„Großer Erfahrungshintergrund der Trainerin. Individuelles Training wurde "spontan" möglich gemacht. Tolle Kundenbetreuung! Danke!"
Praxisbericht aus Schulungsprojekt

Gerät ein Unternehmen in wirtschaftliche Schwierigkeiten, gewinnen strukturierte Sanierungs- und Restrukturierungsmaßnahmen an Bedeutung. Ein belastbares Sanierungskonzept schafft Transparenz über die wirtschaftliche Situation, unterstützt die Kommunikation mit Finanzierungspartnern und bildet die Grundlage für fundierte Entscheidungen im Sanierungsprozess.
In unserem Seminar lernen Sie die Anforderungen an Sanierungskonzepte nach IDW S6 und StaRUG kennen. Sie beschäftigen sich mit deren Aufbau, Bewertung und Plausibilitätsprüfung sowie mit zentralen Aspekten der Fortführungsprognose, Liquiditätsplanung und Restrukturierung. Darüber hinaus erhalten Sie einen Überblick über die wesentlichen Erfolgsfaktoren bei der Umsetzung von Sanierungsvorhaben.
Was Sie aus diesem Seminar mitnehmen
Schritt für Schritt ans Ziel
Geschäftsführende, Führungskräfte, Fachkräfte aus Controlling und Finanzwesen sowie Beratende, die Sanierungs- und Restrukturierungsprozesse professionell begleiten oder bewerten.
Digitale Zertifikate zum Teilen mit Ihren Kolleg:innen und Unternehmen. Lassen Sie Ihr soziales Umfeld wissen, wie erfolgreich Sie sind. Eine klassische Teilnahmebescheinigung als pdf erhalten Sie bei uns auch.
Keine Angst – auch wenn Sie der:die einzig Interessierte für einen Termin sind, findet die Weiterbildung trotzdem statt. So haben Sie den:die Trainer:in exklusiv für sich und genießen ein zeitlich optimiertes Privattraining.
Stornieren oder verschieben Sie Ihren Termin bis zu 30 Tage vor Beginn jederzeit kostenfrei online.
Sie erhalten ein professionell aufbereitetes Skript als digitalen Download – kompakt, übersichtlich und ideal zum späteren Nachschlagen und Vertiefen.
Ob Kaffee, Wasser oder Säfte – bei uns stillen Sie nicht nur Ihren Wissensdurst. Für Ihr Business Lunch erhalten Sie pro Seminartag einen 20 € Pluxee-Gutschein, einlösbar in teilnehmenden Restaurants.
Dieses Seminar gibt es auch als maßgeschneiderte Inhouse-Schulung, exklusiv für Ihr Team.
Seit 1993 Ihr Partner für berufliche Weiterbildung.
Die ifmera academy wurde 1993 gegründet und zählt heute zu den führenden Weiterbildungsanbietern im DACH-Raum. Über 30 Jahre praktische Erfahrung in Qualifizierung, Coaching und Consulting fließen in jedes unserer Angebote ein, von der Konzeption bis zur Durchführung.
Mit über 600 Seminar-Themen quer durch alle Branchen und Fachgebiete decken wir das gesamte Spektrum moderner Personalentwicklung ab. An 13 Standorten in Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie Live-Online sind wir überall dort, wo Sie uns brauchen.
Unser Portfolio reicht von offenen Seminaren, individuellen Firmenseminaren, Business-Coaching bis hin zu Fernlehrgängen. Wir richten uns an Personalverantwortliche, Entscheider:innen sowie alle, die sich gezielt weiterentwickeln möchten, mit Anspruch auf geprüfte Qualität und didaktische Exzellenz.
Hinter jedem Seminar stehen Menschen: Unser Netzwerk aus über 1.000 erfahrenen Trainer:innen und Coach:innen bringt nicht nur fachliche Tiefe, sondern auch echte Praxiserfahrung mit. Mit Leidenschaft und didaktischem Know-how sorgen sie dafür, dass aus Wissen echtes Können wird, und dass jede:r Teilnehmer:in genau die Impulse mitnimmt, die im Berufsalltag den Unterschied machen.
Was uns antreibt? Wertschätzung, Qualität und Spaß am Lernen, daran messen wir jedes Seminar, jede:n Trainer:in und jedes Feedback.
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Sanierungsmanagement umfasst alle planvollen Maßnahmen, um ein Unternehmen in der Krise nachhaltig zu stabilisieren und dessen Wettbewerbsfähigkeit wiederherzustellen. Es analysiert die Krisenursachen, entwickelt ein umfassendes Sanierungskonzept und steuert dessen Umsetzung. Ziel ist es, eine drohende Zahlungsunfähigkeit abzuwenden und die langfristige Überlebensfähigkeit zu sichern, oft unter Einbeziehung von spezialisierten Berater:innen.
