Heilpraktiker:in Psychotherapie

AZAV - zertifiziert
100 % förderfähig
20 Tage | 8:30 – 15:45 Uhr
Ortsunabhängig
6 Termine
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Überblick & Relevanz

Psychische Gesundheit gewinnt in unserer Gesellschaft immer mehr an Bedeutung und qualifizierte Unterstützung ist gefragter denn je. Als Heilpraktiker:in für Psychotherapie begleiten Sie Menschen professionell und empathisch in belastenden Lebensphasen, helfen beim Umgang mit Krisen und leisten einen wertvollen Beitrag zur mentalen Stabilität.

In unserer Weiterbildung erwerben Sie fundiertes Wissen, trainieren praxisnah und lernen, psychologische Methoden verantwortungsvoll einzusetzen. Unsere Weiterbildung bereitet Sie auf die Prüfung zur „HeilpraktikerIn für Psychotherapie“ beim Gesundheitsamt vor. Die Voraussetzungen für die Teilnahme an dieser Überprüfung umfassen ein Mindestalter von 25 Jahren, einen Hauptschulabschluss oder einen gleichwertigen Abschluss, aktuelles Führungszeugnis und gesundheitliche Eignung.

Seminarinhalt

Schritt für Schritt ans Ziel

Persönliche und rechtliche Rahmenbedingungen, Allgemeine Psychopathologie

  • Allgemeines
    • Persönliche Voraussetzungen und Ziele für die Überprüfung zum HP Psych
    • Heilpraktikergesetz, Heilpraktikererlaubnis
    • Die Hoheit der Gesundheitsämter
    • Angstfrei durch die Prüfungen
  • Psychopathologische Symptome und ihre Exploration
    • Bewusstseinsstörungen
    • Orientierungsstörungen
    • Störungen der Aufmerksamkeit und Konzentration
    • Auffassungsstörungen
    • Merkfähigkeits- und Gedächtnisstörungen
    • Störungen der Intelligenz
    • Formale Denkstörungen
    • Wahn
    • Wahrnehmungsstörungen
    • Ich-Störungen
    • Störungen der Affektivität
    • Zwänge, Phobien, Ängste, hypochondrische Befürchtungen
    • Störungen des Antriebs und der Psychomotorik
    • Abfassung des psychopathologischen Befundes
  • Psychiatrische Krankheitslehre – Klassifikation
    • Entwicklung und Probleme
    • Systematisierung und Operationalisierung der psychischen Störungen in den modernen Klassifikationssystemen

Affektive Störungen

  • Allgemeines
    • Symptomatik und klinische Subtypen
      • Depressive Episode
      • Manie
      • Anhaltende affektive Störungen
      • Andere Formen
    • Diagnostik und Differenzialdiagnose
      • Depressive Episode
      • Manie und Hypomanie
      • Anhaltende affektive Störungen
      • Gemische affektive Episode
    • Therapie
      • Depressive Episode
      • Manie
      • Langzeitbehandlung und Rezidivprophylaxe
      • Anhaltende affektive Störungen
    • Verlauf
    • Komorbidität

Angst- und Panikstörungen

  • Allgemeines
  • Symptomatik und klinische Subtypen
    • Phobien
    • Panikstörung
    • Generalisierte Angststörung
  • Diagnostik und Differenzialdiagnose
  • Therapie
  • Verlauf
  • Komorbidität

Zwangsstörungen

  • Allgemeines
  • Symptomatik und klinische Subtypen
    • Zwangsgedanken
    • Zwangsimpulse
    • Zwangshandlungen
  • Diagnostik und Differenzialdiagnose
  • Therapie
  • Verlauf
  • Komorbidität

Schizophrene Psychosen

  • Allgemeines
  • Symptomatik und klinische Subtypen
  • Diagnostik und Differenzialdiagnose
  • Therapie
  • Verlauf
  • Komorbidität

Sonstige wahnhafte / psychotische Störungen nicht organischer Genese

  • Allgemeines
  • Schizoaffektive Psychosen
  • Akute schizophreniforme Störung
  • Akute polymorphe psychotische Störung
  • Kurze reaktive Psychose
  • Wochenbettpsychosen
  • Wahnhafte Störung
  • Symbiontischer Wahn (= induzierte wahnhafte Störung)
  • Dermatozoenwahn

