„Großer Erfahrungshintergrund der Trainerin. Individuelles Training wurde "spontan" möglich gemacht. Tolle Kundenbetreuung! Danke!"
Praxisbericht aus Schulungsprojekt

In diesem Seminar erlangen Sie die Fähigkeit, mit ABAP-Dictionary Tabellen anzulegen und Daten zu modellieren. Sie erhalten einen fundierten Überblick über dieses Werkzeug und können selbständig Views, Fremdschlüssel und Tabellen anlegen.
Schritt für Schritt ans Ziel
Anwendungsentwickler:innen, Programmierer:innen und Teammitarbeiter:innen. Das Seminar setzt SAP-Grundkenntnisse und erste Erfahrungen im Programmieren voraus.
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Dieses Seminar gibt es auch als maßgeschneiderte Inhouse-Schulung, exklusiv für Ihr Team.
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Die ifmera academy wurde 1993 gegründet und zählt heute zu den führenden Weiterbildungsanbietern im DACH-Raum. Über 30 Jahre praktische Erfahrung in Qualifizierung, Coaching und Consulting fließen in jedes unserer Angebote ein, von der Konzeption bis zur Durchführung.
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Das ABAP Dictionary (DDIC) ist das zentrale Werkzeug zur Verwaltung von Daten-Definitionen, auch Metadaten genannt, im SAP-System. Es dient dazu, alle Datenstrukturen wie Tabellen, Views und Datentypen zentral und redundanzfrei zu beschreiben. Durch diese zentrale Verwaltung wird die Datenintegrität, Konsistenz und Sicherheit im gesamten System sichergestellt, da alle Anwendungen auf dieselben Definitionen zugreifen.
Eine Tabelle speichert Daten physisch und dauerhaft auf der Datenbank, während eine Struktur lediglich eine logische Gruppierung von Feldern ist, die zur Laufzeit eines Programms existiert. Strukturen selbst enthalten keine Daten, sondern dienen als Vorlage, um beispielsweise Daten zwischen Programmteilen zu übergeben. Im Gegensatz dazu ist eine Datenbanktabelle für die persistente Speicherung von Anwendungsdaten konzipiert.
Eine Domäne definiert die rein technischen Eigenschaften eines Feldes, wie den Datentyp und die Länge. Ein Datenelement hingegen beschreibt die semantische oder betriebswirtschaftliche Bedeutung eines Feldes, indem es einer Domäne zugeordnet wird und zusätzliche Informationen wie Feldbezeichner für die Benutzeroberfläche hinzufügt. Mehrere Datenelemente können dieselbe Domäne wiederverwenden, was für Konsistenz sorgt.
Im ABAP Dictionary lassen sich verschiedene zentrale Objekte anlegen und verwalten. Dazu gehören grundlegende Objekte wie Datenbanktabellen zur physischen Datenspeicherung und Views als logische Sichten auf Tabellendaten. Ebenso wichtig sind Datentypen wie Strukturen, Datenelemente und Domänen, die für die Definition von Feldern und Datenstrukturen verwendet werden. Weitere Objekte sind Suchhilfen und Sperrobjekte.
Eine transparente Tabelle wird in der Transaktion SE11 angelegt, indem man einen Tabellennamen vergibt und eine Lieferklasse sowie eine Kurzbeschreibung festlegt. Anschließend werden auf dem Reiter „Felder“ die einzelnen Spalten der Tabelle mit ihren zugehörigen Datenelementen definiert. Nach der Festlegung der technischen Einstellungen und der Aktivierung erzeugt das System eine physische 1:1-Abbildung der Tabelle auf der Datenbank.
Ein Fremdschlüssel definiert eine logische Beziehung zwischen zwei Tabellen und stellt die referentielle Integrität der Daten sicher. Er verknüpft ein oder mehrere Felder einer Tabelle (Fremdschlüsseltabelle) mit den Schlüsselfeldern einer anderen Tabelle (Prüftabelle). Dadurch wird sichergestellt, dass in das Fremdschlüsselfeld nur Werte eingetragen werden können, die in der Prüftabelle bereits als Schlüssel existieren, was inkonsistente Daten verhindert.
Indizes beschleunigen den Datenzugriff auf Tabellen erheblich, da sie wie ein sortiertes Inhaltsverzeichnis für die Datenbank funktionieren. Anstatt eine Tabelle komplett zu durchsuchen, kann die Datenbank über einen Index schnell die Position der gesuchten Datensätze finden. Besonders bei großen Tabellen und häufigen Abfragen über Felder, die nicht Teil des Primärschlüssels sind, wird die Abfrage-Performance dadurch entscheidend verbessert.
Eine Datenbank-View ist eine virtuelle Tabelle, die keine eigenen Daten speichert, sondern eine logische Sicht auf Daten aus einer oder mehreren Basistabellen bietet. Sie wird verwendet, um Daten aus verknüpften Tabellen zusammenzufassen, komplexe Abfragen zu vereinfachen oder den Datenzugriff zu beschränken, indem nur bestimmte Felder oder Datensätze angezeigt werden. Anwendende und Programme können eine View wie eine normale Tabelle für Lesezugriffe nutzen.
Im ABAP Dictionary gibt es vier klassische View-Arten mit unterschiedlichen Zwecken.
Der Tabellenpflegegenerator ist ein Werkzeug, das automatisch einen Standard-Pflegedialog für eine Tabelle oder eine Pflege-View erstellt. Anwender:innen können über diesen Dialog (meist via Transaktion SM30) auf einfache Weise Datensätze in der Tabelle anlegen, ändern und löschen, ohne dass dafür eine eigene Anwendung programmiert werden muss. Dies ist besonders nützlich für die Pflege von Customizing-Einstellungen oder einfachen Stammdaten.
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