„Großer Erfahrungshintergrund der Trainerin. Individuelles Training wurde "spontan" möglich gemacht. Tolle Kundenbetreuung! Danke!"
Praxisbericht aus Schulungsprojekt

Internationale Geschäftsbeziehungen erfordern ein tiefes Verständnis für unterschiedliche kulturelle „Spielregeln“, Kommunikationsstile und Entscheidungslogiken. Verhandlungen verlaufen in globalen Kontexten oft nach anderen Erwartungen als im nationalen Umfeld, wodurch Missverständnisse und ineffiziente Ergebnisse entstehen können, wenn kulturelle Unterschiede nicht bewusst berücksichtigt werden.
In unserem Seminar lernen Sie, internationale Verhandlungssituationen besser zu verstehen und gezielt zu gestalten. Sie entwickeln ein Gespür für kulturelle Unterschiede in Kommunikation und Entscheidungsfindung, stärken Ihre Empathiefähigkeit gegenüber internationalen Partner:innen und erweitern Ihre Fähigkeit, Verhandlungen strukturiert, wirkungsvoll und kooperativ zu führen.
Was Sie aus diesem Seminar mitnehmen
Schritt für Schritt ans Ziel
Fach- und Führungskräfte, Projektmanager:innen sowie Mitarbeitende aus Vertrieb und Einkauf, die internationale Verhandlungen sicher und erfolgreich führen möchten.
Digitale Zertifikate zum Teilen mit Ihren Kolleg:innen und Unternehmen. Lassen Sie Ihr soziales Umfeld wissen, wie erfolgreich Sie sind. Eine klassische Teilnahmebescheinigung als pdf erhalten Sie bei uns auch.
Keine Angst – auch wenn Sie der:die einzig Interessierte für einen Termin sind, findet die Weiterbildung trotzdem statt. So haben Sie den:die Trainer:in exklusiv für sich und genießen ein zeitlich optimiertes Privattraining.
Stornieren oder verschieben Sie Ihren Termin bis zu 30 Tage vor Beginn jederzeit kostenfrei online.
Sie erhalten ein professionell aufbereitetes Skript als digitalen Download – kompakt, übersichtlich und ideal zum späteren Nachschlagen und Vertiefen.
Ob Kaffee, Wasser oder Säfte – bei uns stillen Sie nicht nur Ihren Wissensdurst. Für Ihr Business Lunch erhalten Sie pro Seminartag einen 20 € Pluxee-Gutschein, einlösbar in teilnehmenden Restaurants.
Wenn Ihnen noch das fundamentale Wissen zu "Internationale Verhandlung – Erfolgreich über kulturelle Grenzen hinweg verhandeln" fehlt, ist unser Vorkurs Ihre perfekte Vorbereitung. Frischen Sie die wichtigsten Grundlagen entspannt auf und steigen im Hauptkurs von der ersten Minute an voll durch – ohne Lücken, ohne Druck.
Dieses Seminar gibt es auch als maßgeschneiderte Inhouse-Schulung, exklusiv für Ihr Team.
Seit 1993 Ihr Partner für berufliche Weiterbildung.
Die ifmera academy wurde 1993 gegründet und zählt heute zu den führenden Weiterbildungsanbietern im DACH-Raum. Über 30 Jahre praktische Erfahrung in Qualifizierung, Coaching und Consulting fließen in jedes unserer Angebote ein, von der Konzeption bis zur Durchführung.
Mit über 600 Seminar-Themen quer durch alle Branchen und Fachgebiete decken wir das gesamte Spektrum moderner Personalentwicklung ab. An 13 Standorten in Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie Live-Online sind wir überall dort, wo Sie uns brauchen.
Unser Portfolio reicht von offenen Seminaren, individuellen Firmenseminaren, Business-Coaching bis hin zu Fernlehrgängen. Wir richten uns an Personalverantwortliche, Entscheider:innen sowie alle, die sich gezielt weiterentwickeln möchten, mit Anspruch auf geprüfte Qualität und didaktische Exzellenz.
Hinter jedem Seminar stehen Menschen: Unser Netzwerk aus über 1.000 erfahrenen Trainer:innen und Coach:innen bringt nicht nur fachliche Tiefe, sondern auch echte Praxiserfahrung mit. Mit Leidenschaft und didaktischem Know-how sorgen sie dafür, dass aus Wissen echtes Können wird, und dass jede:r Teilnehmer:in genau die Impulse mitnimmt, die im Berufsalltag den Unterschied machen.
Was uns antreibt? Wertschätzung, Qualität und Spaß am Lernen, daran messen wir jedes Seminar, jede:n Trainer:in und jedes Feedback.
