„Großer Erfahrungshintergrund der Trainerin. Individuelles Training wurde "spontan" möglich gemacht. Tolle Kundenbetreuung! Danke!"
Praxisbericht aus Schulungsprojekt

In diesem Seminar erwerben Sie fundierte Kenntnisse in der Produktkostenplanung, indem Sie unterschiedliche Kalkulationsmethoden über den gesamten Produktlebenszyklus hinweg anwenden. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Analyse relevanter Stammdaten und Strukturen sowie deren nahtloser Integration in das SAP®-System. Darüber hinaus lernen Sie, das Informationssystem einzurichten und das SAP®-System effizient und zielgerichtet zu nutzen.
Schritt für Schritt ans Ziel
Sachbearbeiter:innen und Führungskräfte im Bereich Controlling sowie Projektmanager:innen, die für die Einführung des Controllings zuständig sind. Das Seminar setzt Kenntnisse aus dem Bereich Geschäftsprozesse im Management Accounting sowie SAP-Grundkenntnisse voraus.
Digitale Zertifikate zum Teilen mit Ihren Kolleg:innen und Unternehmen. Lassen Sie Ihr soziales Umfeld wissen, wie erfolgreich Sie sind. Eine klassische Teilnahmebescheinigung als pdf erhalten Sie bei uns auch.
Keine Angst – auch wenn Sie der:die einzig Interessierte für einen Termin sind, findet die Weiterbildung trotzdem statt. So haben Sie den:die Trainer:in exklusiv für sich und genießen ein zeitlich optimiertes Privattraining.
Stornieren oder verschieben Sie Ihren Termin bis zu 30 Tage vor Beginn jederzeit kostenfrei online.
Sie erhalten ein professionell aufbereitetes Skript als digitalen Download – kompakt, übersichtlich und ideal zum späteren Nachschlagen und Vertiefen.
Ob Kaffee, Wasser oder Säfte – bei uns stillen Sie nicht nur Ihren Wissensdurst. Für Ihr Business Lunch erhalten Sie pro Seminartag einen 20 € Pluxee-Gutschein, einlösbar in teilnehmenden Restaurants.
Wenn Ihnen noch das fundamentale Wissen zu "SAP® SCM Produktionsplanung (PP) – Grundlagen" fehlt, ist unser Vorkurs Ihre perfekte Vorbereitung. Frischen Sie die wichtigsten Grundlagen entspannt auf und steigen im Hauptkurs von der ersten Minute an voll durch – ohne Lücken, ohne Druck.
Dieses Seminar gibt es auch als maßgeschneiderte Inhouse-Schulung, exklusiv für Ihr Team.
Seit 1993 Ihr Partner für berufliche Weiterbildung.
Die ifmera academy wurde 1993 gegründet und zählt heute zu den führenden Weiterbildungsanbietern im DACH-Raum. Über 30 Jahre praktische Erfahrung in Qualifizierung, Coaching und Consulting fließen in jedes unserer Angebote ein, von der Konzeption bis zur Durchführung.
Mit über 600 Seminar-Themen quer durch alle Branchen und Fachgebiete decken wir das gesamte Spektrum moderner Personalentwicklung ab. An 13 Standorten in Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie Live-Online sind wir überall dort, wo Sie uns brauchen.
Unser Portfolio reicht von offenen Seminaren, individuellen Firmenseminaren, Business-Coaching bis hin zu Fernlehrgängen. Wir richten uns an Personalverantwortliche, Entscheider:innen sowie alle, die sich gezielt weiterentwickeln möchten, mit Anspruch auf geprüfte Qualität und didaktische Exzellenz.
Hinter jedem Seminar stehen Menschen: Unser Netzwerk aus über 1.000 erfahrenen Trainer:innen und Coach:innen bringt nicht nur fachliche Tiefe, sondern auch echte Praxiserfahrung mit. Mit Leidenschaft und didaktischem Know-how sorgen sie dafür, dass aus Wissen echtes Können wird, und dass jede:r Teilnehmer:in genau die Impulse mitnimmt, die im Berufsalltag den Unterschied machen.
Was uns antreibt? Wertschätzung, Qualität und Spaß am Lernen, daran messen wir jedes Seminar, jede:n Trainer:in und jedes Feedback.
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SAP Produktionsplanung (PP) ist ein zentrales Modul von SAP, das Unternehmen bei der Planung, Steuerung und Abwicklung ihrer gesamten Produktion unterstützt. Es hilft, den Materialfluss entlang der Wertschöpfungskette zu optimieren, von der Bedarfsplanung über die Kapazitätssteuerung bis zur Auftragsabwicklung. Ziel ist es, Produktionsprozesse effizienter zu gestalten, Engpässe zu vermeiden und Kosten zu senken, um eine hohe Lieferfähigkeit sicherzustellen.