Organische psychische Störungen

  • Allgemeines
  • Akute organische Psychosyndrome
    • Allgemeines
    • Symptomatik und klinische Subtypen
    • Diagnostik und Differenzialdiagnose
    • Therapie
    • Verlauf
  • Chronische organische Psychosyndrome / demenzielle Syndrome
    • Allgemeines
    • Symptomatik
    • Diagnostik und Differenzialdiagnose
    • Allgemeine Hinweise zur Therapie
    • Verlauf
  • Spezielle Erkrankungen
    • Alzheimer-Demenz
    • Frontotemporale Lobärdegeneration (FTLD)
    • Vaskuläre Demenz
    • Demenz bei Normaldruck-Hydrozephalus
    • Demenz bei Huntington-Erkrankung
    • Demenz bei Morbus Parkinson
  • Organische psychische Störungen im Rahmen traumatischer, entzündlicher oder anderer körperlicher Erkrankungen
    • Hirntraumatische Folgezustände
    • Entzündliche Gehirnerkrankungen
    • Andere körperliche Erkrankungen
  • Nicht demenzielle chronische organische Psychosyndrome
    • Leichte kognitive Störung
    • Amnestisches Syndrom
    • Organische Persönlichkeitsveränderungen
    • Organische affektive Störungen
    • Organische Angst- und Zwangsstörungen
    • Organische Halluzinosen
    • Organische wahnhafte Störungen

Psychosomatische Medizin und psychosomatische Störungen

  • Einleitung und Hintergründe
  • Definitorische und konzeptuelle Abgrenzungsprobleme
  • Ätiopathogenetische Modellvorstellungen
  • Psychosomatische Störungen
  • Interdisziplinäre Psychosomatik
  • Behandlungsmethoden    

Reaktionen auf schwere Belastungen und Anpassungsstörungen

  • Allgemeines
  • Symptomatik und klinische Subtypen
    • Akute Belastungsreaktion
    • Posttraumatische Belastungsstörung
    • Anpassungsstörungen
    • Andauernde Persönlichkeitsänderung nach Extrembelastung
    • Burn-out-Syndrom
    • Weitere Reaktionsformen
  • Diagnostik und Differenzialdiagnose
  • Therapie
  • Verlauf

Dissoziative Störungen (Konversionsstörungen)

  • Allgemeines
  • Symptomatik und klinische Subtypen
    • Dissoziative Störungen der Bewegung und der Sinnesempfindung (Konversionsstörung)
    • Dissoziative Störungen von Identität, Gedächtnis und Bewusstsein
    • Depersonalisationsstörung
    • Weitere Formen
  • Diagnostik und Differenzialdiagnose
  • Therapie
  • Verlauf
  • Komorbidität

Somatoforme Störungen

  • Allgemeines
    • Symptomatik und klinische Subtypen
      • Hypochondrische Störung
      • Somatisierungsstörung
      • Somatoforme Schmerzstörung
    • Diagnostik und Differenzialdiagnose
    • Therapie
    • Verlauf
    • Weitere Formen
    • Komorbidität
  • Essstörungen
    • Allgemeines
    • Symptomatik und klinische Subtypen
      • Anorexia nervosa
      • Bulimia nervosa
    • Diagnostik und Differenzialdiagnose
    • Therapie
    • Verlauf
    • Komorbidität
  • Sexuelle Störungen
    • Allgemeines
    • Symptomatik und klinische Subtypen
      • Sexuelle Funktionsstörungen
      • Störungen der Geschlechtsidentität
      • Störungen der sexuellen Präferenz (Paraphilien)
    • Diagnostik und Differenzialdiagnose
    • Therapie
    • Verlauf
  • Schlafstörungen
    • Allgemeines
    • Symptomatik und klinische Subtypen
      • Insomnien
      • Hypersomnie
      • Schlafbezogene Atmungsstörungen
      • Störungen des Schlaf-wach-Rhythmus und zirkadiane Rhythmusstörungen
      • Parasomnien
      • Schlafbezogene Bewegungsstörungen
  • Diagnostik und Differenzialdiagnose
  • Therapie
  • Verlauf