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Interkulturelle Verhandlungen sind Verhandlungen zwischen Personen aus unterschiedlichen Kulturkreisen, bei denen abweichende Werte, Kommunikationsstile und Normen aufeinandertreffen. Diese kulturellen Prägungen beeinflussen den gesamten Prozess, von der Gesprächsführung bis zur Entscheidungsfindung. Ein Bewusstsein für diese Unterschiede ist entscheidend, um Missverständnisse zu vermeiden und ein für alle Seiten vorteilhaftes Ergebnis zu erzielen.
Interkulturelle Kompetenz ist entscheidend, um Missverständnisse zu vermeiden, Vertrauen aufzubauen und die Signale des Gegenübers korrekt zu deuten. Sie ermöglicht es Verhandelnden, ihre Strategie flexibel an kulturelle Gepflogenheiten anzupassen und eine respektvolle Atmosphäre zu schaffen. Dies führt zu stabileren Vereinbarungen und langfristig erfolgreichen internationalen Geschäftsbeziehungen.
Ein typisches Missverständnis entsteht beim Zeitverständnis: Pünktlichkeit ist in Deutschland ein Zeichen von Respekt, während in Lateinamerika eine flexiblere Handhabung üblich ist. Auch Gesten können zu Irritationen führen; ein fester Händedruck gilt in den USA als selbstbewusst, in Teilen Asiens jedoch als aggressiv. Ein direktes „Nein“ wird in Japan oft vermieden, um die Harmonie zu wahren, was in westlichen Kulturen als unklare Kommunikation missverstanden werden kann.
Direkte Kommunikation, wie sie in Deutschland üblich ist, übermittelt Botschaften explizit und unmissverständlich in den Worten selbst. Indirekte Kommunikation, verbreitet in vielen asiatischen Kulturen, vermittelt Botschaften hingegen subtiler durch Kontext, Körpersprache und Andeutungen, um die Harmonie zu wahren. Ein „Vielleicht“ kann hier ein höfliches „Nein“ bedeuten, was bei direkt kommunizierenden Personen zu Fehlinterpretationen führen kann.
International lassen sich grob vier Verhandlungsstile unterscheiden: der direkte, der beziehungsorientierte, der hierarchische und der konsensorientierte Stil. In Deutschland und den USA dominiert oft ein sachlich-direkter Stil, der auf schnelle Ergebnisse abzielt. In Lateinamerika oder China ist der Ansatz hingegen beziehungsorientiert, bei dem der Aufbau von persönlichem Vertrauen vor dem eigentlichen Geschäftsabschluss steht.
Eine gute Vorbereitung umfasst die Recherche über die Kultur der Verhandlungspartner:innen, insbesondere deren Kommunikationsstile, Hierarchieverständnis und Entscheidungsprozesse. Legen Sie klare Ziele fest, aber planen Sie Ihre Strategie flexibel, um auf kulturelle Besonderheiten reagieren zu können. Planen Sie bewusst Zeit für den Beziehungsaufbau ein, da dies in vielen Kulturen die Basis für Vertrauen und erfolgreiche Geschäfte ist.
Vertrauen entsteht durch Zuverlässigkeit, Transparenz und Respekt vor der anderen Kultur. In beziehungsorientierten Kulturen, wie in Asien oder Lateinamerika, sind persönliche Treffen und gemeinsame Aktivitäten wie Abendessen entscheidend, um eine persönliche Ebene zu schaffen. Das Einhalten von Versprechen und eine offene Kommunikation über Erwartungen sind universelle, aber kulturell unterschiedlich gewichtete vertrauensbildende Maßnahmen.
Körpersprache spielt eine entscheidende Rolle, da Gestik, Mimik und Blickkontakt bis zu 55 % der Kommunikation ausmachen und kulturell sehr unterschiedlich interpretiert werden. Ein Lächeln oder direkter Augenkontakt kann je nach Kultur als freundlich, unsicher oder respektlos gelten. Die bewusste Wahrnehmung und korrekte Deutung nonverbaler Signale ist daher essenziell, um Missverständnisse zu vermeiden und eine positive Verhandlungsatmosphäre zu schaffen.
Dieses Konzept beschreibt, wie explizit Botschaften übermittelt werden. In Low-Context-Kulturen wie Deutschland oder den USA wird direkt kommuniziert, und die Information steckt in den Worten. In High-Context-Kulturen, zum Beispiel in Japan oder arabischen Ländern, ist die Botschaft stark vom Kontext, nonverbalen Signalen und der Beziehung der Personen abhängig. Vieles bleibt ungesagt und muss „zwischen den Zeilen“ gelesen werden.
Achten Sie darauf, wer im Verhandlungsprozess spricht, wer entscheidet und wie schnell Entscheidungen getroffen werden. In hierarchischen Kulturen (z. B. Südkorea) trifft oft eine ranghohe Person die finale Entscheidung, während in konsensorientierten Kulturen (z. B. Schweden) lange Teamdiskussionen vorausgehen. In manchen Ländern werden Entscheidungen auch nicht direkt am Tisch, sondern erst danach im internen Kreis gefällt.
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