftsmodelle entwickeln und umsetzen möchten.
Digitale Zertifikate zum Teilen mit Ihren Kolleg:innen und Unternehmen. Lassen Sie Ihr soziales Umfeld wissen, wie erfolgreich Sie sind. Eine klassische Teilnahmebescheinigung als pdf erhalten Sie bei uns auch.
Keine Angst – auch wenn Sie der:die einzig Interessierte für einen Termin sind, findet die Weiterbildung trotzdem statt. So haben Sie den:die Trainer:in exklusiv für sich und genießen ein zeitlich optimiertes Privattraining.
Stornieren oder verschieben Sie Ihren Termin bis zu 30 Tage vor Beginn jederzeit kostenfrei online.
Sie erhalten ein professionell aufbereitetes Skript als digitalen Download – kompakt, übersichtlich und ideal zum späteren Nachschlagen und Vertiefen.
Ob Kaffee, Wasser oder Säfte – bei uns stillen Sie nicht nur Ihren Wissensdurst. Für Ihr Business Lunch erhalten Sie pro Seminartag einen 20 € Pluxee-Gutschein, einlösbar in teilnehmenden Restaurants.
Wenn Ihnen noch das fundamentale Wissen zu "Plattformökonomie – Geschäftsmodelle für Marktplätze erfolgreich entwickeln" fehlt, ist unser Vorkurs Ihre perfekte Vorbereitung. Frischen Sie die wichtigsten Grundlagen entspannt auf und steigen im Hauptkurs von der ersten Minute an voll durch – ohne Lücken, ohne Druck.
Dieses Seminar gibt es auch als maßgeschneiderte Inhouse-Schulung, exklusiv für Ihr Team.
Seit 1993 Ihr Partner für berufliche Weiterbildung.
Die ifmera academy wurde 1993 gegründet und zählt heute zu den führenden Weiterbildungsanbietern im DACH-Raum. Über 30 Jahre praktische Erfahrung in Qualifizierung, Coaching und Consulting fließen in jedes unserer Angebote ein, von der Konzeption bis zur Durchführung.
Mit über 600 Seminar-Themen quer durch alle Branchen und Fachgebiete decken wir das gesamte Spektrum moderner Personalentwicklung ab. An 13 Standorten in Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie Live-Online sind wir überall dort, wo Sie uns brauchen.
Unser Portfolio reicht von offenen Seminaren, individuellen Firmenseminaren, Business-Coaching bis hin zu Fernlehrgängen. Wir richten uns an Personalverantwortliche, Entscheider:innen sowie alle, die sich gezielt weiterentwickeln möchten, mit Anspruch auf geprüfte Qualität und didaktische Exzellenz.
Hinter jedem Seminar stehen Menschen: Unser Netzwerk aus über 1.000 erfahrenen Trainer:innen und Coach:innen bringt nicht nur fachliche Tiefe, sondern auch echte Praxiserfahrung mit. Mit Leidenschaft und didaktischem Know-how sorgen sie dafür, dass aus Wissen echtes Können wird, und dass jede:r Teilnehmer:in genau die Impulse mitnimmt, die im Berufsalltag den Unterschied machen.
Was uns antreibt? Wertschätzung, Qualität und Spaß am Lernen, daran messen wir jedes Seminar, jede:n Trainer:in und jedes Feedback.
Mehr über ifmera academy erfahren
Die Plattformökonomie beschreibt ein Wirtschaftssystem, das auf digitalen Plattformen als Vermittler basiert. Statt selbst Produkte herzustellen, ermöglichen diese Plattformen Interaktionen und Transaktionen zwischen verschiedenen Nutzergruppen, wie Anbietenden und Nachfragenden. Ihr Wert entsteht durch die Vernetzung der Teilnehmenden, was als zweiseitiger Markt bezeichnet wird. Bekannte Beispiele sind Amazon Marketplace, Airbnb oder Uber.
Erfolgreiche Plattform-Geschäftsmodelle lassen sich in verschiedene Typen unterteilen, die oft auch kombiniert werden. Dazu gehören:
Sie alle verbinden unterschiedliche Nutzergruppen und schaffen Wert, indem sie Interaktionen ermöglichen.