Abhängigkeit und Sucht

  • Allgemeines
  • Alkoholismus
    • Allgemeines
    • Symptomatik und klinische Subtypen
    • Diagnostik und Differenzialdiagnose
    • Therapie
    • Verlauf
    • Komorbidität
  • Drogen-, Medikamenten- und Tabakabhängigkeit
    • Allgemeines
    • Symptomatik und klinische Subtypen
    • Diagnostik und Differenzialdiagnose
    • Therapie
    • Verlauf
    • Komorbidität
    • Drogenterminologie

Persönlichkeitsstörungen

  • Allgemeines
  • Symptomatik und klinische Subtypen
    • Paranoide Persönlichkeitsstörung
    • Schizoide Persönlichkeitsstörung
    • Schizotype Persönlichkeitsstörung
    • Dissoziale (antisoziale) Persönlichkeitsstörung
    • Borderline-Persönlichkeitsstörung
    • Histrionische Persönlichkeitsstörung
    • Anankastische (zwanghafte) Persönlichkeitsstörung
    • Ängstliche (vermeidende) Persönlichkeitsstörung
    • Abhängige (asthenische) Persönlichkeitsstörung
    • Weitere Formen von Persönlichkeitsstörungen
    • Ähnliche Störungen
  • Diagnostik und Differenzialdiagnose
  • Therapie
  • Verlauf
  • Komorbidität

Störungen der Impulskontrolle

    • Allgemeines
      • Symptomatik und klinische Subtypen
      • Pathologisches Stehlen (Kleptomanie)
      • Pathologische Brandstiftung (Pyromanie)
      • Pathologisches Spielen
      • Medienabhängigkeit (Mediensucht)
    • Diagnostik und Differenzialdiagnose
    • Therapie
    • Verlauf
    • Weitere Formen
  • Suizidalität
    • Allgemeines
    • Symptomatik
    • Diagnostik
    • Therapie
    • Verlauf

Kinder- und Jugendpsychiatrische Erkrankungen

  • Einleitung
  • Entwicklungspsychologie und Entwicklungspsychopathologie
    • Reifung und Entwicklung
    • Klassische Entwicklungsmodelle
  • Intelligenzminderung
  • Depressive Störungen
  • Umschriebene Entwicklungsstörungen
    • Umschriebene Störungen des Sprechens und der Sprache
    • Umschriebene Entwicklungsstörungen schulischer Fertigkeiten
  • Tief greifende Entwicklungsstörungen
    • Frühkindlicher Autismus
    • Rett-Syndrom
    • Asperger-Syndrom
  • Psychosen im Kindes- und Jugendalter
    • Expansive Verhaltensstörungen
    • Aufmerksamkeitsdefizit-/ Hyperaktivitätsstörung (ADHS)
    • Störungen des Sozialverhaltens
  • Angststörungen
    • Schulabsentismus
  • Zwangsstörungen bei Kindern und Jugendlichen
  • Tic-Störungen
  • Störungen der Ausscheidung
    • Enuresis
    • Enkopresis
  • Kindliche Essstörungen
    • Rumination
    • Fütterungsstörung im Säuglings- und Kleinkindalter
    • Pica
  • Störungen sozialer Funktionen
    • Selektiver Mutismus
    • Bindungsstörungen
  • Stereotype Bewegungsstörungen
  • Störungen der Geschlechtsidentität im Kindesalter
  • Körperlicher und sexueller Missbrauch