Die Produktkostenplanung (CO-PC-PCP) ist ein Teilbereich des SAP Controllings zur auftragsneutralen Planung von Kosten und zur Preisbildung für Materialien und Dienstleistungen. Sie ermittelt die Herstell- und Selbstkosten pro Produkteinheit, noch bevor ein konkreter Produktionsauftrag existiert. Diese Vorkalkulation dient als Grundlage für Preisentscheidungen, die Bewertung von Lagerbeständen und die Analyse der Wirtschaftlichkeit von Produkten.
Für die Produktkostenplanung sind vor allem Stammdaten aus der Logistik und dem Controlling entscheidend. Aus der Produktionsplanung (PP) werden Stücklisten und Arbeitspläne benötigt, die den Materialverbrauch und die Fertigungsschritte definieren. Aus dem Controlling (CO) fließen Kostenstellen, Leistungsarten und deren Tarife ein, um die Kosten für Eigenleistungen wie Maschinen- oder Personalstunden zu bewerten.
Die Plankalkulation ermittelt vor einer Produktionsperiode die geplanten Kosten eines Produkts auf Basis von Plan-Mengen und Plan-Preisen und dient oft zur Festlegung des Standardpreises. Die Istkalkulation hingegen bewertet nach Abschluss der Periode die tatsächlich angefallenen Kosten, indem sie die produzierten Mengen mit den echten Ist-Kosten verrechnet. Der Hauptunterschied liegt also im Zeitpunkt und der Art der verwendeten Daten: Planwerte versus Istwerte.
Ein Kalkulationslauf in SAP ist ein Werkzeug zur Massenverarbeitung, mit dem viele Materialien gleichzeitig kalkuliert, vorgemerkt und freigegeben werden können. Anwender:innen legen einen Lauf mit bestimmten Parametern wie Kalkulationsvariante und Datum an, selektieren die zu kalkulierenden Materialien und führen dann schrittweise die Auflösung der Stücklisten, die Bewertung und die Preisfortschreibung durch. Der gesamte Prozess wird über einen zentralen Monitor gesteuert und ausgeführt.
Eine Kalkulationsvariante ist ein zentrales Steuerungselement im SAP Controlling, das alle Parameter für die Durchführung einer Produktkalkulation bündelt. Sie legt fest, zu welchem Zweck kalkuliert wird (z. B. Plankalkulation), welche Preise und Tarife zur Bewertung herangezogen werden und wie Gemeinkosten ermittelt werden. Durch unterschiedliche Kalkulationsvarianten können für dasselbe Produkt verschiedene Sichten, wie Herstellkosten oder steuerrechtliche Bewertungen, erzeugt werden.
Die Kostenschichtung gliedert die Gesamtkosten eines Produkts in definierte Kostenbestandteile wie Materialeinzelkosten, Fertigungslöhne oder Gemeinkosten auf. Sie macht transparent, wo die Kosten innerhalb der mehrstufigen Fertigungsstruktur entstehen und wie hoch die Wertschöpfung auf jeder Stufe ist. Diese detaillierte Aufschlüsselung ist entscheidend für die Kostenanalyse, die Ergebnisrechnung und die Bewertung von Lagerbeständen.
Die Materialkalkulation mit Mengengerüst ermittelt automatisch die Herstell- und Selbstkosten eines Produkts. Das System greift dabei auf die in der Produktionsplanung (PP) hinterlegten Stammdaten zurück: die Stückliste für den Materialverbrauch und den Arbeitsplan für die benötigten Eigenleistungen wie Fertigungszeiten. Diese Mengen werden dann mit den im Controlling hinterlegten Preisen und Tarifen bewertet, um die Gesamtkosten zu berechnen.
Die Musterkalkulation ist ein flexibles Planungswerkzeug, um Kosten für neue Produkte oder Dienstleistungen ohne vorhandene Stammdaten zu planen. Anwender:innen geben die Kalkulationspositionen manuell wie in einer Tabellenkalkulation ein, um erste Kostenschätzungen zu erstellen oder Simulationen durchzuführen. Sie dient als Basis für frühe Management-Entscheidungen, zum Beispiel bei der Preisbildung oder bei Eigenfertigungs- versus Fremdbezugs-Analysen.
Easy Cost Planning ist ein benutzerfreundliches Werkzeug zur Kostenplanung, das oft im Projektsystem (PS) und anderen Bereichen eingesetzt wird. Es ermöglicht eine schnelle, mengenbasierte Kostenplanung direkt auf Objekten wie Projektstrukturplanelementen, ohne dass dafür komplexe Stammdaten wie Arbeitspläne nötig sind. Anhand von Planungsvorlagen können Anwender:innen Mengen eingeben, die das System automatisch bewertet, was es ideal für Vorkalkulationen macht.
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