Ein Sanierungskonzept ist ein schriftlicher Plan, der systematisch darlegt, wie ein krisenhaftes Unternehmen wieder rentabel und wettbewerbsfähig werden kann. Es analysiert die Krisenursachen, beschreibt geplante Sanierungsmaßnahmen und stellt die zukünftige Finanz- und Ertragslage in einer integrierten Planung dar. Gegenüber Banken und Investor:innen dient es als entscheidende Grundlage für weitere Finanzierungsentscheidungen und schafft Vertrauen.
Sanierung bezeichnet die Gesamtheit aller Maßnahmen zur Überwindung einer akuten Unternehmenskrise, während Restrukturierung die strategische und operative Neuausrichtung des Geschäftsmodells meint. Eine Restrukturierung ist somit oft ein wesentlicher Teil einer Sanierung, kann aber auch präventiv in gesunden Unternehmen stattfinden. Sie konzentriert sich auf tiefgreifende Veränderungen in Organisation, Prozessen oder Strategie.
IDW S6 ist ein Standard des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW), der die Mindestanforderungen an die Erstellung von Sanierungskonzepten in Deutschland festlegt. Er dient als anerkannter Qualitätsmaßstab für Gutachten, die die Sanierungsfähigkeit eines Unternehmens beurteilen. Banken, Gerichte und andere Kapitalgeber:innen orientieren sich stark an diesem Standard, um die Schlüssigkeit und Tragfähigkeit eines Sanierungsplans zu bewerten.
Das Unternehmensstabilisierungs- und -restrukturierungsgesetz (StaRUG) bietet Unternehmen einen rechtlichen Rahmen, um sich bei drohender Zahlungsunfähigkeit außerhalb eines Insolvenzverfahrens zu sanieren. Es ermöglicht, einen Restrukturierungsplan auch gegen den Willen einzelner Gläubiger:innen durchzusetzen, sofern eine Mehrheit zustimmt. Ziel ist eine frühzeitige, eigenverantwortliche Sanierung, um eine Insolvenz zu vermeiden.
Ein Sanierungskonzept nach IDW S6 muss eine Analyse der Krisenursachen, das Leitbild des sanierten Unternehmens sowie geplante Maßnahmen und eine integrierte Finanzplanung enthalten. Wichtige Bestandteile sind typischerweise:
Eine Fortführungsprognose ist positiv, wenn die überwiegende Wahrscheinlichkeit besteht, dass ein Unternehmen seine fälligen Zahlungsverpflichtungen im Prognosezeitraum erfüllen kann. Sie ist zentral, um eine Insolvenzanmeldung wegen Überschuldung zu vermeiden, auch wenn rechnerisch eine Überschuldung vorliegt. Die Prognose muss auf einem schlüssigen Unternehmenskonzept beruhen, das die zukünftige Zahlungsfähigkeit plausibel macht.
Ein Unternehmen gilt als zahlungsunfähig, wenn es nicht in der Lage ist, seine fälligen Zahlungsverpflichtungen im Wesentlichen zu erfüllen. Laut Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs liegt dies in der Regel vor, wenn das Unternehmen nicht innerhalb von drei Wochen mindestens 90 Prozent seiner fälligen Verbindlichkeiten begleichen kann. Eine nur vorübergehende Zahlungsstockung reicht hierfür nicht aus.
Ein typischer Sanierungsprozess gliedert sich grob in die Phasen der Analyse, der Konzeption, der Umsetzung und der Erfolgskontrolle. Zuerst werden der Ist-Zustand und die Krisenursachen identifiziert (Analyse), woraufhin ein Sanierungskonzept mit konkreten Maßnahmen entwickelt wird (Konzeption). Anschließend werden die Maßnahmen aktiv umgesetzt, wobei der Erfolg durch ein laufendes Controlling überwacht wird.
Restrukturierungsmaßnahmen umfassen strategische, operative und finanzielle Anpassungen zur Wiederherstellung der Wettbewerbsfähigkeit. Beispiele sind die Neuausrichtung des Geschäftsmodells, die Optimierung von Prozessen, Kostensenkungsprogramme oder Personalanpassungen. Auch der Verkauf von Unternehmensteilen, die Umschuldung von Verbindlichkeiten oder die Aufnahme von neuem Kapital gehören zu den finanzwirtschaftlichen Maßnahmen.
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