Therapien

  • Psychopharmakotherapie
    • Allgemeiner Teil
      • Einteilung
      • Stellenwert
      • Probleme der Verordnung und Einnahme
      • Darreichungsformen und Dosierung
      • Wichtige Nebenwirkungen
      • Kontrolluntersuchungen
      • Missbrauch und Abhängigkeit
      • Psychopharmaka in Schwangerschaft und Stillzeit
      • Psychopharmaka bei Kindern und Jugendlichen
      • Psychopharmaka im höheren Lebensalter
      • Kombinierte Psychopharmakotherapie
      • „Zehn Gebote“ für den richtigen Umgang mit Psychopharmaka
      • Juristische Aspekte
    • Spezieller Teil
      • Tranquilizer
      • Hypnotika
      • Antidepressiva
      • Stimmungsstabilisierer/Phasenprophylaktika
      • Antipsychotika
      • Antidementiva (Nootropika)
      • Psychostimulanzien
      • Entzugs- und Entwöhnungsmittel
    • Weitere Neuropsychopharmaka
  • Andere biologische Therapieverfahren
    • Historisches
    • Therapieverfahren
      • Schlafentzugsbehandlung (Wachtherapie)
      • Lichttherapie (Fototherapie)
      • Elektrokrampftherapie (EKT)
      • Neue Hirnstimulationsverfahren
      • Psychochirurgie
  • Psychotherapie
    • Allgemeines
      • Indikationen
      • Voraussetzungen für eine Psychotherapie
      • Grundelemente der Psychotherapie
      • Formen psychotherapeutischer Interventionen
      • Einteilung von Psychotherapieverfahren
      • „Ärztliches Gespräch“, supportive/stützende Psychotherapie
      • Entspannungs- und Suggestionsverfahren
      • Gesprächspsychotherapie
      • Psychoanalytische Therapie (klassische Psychoanalyse)
      • Individualpsychologie A. Adlers und analytische Psychologie C. G. Jungs
      • Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie (dynamische Psychotherapie)
      • Humanistische Psychotherapien – Logotherapie (Existenzanalyse)
      • Krisenintervention und „Traumatherapie“
      • (Analytische) Gruppenpsychotherapie
      • Systemische Therapie – Paar- und Familientherapie
      • Kognitive Verhaltenstherapie (KVT = Cognitive Behavioral Therapy CBT)
      • Störungsorientierte Psychotherapien
      • Weitere Psychotherapieverfahren
    • Wirkfaktoren der Psychotherapie – Therapiewahl, Nutzen/Risiko
    • Psychotherapeutische Versorgung – Entwicklungsperspektiven
      • Psychotherapeutische Versorgung
    • Entwicklungsperspektiven
  • Psychosoziale Therapien
    • Allgemeines
    • Allgemeine Grundsätze psychosozialer Therapien
    • Spezielle psychosoziale Maßnahmen
      • Psychoedukation
      • Sozialpädagogische Beratung
      • Training sozialer Fertigkeiten
      • Ergotherapie
      • Künstlerische Therapien
      • Sport- und Bewegungstherapie
      • Home Treatment
      • Netzwerktherapien
      • Selbsthilfe
      • Berufliche Rehabilitation
      • Betreute Wohnangebote
    • Kostenträger psychosozialer und rehabilitativer Maßnahmen

Juristische Aspekte und Maßnahmen

  • Einführung
  • Behandlung nach dem Betreuungsgesetz
  • Behandlung nach den Unterbringungsgesetzen (UBK und PsychKG)
  • Weitere gesetzliche Regelungen
    • Geschäftsunfähigkeit
    • Testierunfähigkeit
    • Erwerbsminderung / Berufsunfähigkeit
    • Schuldunfähigkeit
    • Jugendstrafrecht
    • Beurteilung der Fahrtauglichkeit
  • interne Prüfung