Ein digitaler Marktplatz verbindet Anbietende von Produkten oder Dienstleistungen online mit potenziellen Kund:innen. Die Plattform stellt die technische Infrastruktur für Suche, Bezahlung und Kommunikation bereit, ohne die angebotenen Güter selbst zu besitzen. Geld verdient der:die Betreiber:in meist durch Provisionen auf Transaktionen, Einstellgebühren für Angebote oder durch den Verkauf von Werbeplätzen an die Anbietenden.
Eine Plattform orchestriert Wertschöpfung durch externe Teilnehmende, während ein traditionelles Unternehmen diese intern und linear kontrolliert. Plattformen konzentrieren sich auf die Förderung von Interaktionen und den Aufbau von Netzwerken, um externen Wert zu schaffen. Klassische Geschäftsmodelle (Pipelines) hingegen optimieren ihre eigene, interne Wertschöpfungskette, vom Einkauf über die Produktion bis zum Verkauf.
Netzwerkeffekte bedeuten, dass der Wert einer Plattform für jede:n Nutzer:in steigt, je mehr Personen sie verwenden. Mehr Verkäufer:innen ziehen mehr Käufer:innen an und umgekehrt, was einen selbstverstärkenden Wachstumszyklus erzeugt. Dieser Effekt ist ein zentraler Erfolgsfaktor für das schnelle Wachstum von Plattformen und schafft hohe Markteintrittsbarrieren für neue Wettbewerber:innen.
Das Henne-Ei-Problem wird gelöst, indem man gezielt eine Nutzergruppe zuerst aufbaut, um die Plattform für die andere Seite attraktiv zu machen. Gängige Strategien sind die Subventionierung einer Seite (z.B. keine Gebühren für Anbietende), die Konzentration auf eine kleine Nische oder das anfängliche, künstliche Befüllen einer Marktseite durch den:die Betreiber:in selbst.
Die gängigsten Monetarisierungsstrategien für Plattformen sind Transaktionsgebühren (Provisionen), Abonnements für Premium-Funktionen oder feste Listing-Gebühren für das Einstellen von Angeboten. Weitere Modelle umfassen den Verkauf von Werbeplätzen oder die Bereitstellung von Datenanalysen und Zusatzdienstleistungen. Die Wahl der Strategie hängt stark vom jeweiligen Geschäftsmodell und den Nutzergruppen ab, die monetarisiert werden sollen.
Eine Minimum Viable Platform (MVP) ist die einfachste Version einer neuen Plattform, die gerade genug Funktionen besitzt, um die zentrale, wertschaffende Interaktion zu ermöglichen. Das Ziel ist es, mit minimalem Aufwand die grundlegende Geschäftsidee am Markt zu testen und echtes Feedback von frühen Nutzer:innen zu sammeln. So kann das Konzept validiert und agil weiterentwickelt werden.
Eine Plattform skaliert erfolgreich durch die konsequente Automatisierung ihrer Kernprozesse, um mit wachsenden Nutzer- und Transaktionszahlen umgehen zu können. Entscheidend sind dabei die Förderung positiver Netzwerkeffekte und der Aufbau einer engagierten Community. Zudem ist eine flexible technische Architektur, oft auf Cloud-Ressourcen basierend, wichtig, um das Nutzererlebnis datengestützt zu verbessern und neue Funktionen zu integrieren.
Die wichtigsten Key Performance Indicators (KPIs) messen die Gesundheit und das Wachstum einer Plattform. Dazu zählen vor allem die Anzahl aktiver Nutzer:innen, die Wachstumsrate der Teilnehmenden auf beiden Marktseiten und das Transaktionsvolumen (Gross Merchandise Volume, GMV). Ebenso entscheidend sind die Liquidität, also die Wahrscheinlichkeit einer erfolgreichen Vermittlung, sowie die Zufriedenheit und die Abwanderungsrate (Churn Rate) der Teilnehmenden.
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