  • Vorbereitung auf die externe schriftliche Prüfung
  • Vorbereitung auf die externe mündliche Prüfung
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1
Von uns kostenlos beraten lassen
Sie haben einen Weiterbildungstermin im Blick? Wählen Sie ihn oben aus und klicken Sie auf den Button – oder buchen Sie hier direkt einen Termin.
In der Beratung klären wir gemeinsam, welches Seminar zu Ihrem Bildungsziel passt und wie die Förderung abläuft.
2
Angebot erhalten
Sie erhalten von uns ein schriftliches Angebot für Ihr Wunschseminar – die Grundlage für Ihren Antrag.
Das Angebot enthält Seminarinhalte, Dauer, Termine und die Kosten – alle Angaben, die Ihre Agentur für Arbeit oder Ihr Jobcenter für die Bewilligung benötigt.
3
Bildungsgutschein erhalten
Reichen Sie unser Angebot bei Ihrer Agentur für Arbeit oder Ihrem Jobcenter ein. Bei Bewilligung stellt man Ihnen den Bildungsgutschein aus.
Auf dem Gutschein stehen Ihr Bildungsziel, die maximale Dauer und die Gültigkeitsregion. Wichtig: Der Gutschein ist befristet – lösen Sie ihn vor Seminarbeginn ein.
4
Gutschein bei uns einlösen
Lösen Sie Ihren Bildungsgutschein bei uns ein und nehmen Sie kostenfrei an der Weiterbildung teil. Fragen zum Ablauf beantwortet unsere Hilfe-Seite zum Bildungsgutschein.
Unsere Seminare sind AZAV-zertifiziert und damit für die Einlösung zugelassen. Die Abwicklung mit dem Kostenträger übernehmen wir für Sie.
5
Kostenfrei teilnehmen
0 € – für Sie entstehen keine Kosten. Ihre Teilnahme ist vollständig gefördert; die Lehrgangskosten trägt die Agentur für Arbeit bzw. das Jobcenter.
Der Bildungsgutschein ist eine Ermessensleistung – ein Rechtsanspruch besteht nicht. Gern beraten wir Sie zu Voraussetzungen und Einlösung.

Inklusivleistungen – Ihr Rundum-Sorglos-Paket

Open Badges & Zertifikat

Digitale Zertifikate zum teilen mit Ihren Kollegen und Arbeitgeber. Lassen Sie Ihr Sociales Umfeld wissen wie erfolgreich Sie sind. Ein Klassisches Zertifikat als pdf erhalten Sie bei uns auch.

★ ZERTIFIKAT ★
Heilpraktiker:in Psychotherapie

Wir begleiten Sie

Wir nehmen uns Zeit für Sie – mit individueller Beratung und einem offenen Ohr während Ihrer gesamten Qualifizierung.

Professionelle Script & Schulungsunterlagen

Sie erhalten ein professionell aufbereitetes Script als digitalen Download – kompakt, übersichtlich und ideal zum späteren Nachschlagen und Vertiefen.

Küche zur freien Nutzung

Bei uns stillen Sie nicht nur Ihren Wissensdurst: In unserer Küche bekommen Sie heißes und kochendes Wasser und können sich Ihr Essen jederzeit warmmachen, damit Sie sich in der Pause rundum wohlfühlen.

Schnelles WLAN – Kostenfrei vor Ort

Recherchieren, lernen, dranbleiben – mit kostenfreiem WLAN sind Sie vor Ort jederzeit online.

Zielgruppe

Fachkräfte und Akademiker:innen

Ihre beruflichen Perspektiven

Die Arbeitsmarktrelevanz der Weiterbildung Heilpraktiker:in Psychotherapie ergibt sich aus der wachsenden Bedeutung von psychischer Gesundheit und der Nachfrage nach psychotherapeutischer Beratung in Deutschland. Die Belastung durch psychische Erkrankungen hat in den letzten Jahren deutlich zugenommen – gleichzeitig ist das Versorgungssystem überlastet und von langen Wartezeiten geprägt. Immer mehr Menschen suchen nach niedrigschwelligen, gut erreichbaren Unterstützungsangeboten außerhalb der klassischen kassenärztlichen Versorgung.

Die Weiterbildung zur Heilpraktiker:in Psychotherapie vermittelt umfangreiche Kenntnisse über psychische Störungen, Diagnostik und therapeutische Verfahren. Sie bereitet gezielt auf die staatliche Überprüfung vor und befähigt zur eigenständigen Tätigkeit im psychotherapeutischen Bereich. Für Menschen mit sozialem oder gesundheitlichem Hintergrund stellt sie eine realistische und praxisnahe Chance dar, in ein relevantes, stabiles Berufsfeld einzusteigen.

Arbeit des IFM im Gesundheitsbereich

Das IFM Institut für Managementberatung arbeitet seit über 30 Jahren mit einem Netzwerk an Trainer:innen im Bereich der Schulung von Firmen und der geförderten Weiterbildungen zusammen. Aufgrund des wachsenden Anstiegs nach Gesundheitsthemen in der Gesellschaft ist das Angebot des IFM im Bereich Gesundheitsmanagement stetig gewachsen. Im Bereich der Firmenschulungen bietet das IFM eine ganze Rubrik an Seminaren zum Thema „Gesundheitsmanagement“ an.

Wachsende Nachfrage nach psychotherapeutischer Unterstützung

Die staatliche Reform der Ausbildung als Psychotherapeut:in hat die Herausbildung akademisch qualifizierter Psychotherapeut:innen gefördert, jedoch dauert die Ausbildung viele Jahre, sodass kurzfristig Versorgungslücken bleiben (Wikipedia). Heilpraktiker:innen für Psychotherapie schließen diese Lücke, indem sie unabhängig und deutlich früher in die Versorgung einsteigen können.

Auch Einrichtungen wie das Robert-Koch-Institut oder die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung betonen die Bedeutung psychischer Gesundheit als Voraussetzung für gesellschaftliche Teilhabe und fordern eine stärkere Förderung entsprechender Angebote im Alltag und im Berufsleben.

Zusätzlich entlasten Heilpraktiker:innen für Psychotherapie das Gesundheitswesen: Selbstzahler:innen, die nicht in der gesetzlichen Krankenversicherung sind, tragen einen Teil der Behandlungskosten privat. Die jährlich ersparte Summe durch die Tätigkeit von Heilpraktiker:innen im Bereich Psychotherapie liegt bei ca. 226 Mio € (VFP). Dies zeigt den wachsenden Stellenwert der Berufsgruppe als Teil der psychotherapeutischen Versorgungslandschaft.

Berufliche Aussichten und Verdienstmöglichkeiten

Nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit sind Heilpraktiker:innen in der Psychotherapie in die Berufsgruppe „Nicht-ärztliche Therapie & Heilkunde“ mit dem Anforderungsniveau „Fachkraft“ einzuordnen. Das Medienentgelt liegt bei ca. 3.133 € brutto pro Monat.

Der Job Futuromat des IAB beschreibt, dass von den 6 Kerntätigkeiten aktuell keine automatisierbar ist, was dem Beruf „Heilpraktiker:in“ nach heutigem Wissen Sicherheit für die Zukunft gibt. Positiv ist zudem, dass die Anzahl der Beschäftigten in diesem Bereich seit 2012 um +15,5 % gestiegen und die Zahl der Arbeitslosen um -18,3 % gesunken ist.

Einsatzmöglichkeiten eröffnen sich sowohl freiberuflich als eigenverantwortliche:r Therapeut:in als auch angestellt in Praxen, Beratungsstellen, sozialen Einrichtungen und im Betrieblichem Gesundheitsmanagement. Insbesondere im Rahmen von Prävention und psychologischer Beratung bieten Heilpraktiker:innen wichtige Schnittstellen zu Gesundheitsdiensten und Unternehmen.

Diese berufliche Qualifizierung ist besonders geeignet für Arbeitsuchende mit Talent zur Gesprächsführung, psychologischem Interesse und dem Wunsch nach Selbständigkeit oder sozialem Engagement.

Aktuelle Studien im Gesundheitsbereich

Folgende Studien unterstreichen den Bedarf an zusätzlicher psychotherapeutischer Unterstützung:

  • Das DGUV Barometer Arbeitswelt 2025 zeigt, dass vier von fünf Beschäftigten negative Veränderungen in ihrem Arbeitsalltag erlebt haben – etwa mehr Zeitdruck, Fachkräftemangel und ein gereizteres Betriebsklima. 62 % sehen steigende Gesundheitsrisiken durch psychische Belastungen. Heilpraktiker:innen für Psychotherapie können hier therapeutisch gerade bei anhaltenden Belastungen im Arbeitsumfeld unterstützen.
  • Laut dem AXA Mental Health Report 2025 leiden 34 % der Deutschen an psychischen Erkrankungen, wie Depressionen oder Angststörungen. 26 % der Beschäftigten war nach eigenen Angaben im Jahr 2024 einmal aufgrund von mentalen Problemen krankgeschrieben, im Vergleich zu 21 % im Vorjahr.
  • Laut dem DGPPN-Factsheet 2024 sind jährlich fast 28 % der erwachsenen Bevölkerung von einer psychischen Erkrankung betroffen. Das entspricht rund 17,8 Millionen Menschen. Nur 18,9 % nehmen professionelle Hilfe in Anspruch. Seit 2019 hat sich der Anteil auffälliger depressiver Symptome fast verdoppelt. Besonders betroffen sind Frauen, jüngere Menschen und Personen mit niedrigerem Bildungsstand.
  • Nach der AOK-Studie Fehlzeiten-Report 2024 lag die Zahl der Krankenstände 2024 auf einem historisch hohen Niveau: 225 Arbeitsunfähigkeitsfälle je 100 Erwerbstätiger im Vergleich zu durchschnittlich 160 Fällen je 100 Erwerbstätiger in den Jahren 2014 bis 2021.
  • Laut dem DAK-Report 2024 sind die psychisch bedingten Fehltage im Jahr 2023 um 21 % gestiegen. Besonders häufig waren Depressionen mit 122 Fehltagen je 100 Beschäftigte. Im Bereich der Kinderbetreuung und Altenpflege liegen die psychisch bedingten Fehltagen bei bis zu über 71 Prozent über dem Durchschnitt.
  • Der DPtV-Report Psychotherapie 2023 beschreibt, dass die COVID-19-Pandemie die psychische Gesundheit insbesondere bei Kindern, Jugendlichen, Frauen sowie Beschäftigten im sozialen und medizinischen Bereich belastet hat. Die Zahl psychisch bedingter Fehltage stieg zwischen 2019 und 2022 um über 15 %. Der Bericht beschreibt eine durch die Pandemie verschärfte unzureichende Versorgungslage in der ambulanten Psychotherapie. Besonders in Beratung, Prävention und unterstützender psychologischer Versorgung bestehe ein wachsender Bedarf.
  • Laut einer BPtK-Befragung (2022) warten psychisch erkrankte Menschen durchschnittlich 142 Tage auf den Beginn einer Richtlinienpsychotherapie – gerechnet ab dem ersten Kontakt mit dem Gesundheitssystem, z. B. beim Hausarzt. Die tatsächliche Wartezeit auf ein Erstgespräch bei einem Psychotherapeuten oder einer Psychotherapeutin kann etwas kürzer sein, dennoch zeigt diese Zahl deutlich die Belastung im Zugang zur Versorgung.
Berufliche Qualifizierung als Chance

Die Weiterbildung „Heilpraktiker:in Psychotherapie“ ist eine arbeitsmarktrelevante Qualifizierung – insbesondere für Personen, die (wieder) in den Arbeitsprozess einsteigen oder eine berufliche Neuausrichtung im Gesundheitsbereich anstreben. Sie ermöglicht eine verantwortungsvolle Tätigkeit im psychotherapeutischen Bereich, ohne den langen Weg über eine Approbation gehen zu müssen. Der Fokus auf Psychopathologie, Diagnostik und rechtliche Rahmenbedingungen schafft eine fundierte Basis für die spätere Praxisführung.

Für Weiterbildungsinteressierte ergeben sich daraus unmittelbare Perspektiven:

  • Sie können vorhandene Kompetenzen gezielt erweitern und neue Qualifikationen erwerben, um ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt deutlich zu verbessern.
  • Sie gewinnen ein klares berufliches Profil im Bereich psychischer Gesundheit – ein Feld mit wachsender gesellschaftlicher Relevanz.
  • Sie erschließen sich stabile Berufsmöglichkeiten in einem Tätigkeitsfeld mit steigender Nachfrage.

Insgesamt bietet die Weiterbildung „Heilpraktiker:in Psychotherapie“ eine praxisnahe, sozial bedeutsame und berufspolitisch relevante Qualifikation: Sie schließt bestehende Versorgungslücken, eröffnet Handlungsspielräume und schafft eine tragfähige Perspektive für die eigene berufliche Zukunft.

Über ifmera academy

Seit 1993 Ihr Partner für berufliche Weiterbildung.

Die ifmera academy wurde 1993 gegründet und zählt heute zu den führenden Weiterbildungsanbietern im DACH-Raum. Über 30 Jahre praktische Erfahrung in Qualifizierung, Coaching und Consulting fließen in jedes unserer Angebote ein, von der Konzeption bis zur Durchführung.

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